PEGIDA - Ziele, Teilnehmer, eure Meinung

Es ist vom Gesetz her verboten Menschen zu foltern.
Wieso müssen das irgendwelche Leute noch erwähnen?
Das Dilemma ist doch dass es in den Staaten um die es geht keine Rechtsstaatlichkeit gibt. Soviel auch zum demokratischen Islam.

Es ist ja schön wenn ein paar Imame sagen dass das alles schlecht ist was die machen. Aber was interessiert es die IS Leute?
Die sehen die Imame in England oder sonst wo sowieso nicht als Muslime sondern als Ungläubige an.
Die können also sagen was sie wollen. Es ist den IS Leuten schlicht Wumpe.
Es ging ein paar Seiten vorher um den Vorwurf, dass die Muslime nichts gegen den IS unternehmen würden. Ich wollte nur zeigen, dass dies bei weitem nicht stimmt.
Und das Folter unmenschlich und verboten ist, kann man gar nicht oft genug erwähnen. Ich erinnere an dieser Stelle mal an den Senatsbericht bezüglich Folterpraktiken der CIA, welcher vor ein paar Wochen veröffentlicht wurde.
:haha:
Also da musste ich schon herzlichst lachen.
Ich weiß, blöde Vorurteile.

@Verminaard
Wenn ich alle Rechte aufzählen wurde, säße ich noch die nächsten Tage hier, aber ein Beispiel:
Zwangsehe: Die Frau hat das Recht Zeitpunkt und Gatten selber zu bestimmen. Ist zwar etwas selbstverständliches, aber ich habe dieses Beispiel absichtlich gewählt, weil des öfteren dem islamischen Glauben vorgeworfen wird, Zwangsehen gut zu heißen oder gar zu befehlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist Nonsens. Im Gegenzug könnte man das vielen Moslems genau so vorwerfen. Wäre genau so falsch und pauschalisierend.

Man kann nur eindringlich davor warnen, PEGIDA und deren Anhänger nicht ernst zu nehmen, bzw. sie für dumm zu verkaufen. Die Pauschalisierungen der Medien, die falschen Behauptungen und Vorwürfe und auch die Neujahrsansprache der Kanzlerin sind nur Wind auf die Mühlen von PEGIDA und führen dazu, dass die Bewegung immer mehr Zulauf bekommt.

Es ist leider kein Nonsens, sondern der Eindruck, den PEGIDA uns vermittelt. Oder glaubst du die Medien, die Kirche, namhafte Politiker, die Bürger etc. kritisieren PEGIDA aus Spass? Genauso kann ich eindringlich davor waren, die Gegenstimmen nicht ernst zu nehmen und für dumm zu verkaufen.

http://www.nytimes.com/2015/01/06/world/europe/pegida-rally-dresden-germany.html

Da sieht man ganz klare Statements gegen eine pluralistische Gesellschaft und gegen Multikulturalismus. Und das sind noch die gemäßigten Protestler, die an der Demo teilnehmen.
 
Es ging ein paar Seiten vorher um den Vorwurf, dass die Muslime nichts gegen den IS unternehmen würden. Ich wollte nur zeigen, dass dies bei weitem nicht stimmt.
Und das Folter unmenschlich und verboten ist, kann man gar nicht oft genug erwähnen. Ich erinnere an dieser Stelle mal an den Senatsbericht bezüglich Folterpraktiken der CIA, welcher vor ein paar Wochen veröffentlicht wurde.

Wieso müssen sich -- deiner Meinung nach -- Muslime dafür verantworten oder sich dafür entschuldigen dass ein paar Schwachköpfe und Vollpfosten in Namen ihrer Religion Morden und Diskriminieren?
Das sind feige Mörder. Mehr nicht. Man sollte sie nicht auf ein Pult setzen nur weil sie das im Namen irgendeiner Religion machen.
Die Muslime in Deutschland und England -- oder wo auch immer -- sollte sich nicht für die Taten des IS entschuldigen sondern sich gegen die Stellen die dazu aufrufen sich den Schwachköpfen anzuschließen und die aus ihren Moscheen werfen.

@Verminaard
Wenn ich alle Rechte aufzählen wurde, säße ich noch die nächsten Tage hier, aber ein Beispiel:
Zwangsehe: Die Frau hat das Recht Zeitpunkt und Gatten selber zu bestimmen. Ist zwar etwas selbstverständliches, aber ich habe dieses Beispiel absichtlich gewählt, weil des öfteren dem islamischen Glauben vorgeworfen wird, Zwangsehen gut zu heißen oder gar zu befehlen.

Das driftet jetzt zu sehr in eine Islam Grundsatzdebatte ab die man eher in einen separaten Thread diskutieren müsste.
Keine Ahnung ob es da schon einen passenden Thread gibt. :ka:
 
Iran ist schiitisch und hat mit der oben erwähnten Fatwa nichts zu tun. Aus Saudi-Arabien hat nur ein einziger Imam die Fatwa unterzeichnet, dort wird es also auch nicht anerkannt und mit Dubai verhält es sich ähnlich.
Und wie du schon sagtest, Theorie und Praxis. Im Islam gibt es auch ein Alkoholverbot und dennoch sehe ich etliche muslimische jugendliche die sich besaufen als gäbe es kein morgen.

@Threshold
Weil diese Schwachköpfe und Vollidioten es nun mal im Namen meiner Religion tun. Ich entschuldige nicht das Verhalten dieser Idioten, ich verteidige lediglich meinen Glauben so gut es geht gegen Vorurteile und Pauschalisierungen.
Der separate Thread wurde meines Wissens nach wegen zu viel Hetze und islamfeindlichen Äußerungen geschlossen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind das jetzt weniger islamische Staaten?
Ich versteh das Ganze jetzt nicht.

Die Analogie zur PEGIDA ist: es rennen dort durchaus Chaoten, Faschisten und Aehnliches rum die den Deckmantel von PEGIDA nutzen oder nutzen wollen.
Trotzdem heißt es PEGIDA ist komplett boese und auslaenderfeindlich usw.

Du sagst das Frauen Rechte im Islam haben. Ich bring dir wenige Beispiele, wo es eben nicht so ist und du konterst mit: ja das zaehlt ja nicht, weil die anders sind.

Da waeren wir wieder bei Pauschalisierung.

Ich glaube nicht das Moslems schlechte Menschen sind.
Ich verschliesse aber nicht die Augen vor dem was passiert und wie was wo gehandhabt wird.
Das das nicht nur ich mitbekomme, sondern auch viele andere Personen sollte auch klar sein.
Das hier Aengste entstehen, klar, oder?
Salafistenprediger, jugendliche, die glauben Ihnen gehoert die Welt, Ereignisse die sich hier in Deutschland abspielen (Ehrenmorde um ein Beispiel zu bringen, keine Ahnung wie verlaesslich die Quelle ist, selbst gerade erst gefunden) schueren solche Aengste.
Ich kann mir gut vorstellen, das generell Zuwanderung, hier absichtlich oder unabsichtlich vermischt wird, im Empfinden der Leute.
Das Kriminalitaetsrate steigt, sollte auch nicht abgestritten werden.

Natuerlich haben die Leute Angst vor moeglichen Zukunftszenarien.
Was daran ist jetzt falsch diese Angst zum Ausdruck zu bringen?

Weil es aktuell in der Gesellschaft nicht politisch korrekt ist erstmal an sich selbst zu denken?
Dann bin ich gerne politisch nicht korrekt.
Bin ich so auch nicht immer. Ich sag den Leuten auch unnette Sachen ins Gesicht. Ich find ein Heucheln, egal in welcher Art und Weise viel schlimmer.
Seis jetzt privat irgendwelchen Personen gegenueber, oder auf der großen Weltbuehne.

Ist es jetzt schlimm, wenn man gegen einen Multikulturalismus ist?
Werden die Leute die ueberhaupt davon betroffen sind gefragt?
Nein, die werden vor vollendente Tatsachen gestellt.
Die Entscheider leben doch eh abgekapselt in einer eigenen Welt.

Wer hat denn zu entscheiden das Multikulti fuer jede Gegend, fuer jede Situation absolut gut ist?

Wieso zum Henker hat man in einem freien, rechtstaatlichen, demokratischen Land nicht das Recht zu sagen was man selbst will?!


Nochwas zur Islamisierung.
Ich, selbst Migrant aus Wien, wohne in einer kleinen Kurstadt im Raum Paderborn mit ca 15000 Einwohnern.
Es gibt hier Tuerken, Russen, Polen, Italiener, Mich, Asiaten, und was weis ich noch fuer Migranten oder Menschen mit Migrationshintergrund.
Eigentlich ne recht nette und friedliche kleine Stadt.
Vor einiger Zeit sorgten Moslems hier fuer bisschen Aufruhr.
Die Forderung war, das ein 17,5m hohes Minarett an die ansaessige Moschee an der Hauptstraße gebaut wird. Natuerlich an der Frontseite.
Da frage ich mich: Warum?!
Die moselmische Gemeinde hat ihre Moschee in einem 15000 Seelen Ort, will aber noch zusaetzlich ein 17,5m hohes Minarett, welches weit sichtbar in den Himmel ragt.

Was fuer eine Art der Integration ist das denn? Ist das nicht ein Zeichen setzten: So wir sind da!
Muss eine Gemeinde soetwas einfach hinnehmen, weil eine Gruppe ein Zeichen setzten moechte?

Ich weis es nicht.

Ich versuche immer verschiedenste Meinungen zu verstehen und Situationen von vielen Blickwinkeln zu betrachten.
Einiges bleibt mir leider trotzdem komplett verschleiert.
 
Du sagst das Frauen Rechte im Islam haben. Ich bring dir wenige Beispiele, wo es eben nicht so ist und du konterst mit: ja das zaehlt ja nicht, weil die anders sind.
Saudi-Arabien behauptet von sich ein islamischer Staat zu sein (mit Scharia etc.). Wenn jetzt also die saudische Königsfamilie die Fatwa anerkennen würde, wäre Sie somit auch zu einer rechtlichen Umsetzung verpflichtet, was in Saudi-Arabien einer Revolution gleichkommen würde.
Und der Iran ist nun mal ein schiitischer Staat. Das ist Fakt.

Wie schon richtig festgestellt hat, ist die muslimische Gemeinschaft extrem stark polarisiert. Das ist etwas, was man immer bedenke sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Threshold
Weil diese Schwachköpfe und Vollidioten es nun mal im Namen meiner Religion tun. Ich entschuldige nicht das Verhalten dieser Idioten, ich verteidige lediglich meinen Glauben so gut es geht gegen Vorurteile und Pauschalisierungen.
Der separate Thread wurde meines Wissens nach wegen zu viel Hetze und islamfeindlichen Äußerungen geschlossen.

Im Namen meiner Religion -- auch wenn ich sie nicht praktiziere -- haben auch eine Menge Schwachköpfe und Vollidioten eine Menge Blödsinn gemacht. Trotzdem ist es mir völlig Wumpe weil ich an den Verstand der Menschen glaube dass sie nicht jeden Unsinn für bare Münze nehmen.
Das scheint bei den Muslimen irgendwie immer noch ein Problem zu sein dass sie nicht kritisch genug mit sich selbst, ihrer eigenen Religion und ihrer Vergangenheit umgehen [können oder wollen].

Aber ich will das jetzt nicht vertiefen da es doch den Rahmen des Threads sprengen würde.
 
Verminaard

Es ist nicht schlimm, gegen den Multikulturalismus zu sein. Es lässt sich halt nur nicht mit westlichen Werten (garantierte Bürger- und Menschenrechte, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Gleichheit, Individualismus, Toleranz und Demokratie) vereinbaren, auf denen dieses Land aufgebaut ist.
 
Nichts für Ungut Gilli, aber deine Äußerungen sind das perfekte Beispiel dafür, worauf viele, nicht nur in Deutschland, keinen Bock haben. Welche "Fatwa" wo was sagt weil es irgendwo am anderen Ende der Welt üblich ist aber sich dann doch nur die dranhalten (theoretisch), die "zuhören" und der Rest sich alles kunterbunt selber zusammenreimt, all das will hier keiner hören und wissen, da es schlichtweg nicht hierhin gehört. Wenn im Uhrwald jemand drei Mal auf seine Bongotrommel ballert, hat das genauso viel Relevanz in Deutschland als wenn 'ne Fatwa da hinten spricht.
Mit Sprechen und Zuhören ist es im 21. Jahrhundert nicht mehr getan, da muss mehr passieren. Sieht man wunderbar an den 28482727 Auslegungen des Quran. Da weiß keiner wo oben und unten ist.
 
Meinst du westliche Werte wie Toleranz, Meinungsfreiheit, Demokratie ?
Ich kann jetzt nicht genau definieren was du meinst. (nicht sarkastisch gemeint, bitte erklaeren :))

Ich bin aber der Meinung das diese Werte auch ausnahmslos fuer Alle gelten muessen und das sich auch Alle daran halten.
Passiert aber nicht.

Toleranz ist ein schoenes Stichwort. Wer ist jetzt wem gegenueber Tolerant? Wo zieht man Grenzen? Wenn ja, wie lassen sie sich dann mit den Werten vereinbaren?
Man kann nicht sagen: ja ich bin fuer alles Moegliche, aber konservative oder gar rechte Meinung dulde ich nicht bzw hat nichts hier zu suchen.
Meine Erfahrung, mag auch bisschen klischeehaft sein: je mehr Toleranz jemand predigt oder fordert, desto intoleranter ist die Person oder der Verein. Es werden hierfuer zahllose Argumente aufgefuehrt.
Paradebeispiel sind hier unsere Weltreligionen. Egal ob Christen, Moslems, Juden oder whatever. Das Schlimme ist, genau die sind doch eines gemeinsamen Ursprungs.


Meinungsfreiheit? Muss ja auch fuer Alle gelten? Wie lassen sich hier Einschraenkungen vereinbaren?
Jeder darf doch seine eigene Meinung haben. Sie muss nicht richtig sein, aber jemandem die Meinung zu verbieten, aber dabei von westlichen Werten sprechen ist auch sehr grenzwertig.

Was ist mit den Subkulturen die sich komplett von unserer Kultur abgegrenzt bilden?
Da werden doch die Werte mit den Fuessen getreten. Was soll denn das bitte?
Aber auch hier soll man alles still hinnehmen?

Ich koennt hier noch Beispiele aus dem Alltag bringen, wo eben westliche Werte, so wie ich sie verstehe, permanent ignoriert werden.
Wo die Vorteile gerne in Anspruch genommen werden, aber wo zeitgleich ueber das Land und Einheimischen geschimpft wird. Nein das sind keine Einzelbeispiele oder von den Haaren herbeigezogen.
Das ist u.A. mein Alltag.
 
Verminaard

Ich hatte meinen Post noch editiert. Die Werte Gleichheit, Toleranz und Menschenrechte sind nicht mit Fremdenfeindlichkeit zu vereinbaren. Und Fremdenfeindlichkeit ist ja nichts anderes als gegen den Multikulturalismus zu sein. Ich weiß nicht, wo du im Allgemeinen Probleme mit Meinungsfreiheit oder Toleranz siehst? Natürlich gibt es in Deutschland Grenzen, z.B. bei Holocaustleugnung, Volksverhetzung, Einschüchterung (Scharia-Polizei z.B. ;) ) usw. Wem wird denn die Meinung verboten? Sogar die Neonazis dürfen Demos veranstalten und ihre Meinung sagen, solange sie von der Holocaustleugnung absehen.
 
Es sind Alles Moslems, oder verstehe ich hier etwas nicht?
Moslem ungleich Moslem. Während laut der einen Strömung Selbstmordattentäter für die Ewigkeit in die Hölle kommen, behauptet die andere Strömung man komme dafür ins Paradies.
Nichts für Ungut Gilli, aber deine Äußerungen sind das perfekte Beispiel dafür, worauf viele, nicht nur in Deutschland, keinen Bock haben. Welche "Fatwa" wo was sagt weil es irgendwo am anderen Ende der Welt üblich ist aber sich dann doch nur die dranhalten (theoretisch), die "zuhören" und der Rest sich alles kunterbunt selber zusammenreimt, all das will hier keiner hören und wissen, da es schlichtweg nicht hierhin gehört. Wenn im Uhrwald jemand drei Mal auf seine Bongotrommel ballert, hat das genauso viel Relevanz in Deutschland als wenn 'ne Fatwa da hinten spricht.
Mit Sprechen und Zuhören ist es im 21. Jahrhundert nicht mehr getan, da muss mehr passieren. Sieht man wunderbar an den 28482727 Auslegungen des Quran. Da weiß keiner wo oben und unten ist.
Was ist daran verwerflich den Kampf gegen die IS auf verbaler Ebene zu führen? Nicht jeder begrüßt Gewalt. Ich weiß, viele fordern, dass irgendjemand (aber bloß nicht man selbst) dort unten einmarschiert und mit Waffengewalt das Ganze klärt, aber von "uns" braucht man sowas nicht zu erwarten.
An der Fatwa hat ebenfalls die Al-Azhar Universität mitgewirkt, die wichtigste Institution des sunnitischen Islams. Ich kenn mich jetzt nicht so gut mit dem Christentum aus, aber die Al-Azhar hat für (sunnitische) Muslime ungefähr die selbe Bedeutung wie der Vatikan für (katholische) Christen. So viel schon mal zu deinem Vergleich mit den Urwald.
Und ich bin überzeugt davon, dass die Menschheit so weit fortgeschritten ist, dass man mit sprechen und zuhören vieles erreichen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, ist ziemlich offensichtlich, dass es ein islamistischer Terrorakt war. Hoffentlich kriegen sie diese mordenden Dummköpfe. Wasser auf die Mühlen der Patriotischen Europäer Gegen Die Islamisierung Des Abendlandes? Nun ja, wollen wir die Terroranschläge von Dummkopf Breivik nicht vergessen, den "Retter des Abendlandes".
 
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