PEGIDA - Ziele, Teilnehmer, eure Meinung

ich finds richtig gut.
wo kommen wir denn hin,wenn wir sowas einfach tatenlos geschehen lassen....
endlich wird mal aufgemuckt,das haben die deutschen leider verlernt.
weil die damals ja sooo böse waren...wtf.mir isses scheissegal was vor 60-80 jahren war.
heute ist heute und wir haben ein problem,dass endlich mal angesprochen wird.
warum hat pegida denn so einen zulauf?!
weil es notwendig ist,endlich "stop" zu sagen und nicht alles tatenlos geschehen zu lassen.
die regierung läßt alles hier rein,eu-"bürger" vom arsch der welt kommen hierhin,arbeiten und nehmen das geld mit ins ausland.
deutsche firmen,haben weniger arbeit,bsp sinkt,aber schöne eu haben wir..wtf!

ich habe keinen bock in der stadt diese vermumten ninja-ollen zu sehen,die aussehen,wie dicke tonnen mit sehschlitz.
wenn ich ninjas sehen will,geh ich ins kino.
gehst du in in anderes land,passt man sich an.
also sollen die es verdammt nochmal auch machen,oder dahin zurück gehen,wo se herkommen.
ich will weihnachten christlich feiern und nich irgendwann lebende tiere schlachten und mit nem ali am tisch sitzen.
unser land,unsere regeln.
anpassen...

Ich freue mich dass solch ein Thread eröffnet wurde. Ich selbt bin Einwanderer und ich finde PEGIDA gut. Die Asylbewerber integrieren sich nicht, sie lernen nicht Deutsch, sie gehen nicht Arbeiten, sie zahlen keine Steuern und fressen nur aus unseren Steuern und ja ich kenne viele persönlich. Das einzige was vielen (nicht allen!!!) wichtig ist, ist Mohammed und sofort Moschees bauen.
In manchen Städtchen ist es so krass dass man als Europäer Angst bekommt, weil man sich plötzlich in einem anderen Staat befindet.

Ich habe nichts gegen Muslime die Arbeiten gehen, sich integrieren usw. ich habe was gegen Leute die meinen Islam ist das wichtigste in ihrem Leben. Ich wohne in Europa und will hier weiterhin wohnen ohne Moschees und Extremen Islamisten.

@Leob wie viele Flüchtlinge kennst du ? Ich kenne viele persönlich und muss sagen dass "Guten Tag, mein Name ist ...." nach 10 Jahren Flüchtlings dasein etwas wenig ist.

Inwiefern bedroht ? Warst du schonmal in so einem Viertel ? Mir macht es schon Angst wenn ich nicht mehr in DE bin sondern in einem anderen Staat (ganz einfach eine Kreuzung überqueren) wo Leute auf dich mit nem Finger zeigen und irgendwas über Allah rufen.

Zu deinem "Ich habe nix gegen ... aber ..." wie ich schon oben beschrieben habe. Muslime sind für mich iO, jeder soll an das glauben was er mag und nach dem Tod das bekommen woran er glaubt nun was nicht iO ist wenn ein Moslem meint er müsste mich vom Prophet überzeugen und zu seiner Religion zwingen.

Dein Beispiel mit Instanbul ist ein Witz ? Dir ist schon bewusst dass Instanbul eigentlich von der Kultur her zu Europa gehört?

So lange wie die lieben Muslime ihr Leben weiter leben habe ich nichts gegen sie, im Gegenteil ich schätze viele von Ihnen aber "Mimimi, Allah über alles" ist ein No Go.

Deswegen sehe ich PEGIDA positiv an, natürlich nicht die die meinen dass es eine perfekte Chance ist etwas zu demolieren sondern die normalen Bürger die meinen dass es so nicht weitergehen kann.

In diesem Sinne "Frohe Weihnachten"
(;))
Bei solchem Müll hilft nur eins: Aufklärung.
Wer das jedoch ablehnt, soll dieses Land bitte schnellstmöglich verlassen. ;)
 
@DerLachs

Wer hat eigentlich die Deutungshoheit darüber was Müll ist? Du?

Darüber hinaus, wie sieht es eigentlich mit deiner "Toleranz" aus, wenn du Leute die eine andere Meinung als du haben, des Landes verweisen willst?
 
@DerLachs

Wer hat eigentlich die Deutungshoheit darüber was Müll ist? Du?

Darüber hinaus, wie sieht es eigentlich mit deiner "Toleranz" aus, wenn du Leute die eine andere Meinung als du haben, des Landes verweisen willst?
Ich war der festen Überzeugung, dass der sarkastische Unterton und der Smiley ausreichen würden...mea culpa.
 
Was hat denn der 2. Weltkrieg mit den heutigen Problemen zu tun?

Das Problem geht doch nicht von einigen rechten Spinnern aus.
Währtet den Anfängen - wir haben schon mal weg geschaut.
Deswegen finde ich es auch enorm wichtig das es eine starke Gegenbewegung gibt.
Und in meinen Augen gibt es auch kein Problem mit dem Islam - nur Leute die ein Problem daraus machen.

Natürlich muss man die Extremisten im Auge behalten - genauso wie Nordkorea und andere Spinner auch.
Das hat aber beileibe nichts mit dem Türkischen Nachbarn zu tun.
 
Nein, das hat wirklich nichts mit dem türkischen Nachbarn zu tun. Ich persönlich bin ein bekennender Anhänger der Globalisierung, unser Land profitiert ungemein davon und damit auch dessen Bewohner, von denen ich einer bin. Aber wenn wir die Vorzüge genießen, müssen wir auch mit den Schattenseiten umgehen lernen. Und dazu gehört auch der Umgang mit Themen wie Einwanderung, Asyl etc. Und da machen wir es uns zu einfach. Unsere Politik muss endlich offen anerkennen, dass wir ein wichtiges und stark frequentiertes Einwanderungsland sind.

Ich selbst bin ausgesprochen für die Freiheit der Religion. Sie hat Menschen schon seit sehr langer Zeit als Schutzraum und Anker der Hoffnung sowie des Zusammenhalts gedient. Daher finde ich es umso wichtiger, dass sich in unserem Land Religionen aller Art ungestört entfalten können, sowie wir es auch von anderen Ländern erwarten. Und dem Ansehen schadet PEGIDA ungemein. Aber es gibt einen Punkt, der nicht zu leugnen ist und den ich den Islamkritikern auch nicht ausreden kann, weil es einfach stimmt. Der Islam ist eine der wenigen Religionen, die nicht nur das Leben seiner Anhänger in gewisser Weise bestimmt (das machen so gut wie alle mehr oder weniger), sondern auch die Ordnung des Staates, in dem sie leben, in beträchtlicher Weise. Das hat die christliche Kirche auch gemacht - allerdings vor ein paar Jahrhunderten.

Dazu kommen dann leider sehr viele negative Beispiele, die den Islam in ein schlechtes Licht rücken. Ein erschreckend großer Teil von religiös motivierten Terroranschlägen wird mit dem Islam verbunden. Größtenteils, weil sich die Täter dazu bekennen. Ich kann und will mir einfach nicht vorstellen, dass diese Terroristen vom IS der selben Religion angehören wie Hunderttausende unserer deutschen Mitbürger. Und da wäre es mal wünschenswert, wenn Muslime in Deutschland nicht nur für ihre Freiheiten demonstrieren, sondern sich auch in großer Zahl und öffentlich gegen angeblichen "Islam-Terror" aussprechen. Vielleicht bin ich taub und blind, aber ich habe davon so gut wie nichts mitbekommen, obwohl das sehr wünschenswert wäre. Ich als Christ würde das ganz selbstverständlich bei Gelegenheit tun - auch im eigenen Interesse.
 
Ja, die christliche Kirche hat das auch gemacht, und Deutschland war auch davon betroffen. Und genau deswegen wird es auch in naher Zukunft nicht passieren, dass dieses Land vom Islam überrollte wird und die Religion nun das Leben aller beeinflusst.

Du würdest also gegen etwas demonstrieren, das sich das Christentum auf die Fahnen schreibt aber mit der Religion an sich überhaupt nichts mehr zu tun hat? Außerdem: Was würden Demos hier nützen? Gar nichts. Vielleicht haben sie den positiven Effekt dass ein paar Leute vielleicht einsehen, dass nicht alle Muslime nen Sprengstoffgürtel umgeschnallt haben und ne AK daheim im Wohnzimmerschrank stehen haben. Diejenigen, die etwas vom Islam wissen die sehen ja auch, dass die Taten im Irak recht wenig (kleine Untertreibung) mit dem gemäßigten Islam zu tun haben, wie er von den meisten Muslimen praktiziert wird. Man muss sich einfach nur ein bisschen über den Islam informieren, aber natürlich sind Stammtischparolen einfacher. Das ist jetzt nicht gegen dich gerichtet, sondern einfach gegen Leute, die glauben dass alle Muslime eben Selbstmordattentäter sind (ganz grob ausgedrückt).
Religionen werden eben gerne als Deckmantel für irgendwelche bösen Machenschaften hergenommen, nur sollte man als mündiger Bürger eigentlich soweit informiert sein, dass man sowas durchschaut.

Du darfst aber auch nicht vergessen, dass der Islam weit jünger als das Christentum ist. Dazu kommen noch die Zustände in diesen Ländern, die alles andere als rosig sind. Da sehen viele eben keine andere Perspektive und sind empfänglich für extremes Gedankengut, sei es nun religiös oder ideologisch. Wir, im friedlichen und wohlhabenden Teil Europas haben leicht reden, aber ich behaupte mal dass es auch im Namen des Christentums solche Gräueltaten verübt werden, sofern die Umstände dafür "passend" sind.
 
Es ist genug Geld da.

Ich glaube genau da gibt es genuegend Skepsis.
Wie kann man einem Buerger vermitteln, das die Lebenserhaltungskosten steigen, das es stagnierende Loehne seit Jahren gibt, das wir hoechstwahrscheinlich auf ein Rentendesaster zusteuern, das Gemeinden und Kommunen kaum Geld haben um ihre Infrastruktur instandzuhalten, "fuege hier selbst Inhalte ein, gibt genug davon", aber zeitgleich haben wir genug Geld?

Ich kann verstehen das Leute Angst und Sorgen haben um ihre Zukunft. Die Politik tut ihr uebriges, wodurch eben solche Aengste weiter geschuert werden.
Was ist daran verkehrt, wenn man der Meinung ist, das es den Buergern und Bewohnern im eigenen Land halbwegs gut geht, bevor man die große Geldboerse fuer alles Andere oeffnet? Ist man deswegen gleich ein Nazi?

Wieso wird zugelassen, das permament der Nazispiegel und der zweite Weltkrieg vorgehalten wird? Es gibt hier permanent irgendwelche Dokumentationen in den Medien, staendig gibt es irgendwelche Jahrestage.
Ist man mit einigen Sachen nicht einverstanden, wird man gleich als Antisemit, Nazi und was weis ich gleich hingestellt. Ist das eine vernuenftige, moderne Gesellschaft, wo subjektiv gesehen, mit solchen Mitteln eine ganze Nation kleingehalten wird?
Wieso ist hier nur Deutschland der Boese? Wo sind die Greultaten der Russen und Anderen?
Die Sieger schreiben die Geschichte.

Ich wuerde die PEGIDA-Bewegung nicht unbedingt gleich und im Vorfeld als unsinniger rechter Haufen mit gefaehrlichem Gedankengut abstempeln.
Chaoten mischen sich ueberall mit unter und nutzen solche Bewegungen, egal auf welcher Seite.
Das muss man durchaus kritisch im Auge behalten. Aber gleich eine ganze Bewegung deswegen im Vorfeld verurteilen, ohne sich mit wirklich Allem auseinanderzusetzten?
Deutschland hat ein Riesenproblem auch nur in die Naehe von irgendwas gerueckt zu werden, was auch nur im Ansatz irgendwie rechts aussieht.
Btw, kann mir mal bitte einer schluessig erklaeren, was jetzt im Detail "rechts" bedeutet?
 
Btw, kann mir mal bitte einer schluessig erklaeren, was jetzt im Detail "rechts" bedeutet?

Fremdenfeindlich. Es wird gegen Ausländer, Asylbewerber usw vorgegangen. Da ich selbst auf einem ähnlichen Weg hierherkam, hier schon seit 2001 lebe, meinen deutschen Pass habe und alles andere, sieht man es mir nicht an. Aber ich kämpfe dafür das jeder der hierher will, egal aus welchen Gründen solange sie nicht kriminell sind, auch herkommen darf. Und arbeiten, Steuern zahlen und n deutsches Auto fahren. Wie seine Nachbarn auch.
Und wenn eine kleine Abteilung mit deutlich zu vielen Rechtsradikalen darunter, denkt sie kann anderen Leuten vorschreiben wo sie hingehören und wo nicht, nur weil sie nicht hier geboren sind usw. dann geht mir das gehörig auf den Sack.

Ich sage auch nicht das andere Länder die heiligen Engel sind die nix gemacht haben im 2. Weltkrieg - das war ein grausamer Krieg wo jede Seite sich Fehler leistete und zwar nicht zu knapp.

Und was Geld angeht - wir haben hier mehr als genug. Steigende Kosten, stagnierende Löhne... Sieh dich mal um, die Leute in anderen Ländern zahlen doppelt so viel für ihren Lebensunterhalt, verdienen aber nur 1/4 von dem was wir hier verdienen.
Uns gehts hier verdammt gut, Deutschland ist eins der reichsten Länder der Welt und irgendwer denkt, wir haben nicht genug Geld um Flüchtlingen ein angemessenes Leben zu erlauben solange sie hier sind?
Echt jetzt...

Die Welt wird immer offener, die Grenzen lockerer, Leute wandern von einem Land ins andere. Globalisierung nennt man das. Und wir sollten daran arbeiten anstatt die Tür vor der Nase zuknallen und im eigenen Bunker sitzen.

Und was die Asylbewerber angeht - sie sollten die Möglichkeit erhalten, hier zu arbeiten wenn es abzusehen ist das sie länger als 6 Monate bleiben. Selbst unsere Häftlinge können und wollen arbeiten. Warum dann nicht die Leute, die nichts gemacht haben ausser hier Schutz zu suchen, schlimmer behandeln als die eigenen kriminellen?
 
Ja, die christliche Kirche hat das auch gemacht, und Deutschland war auch davon betroffen. Und genau deswegen wird es auch in naher Zukunft nicht passieren, dass dieses Land vom Islam überrollte wird und die Religion nun das Leben aller beeinflusst.

Du würdest also gegen etwas demonstrieren, das sich das Christentum auf die Fahnen schreibt aber mit der Religion an sich überhaupt nichts mehr zu tun hat? Außerdem: Was würden Demos hier nützen? Gar nichts. Vielleicht haben sie den positiven Effekt dass ein paar Leute vielleicht einsehen, dass nicht alle Muslime nen Sprengstoffgürtel umgeschnallt haben und ne AK daheim im Wohnzimmerschrank stehen haben. Diejenigen, die etwas vom Islam wissen die sehen ja auch, dass die Taten im Irak recht wenig (kleine Untertreibung) mit dem gemäßigten Islam zu tun haben, wie er von den meisten Muslimen praktiziert wird. Man muss sich einfach nur ein bisschen über den Islam informieren, aber natürlich sind Stammtischparolen einfacher. Das ist jetzt nicht gegen dich gerichtet, sondern einfach gegen Leute, die glauben dass alle Muslime eben Selbstmordattentäter sind (ganz grob ausgedrückt).
Religionen werden eben gerne als Deckmantel für irgendwelche bösen Machenschaften hergenommen, nur sollte man als mündiger Bürger eigentlich soweit informiert sein, dass man sowas durchschaut.

Du darfst aber auch nicht vergessen, dass der Islam weit jünger als das Christentum ist. Dazu kommen noch die Zustände in diesen Ländern, die alles andere als rosig sind. Da sehen viele eben keine andere Perspektive und sind empfänglich für extremes Gedankengut, sei es nun religiös oder ideologisch. Wir, im friedlichen und wohlhabenden Teil Europas haben leicht reden, aber ich behaupte mal dass es auch im Namen des Christentums solche Gräueltaten verübt werden, sofern die Umstände dafür "passend" sind.

Ja, das würde ich tun, um klar zu machen, dass ich mich davon distanziere. Ich weiß genug über den Islam. Mich muss niemand überzeugen ;) Aber gerade wenn viele Muslime einen guten Willen zeigen wollen, sich zu integrieren und anderen (teilweise) legitime Ängste zu nehmen, ist das ein gutes Mittel.Schließlich geben die Zentralräte der Juden und des Islam regelmäßig Kommentare ab, wenn es etwas zu kritisieren gibt. Aber zu schwierigen Themen wie Extremismus im Islam, zu denen sie ganz einfach jeglichen Konflikt abschwächen oder gar im Keim ersticken könnten, schweigen sie. Muss man nicht verstehen.

Hmm was nun die Entstehungszeit der Religionen damit zu tun haben soll erschließt sich mir nicht. Eigentlich müssten sie doch dann moderner als die anderen ausgerichtet sein, oder nicht? Aber wie dem auch sei, kurz zu den Ländern: Ich stelle die provokante These auf, dass die Länder im nahen Osten zum Teil in ihrer jetzigen Situation sind, weil der Islam dort als "Staatsreligion" allgegenwärtig ist.
 
Finde an den Demonstrationen erschreckend, das genau die Generation die damals selbst vertrieben wurde. oder als Kind mit den Eltern fliegen musste, heute auf die Straße geht und gegen die Vertriebenen der heutigen Zeit demonstriert, weil man denen all das schlechte zuschreibt, das man damals unseren Großeltern zugeschrieben hat.

Die Argumentationen die da teilweise auf den Demos aufgefahren werden, strotzen nur so vor Dummheit, Unwissenheit und Primitivität... teilweise einfach nur Haaresträubend
Die meisten wissen nicht mal was Asylanten sind, sondern glauben Asyanten seien Migranten O.o
Aber wir leben in einer freiheitlichen Demokratie.. tolerare kommt von ertragen, erdulden... nicht von toll finden ... man erträgt das dumme Geschwätz der intellektuellen Unterschicht- so lange es bei friedlichem Protest bleibt
Das sich auch Nazis und anderes Gesindel unter die Demonstranten mischen, liegt in der Natur der Sache

Man kann ja schon an 3 der Vorpostern erkennen, wie unglaublich dumm die Argumentation der Pegida Anhänger und Sympathisanten ist... völlig Faktenbefreit werden irgendwelche absurden Ängste beschworen .. erinnert irgendwie an Genfood...
Würde man auf der Straße Fragen wie die Leute zu Genfood stehen würden um die 96% sagen, das sie Angst davor haben.. auf die Frage "wieso" würde keiner ne gescheite Antwort geben können
 
Zuletzt bearbeitet:
In Tarnung als Sender RT hat die Heute Show einige dieser Leute interviewen können. Sehr lustig.

https://www.youtube.com/watch?v=9EZA293UFZw

Meine ernste Meinung: Ich verabscheue Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Islamphobie und dementsprechend halte ich diese Leute für völlig fehlgeleitet.
Ja, das habe ich damals im Fernsehen gesehen. Schon das Vokabular sollte man sich mal genau zu Gemüte führen...
 
Fremdenfeindlich. Es wird gegen Ausländer, Asylbewerber usw vorgegangen.
Ist das jetzt "rechts" oder "rechtsradikal"?
Ich finde hier sollte man auf jeden Fall unterscheiden.
Es ist auch ein gewaltiger Unterschied ob sich jemand als Moslem/Christ/Jude/Whatever fuehlt oder bezeichnet, oder ob einer einer radikalen Abteilung davon angehoert und solches Gedankengut hat.
Ich frage ja nicht umsonst, was jetzt genau "rechts" bedeutet.

Und was Geld angeht - wir haben hier mehr als genug. Steigende Kosten, stagnierende Löhne... Sieh dich mal um, die Leute in anderen Ländern zahlen doppelt so viel für ihren Lebensunterhalt, verdienen aber nur 1/4 von dem was wir hier verdienen.
Uns gehts hier verdammt gut, Deutschland ist eins der reichsten Länder der Welt und irgendwer denkt, wir haben nicht genug Geld um Flüchtlingen ein angemessenes Leben zu erlauben solange sie hier sind?
Echt jetzt...

Mehr als genug an was gemsessen? Sieht man die Staatsverschuldung und wie sie weitersteigt, glaube ich kaum das wir mehr als genug haben.
Wenn wir mehr als genug Geld haetten, haetten wir nicht Diskussionen ueber PKW Maut (wobei die Hintergruende da wahrscheinlich ganz anderer Natur sind) weil wir marode Straßen haben.
Da wuerden nicht oeffentliche Einrichtungen schliessen muessen, weil das Geld fehlt.
Da gaebe es keine Diskussion ueber Kitaplaetze, da wuerde es sie ausreichend geben.
Da waere das ganze Gelaber ueber Renten, Altenbetreung etc komplett obsolet.
Da waeren Studiengebuehren ueberfluessig, Bildungssystem waere vielleicht noch besser?

Vielleicht habe ich nur eine sehr eingeschraenkte Sichtweise, aber bei so vielen offenen Sachen, sehe ich nicht das Deutschland Geld im ueberfluss hat.
Mehr als andere Laender und Staaten vielleicht, aber sollten die Anderen hier ein Maßstab sein, oder doch eher der eigene Staat?
 
Meine Meinung dazu:

Ich habe überhaupt nichts gegen Ausländer (habe selber gute ausländische Freunde, ich mag sie über alles).

Aber das Gebiet "Deutschland" ist halt quasi ein Pups auf der Landkarte, im Vergleich der ganzen Erde.
Man müsste erstmal sehen, dass es den einheimischen Menschen gut geht:
(Arbeitsplätze, Ausbildunsplätze für entlassene Schüler).

Es heißt immer, hier gibt es "arbeitslose Schmarotzer", oder so ähnlich,
aber viele bemühen sich um einen Arbeitsplatz, aber sie bekommen ihn oft nicht,
wegen hoher Nachfrage / Konkurrenz.

Danach kann man schauen, was man noch machen könnte (ausländische Menschen auch miteinbeziehen).
 
Meine Meinung dazu:

Ich habe überhaupt nichts gegen Ausländer (habe selber gute ausländische Freunde, ich mag sie über alles).

Aber das Gebiet "Deutschland" ist quasi ein Pups auf der Landkarte.
Man müsste erstmal sehen, dass es den einheimischen Menschen gut geht:
(Arbeitsplätze, Ausbildunsplätze für entlassene Schüler).

Danach kann man schauen, was man noch machen könnte (ausländische Menschen auch miteinbeziehen).

Ha Ha, du hast die "ich habe nix gegen Auslaender, ABER.." Aussage getaetigt.
Folgt man mancher Argumentation hier, musst du ein sehr Rechtsradikaler sein, oder vielleicht sogar ein Nazi?! :ugly:

Achtung dieser Post koennte Spuren von Sarkasmus enthalten
 
@ Verminaard

Danke, ich hab den Sarkasmus verstanden :).

Ich wollt halt darauf hinaus, dass irgendwelche Machthaber usw. immer wieder in diesem Land versuchen
uns Menschen ab zu ziehen, ohne auf unsere menschlichen Bedürfnisse einzugehen.


Deshalb setze ich mich mittlerweile auch dafür ein, dass wir nicht mehr juristische Person, sondern als Mensch gelten,
dass auch das Völkerrecht von "Behörden" und "Ämter" usw. hier wieder beachtet wird :) :*.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grundsätzlich sollte es jedem möglich sein in Not hier in Deutschland Schutz finden zu können und hier ganz normal arbeiten und leben zu können wie ein normaler Bürger. Nur so kann eine vernünftige Integration und Akzeptanz geschaffen werden, gleiches sollte natürlich "normalen Migranten" möglich sein. Dabei erwarte ich generell von entsprechenden Personen die hier Schutz finden sich der hiesigen Bräuche und Kulturen anzupassen und unsere Sprache so zu lernen dass eine relativ problemlose Kommunikation im Alltag möglich ist. Was im privaten Umfeld an Bräuchen und Kulturen praktiziert wird und welche Sprache gesprochen wird ist mir egal.

Was meiner Meinung nach garnicht geht ist, dass man sich hier offensichtlich immermehr "den Fremden" anpasst (nehmt das nicht so wie sich das anhört, es ist 5:27 Uhr als ich diese Stelle geschrieben habe...) - z.T. sind schon Flyer auf dem Arbeitsamt mehrsprachig gedruckt. Ist jetzt mal das simpelste Beispiel... Dazu kommt erschwerend, dass sich oft "Ghettos" bilden und somit nicht mal eine richtige Integration möglich ist. Wieso sollte man eine Sprache lernen und sich "den Einheimischen" anpassen wenn man privat meist mit der Kultur und der Sprache zu tun hat die man aus der Heimat kennt und selbst auf Behörden schon alles mehrsprachig vorfindet? Nein, es sind/denken nicht alle Migranten und Flüchtlinge so (und oft kann man in Bezug auf die Ghettobildung auch nichts dafür...) - aber der Anteil ist nicht unbeträchtlich.

Ebenso was die Religion angeht - die hat im öffentlichen Leben meiner Meinung nach garnichts zu suchen und irgendeine bestimmende Rolle zu spielen - und das gilt nicht nur für den Islam...

Das Argument von wegen wir haben genug Geld zählt nicht (gut, manche Prestigebauten könnte man sich sparen... Aber das tut doch echt jedes noch so arme Land in irgendeiner Art und Weise...). Schulen gehen immer weiter kaputt, die Infrastruktur wird immer mieser und das Rentensystem entwickelt sich immer stärker in eine Katastrophe. Das sind sehr wenige Beispiele.
Ebenso zählt nicht das Argument vonwegen wir brauchen die (Fach-)Arbeitskräfte aus dem Ausland - durch die Globalisierung geht die deutsche Wirtschaft früher oder später eher immer weiter kaputt. Immer mehr Firmen kriegen wirtschaftliche Probleme, weil die hiesigen sozialen Standards und Arbeitskräfte bei den Endprodukten immer höhere Preise zur Folge haben... Und was kauft der normale Endkunde (keine Firmen etc.) in Zeiten sinkender Reallöhne? Natürlich das meistens billigere Produkt, produziert im Ausland.

Warum die Durchschnitts- und Reallöhne sinken und wieso im Ausland produzierte Produkte meist billiger sind ... das ist kurz eine Verkettung der Tatsachen dass ausländische Arbeitsplätze oft billiger sind, hiesige Arbeitsplätze extrem teuer sind (und Unternehmen deshalb mit den miesesten Tricks am Lohn sparen) und durch die ganzen steuerfreien Wirtschaftszonen eben ausländische Waren oft billiger sind. Und durch offene EU-Grenzen gehen einige (mit unter potenzielle) gut bezahlte Arbeitsplätze verloren - nehmen wir an, ein deutscher Arbeiter kostet 2000€ und in Polen kostet ein Arbeiter 500€. Der polnische Arbeiter darf hier in Deutschland ganz legal arbeiten und bietet seine Arbeitskraft für 1000€ an (Hey, ich verdiene doppelt so viel wie bei mir in der Heimat) - ich weiß jetzt gerade nicht inwiefern ausländische Arbeiter hier versichert sein müssen, ich gehe mal davon aus dass sie es nicht müssen. Dann spart sich der Arbeitgeber sogar noch Steuern und Sozialabgaben... Worauf ich hinaus will, wieso sollte man dann die teurere deutsche Arbeitskraft nehmen? Die deutsche Arbeitskraft will natürlich Arbeit finden, bietet sich billiger an und fertig sind die sinkenden Durchschnittslöhne. Durch den geringeren Lohn muss man natürlich sparen und man kauft das billigere Produkt aus dem Ausland und nicht aus der deutschen Wirtschaft - denn verzichten will ja niemand. ;) Ich mag das jetzt nicht weiter ausführen, wer logisch und reell denken kann weiß eh wie es weitergeht.

Worauf ich eigentlich hinauswollte....

Ebenso zählt nicht das Argument vonwegen wir brauchen die (Fach-)Arbeitskräfte

... wieso wird es für Schüler die hier ihren Abschluss machen immer schwerer eine Ausbildung zu finden? Wieso stellt die ach so arme Wirtschaft dann immer höhere Anforderungen? Im Idealfall ist man 18 Jahre alt, will billig arbeiten, hat schon einen Master-Abschluss und fünf Jahre Berufserfahrung. ;) Und da immer mehr an der Bildung gespart wird werden die Schüler immer schlechtere Leistungen aufweisen... Wird übrigens künstlich verschleiert.;)

Eine Menge blabla... Ich will damit nicht darauf hinaus dass ich Migranten, Flüchtlinge und/oder Ausländer hasse und denke dass sie uns unsere Arbeitsplätze wegnehmen. Aber die Globalisierung ist gerade aufgrund der unterschiedlichen Einkommensverhältnisse besonders im EU-Raum und der ganzen Freihandelsabkommen eine Gefahr für unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand (durch den wir bedrohten Personen/Gruppen überhaupt erst den Schutz bieten können!) - und um diesen werden sich viele PEGIDA-Anhänger fürchten.

Dafür können Migranten, Flüchtlinge und Ausländer aber nichts... Das sind schlicht die z.T. äußerst behämmerten Gesetze (*hust* EU....). Das stumpfeste Beispiel: Flüchtlinge kosten Geld, richtig. Aber selber Arbeiten gehen ist natürlich verboten... :lol: Sprich, die aktuelle Situation ist eher das Versagen der aktuellen Politik - ich kann mir ganz gut vorstellen dass man trotz der Globalisierung mit gegenüber beiden Seiten fairen und sinnvollen Gesetzen Immigranten und Flüchtlingen "einiges bieten kann" - und dass unsere Wohlstandsverhältnisse gesichert bleiben.

Und ein paar rechtsextreme Spinner nutzen natürlich die Gelegenheit aus um ihren puren Hass gegenüber Ausländern Luft zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es sind nicht nur ein paar Spinner, es sind genug um eine nicht gerade kleine Bewegung zu organisieren.

Das mit dem Geld stimmt nur teilweise - denn unser Geld wird woanders verballert, wir haben an sich genug - die Frage ist nur wie es verteilt wird. Beim kleinen Mann kommt nicht viel an, auch bei sozialen Einrichtungen etc kommt nicht viel an.

Das ist aber auch eine Sache der Politik und die wählen wir, nicht die Flüchtlinge oder Ausländer die sich im Land aufhalten.
Denen muss man auf die Füße treten. Die globalisierung ist auf anderer Seite auch gut für Deutschland, da wir so unsere Waren günstiger und schneller vertreiben können. Wir können ja nix dafür das der EU-Markt gesättigt ist und hier nicht mehr viel geht (da viele Länder deutlich weniger Geld haben, also die Bürger dort, können sie sich deutsche Waren auch nicht immer leisten). Aktuell geht sehr viel in Asien, auch der Markt in Russland ist nicht zu unterschätzen, aber an den haben die Politiker hier fast komplett abgesägt.

Die PeGiDa gehört trotzdem abgeschafft, denn so wird sie nichts erreichen, aber sie bietet eine große Plattform für rechtsradikale Gruppen wo sie neue Mitglieder sammeln können (die jetzt einfach mitlaufen) und das ist quasi kostenlose Werbung für sie. Die meisten Leute kapieren das es Unfug ist, aber nicht alle.

Blöderweise kann man hier aber auch nur zwischen Pest & Cholera wählen, so wirklich überzeugend ist für mich da in der Politik aktuell keine Partei und auch keine einzelnen Figuren.
 
Das ist ja schön und toll dass wir unsere Waren schneller und günstiger vertreiben können, trotzdem gehen durch die Globalisierung viele viele Arbeitsplätze kaputt - und damit die deutsche Wirtschaft halbwegs konkurrenzfähig bleiben kann müssen die Preise stabil gehalten werden... Ergo schmilzt euer Lohn in der Realität langsam aber sicher dahin (und wenn man mal für mehr Lohn streikt beschweren sich dann wieder alle.). Und die Steuergelder die für Flüchtlinge aufgewendet werden könnten für Arbeitslosengeld bzw. aufstockende Leistungen. ;)

Und wir haben eben nicht genug Geld... Wir haben genug Geld sobald keine neuen Schulden aufgenommen werden. ;) Klar wird viel Geld verblasen, aber das macht jedes Land in irgendeiner Art. Wir haben aber erstmal genug Baustellen, eben an den Schulen, der Infrastruktur undundund. Wiegesagt, überall wird nach Fachkräften gerufen, die Wirtschaft erhöht aber immer weiter ihre Anforderungen und an Schulen wird gespart. Dabei ist es gerade fatal genau an den Schulen zu sparen, da sie essentiell sind, eben um nicht von ausländischen Fachkräften abhängig werden. Genau so die Infrastruktur... Nehmen wir als Beispiel gleich die Digitale. Wieso zum Teufel haben viele osteuropäische Staaten so hohe durchschnittliche Internetgeschwindigkeiten, können aber nicht für einen halbwegs mit unseren Lebensstandard vergleichbaren Stand schaffen?

Aber wiegesagt, das letzte woran ich sparen würde sind Menschen in Not. Dafür sollte man immer Geld haben.

Trotzdem ist die Globalisierung für mich nicht so toll wie manche meinen, meiner Meinung nach machen wir uns zu sehr von anderen Ländern abhängig - und langfristig wird unsere Wirtschaft durch das Preisdumping der anderen Länder auch Schaden nehmen.

Aber das soll hier ja nicht das Thema sein. :)
 
Die Globalisierung bringt den "normalen" Menschen gar nix,

nur die global operierende Finanzmafia profitiert davon.

Aber dieses Thema wäre in einem anderen Thread sinnvoller angelegt.
 
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