PC-Markt schrumpft weiter - Laut Bericht längster Rückgang in Geschichte der PC-Industrie

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Genauso ist es bei mir im Freunds und Familien kreis auch, aber beruflich ist es immer noch nicht zu ersetzen, welsche Firma arbeitet nur mit Tabletts?
Viele haben mittlerweile wieder kein plan von PC und kennen sich wieder weniger mit Windows aus, also auch rückläufig quasi.
Leute wie wir haben diesen läuten technisch was voraus und können weitaus mehr technische Probleme lösen als jene die kein Interesse an Computer haben.
Außerdem sind di meisten Smartphone User auch mit ihrem Smartphone überfordert wenn es darum geht zu verstehen wieso das Ding jetzt langsamer läuft oder die Akku Leistung nachlast usw.
Richtig..die Smartphone-Tablet Zombies sind meist absolute NOOBS die schon nach Hilfe schreien wenn das Touchdisplay ihres Phones oder Tablets nicht mehr richtig funktioniert weil total verdreckt :ugly:.
 
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Das ist völlig nachvollziehbar. Ein nicht unerheblicher Teil der PC Nutzer braucht keinen PC mehr, siehe Tablets, Smartphones, Konsolen etc.. Windows 10 dafür die Schuld zu geben ist ist eine Verkennung der Ursachen. Ist natürlich immer einfacher "einen" Schuldigen zu haben, statt komplizierte Zusammenhänge erkennen zu müssen. ;)

Man muss sich eben damit arrangieren das der PC Markt sich dem Bedarf anpasst. Besserung sehe ich erst dann, wenn x86 und entsprechende OS massentauglich in die mobile Märkte vorstoßen. Die Surface Tablets und Nachbauten sind ja schon recht erfolgreich, fehlen also nur noch die Smartphones. ;) Wobei das natürlich nur statistisch relevant ist, da die PC Plattform andere Märkte erschließt, dem stationären Schreibtisch-Computer wird das nicht zu einer neuen Blüte verhelfen.

MfG
 
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Richtig..die Smartphone-Tablet Zombies sind meist absolute NOOBS die schon nach Hilfe schreien wenn das Touchdisplay ihres Phones oder Tablets nicht mehr richtig funktioniert weil total verdreckt :ugly:.

Das trifft es ganz gut :ugly: Ich will ja nicht verallgemeinern, aber jeder der schon mal öffentliche Verkehrsmittel benutzt hat, weiß wieviel strunz dummes Volk da draußen rumläuft. Das grenzt schon an Körperverletzung was man sich da anhören muss. Ich bin echt froh das ich mir sowas sehr selten antun muss.
 
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Das ganze läuft wahrscheinlich ein wenig wie in der Fotografie bzw. dem Kameramarkt ab. Es zeichnet sich einfach eine Kluft zwischen Casuals und Enthusiasten ab.
Aufgrund der fortschreitenden "Technologisierung" des Alltags gibt es keine Lernkurve mehr und keinen Zwang, sich mit der Technik im Detail auseinandersetzen zu müssen.

Anfänger und Alltagsnutzer benutzen somit wahrscheinlich immer häufiger das Handy oder Tablet zum Surfen, Videos schauen und zum Streamen.
Simple Spiele, Bild- und Videobearbeitung sowie das Managen von Mails und Daten sind ebenfalls oft vom heimischen PC verschwunden.
Eine große Masse an Menschen muss sich somit nicht mehr damit auseinandersetzen, wie ein PC funktioniert und welche Vorteile er bieten kann.
Erst die Menschen, die entweder in der Arbeitswelt damit konfrontiert werden oder die höhere Ansprüche haben (Spiele, Content Creation, Medienverwaltung, etc.) greifen zu einem PC und kaufen sich ggf. auch einen neuen.

Aber selbst bei den Enthusiasten und professionellen Nutzern ist es nicht mehr wirklich Pflicht, sich jedes zweite Jahr einen neuen PC zu kaufen.
Schaut man mal auf den CPU Markt, erkennt man schnell, das die Vierkerner seit Jahren keinen Fortschritt mehr machen und die X99 Plattform mit einigen Nachteilen daher kommt und sehr teuer ist.
Bei den GPUs ist das vielleicht noch anders und die Entwicklung bietet noch Anreize für einen Kauf, jedoch stagniert die Entwicklung in den restlichen Kategorien stark.

Die Lösung ist schwer und ganz sicher nicht zu pauschalisieren. Jedoch müssen für beide Gruppen wieder Anreize geschaffen werden. Durch Bedienbarkeit und Connectivity könnte man Einsteiger im PC Markt gewinnen, durch Fortschritte in der Software (Nutzung von mehr als 4 Kernen in Games und Software, DX12 etc.) und Hardware (Intel mit weniger Stagnation, AMD als echte Konkurrenz). Aber da die Marktführer Intel und NV tun können, was sie wollen und weiterhin krumme Geschäfte mit Entwicklern machen, wird sich so schnell wahrscheinlich im mittleren und oberen Segment auch in den kommenden Jahren nichts tun.
 
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Denke mal dürfte auch an der hohen Verbreitung der Videospiel-Konsolen liegen (absoluter Masssenmarkt).

Ganz früher wollte bzw. hatte doch jeder Jugendliche einen C64 oder Amiga um zu zocken.

Später wurde es dann natürlich der PC nachdem der irgendwann bezahlbar wurde und die Leute sich sogar bei Aldi drum geprügelt haben !


Vor kurzem habe ich auf einer Battlefield-Seite die aktuellen globalen Spielerzahlen (online) gesehen.
Anscheinend zocken 3-4x soviele Battlefield auf einer Playstation+Xbox als auf einem PC.
Das hätte ich nicht gedacht !

Und gerade wenn man sieht wie die PS4 für 199,- Euro in den Markt gepumpt wird ... plug-and-play... kein "PC-Stress"... da werden sich wohl viele normale Leute mit Ihrem Handy/Tablet und Konsole zufrieden geben.
 
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Das ganze läuft wahrscheinlich ein wenig wie in der Fotografie bzw. dem Kameramarkt ab. Es zeichnet sich einfach eine Kluft zwischen Casuals und Enthusiasten ab.
Aufgrund der fortschreitenden "Technologisierung" des Alltags gibt es keine Lernkurve mehr und keinen Zwang, sich mit der Technik im Detail auseinandersetzen zu müssen.

Anfänger und Alltagsnutzer benutzen somit wahrscheinlich immer häufiger das Handy oder Tablet zum Surfen, Videos schauen und zum Streamen.
Simple Spiele, Bild- und Videobearbeitung sowie das Managen von Mails und Daten sind ebenfalls oft vom heimischen PC verschwunden.
Eine große Masse an Menschen muss sich somit nicht mehr damit auseinandersetzen, wie ein PC funktioniert und welche Vorteile er bieten kann.
Erst die Menschen, die entweder in der Arbeitswelt damit konfrontiert werden oder die höhere Ansprüche haben (Spiele, Content Creation, Medienverwaltung, etc.) greifen zu einem PC und kaufen sich ggf. auch einen neuen.

Aber selbst bei den Enthusiasten und professionellen Nutzern ist es nicht mehr wirklich Pflicht, sich jedes zweite Jahr einen neuen PC zu kaufen.
Schaut man mal auf den CPU Markt, erkennt man schnell, das die Vierkerner seit Jahren keinen Fortschritt mehr machen und die X99 Plattform mit einigen Nachteilen daher kommt und sehr teuer ist.
Bei den GPUs ist das vielleicht noch anders und die Entwicklung bietet noch Anreize für einen Kauf, jedoch stagniert die Entwicklung in den restlichen Kategorien stark.

Die Lösung ist schwer und ganz sicher nicht zu pauschalisieren. Jedoch müssen für beide Gruppen wieder Anreize geschaffen werden. Durch Bedienbarkeit und Connectivity könnte man Einsteiger im PC Markt gewinnen, durch Fortschritte in der Software (Nutzung von mehr als 4 Kernen in Games und Software, DX12 etc.) und Hardware (Intel mit weniger Stagnation, AMD als echte Konkurrenz). Aber da die Marktführer Intel und NV tun können, was sie wollen und weiterhin krumme Geschäfte mit Entwicklern machen, wird sich so schnell wahrscheinlich im mittleren und oberen Segment auch in den kommenden Jahren nichts tun.

ja ich würde auch nvidia und intel die schuld geben warum die konkurrenz so schwach ist
 
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Dabei nicht vergessen: Das Schrumpfen gilt nur für den PC-Markt insgesamt, aber nicht für die Gaming/Enthusiast-Sparte, welche den letzten Zahlen zu Folge weiter wächst.
 
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Und gerade wenn man sieht wie die PS4 für 199,- Euro in den Markt gepumpt wird ... plug-and-play... kein "PC-Stress"... da werden sich wohl viele normale Leute mit Ihrem Handy/Tablet und Konsole zufrieden geben.

Dumm ist das neue "Geil"... leider.
Früher kannte sich quasi jeder junge Mann mit PCs aus, es war quasi selbstverständlich dass man das interessant fand. Also Bedienung, Software, Hardware, Anwendungen, spezielle Kniffe usw.
Ich hab mich erst gestern mit einem "jetzt" jugendlichen Unterhalten: Kein Interesse daran. So gar nicht.

Er meckerte "natürlich" über ein Problem mit dem PC...
Daraufhin erklärte ich ihm was er tun müsse um es zu beheben.
Seine Einstellung dazu war: Ich könne ihm das ja machen, er hätte da keinen Bock drauf, alles zu kompliziert, er will jetzt einfach nur zocken.
Nach dem Hinweis, das ich nicht sein persönlicher PC-Technik-Dienst wäre und er sich darum selber kümmern kann,
oder jemanden dafür bezahlen das Problem zu lösen wenn er auf seine arrogante Unwissenheit bestehen würde,
und er mich mal gern haben kann mit der Einstellung, war er auch noch eingeschnappt.
Sein Problem ist immer noch nicht gelöst... Ich werde ihm nicht helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Dabei nicht vergessen: Das Schrumpfen gilt nur für den PC-Markt insgesamt, aber nicht für die Gaming/Enthusiast-Sparte, welche den letzten Zahlen zu Folge weiter wächst.

Ich weis nicht was genau was alles mit rein gerechnet wird, ob ausschließlich Komplett-PCs oder auch einzelene HW-Komponenten, aber natürlich ist hiermit nicht nur die Gaming-Sparte gemeint, logisch.
 
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Wenn ich überlegen, dass ich in den letzten Jahren sowohl im privaten Bereich als auch in der Firma die PC´s selber zusammenbaue also nur Einzelteile kaufe oder eben bei älteren PC´s nur SSD´s nachrüste oder aber auch mal den Arbeitsspeicher aufrüste weil die Leistung für das Benötigte immer noch ausreicht, wundert mich das nicht...

In meinem Bekanntenkreis habe ich eigentlich auch niemanden mehr der nen Fertig PC hat, da sie entweder die Teile selber kaufen und zusammenbauen oder ich das erledige...

Stört mich aber auch nicht, diese Fertig-PC´s sind oft eh nicht so der Knaller...

Natürlich gehört auch der Endgerätemarkt dazu, dass einfach viele auf Tablets umsteigen.
Für ein bisschen Facebook, Mahjong und andere "Minispiele" sowie E-Mails oder auch immer gerne mal ein Rezept aus dem Netz ziehen, dafür brauche ich nun wirklich keinen PC mehr...
 
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Dumm ist das neue "Geil"... leider.
Früher kannte sich quasi jeder junge Mann mit PCs aus, es wahr quasi selbstverständlich dass man das interessant fand. Also Bedienung, Software, Hardware, Anwendungen, spezielle Kniffe usw.
Ich hab mich erst gestern mit einem "jetzt" jugendlichen Unterhalten: Kein Interesse daran. So gar nicht.

Er meckerte "natürlich" über ein Problem mit dem PC...
Daraufhin erklärte ich ihm was er tun müsse um es zu beheben.
Seine Einstellung dazu war: Ich könne ihm das ja machen, er hätte da keinen Bock drauf, alles zu kompliziert, er will jetzt einfach nur zocken.
Nach dem Hinweis, das ich nicht sein persönlicher PC-Technik-Dienst wäre und er sich darum selber kümmern kann,
oder jemanden dafür bezahlen das Problem zu lösen wenn er auf seine arrogante Unwissenheit bestehen würde,
und er mich mal gern haben kann mit der Einstellung, war er auch noch eingeschnappt.
Sein Problem ist immer noch nicht gelöst... Ich werde ihm nicht helfen.

So einen habe ich nebenan im Büro sitzen. Am liebsten würd´ ich ihm so eine Schelle verpassen das er nicht mehr weiß ob er nun ne PS4 oder ne Xbox hat.... unglaublich.
Aber das sehe ich heute oft bei der "neuen" Jugend, dein Satz sind oft meine Gedanken^^ haargenau so.
 
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Ich weis nicht was genau was alles mit rein gerechnet wird, ob ausschließlich Komplett-PCs oder auch einzelene HW-Komponenten, aber natürlich ist hiermit nicht nur die Gaming-Sparte gemeint, logisch.
Ja, die Info fehlt mir auch irgendwie.
Ich hab zwar schon lange keinen PC mehr selber zusammengebaut, weil zu faul, kaufe ich aber schon ewig PC nach meinem Komponentenwunsch. Wie soll der dann in der Statistik drin sein? Zählen die nur die Verkauften Komplett PCs? Oder die verkauften Prozessoren?
 
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So einen habe ich nebenan im Büro sitzen. Am liebsten würd´ ich ihm so eine Schelle verpassen das er nicht mehr weiß ob er nun ne PS4 oder ne Xbox hat.... unglaublich.
Aber das sehe ich heute oft bei der "neuen" Jugend, dein Satz sind oft meine Gedanken^^ haargenau so.

Sowas gab es früher ja nie und man selbst war natürlich auch nicht so.
Jaja, auch Sokrates hat sich schon über die faulen Jugendlichen beschwert, ist nun über 2000 Jahre her, und trotzdem steht die Welt noch.
Und sie wird sicher nicht fallen weil sich die "faulen Jugendlichen" nicht mehr mit dem PC beschäftigen.
 
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Ja, die Info fehlt mir auch irgendwie.
Ich hab zwar schon lange keinen PC mehr selber zusammengebaut, weil zu faul, kaufe ich aber schon ewig PC nach meinem Komponentenwunsch. Wie soll der dann in der Statistik drin sein? Zählen die nur die Verkauften Komplett PCs? Oder die verkauften Prozessoren?
Aus der im Artikel verlinkten Quelle:
Data includes desk-based PCs, notebook PCs and ultramobile premiums (such as Microsoft Surface), but not Chromebooks or iPads.
Wenn du einzelne Komponenten kaufst, findet das in der Statistik keine Berücksichtigung. Geht schlicht um Fertig-PCs (und die beiden anderen erwähnten Punkte).
 
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Aus der im Artikel verlinkten Quelle:

Wenn du einzelne Komponenten kaufst, findet das in der Statistik keine Berücksichtigung. Geht schlicht um Fertig-PCs (und die beiden anderen erwähnten Punkte).
Womit wahrscheinlich fast alle hochpreisigen und Enthusiasten PCs aus der Statistik raus fallen.
Da wundert es mich noch viel weniger warum die Statistik so rückläufig ist.
 
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Womit wahrscheinlich fast alle hochpreisigen und Enthusiasten PCs aus der Statistik raus fallen.
Da wundert es mich noch viel weniger warum die Statistik so rückläufig ist.
Ich glaube nicht das "wir" Enthusiasten eine relevante Größe in so einer Statistik darstellen und deshalb glaube ich auch nicht, dass sich das positiv auswirken würde.

MfG
 
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Sowas gab es früher ja nie und man selbst war natürlich auch nicht so.
Jaja, auch Sokrates hat sich schon über die faulen Jugendlichen beschwert, ist nun über 2000 Jahre her, und trotzdem steht die Welt noch.
Und sie wird sicher nicht fallen weil sich die "faulen Jugendlichen" nicht mehr mit dem PC beschäftigen.

Ich glaub es geht weniger um den PC sondern um die persönliche Einstellung. Einfach keinen Bock sich mit irgendwas zu beschäftigen, irgendwas Neues zu lernen. Wenns Probleme gibt, sollens die anderen richten, weil alles so kompliziert und schwer ist. Kann man auch auf andere Dinge im Leben erweitern. Außerdem hinkt der Vergleich etwas, wir haben erst in den letzten Dekaden ein solches Überangebot an Waren, Dienstleistungen und Komfort, das gab es noch nie in der Geschichte der Menschheit - und noch nie konnte man es sich leisten so wenig zu können wie heute. Zur Not trägt einen der Staat, wenn man aus der Hauptschule fliegt und zum drittenmal durch die Malerausbildung rasselt :ugly:

Ich hasse solche Leute. Unter anderem auch deshalb weil sich das in die Spieleentwicklung fortpflanzt, wir haben eine Stagnation im Gameplay und so viele anspruchslose langweilige Aufgüsse von älteren Spielen mit neuester Grafik, weil diesen Leuten nicht zumutbar ist mal eine halbe Stunde eine Spielmechanik zu lernen ... instant gratification muss es immer sein.

Zum Kotzen.
 
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Ich glaub es geht weniger um den PC sondern um die persönliche Einstellung. Einfach keinen Bock sich mit irgendwas zu beschäftigen, irgendwas Neues zu lernen. Wenns Probleme gibt, sollens die anderen richten, weil alles so kompliziert und schwer ist. Kann man auch auf andere Dinge im Leben erweitern. Außerdem hinkt der Vergleich etwas, wir haben erst in den letzten Dekaden ein solches Überangebot an Waren, Dienstleistungen und Komfort, das gab es noch nie in der Geschichte der Menschheit - und noch nie konnte man es sich leisten so wenig zu können wie heute. Zur Not trägt einen der Staat, wenn man aus der Hauptschule fliegt und zum drittenmal durch die Malerausbildung rasselt :ugly:
So ein Blödsinn, tut mir leid. Junge Menschen interessieren sich heute genauso für Dinge, nur verändern sie sich eben. Bevor der PC kam haben sich Jugendlich auch mit anderen Dingen beschäftigt, und ich wette da gab es genauso Leute wie jene die sich hier über die "faule Jugend" echauffieren.
Heute reicht es so wenig zu können wie nie zuvor? Stimmt, im Mittelalter konnten die Menschen noch jagen, bauten ihr Haus selbst, haben Bauernhöfe ohne Maschinen bewirtschaftet.
Nahezu alles dient dazu, uns das Leben irgendwie zu erleichtern. Dein Beispiel kann man auf jede Epoche der Geschichte anwenden, ergo muss man heute ja wirklich fast nichts können.

Ich hasse solche Leute. Unter anderem auch deshalb weil sich das in die Spieleentwicklung fortpflanzt, wir haben eine Stagnation im Gameplay und so viele anspruchslose langweilige Aufgüsse von älteren Spielen mit neuester Grafik, weil diesen Leuten nicht zumutbar ist mal eine halbe Stunde eine Spielmechanik zu lernen ... instant gratification muss es immer sein.

Zum Kotzen.
Und trotzdem gibt es Fortschritt. Aber naja...
 
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Wir sind als PC Gamer ein kleiner Bruchteil der Branche und im Grunde nicht der Rede Wert. Der größte Absatz wird immer noch mit Firmen und otto normal User gemacht, der sich einen Dell, Lenovo oder sonst einen PC von der Stange holt. Solltet euch nicht immer angesprochen fühlen wenn davon die Rede ist das der PC im allgemeinen auf dem absteigenden Ast ist. Jedes Jahr die selben "sinnfreien" Diskussionen.
 
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Meiner Meinung nach liegt es an mangelnder Innovation der HW-Branche, wenn ich sehe, dass mein i7 3930k
nach nun mehr als 4 Jahren noch immer nicht voll genutzt wird, frage ich mich, warum ich aufrüsten soll? :ka:
Du widersprichst dir selbst. Du bemängelst die HW-Branche, monierst aber gleichzeitig das deine HW nach 4 Jahren immer noch ausreichend Power hat. Dann liegt es aber doch an der Software. ;)

Die Schuld liegt mMn in beiden Sektoren. Einmal sind es die immer stärker werdenden Mini-PCs wie Smartphone und Tablet usw, und die integrierten PCs wie zb. in Smart-TVs. Die übernehmen logischerweise immer mehr Aufgaben des klassischen PCs. Dazu noch eine Brise von zb. den Android-Sticks/-Boxen, die den klassischen "Multimedia-PC" ersetzen. Zum anderen sind es aber auch die Software- und Hardware-Industrie, die an Innovationsarmut leiden. Und ein Stück weit ist auch die Preispolitik der Hersteller daran schuld. Siehe Intels "Desktop-Flaggschiff" für 1600€, oder Nvidias "Flaggschiff" für 1300€. Das zieht sich auch bis ins untere Segment. Siehe Intels günstigste (aktuelle) 40-Lane CPU, den 6850K. Dieser ist nicht nur 100€ teurer als sein fast 5 Jahre alter Großvater 3930K, er ist auch immer noch nur ein 6-Kerner.

Damit vergeht auch Leuten wie mir, die nicht aufrüsten müssen, es aber gerne würden (und es sich eigentlich auch problemlos leisten können) die Lust am aufrüsten. Wir sollen 3000€ nur für das CPU+GPU Flaggschiff zahlen (6950X+Titan XP)? Also samt passendem Unterbau mal eben 5000€ ausgeben? Und haben dann genau welche _fühlbaren_ Vorteile gegenüber einem 2000€ PC? Und wo man vor ein paar Jahren einen "Flaggschiff-PC" für ~2000€ bekam, bekommt man heute nur noch kastrierte HW? Ja ne, is klar...

Und dann die "Pfeifen" auf Seiten der Software-Entwickler. Warum gibt hier nichts Neues/Innovatives? Weil die dort alle schon lange angefangen haben ihre Zelte abzubrechen, und zu den Konsolen und Mini-PCs (Smartphones/Tablets) zu wechseln? Wo sind die Anwendungen die nicht nur einen leistungsstarken PC erfordern, sondern dem Anwender auch den nötigen Spaß bringen, der nötig ist, um den Neukauf von leistungsstarker Hardware zu rechtfertigen? Schlecht programmierte Games im Early-Alpha-Access? Ja ne, is klar...

An den Kunden liegt es nicht. Die haben schon vor 30 Jahren ein Vermögen für einen Computer ausgegeben. Aber damals bekam man auch noch etwas "Einzigartiges". Heute haben gute Smartphones auf nem 5Zoll Display schon eine höhere Auflösung als die meisten PC-Displays. Klar, die "PC-Konkurrenten" haben eine gewisse Mitschuld am Rückgang des PCs. Aber die Hauptschuldigen sind mMn in der PC-Industrie zu suchen. Da wurde quasi ausnahmslos in allen !!! Bereichen seit Jahrzehnten nur noch gepennt, und maximal halbherzig etwas Neues entwickelt.

Am deutlichsten sieht man das mMn am Übergang vom Einkerner zum Quad-Core. Das begann so im Jahr 2004/2005 (?). Bis dahin gab es nur Einkerner. Im Jahr 2005 dann kamen Dual-Core CPUs, und Ende 2006 gab es dann schon den ersten Quad-Core (QX6700 für 1000€), und Anfang 2007 mit dem Q6600 den ersten Quad für 200€. Das ist jetzt 10 Jahre her, und wo sind wir heute? Nimmt man die "Enthusiast-Plattformen" mal raus, gibt es auch nach 10 Jahren im Desktop maximal nur einen Quad-Core. Und das Schlimmste ist, der reicht auch noch für die allermeisten Anwendungen aus. :motz:


Naja, erfreuen wir uns am "Personal-Computer" so lange wie es ihn noch gibt. Denn so wie es ausschaut wird das nicht mehr so lange sein...
 
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