Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

  • Ersteller Ersteller Gast1675465802
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AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

mal was anderes, gab da mal eine nette simpsons folge, wo lisa es irgendwie geschafft hatte das ALLE waffen auf der erde vernichtet wurden. kurz darauf kamen die 2 aliens an, sahen das wir wehrlos sind und hatten uns versklavt. bis einer auf die idee kam und nen basi mit nem nagel drin als waffe erhoben hatte... ist was wahres dran, wir brauchen den ganzen sch*** um zu lernen, für die technik usw...
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Kontext nicht verstanden, ohne gewalt,kampf,krieg wären wir nicht so weit wie heute. Das ist ein fakt den man nicht abstreiten kann.
Mir ist schon klar was du meinst,und da stimme ich dir auch zu.
Was ich meine ob es uns schlechter ginge wenn wir nicht so weit wären.
Aber so wie ich unsere Rasse einschätze würden wir uns sogar um den Baum streiten auf dem wir sitzen.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Mir ist schon klar was du meinst,und da stimme ich dir auch zu.
Was ich meine ob es uns schlechter ginge wenn wir nicht so weit wären.
Aber so wie ich unsere Rasse einschätze würden wir uns sogar um den Baum streiten auf dem wir sitzen.

nehmen wir mal an die Menschen vor XXXX Tausend Jahren, hätten nicht gejagt oder getötet. Hätte man das gelassen würden es heute vielleicht keine Menschen mehr geben.

Was ich damit sagen will, der kampf dieser art liegt in der Natur des Menschen, die Menschen werden immer einen Kampf führen, nur die art des kampfes ändert sich.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Ja,aber früher haben wir gekämpft um zu überleben.
Wofür kämfen wir heute?
Ich glaub irgendwie sind uns die Ideale abhanden gekommen.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

wieso gibt es wohl krieg? wegen geld, genau.
Es MUSS immer irgendwo krieg geben, sonst hätte die Rüstungsindustrie ja keine käufer mehr. Schmutziges geld ist das, aber solange es geld gibt, nutzt man dann noch den Glauben der Menschen schamlos aus, um noch mehr geld zu machen ;)
Ist traurig, aber vermutlich nicht zu unterbinden...
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Ja,aber früher haben wir gekämpft um zu überleben.
Wofür kämfen wir heute?
Ich glaub irgendwie sind uns die Ideale abhanden gekommen.

Suchs dir aus, Macht,Geld, Religiöse ansichten, Freiheit, usw. eigentlich die selben gründe wie seit mindestens 2000 Jahren.

Ideale sind nicht abhanden gekommen, sie bedeuten nur nichts mehr in der Welt, da man als idealist sehr schnell mundtot gemacht wird bzw. es immer nur die Ideale derjenigen zählen die Geld oder Macht haben.

Sowas wie gut,böse,moral,gerechtigkeit existiert in der Politischen welt der heutigen zeit eher nicht, wenn es noch so gäbe,wären es mindestens ein Dutzend Länder die man erstmal überrennen müsste und die Diktaturen dort entfernen müsste.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Ja,aber früher haben wir gekämpft um zu überleben.
Wofür kämfen wir heute?
Ich glaub irgendwie sind uns die Ideale abhanden gekommen.


Also, WIR Durchschnittbürger in D kämpfen an sich nur noch um das beste Schnäppchen und freuen uns dann wie bescheuert, als hätten wir grad die Existenz unserer 4-köpfigen Familie gesichert... :ugly:


Aber historisch sind fast sehr viele wichtige Erfindungen nur durch Krieg, die Angst vor Krieg oder einfach nur "mächtiger sein wollen" entstanden bzw. so früh entstanden. Teils auch ganz simple Dinge, die gar nicht direkt mit Gewalt zu tun haben - zB denken wir mal an das Radar. Das wäre ohne Militär nie so früh entwickelt worden, heute wäre normaler Flugverkehr damit undenkbar - und aus dem gleichen Bereich zb die Transponder, mit denen die Flugzeuge dann zu identifizieren sind inkl. Kollisionswarnungsautomatiken.


Ein - sinngemäß - sehr passender Spruch bei Civilization 4 (beim Erkunden einer neuen Technologie wird dort immer ein historisches, meist weises Zitat aufgesagt wird): "Nur von unseren Feinden lernen wir, wie man hohe Mauer baut." => das ist gleich doppelt "clever", denn einmal ist damit gemeint, dass man ohne Angst vor einem Feind niemals (so schnell) gelernt hätte, stabile Mauern und somit auch größere Gebäude zu bauen, und zum anderen ist aber auch "philosophisch", dass man aus Angst vor einem vermeintlichen Feind sich auch vor dessen Kultur abschottet durch eine Mauer im Kopf.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Nein, DAkuma hat hier durchaus recht. Einige der bahnbrechendsten Innovationen wurden in der gesamten Menschheitsgeschichte in einem militärischen Kontext gemacht. Wenn man alleine mal daran denkt, welche Erfindungen nur schon in der relativ kurzen Zeit des 2. Weltkrieges aus blanker Not gemacht wurden, und wie lange so etwas (mangels Notwendigkeit) in Friedenszeiten gedauert hätte, sollte einem das schon augenblicklich einleuchten.

Ich bin gespannt, an welche du da denkst, die ausschließlich aufgrund des Krieges entdeckt wurden und zivil auch einen Sinn hatten.
("mangels Notwendigkeit" zeigt übrigens auf, dass die Art, wie entwickelt wurde, an den zivieln Notwendigkeiten vorbei ging. Davon abgesehen s.o&u)

Die Sache ist ja auch die, daß ohne militärische Konflikte niemals jemand es plözlich für erstrebenswert gehalten hätte, ein härteres Metall als ein Anderer herzustellen. Wofür auch?

Werkzeug. Später auch z.B. landwirtschaftliche Geräte und Maschienen.

:huh: Den Zusammenbruch der Sowjetunion als etwas schlechtes verkaufen zu wollen, ist schon abenteuerlich.

Aus Sicht der Sowjetunion war er das aber ;)
Und umgedreht wird ein Schuh draus: Wenn es für den Westen gut war, dass die Sowjetunion gerüstet hat, dann ist das wohl ein klares Argument dafür, dass man es selbst sein lassen sollte. (gäbe es keine Kriege...)


Unsere autobahnen gibt es nur wegen einem Militärischem zweck,dafür waren sie gedacht, zum schnellen transport von militäreinheiten.

Und bis heute stellt man regelmäßig fest, dass ein entsprechend ausgebautes Netz schneller Zugverbindungen die bessere Lösung wäre, im Vergleich zum extrem kostenaufwändigen Individualverkehr, der nur solange überhaupt akzeptabel war, wie er militärischen Abfall (in Friedenszeiten nutzlose Autobahnen) verwenden kann.

...sind vorraussetzungen nötig, die damals nicht gegeben waren, sei es material,geld oder ähnliches.

Material, Geld und Ähnliches war gegeben. Es war nur in der Hand des Militärs (genau wie heute, wenn man die Mittel betrachtet, die nicht für Unterhalt bestehender Dinge draufgehen). Und deswegen wurde es Dinge investiert, die in erster Linie militärisch Sinn machen - nicht in Dinge mit hohem zivilem Nutzen.

Du ziehst jetzt aber nicht wirklich einen Rückschluss von Schlechten zuständen in einem Nicht funktionierendem Regime auf den technischen Fortschritt oder?

Ich ziehe einen Rückschluss von fehlendem zivilen technologischen Fortschritt aufgrund fehlender Mittel zu hohen Ausgaben für militärische Entwicklung und Instandhaltung. Der Übersichtlichkeit halber wählte ich ein räumlich und zeitlich relativ geschlossenes System.

Mit den finanziellen mitteln die eine USA in ihr militär-eta steckt könnte man der NASA mehr als nur ein wenig geld zustecken. warum es nicht gemacht wird ist hier genauso einfach, der gewinn ist zu gering, es bringt kein geld.

Abgesehen davon, dass die NASA aus militärischen Wurzeln stammt (und die jeweiligen Quellen von Konzepten, Finanzmitteln und Zwecken eine Betrachtung für sich wären):
Die Investion ins Militär bringt nicht wenig Gewinn, sondern gar keinen. Es mag schwer sein, den Nutzen eines Forschungssatelliten zu vermitteln. Aber der Nutzen einer B2 für die Zivilgesellschaft ist und bleibt 0. Alles andere kann nur besser sein.

nehmen wir mal an die Menschen vor XXXX Tausend Jahren, hätten nicht gejagt oder getötet. Hätte man das gelassen würden es heute vielleicht keine Menschen mehr geben.

Es geht nicht um töten zum Nahrungserwerb, es geht um das töten anderer Menschen zur Steigerung der eigenen Macht.

Was ich damit sagen will, der kampf dieser art liegt in der Natur des Menschen, die Menschen werden immer einen Kampf führen, nur die art des kampfes ändert sich.

Die Frage hier ist, ob es ein Vernichtungskampf sein muss.


Ja,aber früher haben wir gekämpft um zu überleben.
Wofür kämfen wir heute?
Ich glaub irgendwie sind uns die Ideale abhanden gekommen.

Aus deiner ersten Zeile leitet sich ab, dass wir nie welche hatten. Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat sich nur das "Wir" immer weiter gesteigert:
Erst hat man für seine Familie gekämpft, dann für seinen Stamm und irgendwann für immer größer werdendende Staaten. Mit grundlegenden Idealen hatte das nicht unbedingt was zu tun. Immer ausgefeiltere Regeln innerhalb der Gruppe entstanden zu dem Zweck, die Leistungsfähigkeit der Gruppe als ganzes zu steigern und anderen Gruppen besser den Schädel einschlagen zu können.
Seit dem zweiten Weltkrieg hat sich das (zumindest bei der Mehrheit der mitteleuropäischen Bevölkerung) in Individualismus aufgelöst und man schlägt sich wieder 1:1 den Schädel ein.
Die "Ideale" sind die gleichen geblieben.


Aber historisch sind fast sehr viele wichtige Erfindungen nur durch Krieg, die Angst vor Krieg oder einfach nur "mächtiger sein wollen" entstanden bzw. so früh entstanden. Teils auch ganz simple Dinge, die gar nicht direkt mit Gewalt zu tun haben - zB denken wir mal an das Radar. Das wäre ohne Militär nie so früh entwickelt worden, heute wäre normaler Flugverkehr damit undenkbar

heute - 75+ Jahre nach der Entwicklung zur Serienreife durch das Militär.
Selbige fand rund 20 Jahre vor dem Bedarf für zivilen Flugverkehr (30-40 Jahre wenn man Flugzeuge betrachtet, die zunehmend auf zivile Bedürfnisse -z.B. Lärm, Verbrauch- Rücksicht nehmen und nicht nur eine Zweitverwertung schlecht geeigneter Militärtechnik sind), aber rund 30 Jahre nach der Entwicklung der Grundprinzipien durch Zivilisten statt.
Dazwischen wurden (in heutiger Währung) sicherlich einige Billionen an Aufwendungen und Schaden durch einen Weltkrieg vernichtet. Aber für die Entwicklung eines Radards (dass für den Schiffsverkehr sehr nützlich gewesen wäre) hatte niemand mehr Geld übrig.
Jedenfalls solange nicht, bis die Reichweite gängiger Geschütze deutlich über die optischer Zielverfahren hinausging, wärend die Bedrohung durch Flugzeuge an Bedeutung gewann. Da wurde Radar auf einmal für diejenigen interessant, die das Geld zum Fenster rauswerfen können.

Ein - sinngemäß - sehr passender Spruch bei Civilization 4 (beim Erkunden einer neuen Technologie wird dort immer ein historisches, meist weises Zitat aufgesagt wird): "Nur von unseren Feinden lernen wir, wie man hohe Mauer baut." => das ist gleich doppelt "clever", denn einmal ist damit gemeint, dass man ohne Angst vor einem Feind niemals (so schnell) gelernt hätte, stabile Mauern und somit auch größere Gebäude zu bauen, und zum anderen ist aber auch "philosophisch", dass man aus Angst vor einem vermeintlichen Feind sich auch vor dessen Kultur abschottet durch eine Mauer im Kopf.

Wasser auf meine Mühlen.
Irgendwann vor 4-5 Jahrtausenden investierte die Menschheit viel Aufwand in den Bau (bzw. die Entwicklung von Baumethoden) für hohe Stadtmauern.
Seit weniger als 4-5 Jahrhunderten gibt es (durch entsprechend große Ansiedlungen) zivilen Bedarf an Gebäuden, für die diese Technik Sinn macht. Dazwischen hat man sie gelegentlich für sinnlose Prunkbauten (meist auf Inititaitve militärisch bedeutender Persönlichkeiten) genutzt.
Wie weit könnte die Menschheit sein, wenn man den gleichen Aufwand z.B. in Ackerbau gesteckt hätte und somit nicht hohe Mauern (und Katapulte, um sie einzureißen - eine bis heute weit genutzte zivile Technik...), sondern z.B. den schweren Pflug früher entwickelt hätte?
Statt Civilzation empfiehlt sich Alpha Centauri, wo man militärische Techniken ignorieren kann, wenn man will. Solange es keinen Krieg gibt, ermöglicht mit Abstand den schnellsten Fortschritt.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Und bis heute stellt man regelmäßig fest, dass ein entsprechend ausgebautes Netz schneller Zugverbindungen die bessere Lösung wäre, im Vergleich zum extrem kostenaufwändigen Individualverkehr, der nur solange überhaupt akzeptabel war, wie er militärischen Abfall (in Friedenszeiten nutzlose Autobahnen) verwenden kann.

Gut ich nehmen jetzt an das du weisst das Autobahnen eigentlich als Panzerstraßen gedacht waren.
Das Problem mit den Zugverbindungen wäre das sie nicht überall hinreichen, der Ausbau wäre wieder wirtschaftlich verdammt teuer usw.

Man kann halt davon halten was man will.
Material, Geld und Ähnliches war gegeben. Es war nur in der Hand des Militärs (genau wie heute, wenn man die Mittel betrachtet, die nicht für Unterhalt bestehender Dinge draufgehen). Und deswegen wurde es Dinge investiert, die in erster Linie militärisch Sinn machen - nicht in Dinge mit hohem zivilem Nutzen.

Geld war nicht gegeben, einfach weil damals wesentlich mehr aufs schnellere geld gesetzt wurde. Material, naja die herstellung der Materialien dürften heute im vergleich zu vor 50-60 jahren doch anders sein, effektiver etc.

Hauptproblem wird einfach das geld sein.

Ich ziehe einen Rückschluss von fehlendem zivilen technologischen Fortschritt aufgrund fehlender Mittel zu hohen Ausgaben für militärische Entwicklung und Instandhaltung. Der Übersichtlichkeit halber wählte ich ein räumlich und zeitlich relativ geschlossenes System.

Totes System :ugly: sei es wie es sei zivile technologien haben ihren Ursprung öfter im Militär das kann man nicht leugnen.

Abgesehen davon, dass die NASA aus militärischen Wurzeln stammt (und die jeweiligen Quellen von Konzepten, Finanzmitteln und Zwecken eine Betrachtung für sich wären):
Die Investion ins Militär bringt nicht wenig Gewinn, sondern gar keinen. Es mag schwer sein, den Nutzen eines Forschungssatelliten zu vermitteln. Aber der Nutzen einer B2 für die Zivilgesellschaft ist und bleibt 0. Alles andere kann nur besser sein.

Nein ich meinte in der Richtung das die NASA mit den Mitteln des US-Militärs wesentlich mehr erreichen könnte. Im prinzip kann man das bei jeder Forschung so sehen.


Es geht nicht um töten zum Nahrungserwerb, es geht um das töten anderer Menschen zur Steigerung der eigenen Macht.

Früher haben Menschen auch nicht aus Spaß getötet, oder nehmen wir es anders es wurde auch wegen landgründen/nahrungsgründen getötet und sei es nur wegen dem besseren jagdgebiet.
Die Frage hier ist, ob es ein Vernichtungskampf sein muss.

Sklaverei oder ähnliches,man kann nicht unbedingt sagen das die Menschheit Vernichtungskämpfe geführt hat und den gegner komplett ausgelöscht hat. Wüßte ich grad zumindest kein beispiel wo dies so wäre.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Werkzeug. Später auch z.B. landwirtschaftliche Geräte und Maschienen.

Die man ohne den entsprechenden Fortschrittsmotor des Militärs wahrscheinlich nicht einmal gehabt hätte.


Aus Sicht der Sowjetunion war er das aber ;)

Ja, für Deutschland war '45 auch ziemlich bitter. Merkst Du eigentlich, was Du da von Dir gibst?! :wow:

Und umgedreht wird ein Schuh draus: Wenn es für den Westen gut war, dass die Sowjetunion gerüstet hat, dann ist das wohl ein klares Argument dafür, dass man es selbst sein lassen sollte. (gäbe es keine Kriege...)

Verstehe ich nicht. Wie kann umgedreht ein Schuh aus etwas werden, was an beiden Enden quasi gleich ist?
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Die meisten Ideen FÜR das Militär wurden erst im Zivilen bereich eingesetzt.
Dann haben sich aber die "schlauen" Köpfe diese Ideen immer unter den Nagel gerissen und vorrangetrieben um sie eben in Kriegszwecken einzusetzten.
Ich glaube nicht, dass durch das Militär vieles Erfunden wurde, sondern einfach schneller vorrangetrieben wurde um es einzusetzen um gegen den Freind besser da zu stehen
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Gut ich nehmen jetzt an das du weisst das Autobahnen eigentlich als Panzerstraßen gedacht waren.
Das Problem mit den Zugverbindungen wäre das sie nicht überall hinreichen,

Aber Autobahnen tun das, oder wie? ;)

der Ausbau wäre wieder wirtschaftlich verdammt teuer usw.

...

Geld war nicht gegeben

...

Hauptproblem wird einfach das geld sein.


Ein gewisses System wird deutlich, oder?
Und jetzt die Preisfrage:
Welche 26,3 Milliarden Euro könnte man dieses Jahr in Deutschland für Dinge ausgeben, "für die kein Geld da ist", wenn die Menschheit auf den ""Fortschrittsmotor"" Krieg verzichten würde?

(Zum Vergleich: Für Bildung und Forschung werden 10 Milliarden ausgegeben, davon vermutlich ein nicht unerheblicher Teil für die Bildung. Man könnte also den bundesdeutschen Forschungsetat verfünf- bis sechsfachen, wenn man die Bundeswehr nicht bräuchte. Und das soll ungeeignet sein, um Fortschritt zu schaffen?)


Totes System :ugly: sei es wie es sei zivile technologien haben ihren Ursprung öfter im Militär das kann man nicht leugnen.

Steht ja auch gar nicht zur Debatte. Die Frage ist, ob es weniger zivile Technologien gäbe, gäbe es kein Militär. Da ist meine Aussage ganz klar:
Nein. Würde man die gleichen Mittel, die für militärische Projekte aufgewendet werden, bei denen gelegentlich mal ein ziviles Bröckchen abfällt, direkt in zivilen Nutzen investieren, hätte man ungleich mehr.


Früher haben Menschen auch nicht aus Spaß getötet, oder nehmen wir es anders es wurde auch wegen landgründen/nahrungsgründen getötet und sei es nur wegen dem besseren jagdgebiet.

Heute ist es das bessere Auto. Prinzipieller Unterschied?

Sklaverei oder ähnliches,man kann nicht unbedingt sagen das die Menschheit Vernichtungskämpfe geführt hat und den gegner komplett ausgelöscht hat. Wüßte ich grad zumindest kein beispiel wo dies so wäre.

Abgesehen davon, dass ich mich darauf festgelegt habe, was denn ausgelöscht werden soll (genausogut kann es ein Staat sein, ein Konkurrenzunternehmen, der Einfluss des Klassenstrebers oder der Musikgeschmack des Nachbarn):
Völkermord ? Wikipedia
Demozid ? Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Baghdad_(1258)

(ich bin sicher, mit ein klein wenig Recherche lassen sich noch eine Vielzahl von vollwertigen Vernichtungskämpfen finden, die darin nicht verlinkt sind)



Die man ohne den entsprechenden Fortschrittsmotor des Militärs wahrscheinlich nicht einmal gehabt hätte.

Klar. Das Militär hat Pflug, Dampfmaschiene und den Meißel erfunden. Weiß doch jedes Kind.


Ja, für Deutschland war '45 auch ziemlich bitter. Merkst Du eigentlich, was Du da von Dir gibst?! :wow:

Die Feststellung, dass militärische Aktivitäten von Nachteil für die Zivilgesellschaft sind. Ich bin sicher, wenn du unbedingt willst, wird dir eine abstruse Argumentation einfallen lassen, warum es Deutschland Anfang 45 oder der Sowjetunion anno 89 verdammt gut ging, aber bitte sei nicht erstaund, wenn ich darauf nicht weiter eingehe :rollen:

Verstehe ich nicht. Wie kann umgedreht ein Schuh aus etwas werden, was an beiden Enden quasi gleich ist?

Dann denke noch einmal drüber nach. Das eine Argumentation, die von A nach B nach C führt nicht an beiden Enden gleich ist, sollte eigentlich niemanden intellektuell überfordern.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Es ist ja nicht zu bestreiten das Adolf die Autobahnen gebaut hat um seine Truppen schneller von A nach B zu schaffen.
Allerdings ist es genausowenig zu bestreiten das spätestens mit dem Fortschreiten des Individualverkehrs das gleiche passiert wäre.

Genau so ist es mit vielen anderen Dingen.
Wenn ein Problem Auftritt wird es versucht zu lösen.
Nun ist es aber so das im Kriegsfall Probleme gelöst werden müssen die zu Friedenszeiten garnicht da wären.
Von daher kann man vieleicht schon sagen das Krieg Erfindungen hervorbringt.
Die wären bei durchgängigem Frieden aber trotzdem gemacht worden,
nur halt erst wenn die Lösung eines Problems einen zivilen oder wirtschaftlichen Nutzen hat.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Die Feststellung, dass militärische Aktivitäten von Nachteil für die Zivilgesellschaft sind. Ich bin sicher, wenn du unbedingt willst, wird dir eine abstruse Argumentation einfallen lassen, warum es Deutschland Anfang 45 oder der Sowjetunion anno 89 verdammt gut ging, aber bitte sei nicht erstaund, wenn ich darauf nicht weiter eingehe :rollen:

Nö. Beide litten zu den von Dir genannten Zeitpunkten unter einem Unrechtsregime. Warum die eine Diktatur aber besser als die andere sein soll, wird vermutlich Dein Geheimnis bleiben.


Dann denke noch einmal drüber nach. Das eine Argumentation, die von A nach B nach C führt nicht an beiden Enden gleich ist, sollte eigentlich niemanden intellektuell überfordern.
So wie Du das beschreibst, stimmt das natürlich. Nur liegt das von Dir dargelegte Schema diesem besonderen politischen Verhältnis leider nicht zugrunde. Zutreffender wäre entweder:

a) Übermacht von A gegenüber B führt zu Zustand C,

oder

b) Übermacht von B gegenüber A führt zu Zustand C,

wobei C die Auflösung des Konflikts ist.
Ob schlussendlich A oder B die Oberhand behält, ist irrelevant.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Aber Autobahnen tun das, oder wie? ;)

Straßen haben immer noch eine bessere Anbindung :ugly: sieht man die Autobahn als straße ja, doch schon besser :D
Ein gewisses System wird deutlich, oder?
Und jetzt die Preisfrage:
Welche 26,3 Milliarden Euro könnte man dieses Jahr in Deutschland für Dinge ausgeben, "für die kein Geld da ist", wenn die Menschheit auf den ""Fortschrittsmotor"" Krieg verzichten würde?

(Zum Vergleich: Für Bildung und Forschung werden 10 Milliarden ausgegeben, davon vermutlich ein nicht unerheblicher Teil für die Bildung. Man könnte also den bundesdeutschen Forschungsetat verfünf- bis sechsfachen, wenn man die Bundeswehr nicht bräuchte. Und das soll ungeeignet sein, um Fortschritt zu schaffen?)

Du vergisst dabei das allgemeine Problem, Clientel und Politik. Das Clientel in dem Fall firmen, sind nicht daran interessiert für den Kunden Kostengünstige Entwicklungen zu bringen. Passendes beispiel E-auto, wäre schon seit über 10 Jahren möglich.
Politk weil diese ja bekanntlich in irgendeiner Form vom Clientel bezahlt werden, sei es offiziel oder inoffiziel.

Das Bildung und Forschung ist bei mir ein ungünstiges beispiel, ich würde selbst bei 20Milliarden noch sagen da geht zuwenige rein, vorallem bei der Bildung, stichwort veraltetes schulsystem. ;)
Steht ja auch gar nicht zur Debatte. Die Frage ist, ob es weniger zivile Technologien gäbe, gäbe es kein Militär. Da ist meine Aussage ganz klar:
Nein. Würde man die gleichen Mittel, die für militärische Projekte aufgewendet werden, bei denen gelegentlich mal ein ziviles Bröckchen abfällt, direkt in zivilen Nutzen investieren, hätte man ungleich mehr.

Ich denke schon das es manche technologien nicht gäbe, inwiefern das nun auf eine bestimmte technologie zutrifft kann man bzw ich nicht sagen. hier muss ich vermuten, und da wäre mein beispiel mit das Internet und die AKWs bzw. U-boote/unterseeforschung. wie gesagt vermutung.

Heute ist es das bessere Auto. Prinzipieller Unterschied?

Für das eine geb ich nur geld aus, für das andere wandere ich in den knast? Sorry aber wie du jetzt da auf auto kommst, verstehe ich nicht wirklich.:huh:
Abgesehen davon, dass ich mich darauf festgelegt habe, was denn ausgelöscht werden soll (genausogut kann es ein Staat sein, ein Konkurrenzunternehmen, der Einfluss des Klassenstrebers oder der Musikgeschmack des Nachbarn):
Völkermord ? Wikipedia
Demozid ? Wikipedia
http://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Baghdad_(1258)

(ich bin sicher, mit ein klein wenig Recherche lassen sich noch eine Vielzahl von vollwertigen Vernichtungskämpfen finden, die darin nicht verlinkt sind)

Hmm selbst wenn ich nach deinen Links gehe, finde ich jetzt kein Volksgruppe/Volk das komplett Ausgerottet wurde. Also keine überlebenden.

Definiere ich das so das Völkermord=ausrottung der kultur und der gesamten Bevölkerung, würden mir jetzt nur die Atzteken,Mayas,Inkas einfallen, von dehnen ja bekanntlich absolut nichts übrig geblieben ist an Menschen. Soweit mir jetzt bekannt, korriegiere mich wenn ich da jetzt irgendwie falsch liege.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Straßen haben immer noch eine bessere Anbindung :ugly: sieht man die Autobahn als straße ja, doch schon besser :D .....

Allerdings zieht deine Argumentation in dem Fall nicht mehr, weil Straßen (anders als bspw. die deutsche Autobahn) nicht erst durch kriegerische Konflikte entstanden sind.
;)

...wie gesagt vermutung.
.....

Wie so ziemlich alles in diesem Thread, wie die Überschrift bereits impliziert.
Ich sehe das in dem Fall eher wie ruyven, dass die militärische Entwicklung nur eine Begleitmaßnahme der Spezies Mensch darstellt und in vielen Fällen sogar eher Hemmnisse mit sich bringt.
Wenn man sich alleine vor Augen führt, wie weit wir mit der Besiedelung des Weltraums sein könnten, wenn nicht unterschiedliche Interessenlagen, gepaart mit Konfliktsituationen, eine Bündelung der dringend benötigten Ressourcen (nicht nur die physischen) verhindern würden.

Rechnet man dies zurück auf die Zeit des Bestehens der Spezies, wären wir heute wahrscheinlich der derzeitigen Entwicklung mindestens ein Jahrtausend voraus.
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Allerdings zieht deine Argumentation in dem Fall nicht mehr, weil Straßen (anders als bspw. die deutsche Autobahn) nicht erst durch kriegerische Konflikte entstanden sind.
;)

Sollen wir jetzt mit Geschichte anfangen und feststellen wann es die erste straße gab? :ugly:

Rechnet man dies zurück auf die Zeit des Bestehens der Spezies, wären wir heute wahrscheinlich der derzeitigen Entwicklung mindestens ein Jahrtausend voraus.

Eher paar 100 Jahre zurück. In dem fall nehmen wir einfach mal einen Spruch aus Stargate: "Wenn das schwarze Mittelalter nicht gewesen wäre...:" ;)
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Sollen wir jetzt mit Geschichte anfangen und feststellen wann es die erste straße gab? :ugly:
.....................
Eher paar 100 Jahre zurück. In dem fall nehmen wir einfach mal einen Spruch aus Stargate: "Wenn das schwarze Mittelalter nicht gewesen wäre...:" ;)

Es heißt doch immer, man soll aus der Geschichte lernen. Dazu empfiehlt es sich aber auch, diese zu kennen. Immerhin kam die Verknüpfung "militärische Errungenschaft Autobahn" von dir. Auf den militärischen Aspekt gesehen, vollkommen legitim. Gesellschaftlich ist dieser Vorteil aber nicht haltbar. Wenn du dann noch mit individueller Anbindung den Vorteil der A zu begründen versuchst, muss der Hinweis, dass Autobahnen auch nur Straßen sind, gestattet sein. Und Straßen entstanden aus vielerlei Gründen (und nur unter anderem aus kriegerischen):
Straße ? Wikipedia

Ich versuche im Übrigen meine Bildung nicht von auf unseren Privatsendern ausgestrahlten SciFi-Serien mit militärischem Hintergrund zu beziehen .... gesellschaftswissenschaftliche Lesungen und Kurse machen sich da weit besser.
;)
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Höre ich da einen sich anbahnenden Konflikt heraus?;)

Letztendlich wird sich schwer feststellen lassen wo wir heute wären wenn es keine Kriege oder kein Machtstreben geben würde.
Da sind so viele Variablen drin das sich das wohl schwerlich feststellen lassen wird.
Es ist ja auch mehr als fraglich ob die Gelder und die Ressourcen die für das Militär veranschlagt wurden wirklich in die zivile Forschung geflossen wären.

Um nochmal den Threadtitel aufzugreifen, ich denke nicht das die Evolution des Menschen direkt mit Krieg oder Konflikt zusammen hängt.
Vielmehr geht es primär um das gefordert sein,um Problembewältigung - halt darum seinen Grips anstrengen zu müssen,
den nur dann kann eine Weiterentwicklung Stattfinden.
Ob das jetzt wegen einem Krieg ist oder auch nicht ist dabei vollkommen Egal.

Diese meine ganz persönliche Einschätzung lässt mich hoffen das irgendwann vielleicht doch alle Menschen in Frieden leben können und das Potential in Synergien genutzt wird.
Aber dann kommen bestimmt die kleinen grünen Männchen und der ganze Sch... fängt wieder von vorne an.;)
 
AW: Ohne Krieg, Gewalt und Machtstreben würde die Menschheit lange nicht mehr existieren...

Allerdings zieht deine Argumentation in dem Fall nicht mehr, weil Straßen (anders als bspw. die deutsche Autobahn) nicht erst durch kriegerische Konflikte entstanden sind.
;)

Genau ;)
Und so oder so macht die Wahlmöglichkeit Autobahnen bauen <-> Schienennetz ausbauen keine Aussage über Straßen. Auf Kurzstrecken und für Kleintransporte sind die ja durchaus sinnvoll. Aber bei größeren Warenmengen (und reinen Personentransporten) über mehrere 100km ist der heutige Individualverkehr ein für die Gemeinschaft überaus kostspieliger Luxus.




Du vergisst dabei das allgemeine Problem, Clientel und Politik. Das Clientel in dem Fall firmen, sind nicht daran interessiert für den Kunden Kostengünstige Entwicklungen zu bringen. Passendes beispiel E-auto, wäre schon seit über 10 Jahren möglich.
Politk weil diese ja bekanntlich in irgendeiner Form vom Clientel bezahlt werden, sei es offiziel oder inoffiziel.

Das "mehr Geld" genauso veruntreut werden kann, wie "wenig Geld", stimmt. Aber am Ende kommt trotzdem mehr bei raus. (Jedenfalls wäre mir kein Mechanismus bekannt, der dafür sorgt, dass von großen Summen prozentual mehr verloren geht ;) )

Ich denke schon das es manche technologien nicht gäbe, inwiefern das nun auf eine bestimmte technologie zutrifft kann man bzw ich nicht sagen. hier muss ich vermuten, und da wäre mein beispiel mit das Internet und die AKWs bzw. U-boote/unterseeforschung. wie gesagt vermutung.

Die ersten funktionierenden Tauchsysteme (auch -boote) wurden für Unterwasserarbeiten konzipiert/gebaut. (z.T. zum Sammeln von Lebewesen, meist für Bergungszwecke. Zugegeben: Letzteres war ""dank"" dem Militär ein deutlich größeres Geschäft, als ohne). Militärs hatten (und haben bis heute) (fast) nur Interesse an Booten, die in Oberflächennähe operieren.
Auf AKWs (die es ohne garantiert nicht gäbe) könnte ich sehr gut verzichten.

Für das eine geb ich nur geld aus, für das andere wandere ich in den knast? Sorry aber wie du jetzt da auf auto kommst, verstehe ich nicht wirklich.:huh:

Es gibt sehr wohl gegenden in der Welt, in denen Carjacjer das Überleben des Vorbesitzers maximal zur Schonung der Polster relevant finden.

Definiere ich das so das Völkermord=ausrottung der kultur und der gesamten Bevölkerung, würden mir jetzt nur die Atzteken,Mayas,Inkas einfallen, von dehnen ja bekanntlich absolut nichts übrig geblieben ist an Menschen. Soweit mir jetzt bekannt, korriegiere mich wenn ich da jetzt irgendwie falsch liege.

Auch von denen sind spuren übrieg geblieben.
Bei deiner Definition von Völkermord dürfte es in der Tat keinen einzigen Fall geben, ein paar glückliche, die fliehen konnten, gibt es immer.
Ich für meinen Teil bleibe lieber bei der international etablierten Definition, bevor ich diverse Massenabschlachtungen, Holocaust & Co als "das war doch kein Vernichtunskampf" abwerte...
 
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