Krass wie hier manche wieder drauf sind. Diese Anschuldigung hat nicht AMD erhoben und auch kein ehemaliger von AMD. Das war Jonathan Ross, CEO einer anderen Bude und der Henkelmann hats nur bekräftigt.
Ist es so schwer, mehr als eine Überschrift zu lesen und seine Befangenheit mal außen vor zu lassen?
Das HIGHER EDUCATION & RESEARCH PROGRAM von Nvidia beispielsweise, also die Zugangsprogramme für Unis und Hochschulen behalten sich auch vor, dass all dies nur zustande kommt, wenn sich die Hochschule verbietet auch mit Konkurrenzhardware zu unterrichten. So beispielsweise schon vor Jahren an der MAIT in Delhi erklärt bekommen.
Schaut mal an allen wichtigen Schulen der Welt. Da stellt Nvidia überall Projektpartner zur Verfügung. Das sorgt dafür dass nur deren Systeme angewandt werden, man krallt sich direkt die fähigsten Absolventen und sorgt in dem Zuge bei allen anderen dafür, dass die in ihren künftigen Unternehmen auch Nvidia bevorzugen. An der Cambridge University beispielsweise auch so.
Ich will auch gar nicht dazu Stellung beziehen ob das falsch ist oder deren Recht und eine simple Marktstrategie, aber es zeigt eines ganz deutlich. Nvidia überlässt nichts dem Zufall.
Ich weiß nicht in wie weit das marktüblich ist, aus der Rüstungsindustrie kennt man sowas jedenfalls, auch aus der Automobilbranche. Warum sollte es gerade bei AI-Themen anders sein? Ich denke das sind offene Geheimnisse, die einfach nur niemand ansprechen mag, weil es ja eh nicht zu ändern ist.
Wenn ein Hersteller die Auslieferung verzögert und die Marktaufsicht will beweisen dass es keinen Grund gab, so dauert das Jahre und bis dahin sind eh alle betroffenen Aufträge der Klagesteller verloren und die Kunden ruiniert. Wer würde das Risiko freiwillig eingehen?