News Das einflussreichste PC-Spiel aller Zeiten? Nvidia-Chef mit klarer Meinung

Hehe, da kommen Erinnerungen hoch. Schön war das nicht – aber die Skalierbarkeit krass. Ich habe das auch mal testweise auf einer Radeon 9800 Pro (128 MiB) gespielt. Das hatte Trespasser-Vibes, aber hey, es ging! :ugly:

MfG
Raff
 
Jensens Lob an VF nur darauf zurückzuführen, dass Sega und nVidia später was am Laufen hatten, wertet die Bedeutung des Spiels für die Entwicklung des 3D-Gamings ab, das ist mein Punkt.
Es war ein bahnbrechender Meilenstein, um das zu sagen muss man nicht mit Sega involviert gewesen sein.
Vielleicht noch mal etwas mehr Details dazu, warum Jensen Virtua Fighter nennt: Das Spiel war das erste 3D-Spiel überhaupt, das vom Sega Saturn auf den NV1 (wurde als Diamond Edge 3D verkauft), dem ersten Nvidia-Chip, portiert wurde. Damals wurden auch noch andere Titel vom Sega Saturn portiert, darunter Nascar Racing und Panzer Dragoon. Die NV1-Karte hatte auch einen Sega-Saturn-kompatiblen Joypad-Anschluss.
 
Virtua Fighter WAR ein bahnbrechender Meilenstein in der Entwicklung des 3D-Gaming, daher ist so ein Statement darüber absolut valide, völlig unabhängig von späteren Kooperationen zwischen Sega und nVidia.
Meinst du eigentlich das Original oder die Ports? Virtua Fighter erschien ja bereits 1993 in den Arkaden – ich wäre gerne live dabei gewesen. :wow: Das 3D-Geprügel muss unfassbar gewirkt haben, während man am heimischen TV noch via Mega Drive und SNES spielte. Bis zum PC-Port von Virtua Fighter dauerte es knapp drei Jahre.

MfG
Raff
 
Vielleicht noch mal etwas mehr Details dazu, warum Jensen Virtua Fighter nennt

Meinst du eigentlich das Original oder die Ports?

Am PC gabs ja nur Virtua Fighter Remix (2,5 Jahre später) - also den Port eines Upgrades eines Ports (inkl. Texturen). O_O

Virtua Fighter erschien ja bereits 1993 in den Arkaden – ich wäre gerne live dabei gewesen. :wow: Das 3D-Geprügel muss unfassbar gewirkt haben

Das stimmt!
War in der Arcade ja lange Zeit so, dass man dort oft meilenweit allem am PC oder auf Konsolen voraus war. Da fielen einem auch bis hin zu den guten Model 3-Tagen (für mich der Höhepunkt der Arcades) ganz schön die Augen raus.

Und so einen krassen Sprung wie von 2D auf 3D gabs natürlich ohnehin nie wieder.

VF gilt ja als das erste 3D Beat m Up, Sega hat damals (wie auch Namco und Taito) extrem viel Pionierarbeit geleistet, ganz allgemein in der Entwicklung der 3D-Grafik (nicht nur im Prügelgenre).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich teile dieses Gebashe von Crysis nicht, von wegen keine Story und langweilig. Finde ich überhaupt nicht. Ich fand die Story vom ersten Teil cool und interessant und auch spielerisch hat es mega Spaß gemacht. War super interessant wegen den Aliens und der Dschungelwelt und dann dem Spaceship, wo die Aliens so fremdartig waren und rumgeglitten sind. Das Raumschiff hatte auch sehr gekonnt etwas so Fremdartiges an sich, das war schon cool für die Zeit. Dann auch die Physik, wie du alles fällen konntest und alles auf dich reagiert hat. Vegetation, die sich der Spielfigur anpasst und zur Seite biegt. Granaten, die Schockwellen in der Umgebung machen und die Vegetation sich biegt etc. Es sah visuell toll aus, keine Frage. Habs damals auf einer 8800 GTS 640 MB gezockt.

Die beiden Nachfolger fand ich dann deutlich schwächer. Noch am nächsten kommt Crysis 3, auch wegen der Kombination von zerfallender Stadt und überwachsenem Grün, das ist immer ein Erfolgsgarant in Games, siehe The Last of Us, selbes Flair dadurch. Oder Horizon Zero Dawn. Sowas ist einfach immer geil.

Das einflussreichste Game für mich ist Half-Life und ich fiebere immer noch einer Episode 3 oder Half-Life 3 nach. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Half-Life war eines der ersten Spiele, das Story und Ego-Shooter-Gameplay nahtlos aus der Ich-Perspektive vereinte – das war revolutionär. Dagegen sind Doom und Quake nur stumpfe Shooter.

Dann kommt noch Bioshock und S.T.A.L.K.E.R. Das erste Far Cry war auch noch fantastisch visuell und ich habs mehr als einmal gezockt.
 
Die mit Abstand auf dem PC einflussreichsten Spiele waren für mich ganz klar Doom und Rebel Assault. Das eine in Bezug auf 3d Grafik das andere in Bezug auf Storage. Das Game hat damals dazu geführt daß sich Leute unfassbar teure CD-ROMs geholt haben für nur 1 Spiel. Es war crazy. Ich erinnere mich noch wie wir im Geschäft vor PCs mit CD-ROM standen und nur OMG im Gesicht hatten. Ohne CD-ROM war das Game ja nicht spielbar.

Rebel Assault hat quasi das Ende der Spielhallen Ära eingeleitet.

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Das Game hat damals dazu geführt daß sich Leute unfassbar teure CD-ROMs geholt haben für nur 1 Spiel.
Ich auch, ich auch. Die Erinnerung schwindet, aber einfach einbauen, loslegen ging damals nicht.
Treiber einbinden, config.sys, autoexe.bat. oder so ähnlich. Als das aber dann funktionierte und die Musik ertönte, waren das unvergessliche Momente, die Handlung hatte ich inzwischen vergessen. Laufwerk war von Mitsumi, glaube ich.
 
Die mit Abstand auf dem PC einflussreichsten Spiele waren für mich ganz klar Doom und Rebel Assault. Das eine in Bezug auf 3d Grafik das andere in Bezug auf Storage. Das Game hat damals dazu geführt daß sich Leute unfassbar teure CD-ROMs geholt haben für nur 1 Spiel. Es war crazy. Ich erinnere mich noch wie wir im Geschäft vor PCs mit CD-ROM standen und nur OMG im Gesicht hatten. Ohne CD-ROM war das Game ja nicht spielbar.

Rebel Assault hat quasi das Ende der Spielhallen Ära eingeleitet.

Also bei Doom geh ich durchaus mit, das war schon echt ein Eye-Opener damals!
Wobei ich persönlich kein Freund davon bin, solche Entwicklungen an einem einzigen Titel festzumachen. Für mich ist das ein Prozess, an dem vieles beteiligt war (Personen, Spiele, Systeme, ...) und der sich über einen langen Zeitraum vollzogen hat.
Aber ja, sicher ganz massiv einflussreiches Spiel mit Wow-Faktor, da sind einem die Augen rausgefallen. :)


Aber Rebel Assault hat das Ende der Spielhallen-Ära eingeleitet?
Hat sicher der CD-ROM mit zum Durchbruch im PC-Bereich verholfen und dank Star Wars-Lizenz auch massiv populär, so weit bin ich dabei.

Aber DER einleitende Faktor des Endes der Arcades? Hmmmm... würde sagen, eher nicht.
Solche Spiele gab es in der Arcade bereits Jahre vorher, in sehr ähnlicher Machart (damals noch auf LaserDisc), es gab sie auch noch lange danach (z. B. Star Wars Trilogy Arcade im Jahr 1998 - dann natürlich mit echter 3D-Grafik statt vorgerenderten Inhalten) und mal ehrlich, rein spielerisch war Rebel Assault wirklich kein Hit (verzeih mir!).
Ganz tot war die Arcade auch nie, zum Beispiel bei Spielen, die vom "Crowd-Factor" leben. Sprich wo man vor einem Publikum zeigen kann, was man drauf hat. In einigen Ländern sind bestimmte Genres in der Arcade daher noch sehr, sehr präsent.
Dazu kommt, dass in der Arcade Spielerfahrungen möglich sind, die es zu Hause schlicht nicht gibt, wie spezielle Peripheriegeräte, Hydraulik, in einen echten Wagen steigen und was sie sich alles einfallen lassen.
Oder 8-fach verlinkte Cabinets im MASSIV populären Daytona USA, in Ridge Racer und Konsorten! Sowas fand man daheim nicht.

Trotzdem ist natürlich nicht zu leugnen, dass die Popularität massiv zurückging.
Das war meiner Meinung nach vor allem in der Zeit der Fall, als a) 3D-Konsolen und 3D-Beschleuniger am PC für jedermann verfügbar wurden, b) Gaming vom Nerd-Dasein mehr und mehr in den Mainstream gerückt ist (war ungefähr zeitgleich der Fall) und bald jeder Haushalt daher ein solches Gerät hatte und c) als man in Sachen Grafikqualität später mit der Arcade ungefähr gleichzog (im Konsolenbereich mit Dreamcast, am PC eventuell schon etwas früher. Neo Geo mal ausgeklammert).
Bei Punkt C) ist natürlich noch zu bedenken, dass sich das ganze gegenseitig beeinflusst hat:
Der Massive Erfolg beispielsweise der PlayStation hat dafür gesorgt, dass weniger Leute in die Spielhallen rannten; und weil weniger Leute in die Arcades kamen, hat es sich beispielsweise für Sega nicht mehr gelohnt, noch ein Model 4 zu entwickeln.
Während also das mächtige, 20.000 $ teure Model 3 Board im Jahr 1996 in Sachen Technik noch alles in Grund und Boden dominierte, war der "Nachfolger" mehr ein technologischer Sidestep und eher die Verwurstung der Dreamcast-Hardware in der Arcade, so dass man dann eine fast identische Hardwarebasis hatte. Somit gabs dann noch weniger Grund für die Leute, in die Arcades zu rennen - die Games erschienen schlicht auch zu Hause.

Na ja, nur meine 2 Cent zu dem Thema.

PS
nVidia hat sich mit dem nV1 natürlich "dank" der Quad-basierten Architektur keinen Gefallen getan, war dadurch aber natürlich ein geeigneter Partner für Umsetzungen (Model 1, 2 und 3 und auch der Sega Satan setzten ja ebenfalls auf Quads).
 
vielleicht zähl ich mittlerweile schon zum älteren eisen, aber als ich klein war, hatten wir ultima 9 als benchmark für RAM :D
 
vielleicht zähl ich mittlerweile schon zum älteren eisen, aber als ich klein war, hatten wir ultima 9 als benchmark für RAM :D

Ultima 9 (Release 1999, zu Voodoo3/TNT2-Zeiten) war noch Jahre später Benchmark -- für ALLES. :devil: :ugly:


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Aber DER einleitende Faktor des Endes der Arcades? Hmmmm... würde sagen, eher nicht.
Solche Spiele gab es in der Arcade bereits Jahre vorher, in sehr ähnlicher Machart (damals noch auf LaserDisc), es gab sie auch noch lange danach (z. B. Star Wars Trilogy Arcade im Jahr 1998 - dann natürlich mit echter 3D-Grafik statt vorgerenderten Inhalten) und mal ehrlich, rein spielerisch war Rebel Assault wirklich kein Hit (verzeih mir!).
Absolut korrekt, ja genau, Space Ace und Dungeon Lair usw. haben mir die Kinlade noch fallen lassen und das Geld aus der Tasche gezogen.

Aber ich finde, genau damals, als dann CD-ROM rauskam, also so hab ich die Zeit erlebt, kam der Umschwung, dass Games auf dem PC immer besser wurden und die Arcades sich nicht mehr so extrem abheben konnten. Und als echtes 3D dann auch auf dem PC kam und die ersten 3D-Spielkonstolen, da waren die Arcade-Automaten echt schon sehr wenig. OK, kann auch mit dem damaligen Jugendschutz zu tun haben, wo plötzlich alles nur noch ab 18 war.

Es waren dann eher wie du sagst aufwendige Rennsimulatoren usw., die mit guter 3D-Grafik kamen, was der PC noch nicht konnte und man eh nicht die Fahrkabinen usw hatte. Aber irgendwie fand ich, da ging die Luft raus. Die Automaten waren unfassbar teuer und so war auch das Spielen daran.

Es war ein schleichender Prozess und ja, Rebel Assault, die Steuerung war eine einzige Katastrophe ^^ Hat trotzdem gereicht, dass ich mir ein CD-ROM zugelegt habe ^^
 
Aber ich finde, genau damals, als dann CD-ROM rauskam, also so hab ich die Zeit erlebt, kam der Umschwung, dass Games auf dem PC immer besser wurden und die Arcades sich nicht mehr so extrem abheben konnten. Und als echtes 3D dann auch auf dem PC kam und die ersten 3D-Spielkonstolen, da waren die Arcade-Automaten echt schon sehr wenig.

OK, aber ist vielleicht eine etwas PC-zentrische Perspektive, oder?
Ich denke die Verbreitung der 3D-Konsolen war da entscheidender, denn darauf hatte damals ja eher die Genres, die der Arcade wirklich Konkurrenz gemacht haben (Beat 'm Ups, Arcade-Racing usw.), während damals am PC ja eher Strategie, Sims und Ego-Shooter angesagt waren. Lag natürlich auch an der Location - die Big Player in der Arcade kamen aus Japan, wo der PC damals im Vergleich zu Konsolen als Spielemaschine eben wesentlich weniger populär war.
Aber gut, natürlich hat je nach Location auch der PC eine gewisse Rolle gespielt, das will ich nicht leugnen.

Wobei zumindest auf Konsolenebene die erste Generation (Saturn, PS1, N64) bekanntlich nicht wirklich schöne Optik zaubern konnte. Das war ein Pixelgeschimmere, es gab Fliegengitter-Transparenzen oder Unschärfe + Nebel (je nach Konsole). Ich fands furchtbar! Damit war es erst Ende 1998 mit der Generation ab Dreamcast vorbei, so dass das ganze dann auch wirklich einigermaßen schön (!) aussah.
Dementsprechend gings mit der Arcade auch erst ungefähr zu dieser Zeit wirklich bergab - in der Zeit um 1993/1994 gab es noch EXTREM populäre Games wie Daytona USA, Virtua Fighter oder Ridge Racer, die in der Arcade wirklich enorm erfolgreich waren. Da gabs zwar Heimumsetzungen von, aber die waren technisch nicht mal im Ansatz damit vergleichbar. Auch in der Zeit zwischen 1996 und 1998 gabs dann Über-Kracher wie Scud Race o. ä., die dem Heimbereich inkl. PC um Meilen voraus waren, das war ja gar kein Vergleich.
Aber auch die Gewohnheiten haben sich halt auch geändert - die Games wurden umfangreicher, haben dem Spieler immer mehr an Langzeitmotivation geboten, während in der Arcade ein paar Minuten Spaß angesagt waren. Und irgendein Gerät zum Spielen hatte dann fast jeder zu Hause... ich denke das war der Hauptgrund für den Rückgang der Arcade, Games sind halt im Mainstream angekommen.
Also haben die Leute dann immer mehr eher zu Hause gespielt und es hat sich für Namco, Sega etc. gar nicht mehr gelohnt, noch ein System für die Arcade zu bauen, das wirklich allem voraus war wie seine Vorgänger.
Ab der PS1 gabs auf Basis von jeder Konsole Arcade-Hardware, später dann auch mit reinen PC-Komponenten. Da hat man dann kaum bis gar nicht mehr eigene Arcade-Hardware entwickelt bzw. zusammengestellt. Zu teuer für immer weniger finanziellen Rückfluss...

OK, kann auch mit dem damaligen Jugendschutz zu tun haben, wo plötzlich alles nur noch ab 18 war.

Du meinst in Deutschland? Denke auch.
Wobei ich nicht weiß, wie da die Bestimmungen in andern Ländern waren, aber ich meine mich zu erinnern, dass man dort viel, viel leichter mal den Weg in eine Spielhalle gefunden hat. ;)
 
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