"Nvidia Ampere ist für mich ..." Das meinen die PCGH-Redakteure

AW: "Nvidia Ampere ist für mich ..." Das meinen die PCGH-Redakteure

Dildo ist ja ein bekennender AMD-Hasser, anders als ich der normalerweise immer pro AMD schreibt.
Mit dem lege ich mich auch nicht an, sonst würde ich nur Punkte im Forum kassieren. ^^
 
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2 Stufen höher, mit nur einer Generation? Wo soll das herkommen? Eine Stufe, 1080=2070 könnte ich ja noch verstehen. Aber wirklich, warum sollte nVidia jetzt das Tempo so hoch halten? Ein besserer Refresh von Pascal sollte schon reichen. Wenn überhaupt was kommt.
Eine GTX 2070 Ampere mit der Leistung von einer GTX 1080, die würde doch keiner kaufen, diese Leistung bekommt man ja jetzt fast schon mit einer GTX 1070Ti. Selbst mit meiner GTX 1070 bin ich nur unwesentlich langsamer als eine GTX 1080, eine Ampere 2070 müsste schon auf dem Niveau einer jetzigen GTX 1080Ti sein, so wie das auch bei der Pascal GTX 1070 zur GTX 980Ti der Fall war.

Wenn Nvidia eine neue Grafikkartengeneration raus bringt, dann muss diese auch für jetzige Pascal Besitzer attraktiv sein, damit ein Wechsel/Aufrüstung in Frage kommt, bei einer Leistung z.B. einer Ampere GTX 2070 auf dem Niveau der jetzigen GTX 1080, wäre das definitiv nicht der Fall.

Eine GTX 2070 mit 11GB VRam in Form von GDDR6, das gepaart mit der Leistung einer jetzigen GTX 1080Ti und dazu das KI-Feature, das hätte was! :hmm:
 
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Ampere ist für mich ... eine mögliche Chance nach vielen Jahren meinen HTPC und / oder Zweit-PCs aufzurüsten. Vor allem die Mittelklasse 2050 (Ti), 2060 und 2070 könnten hier endlich ein Leistungssprung nach vorne werden. Daher bin ich gespannt auf jede verlässliche Information für diese neue Generation.

In der Ober- und Enthusiastenklasse ist Ampere hingegen uninteressant. Preise werden dort wahrscheinlich zwischen 700-1300€ landen - zu viel für den Durchschnittsuser. Wobei alles mit Ti im Namen wohl erst 6-12 Monate später kommt.

Auch wenn enige PCGH-Nuter anscheinend der Meinung sind, mehr Leistung wäre seitens Nvidia nicht notwendig (AMD floppt ja gerade), sehe ich das genau gegenteilig. Gerade weil die aktuellen Konsolen mit den Updates etwa auf Polaris-Niveau sind, muss Nvidia so langsam wieder einen Knaller raushauen. Der PC muss als Plattform weiter attraktiv sein und ich hoffe hier doch auf mehr Leistung als nur ein paar Prozent zusätzlich.
 
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Nein, die Architektur wurde deutlich mehr überarbeitet.
Aber es stimmt das TBR einen großen Anteil daran hat.

Locuza kann das viel besser als ich beschreiben, wenn er noch wach ist. ^^
Ich habe keinen Alkohol mehr, und meine Zigaretten sind alle. :(
 
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Was ich daran nicht kapiere. IBM läßt ihren Power ja auch bei GloFo herstellen. Verwenden die dann nen IBM-Prozess oder den von GloFo?
GloFo hat die Businesssparte von IBM bezüglich der Fertigung übernommen, aber praktisch lief/läuft natürlich alles wie gehabt.
IBM verwendet die Fertigungsanlage und den 14nm Prozess welchen sie selber entwickelt haben, nur läuft das Business nun über GloFo.
Mit 7nm folgt dann aber eine GloFo-Entwicklung, welche natürlich von dem eingekauften IBM Know-How profitiert und wo IBM auch weiterhin mitwirkt.

@Locuza:
Mit mir brauchst du dich über die Gamingeignung der Tensor-Cores von Volta nicht streiten.
Da findest du mit Hübie und Co. bessere Gegner im 3dcenter, und es ist mir auch viel zu spät dafür. ^^

Und ja, Nvidia hat sich in den letzten 4 Jahren "künstlich" zurück gehalten bei der Forschung.
Besonders angestrengt haben sie sich bei Pascal nicht, aber bei Maxwell. :P
Volta ist eben viel mehr als nur Tensor-Cores, Volta verwendet eine neue ISA, also eine neue Maschinensprache, besitzt ein anderes Cache-System, was allgemein Auswirkungen auf die Performance hat etc.
Und es ist unwahrscheinlich das Nvidia Mrd. in die Entwicklung von Volta investiert hat, um für den Consumer-Bereich nichts davon wieder zu verwenden, wo sie bisher mit Abstand den größten Umsatz genießen.

Ich behaupte es ist nicht der Fall das Nvidia sich seit 4 Jahren zurückhält, denn scheinbar war Volta zeitlich gesehen zu ambitioniert angesetzt und Nvidia hat ihre Strategie anpassen müssen.
Volta hat mehr Zeit gebraucht und anstatt keine neuen Produkte anzubieten, hat Nvidia sich dafür entschieden Maxwell Richtung 16nm zu shrinken, etwas zu verbessern und Teile wiederzuverwenden, welche zeitlich von der Entwicklung fortgeschrittener waren und relativ architekturunabhängig, wie HBM2-Speicher und NVLINK, ursprüngliche Stichwörter für Volta, denn Pascal gab es früher auf gar keiner Roadmap.

Ähnlich lief das schon mehrmals bei AMD ab.
Nach Trinity war eig. Kaveri auf der Roadmap für 2013 angesetzt, aber Kaveri hat zu lange gebraucht und AMD hat für 2013 Richland als Refresh auf den Markt geworfen.

Und wenn man zeitlich oder durch andere Gründe gezwungen ist, seine Taktik und Produkteinführung zu verändern, dann macht es wenig Sinn die Zeitrechnung der "Bemühung" da anzusetzen, wo die letzte größere Architekturänderung stattfand, sondern genau dort, wo das Unternehmen mehr leisten hätte können, es aber künstlich nicht getan hat und der Zeitpuntk lag bei Nvidia definitiv nicht im Jahr 2014.
Ich würde behaupten das sich Nvidia zeitlich gar nicht bzw. wenig zurückhält, denn Pascal erschien 2016, man musste 16nm umsetzen und die Produktlaufzeit lag häufig bei ungefähr 2 Jahren.
4 Jahre halte ich entsprechend für eine verzerrte und übertriebene Zeitrechnung.
 
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Ich behaupte es ist nicht der Fall das Nvidia sich seit 4 Jahren zurückhält, denn scheinbar war Volta zeitlich gesehen zu ambitioniert angesetzt und Nvidia hat ihre Strategie anpassen müssen.

Genau das ist es. nVidia probiert seit Jahren mit Gewalt in den Profimarkt zu drängen. Zuerst haben sie die Teslas etabliert und nun versuchen sie noch GPUs im AI-Markt zu positionieren. Nur ist es da schwieriger, weil auch Custom-Chips bzw. FPGAs in den Markt drängen. Intel ist demnächst auch dabei und Google hat ihre eigenen Cores. Volta war ein erster Versuch, aber nVidia hat schon ne Menge Infrastruktur aufgebaut, auch wenn CUDA rückläufig ist.
 
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Ich behaupte es ist nicht der Fall das Nvidia sich seit 4 Jahren zurückhält, denn scheinbar war Volta zeitlich gesehen zu ambitioniert angesetzt und Nvidia hat ihre Strategie anpassen müssen.
Du bist furchtbar, :( Es ist nachts um 04:00 Uhr, Zigaretten und Alkohol sind alle, und du willst dich über solchen Quatsch mit mir streiten. :(

Das die Roadmaps von Nvidia und AMD für den Ar... sind, darüber haben wir doch gar keinen Dissens.
Und zum Thema Tensor-Cores streite dich lieber mit Hübie.
Der hat auch mehr Wissen als ich im Bereich GPUs und ist ein viel würdigerer Gegner für dich.
Schreibe noch bitte etwas zu Atma, wenn du Lust dazu hast.

gn8 @ all......
 
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Du bist furchtbar, :( Es ist nachts um 04:00 Uhr, Zigaretten und Alkohol sind alle, und du willst dich über solchen Quatsch mit mir streiten. :(

Ich hab noch russischen Wodka und selbstgedrehte. Wäre das ok? :D

Eine GTX 2070 mit 11GB VRam in Form von GDDR6, das gepaart mit der Leistung einer jetzigen GTX 1080Ti und dazu das KI-Feature, das hätte was! :hmm:

KI bzw, AI sind bis jetzt theoretische Konstrukte und nich in Software gemeißelt. Bei Games macht sowieso jeder was anderes. Ehe sowas wie tensorflow in Games etabliert ist, dauert es noch eine Weile. Und die Anwendungsmöglichkeiten sind im Gegensatz zum Profibereich auch eher gering. Wird zwar belächelt, aber für mich wäre sowas wie "Sword Art Online" das nächste große Ding. Natürlich ohne die bekannten Konsequenzen. :D
 
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Die Architekturänderungen gehen mit TBR einher. Sie waren nötig, sonst wäre kein TBR möglich gewesen.
Hauptsächlich nur die Vergrößerung vom L2$, um genug Platz für das Tiled-Caching zu haben, aber Maxwell hat deutlich bessere SM-Cluster, völlig unabhängig vom TBR.
Maxwell hat die Latenz für FMA-Operationen gesenkt, statt 9 Takte braucht es nur 6, dass Register-File kann 128 ALUs füttern, bei Kepler waren es 192 ALUs, wo Kepler niemals seine theoretische ALU-Leistung erreicht hat.
Das Cache-System fällt auch anders aus, dass TMU-Verhältnis hat Nvidia reduziert, für eine bessere Effizienz.
Die Delta-Color-Compression wurde verbessert, die Geometrie-Engines und vieles mehr.

Du bist furchtbar, :( Es ist nachts um 04:00 Uhr, Zigaretten und Alkohol sind alle, und du willst dich über solchen Quatsch mit mir streiten. :(
[...]
Diskutieren, nicht streiten.
Du hast etwas behauptet, ich stimme dem argumentativ nicht zu, du kannst darauf wieder argumentativ antworten oder schlafen gehen. :D
Entsprechend gn8. ;)
 
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Also im Prinzip Frontend verbessert und Pipeline optimiert. Größerer Cache an sich, verbraucht natürlich mehr Strom. Wenn aber gleichzeitig die ISA überarbeitet wird, kann das widerum Strom sparen. Wobei ich die Kompression für die beste Neuerung halte. Das ist der Grund, warum nVidia sein SI so reduzieren konnte, was natürlich Kosten spart.
 
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Danke das du Atma geantwortet hast Locuza.
Das Argument mit der Delta-Color-Compression war noch so halb im akoholisierten matty-Gehirn.
Ich muss jetzt aber trotzdem schlafen, gn8....
 
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Volta ist eben viel mehr als nur Tensor-Cores, Volta verwendet eine neue ISA, also eine neue Maschinensprache, besitzt ein anderes Cache-System, was allgemein Auswirkungen auf die Performance hat etc.

Volta hatte neben Tensor-Cores auch "Independent Thread Scheduling", was im Prinzip eine bessere Version von AMDs Async Compute ist. Verbessert in dem Sinn, dass Nvidia keine extra Hardware auf dem DIE verbauen muss und daher mehr Platz für zusätzliche Shader alias CUDA-Cores hat.
-Das dürfte einige Flaschenhälse in z.B. DX12 / Vulkan beheben. Dazu kommen sicher diverse Verbesserung im Cache und memory management /memory-controller dazu.

Wenn ich Volta oder einen möglichen Ampere kurz beschreiben sollte, würde ich sagen, die Architektur geht auf massive Parallelisierung und stark erhöhten Datendurchsatz bei gleichzeitig verringerten Zugriffszeiten.

Diese Kombination hat einiges an Potential. Ein Teil davon wird sicher auch erst mit GDDR6 möglich. Auf die technischen Details bin ich durchaus gespannt.


Und es ist unwahrscheinlich das Nvidia Mrd. in die Entwicklung von Volta investiert hat, um für den Consumer-Bereich nichts davon wieder zu verwenden, wo sie bisher mit Abstand den größten Umsatz genießen.

Nvidia wird nicht auf der faulen Haut gelegen haben. Das wird immerhin ihre Platform für die nächsten 2-3 Jahre. Um Wachstum zu generieren braucht man einfach stetige Verbesserungen. Da nimmt Nvidia sicher mit was sie haben.

Ich würde behaupten das sich Nvidia zeitlich gar nicht bzw. wenig zurückhält, denn Pascal erschien 2016, man musste 16nm umsetzen und die Produktlaufzeit lag häufig bei ungefähr 2 Jahren.
4 Jahre halte ich entsprechend für eine verzerrte und übertriebene Zeitrechnung.

Zurückgehalten hat sich Nvidia eher nicht. Eher mussten sie auf ausgereifte Halbleitertechnologien wie GDDR6 und 12nm FF+ bei TSMC warten. Maxwell und Pascal haben herausgeholt was an Technik zu diesem Zeitpunkt machbar war, hatten aber gleichzeit einen hohen Fokus auf Wirtschaftlichkeit.

Ampere nutzt viele neue Technologien. Ich hoffe das wird am Ende nicht zu teuer.
 
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2 Stufen höher, mit nur einer Generation? Wo soll das herkommen? Eine Stufe, 1080=2070 könnte ich ja noch verstehen. Aber wirklich, warum sollte nVidia jetzt das Tempo so hoch halten? Ein besserer Refresh von Pascal sollte schon reichen. Wenn überhaupt was kommt.

Und ja, würde mir nicht gefallen, siehe meinen vorherigen Posts hier im Thread.

PS. So ein Gefühl wie von 68000 zu 68030/50/50 AGA oder Rage 2c zu Voodoo, wäre mal wieder toll. :kuss:

Haben sie beim letzten Sprung (ohne Druck) doch auch schon gemacht ... Die GTX1070@Stock hat das Tempo einer GTX980Ti@Stock übertroffen. Und welcher Druck war von AMD-Seite zu diesem Zeitpunkt zu spüren? Die Fury zumindest nicht.

Und das Gefühl vom 68000 auf den 68030/50/55 AGA wirst du so schnell nicht mehr erleben, außer du wechselst von einer 1050Ti auf ne Titan V :D. Innerhalb der gleichen Klasse wird schwierig.

Warum NVIDIA das machen sollte? Nun um einen Stiefel in die Tür der nächsten VR/AR-Generation zu bekommen deren Displays mehr Leistung erfordern. Das VR/AR für NVIDIA ein Thema ist sieht man schon am Programm der nächsten GTC: AI & Deep Learning Conference | GTC 2018 | NVIDIA
Unabhängig von der Konkurrenz zu AMD gibt es auch noch immer Hardwareerwägungen und Trends die man bedienen muss.

Konkurrenzdruck ist nicht der einzige Innovationsmotor für ein Unternehmen.
 
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Also im Prinzip Frontend verbessert und Pipeline optimiert. Größerer Cache an sich, verbraucht natürlich mehr Strom. Wenn aber gleichzeitig die ISA überarbeitet wird, kann das widerum Strom sparen. Wobei ich die Kompression für die beste Neuerung halte. Das ist der Grund, warum nVidia sein SI so reduzieren konnte, was natürlich Kosten spart.
Die Delta-Color-Compression wurde schon in Fermi in beschränktem Sinne umgesetzt, bei Kepler war es die zweite Generation, aber bei Maxwell schlug es dann völlig durch, wobei das wahrscheinlich nicht nur am DCC-Prinzip liegt.
DCC und TBR sind zwei Konzepte, die in Kombination sehr gut funktionieren und Nvidia schafft seit Maxwell brutale Durchsatzraten, welche AMD z.B. mit Vega nicht erreicht, obwohl Vega einen DSBR implementiert hat, ebenfalls eine ausgefallene DCC besitzt, die ROPs sind auch Clients vom L2$ und trotzdem sind die Ergebnisse nicht so gut wie bei Nvidia.
Irgendetwas fällt bei Nvidia deutlich besser aus, als bei der Konkurrenz, weswegen Nvidia so gute Bandbreitenergebnisse erreicht.

Volta hatte neben Tensor-Cores auch "Independent Thread Scheduling", was im Prinzip eine bessere Version von AMDs Async Compute ist. Verbessert in dem Sinn, dass Nvidia keine extra Hardware auf dem DIE verbauen muss und daher mehr Platz für zusätzliche Shader alias CUDA-Cores hat.
-Das dürfte einige Flaschenhälse in z.B. DX12 / Vulkan beheben.
[...]
Das sind zwei relativ unterschiedliche Baustellen.
Async Compute zielt darauf ab, den Aufgabentyp zu sortieren, um der GPU die Ausführung und Verwaltung der Ressourcen zu erleichtern.
AMD kann 3D- und Compute-Context auf einer CU laufen lassen, dass kann Nvidia nicht und ITS bezieht sich auf die Verwaltung der Threads innerhalb einer Threadgroup und nicht darauf, wie das State-Management in der Hinsicht aussieht.
Und die ITS-Maschinerie ist nicht kostenlos, Volta muss dafür den Program Counter und den Stack-Call pro Thread verwalten und ein Convergence Optimzer achtet noch darauf die Threads effizient zu gruppieren.
 
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Wodran machst du fest, dass die GTX680 nur der Performance-Chip ist ... An NVidias interner Modellbezeichung? Dann müsstest du aber den GP 100 als High-End Chip einordnen, denn die GTX480 hatte noch die Typbezeichung GF100. Versuch mal eine GP100 oder GV100 in deinen PC zu schrauben, denn nach der Typbezeichungs-Theorie müssten es ja beides die HighEnd Grafikkarten ihrer Generation sein.

Nein, Namen sind Schall und Rauch. An der GPU Größe.

Beispiel Kepler Architektur:
GK104 Performance Chip, GTX680): 294qmm
GK110 (High-End Chip, GTX780Ti): 533qmm

Beim GF100 der GTX480 handelte es sich um den High-End Chip der Fermi Generation, welcher aus bekannten Gründen, für die 580 verbessert und dort im Vollausbau verbaut wurde.

Wenn man sich mal die technischen Daten anschaut, dann hat man eine massive Steigerung zwischen der GTX580 und der GTX680 (3 mal mehr ALUs und 2 mal mehr Shadereinheiten) bei gleicher Transistoranzahl. Die Leistungssteigerung zwischen GTX580 zu GTX680 fiel mit 28,19% auch größer aus als die 18,91% zwischen GTX480 zu GTX580. Die darauffolgenden Generationen GTX680 zu GTX980 und GTX980 zu GTX1080 fielen mit jeweils über 60% noch wesentlich üppiger aus:

Das ändert nicht daran, dass ein Preisvergleich auf Basis der GPU Kategorie deutlich sinniger ist, als der, den du angestellt hast. Die 680 ist nicht die High-End GPU der Kepler Generation. Das ist die 780 (Ti), und die ist wiederum der tatsächliche Nachfolger der GPU aus 480/580.
 
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Für mich persönlich ist die Antwort relativ einfach, Nvidias Marge ist über die letzten Jahre immer gewachsen und Gaming stellt nach wie vor mit Abstand den größten Umsatzanteil dar, entsprechend führt Nvidia effektiv seit Jahren eine Preissteigerung durch.
 
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