Die Erde eiert sehr wohl, dass das weniger mit den Jahreszeiten zu tun hat, ist klar, aber mit den Jahreszeiten wollte ich nur darauf hinweisen, was für Auswirklungen das haben kann.
In 20.000 Jahren ist die Wega am Nordpol der bestimmene Stern und nicht mehr der Polarstern.
20.000Jahre?
Im Vergleich dazu ist der Mars stabil und selbst die Milankovic-Zyklen der Erde unterliegen zumindest einer gewissen Regelmäßigkeit. Der Mars torkelt einfach nur, und das auf deutlich kürzeren Zeitskalen.
Aber ehrlich gesagt ist das imho eher ein Randproblem.
Das wäre ja vorerst mal egel, weil bis dahin vielleicht was erfunden wird, mit dem man eine passende Atmosphäre schaffen kann.
Im Falle des Mars liegt das Problem eher im Athmosphäre behalten...
Schaffen wäre das kleinere übel bzw. ist nur eine Frage der Energie.
Sicher ist es möglich, dass wir den Mars irgendwann mal besiedeln können, aber das, was wir dafür alles brauchen, könnten wir ja gleich hier auf der Erde auch einsetzen.
Hmm - ich hoffe ehrlich gesagt, dass wir die Erde nicht ganz so weit ruinieren, dass die gleichen Techniken angewandt werden können. Der Mensch hat eine lange Geschichte von MIsserfolgen, was (gut gemeinte) Eingriffe in Ökosysteme angeht. Auf dem Mars ist das kein großes Problem, selbst ein extrem kaputtes System wäre da ein Fortschritt. Aber auf der Erde gibts eigentlich schon alles für ein hübsches Endergebniss (wenn man denn mal die Finger raushalten würde), da kann man imho mit Geoengeneering nur Schaden anrichten.
(Aber die Erde zu "terraformen" wäre dann wohl das ultimative Eingeständniss des eigenen Versagens.)
Tja, es geht erst mal darum, die Temperatur nach oben zu kriegen, damit weiteres CO² schmilzt, das an den Polen gebunden ist.
Wenn durch die Aufzeizung der Boden warm wird, sollten sich Gase daraus lösen.
Es wird ja vermutet, dass es untermarsische Wasserflüsse geben soll, eingefroren halt, die würden sich dann verflüssigen und auch Wasserdampf erzeugen.
Wasserdampf in der Atmosphäre wäre super für den Mars.
Auf jeden Fall muss die Atrmospahre dichter werden, auch wenn das wieder Gase den Planeten verlassen.
Es muss für Nachschub gesorgt werden.
Aber der Nachschub muss vom Mars selbst kommen.
Äh - ich bins ja von der Menschheit gewöhnt, dass sie von Schiffbau über Nahrungsanbau und Schwerindustrie bis hin zur globalen Wirtschaft so ziemlich alles auf die Ausbeutung eines hochgradig endlichen Rohstoffes baut - aber für so verrückt, eine Athmosphäre auf die Ausbeutung schnell schwindender Reserven zu stützen, hab ich sie dann doch nicht gehalten.
Noch ist keine Technologie bekannt oder auch nur der Gedanke daran, wie man die Masse eines Planeten vergrößern kann.
Bereits die physiklischen Grundlagen dürften auch jede weitere Arbeit in der Richtung zu nichte machen:
Materie ranschaffen? Zum Glück leb ich eh nicht mehr, wenn jemand auf die Idee kommen sollte, Masse in der Größenordnung eines Planeten quer durchs (labile) Sonnensystem zu schippern.
Materie erschaffen? Viel Spaß... E=mc². Benötigte m: Verdammt groß. E~m...
Physiker vor: Wird die Sonne über ihre gesamte Lebenszeit soviel Energie produzieren, wie für die Schaffung von soviel Materie theoretisch nötig ist? (Marsmasse=~1/8Erdmasse, zu erzeugender Materie also ~7Marse)