Das stimmt: Einfach mal drauf achten, dass man nichts kaputt macht.
Ein gesundes System (genauer: Das, worauf Homo sapiens sapiens evolutioänr eingestellt ist) stellt sich dann von ganz alleine ein.
Den zweiten "Sapiens" hat man inzwischen entsorgt.
Sie reicht für eine Athmosphäre, die an der Oberfläche ~0,5% der Dichte der Erdathmosphäre hat...
Das ist ein kleines bißchen zu wenig für irdische Organismen, um zu überleben.
Genau und der Mond hat keine Atmosphäre, er ist einfach nicht massereich genug dafür.
Äh - das Argument "alles andere funktioniert noch schlechter" war noch nie geeignet, um ein bestimmtes Handeln als erfolgversprechend darzustellen. Und wie die Menschheit fleißig am beweisen ist, führt es zu einigen Problemen, wenn man sich nach diesem Grundprinzip mit den Naturgesetzen anlegt.
Um sowas anzugreifen, müssten erst völlig neue Technologien entwickelt werden, anders wird das sicher nicht machbar sein.
Leider werden neue Technologien immer erst für den militärischen Bereich entwickelt.
Um seine Dichte bei konstantem Volumen anzuheben, braucht man ebenfalls enorme Mengen Materie.
Jep, deswegen sage ich ja auch "Hochenergielaser".
Ui - dann würde sie tatsächlich innerhalb von ~28 Millionen Jahren* die geforderte Menge Energie umsetzen, um den Mars auf Erdmasse zu bringen (vorrausgesetzt, man schafft es, diese Energiemenge wieder komplett in Materie umzuwandeln.).
Ist aber immer noch ein bißchen zu langsam für unsere Ansprüche. Aber wenn man mal hofft, dass so ein Energieumsatz nur von der beteiligten Masse abhängig ist, dann müsste das Zentrum unserer Galaxie die nötige Energie innerhalb von ~6 Jahren bereitstellen können - das klingt doch mal praktikabel. Müssen wir nur noch rausfinden, wie wir die Energie aus dem schwarzen Loch und zum Mars bekommen.
Das klingt jetzt depromiert. Ich finde die Menge, die die Sonne pro Sekunde an Materie in Energie umwandelt schon enorm und das ist nur das Resultat der Proton-Proton-Reaktion. Die Energiemenge, die von Materie-Antimateriezerstrahlung erzeugt wird, ist ja noch um ein vielfaches größer.
Im Zentrum der Milchstraße sieht die Sache schon ganz anders aus, da wird´die gesamte Masseenergie eines Sterns innerhalb von nur wenigen Millionen Jahren abgegeben.
Oder man schaut sich Superriesen wie den Deneb an (super Wortspiel

), der in weniger als 30 Millionen Jahren seinen Masse3vorrat aufgebraucht haben wird, obwohl er 10 Mal massereicher ist als die Sonne.
Wer möchte ausrechnen, wieviel Masse dort pro Sekunde in Energie umgewandelt wird?
*: D.h. es könnte auch das doppelte sein. Weiß jemand, ob bei der Erzeugung von ?g Materie aus dem nicht auch die parallel entstehenden ?g Antimaterie durch E=mc² berücksichtigt sind? Oder braucht man die doppelte Menge der Energie, die bei der Zerstrahlung von Materie freigesetzt wird?
Äh, denk an den ersten Hauptsatz der Thermodynamik.

Materie kann nicht aus dem Nichts erzeugt werden.

Jetzt kommen die Quantenphysiker angelaufen und schütteln wehemend den Kopf, denn Materie kann sehr wohl aus dem Nichts erzeugt werden.

Da kommt die Quantenfeldtheorie zum Tragen und die Eigenschaften des Vakuums.
So kann mehr Energie erzeugt werden, als von den einzelnen Komponenten hineingetragen.
Ist leider alles noch Theorie und mit dem LHC werden wir diese "Geisterteilchen" noch nicht nachweisen können. Dafür müssten wir einen Teilchenbeschleuniger haben, der größer ist als das Sonnensystem.
Im ganz kleinen können wir ja schon Materie so hoch verdichten, dass sie das Pauli-Prinzip überschreitet.

Sowas können sonst nur Neutronensterne und Schwarze Löcher.
Vielleicht nicht auf die Jupiterbahn.
Aber mir würde es ehrlich gesagt reichen, wenn die Erdbahn beeinflusst werden würde oder eine größere Zahl von Asteroiden ihren Gürtel verlässt...
Es wird keine Asteroiden mehr geben, wenn wir alles so hingeschlossert haben, wie wir uns das vorstellen.
Da könnte man auch die Frage stellen, ob es nicht sonnvoller ist, die Venus einfach auf die Bahn der Erde zu ziehen und sie dann zu terraformen.
Das ist kein Problem. Die ganzen Asteroiden verfrachten wir ja zum Mars, um seine Masse anzureichern.
So siehts aus, wenn wir mit dem Mars "fertig" sind, wirds keinen Asteroidengürtel mehr geben.
Dann korrigieren wir die Umlaufbahn der Marsmonde, dann torkelt der auch nicht mehr.
Die Marsmonde sind einfach zu klein, damit sie stabilisierend wirken können.
Es bleibt halt dabei, dass alles was wir dafür benötigen würden, um ein vielfaches komplizierter ist, als gleich die Erde zu reparieren.
Es ist deutlich einfach für uns, wenn wir uns zuerst zum die Erde kümmern würden.