Special Nie wieder Ladezeiten? Direct Storage im ersten Test mit Radeon, Geforce und Arc

Da bin ich doch auf die ersten PCIe 5.0 SSDs gespannt.

CPU
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Graka
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Da man offensichtlich Windows 11 dafür benötigt, hat sich die Sache direkt für mich erledigt. Mir reicht es, wenn ich mich jeden Tag auf Arbeit damit herumschlagen darf. Mir kommt es beim Rechtsklick-Menü bei der Maus immer noch hoch. :nene:
Hast du schon Regedit angestrengt, um das normale Rechtsklick-Menü zurück zu bringen?
Hab vor ner Woche nen Mini-PC mit Win11 Pro bekommen und war zu faul Win10 zu installieren. Hab den Registry-Eintrag fürs klassische Rechtsklick-Menü gleich als erstes gesetzt. Dann noch kleine Taskbar-Symbole (leider skaliert u.a. Zeit und Datum nicht richtig), aber jetzt nervt mich noch dass Taskleisten-Symbole wie Ordner erzwungener Maßen gruppiert werden und man das ohne 3rd Party Tools nicht ändern kann...

Immerhin gibts den Task-Manager wieder per Rechtsklick auf die Taskbar, ganz ohne Regedit... hat ja nur Monate gedauert...
 
Hallo @PCGH_Phil

Was wird in meinem Fall (3 Sata SSDs + 8700K + GTX970) der größte limitierende Faktor beim Laden sein, SSD oder CPU?
Wenns die CPU ist, würde OC helfen, oder höchstens im Zehntelsekundenbereich?

Grüße
Winnie
Kommt wahrscheinlich auf's Spiel an - und die Situation. Wenn es nur um die Ladezeiten geht und da z.B. noch Shader-Compiling anfällt (was relativ häufig der Fall ist), dürften am ehesten CPU und GPU limitieren - das ist beim Benchen oft auffällig, wenn man z.B. von einer schnellen auf eine deutlich langsamere GPU wechselt. Dann sind häufig die Ladezeiten deutlich länger. Hier und da kommt es außerdem auf den Hersteller an, z.B. Forza läd vor Rennen deutlich länger, wenn man eine Radeon verbaut hat (im Vergleich zu einer ähnlich schnellen Geforce). Gegenüber eine HDD ist die SSD aber mit einiger Gewissheit schneller.

Nicht selten macht der PC aber auch quasi gar nichts, das kann man mit Overlays ganz gut beobachten. Dann takten sich GPU und CPU massiv runter (Radeons manchmal gar auf 2-stellige Taktraten) bzw. nehmen kaum noch Leistung auf (CPU mit 20-30 Watt oder so). Da hängt's offenbar manchmal auch an anderen Dingen. RAM und der Speed hat auch noch einen gewissen Einfluss auf die Ladezeiten.

Bei deinem Setup würde ich davon ausgehen, das eher CPU/GPU limitiert, statt der SSD. Ich hab da aber lange keine Tests mehr gemacht, vor ein paar Jahren hat eine NVME gegenüber einer SATA-SSD quasi noch nichts gebracht, außer vielleicht die Ladezeiten um ein paar Prozent zu verkürzen. Aber das könnte/dürfte heutzutage ein bisschen anders aussehen, insbesondere bei sehr Streaming-lastigen Spielen. Und Raytracing könnte ein weiterer Faktor sein, je nachdem, wie die Implementierung funktioniert. Es kann z.B. sein, dass für ein Material in einer Raytracing-Reflexion erneut in einem Look-Up-Table nachgeprüft werden muss, und die CPU darauf der GPU neuerlich Daten liefern muss - das wäre jetzt nicht direkt die geschickteste/optimalste RT-Implementierung, kann aber sein, dass das in einigen Spielen der Fall ist. Vielleicht hat @PCGH_Manu da ein paar aktuellere Einblicke.

Letzteres könnte man z.B. mit Direct Storage beschleunigen, wenn man es nicht eh schon umfangreich optimiert hat, um überflüssige Abfragen zu minimieren (das Material in der Spiegelung ist ja im Grunde das gleiche jener Objekte, die überhaupt die Spiegelung werfen - das muss man also optimaler Weise nicht nocheinmal von der CPU nachschlagen lassen, via PCI-E-Schnittstelle in den Grafikkarten-Speicher transferieren und nochmals im Grafikspeicher ablegen. Das kostet nicht nur unnötig Zeit (Latenz zwischen CPU und GPU bzw. die Dauer beim Transferieren von Daten), sondern auch unnötig Grafikspeicher. Mit DS könnte die Grafikkarte es aber immerhin direkt in den Speicher laden und den Verwaltungsaufwand für die CPU reduzieren. Das wäre dann zwar nicht optimal oder wirklich optimiert, aber immerhin schneller.

Billy Khan von id Software hat dazu schon vor einer ganzen Weile ein bisschen was verlauten lassen:

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Da wäre beizeiten (und mit ein paar Spielen mit Support für Direct Storage) wohl mal wieder ein etwas ausführlicher Test gut - nicht nur die Ladezeiten betreffend, sondern auch die Leistung, Frametimes und Streaming-Performance betreffend.

Gruß,
Phil
 
Und 12 sieht dann wieder aus wie 10? Und blos ja keine Veränderungen rein bringen, könnt einem ja der Schlag treffen ... Steinzeitansichten.

Ich will auch den Avocado Bench, wo gibts him?
 
@PCGH_Phil

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Dieses längere laden, nach Wechsel auf lahmere GPU, wie kriegt man das weg? (letzte Frage das :))

Grüße
Winnie
 
Hab's mal aus Neugier auf meinem 4800U Laptop mit Win10 laufen lassen, aber auf der internen Vega8 Grafik reduziert die GPU-Dekompression die Leistung von 2,8GB/s auf 1GB/s.

Und 12 sieht dann wieder aus wie 10? Und blos ja keine Veränderungen rein bringen, könnt einem ja der Schlag treffen ... Steinzeitansichten.

Ich will auch den Avocado Bench, wo gibts him?
Einige der Windows 11 Verschlimmbesserungen, Bevormundung und das Entfernen von Features würde ich nun nicht als modern und fortschrittlich bezeichnen...
Aber modern ist heute, wenn man den Kunden zwingt etwas in einer bestimmten Art und Weise zu verwenden und Features entfernt, die viele nutzen (nicht nur MS macht das). Bestes Beispiel ist bei Win11, dass es nicht mehr möglich ist die Gruppierung von Taskleistensymbolen zu deaktivieren.
Erinnert mich an Amazon, welche sich darüber auslassen, dass ihre Alexa-Produkte nicht so verwendet werden, wie das Unternehmen das will. Sprich nur was das Unternehmen will ist wichtig, nicht was die Kunden wollen.
 
Ich hatte schon wochenlange Probleme, mich von Win 7 auf 10 umzugewöhnen, aber Win 11 schießt teils den Vogel ab. Aber bis Direct Storage richtig Farht aufnimmt, gibt es wahrscheinlich schon Windows 12, als worüber reden wir hier?
Ohoh, stell Dir vor was das für ein Akt wird, es wie Windows7 aussehen zu lassen, und wie lange das dauern wird^^
 
also bringt bessere Ladezeiten, evtl weniger ruckeln, aber keine besseren FPS?
Auch schönere Grafik - da mehr des Rams für die aktuelle Sicht genutzt werden kann - musst nicht mehr das "ganze" level auf Reserve im Ram haben. Oder brauchst nicht mehr so viel Ram für die gleiche Qualität. Games die viel Daten streamen müssten besser laufen da die CPU entlasted wird.
 
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Hallo @PCGH_Phil

Was wird in meinem Fall (3 Sata SSDs + 8700K + GTX970) der größte limitierende Faktor beim Laden sein, SSD oder CPU?
Wenns die CPU ist, würde OC helfen, oder höchstens im Zehntelsekundenbereich?

Grüße
Winnie
Bei dir ists ganz leicht, die GPU ist der absolute Flaschenhals bei dir. Die CPU ist tip top, 6 schnelle Kerne reichen selbst um neuste rtx4000er zu bespassen. SSD limitieren in aktuellen Spiel null, nur HDD sollte man vermeiden.
Bei dir wäre ein upgrade auf neuere gpu's sinnvoll.
 
Wenn der Entwickler den RAM vernünftig nutzt, dann wiederholt sich das erst beim nächsten Spielstart. Also für viele Anwender maximal 10 mal pro Woche. PCs sind eben keine Konsolen, sondern haben zwischen Grafik- und Massenspeicher noch einmal ein 16/32/64-GiB-Reservoir und das würde in vielen Fällen reichen, um Laufwerkszugriffe ganz einzusparen oder auf eine unbedeutende Hintergrundtätigkeit zu begrenzen. Sicherlich werden wir trotzdem vermehrt schlechte Konsolenports sehen, die ganz doll von Direct Storage profitieren, weil sie gar kein Speichermanagement mehr beherrschen und nur noch vom Laufwerk arbeiten, aber als Fortschritt würde ich das nicht betrachten. Zumal die zusätzliche GPU-Last eben auch die Renderperformance reduziert, wenn der Entwickler im laufenden Spiel große Datenmengen vom Laufwerk streamen lässt.
Joah, dann hatte ich DS wohl von Anfang an falsch verstanden.

Mein Verständnis war bisher, dass DS am PC dafür sorgt, dass die Dekompression vom Festspeicher in den RAM durch die GPU anstatt der CPU beschleunigt wird, nicht dass quasi direkt vom Festspeicher gestreamt wird.

Da es aber wohl so ist, sollte der Effekt für uns PCler mehr als überschaubar sein und das Ganze ist damit ein Feature für Konsolenhersteller und Entwickler; die einen sparen Arbeitsspeicher, die anderen müssen kein Speichermgmt mehr betreiben.

Schade.
 
Also wer den Hersteller der Software = Microsoft fragt, bekommt sicherlich eine ähnliche Antwort wie als ob man Philip Morris fragt, ob Rauchen gesund ist(.... Dr. Malboro). Da warte ich doch auf aussagekräftigere Vergleiche, vor allem, wenn es denn mal Spiele geben wird, wo man tatsächlich wählen kann, ob DirectStorage genutzt werden soll/kann, oder nicht. Denn sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen.
 
Was hält dich davon ab, eine RAM-Disk zu erstellen und das Spiel darauf zu installieren?
Unwissen :). Hab Ram-Disks aber grad nochmal gegoogelt weil da was geklingelt hat^^.
Ich finde aber nur alte Threads dazu, meist wird der Nutzen bezweifelt wenn man bereits eine SSD hat.

Edit: In einem alten Thread auf den Hinweis gestoßen, dass es mal in der PCGH Print getestet wurde, alte Ausgaben im Schrank durchgeblättert und gefunden^^.

Der Tenor war damals schon, dass es im Vergleich zur SSD kaum einen Unterschied macht, da schlicht schon die CPU limitiert und nicht die Schnittstelle zum Speicher.
Jap, jetzt weiß ich auch warum es da geklingelt hat aber ich das im Kopf schon rausgestrichen hab.
Gut, ist die Hoffnung auf Entlastung durch noch mehr RAM auch dahin ^^.
 
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