Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Mit 20% verlierst du so oder so, das ist doch klar :what:
Aber 20% sind mMn. auch völlig utopisch.
Die sollen froh sein, wenn sie zweistellig werden :schief:
Ich wünsche ihnen deutlich mehr, aber realistisch gesehen...?!
Mit Pistorius hätten sie das schaffen können.
Merz kann seine Stöckchen wild rumwerfen und nimmt dann einfach die am meisten Verzweifelten als Koalitionspartner.
Da bleiben aber auch nicht viele Opfer "Partner" über, denke ich.
Oder er ist verzweifelt, weil er nicht alleine regieren kann und gewisse Partner braucht.
FPD im neuen Bundestag?
Fraglich... (die können auch gern mal pausieren)
Die fliegen hoffentlich raus.
SPD als Juniorjunior-Partner?
Geht leider immer. (und richtet auch niemals Schaden an/ewas aus)
Die sind schon lange der wahrscheinlichste Koalitionspartner.
Grüne zusammen mit CDU/CSU?
Söder umarmt doch so gern Bäume, warum nicht auch mal Baerbock oder Habeck? :schief:
Wenn es für schwarz-rot nicht reicht werden die als Option in Betracht gezogen.
Und dann gibt es natürlich noch die Weltuntergangsszenarien.
Merz kuschelt doch mit Frau Wagenknecht oder mit Frau Weidel, oder mit beiden gleichzeitig?! *würg* :-$
Unwahrscheinlich.
 
Schade. Er will es wohl nicht machen.
Verm,utete ich ja. Pistorius will im Kabinett Merz sitzen und das würde nicht gehen, wenn er Kanzlerkandidat ist.
Die Sozen verlieren also und Pistorius und Klingbeil bekommen Posten. Pistorius vielleicht wieder Verteidigung, aber lieber wäre ihm wohl das Innenministerium. Mal sehen, wenn die union da hat.
Vielleicht der Versager von NRW.
Klingbeil greift sich das Außenministerium. Ist ja eine Bank, wenn die Sozen Juniorpartner werden.
 
Ach, ein Mieter besitzt die Wohnung nach 25 Jahren und kann sie dann vererben?
Wie kann man nur so unverblümt um den heißen Brei reden. Deine Polemik Immobiliebesitzer wären grundsätzlich Besserverdiener ist 100 % nonsense, die Gründe hatte ich dir bereits aufgezeigt, du kannst es dir also sparen weiter um den heißen Brei zu reden.

MfG

Schade. Er will es wohl nicht machen.
Ich finde es super, ich sehe an der Stelle keine Gründe warum man auf ihn wechseln sollte außer oberflächige wie die Beliebtheit, die sich aus der Unbeliebtheit alle anderen ergibt.

MfG
 
Verm,utete ich ja. Pistorius will im Kabinett Merz sitzen und das würde nicht gehen, wenn er Kanzlerkandidat ist.
Die Sozen verlieren also und Pistorius und Klingbeil bekommen Posten. Pistorius vielleicht wieder Verteidigung, aber lieber wäre ihm wohl das Innenministerium. Mal sehen, wenn die union da hat.
Vielleicht der Versager von NRW.
Wen meinst du mit Versager? Den Reul?
Klingbeil greift sich das Außenministerium. Ist ja eine Bank, wenn die Sozen Juniorpartner werden.
Möglich.
Ich finde es super, ich sehe an der Stelle keine Gründe warum man auf ihn wechseln sollte außer oberflächige wie die Beliebtheit, die sich aus der Unbeliebtheit alle anderen ergibt.
Solche Oberflächlichkeiten haben großen Einfluss auf das Wahlverhalten.
Aber Populismus leider auch.
 
Nö. Liberal steht für weniger Staat, aber das ist eine andere Dimension. Die Version mit dem wenigstens Staat, sprich Anarchismus, ist sogar weit angesiedelt, während die mit dem ausgeprägtesten Staat, Faschismus und Monarchismus, ganz rechts stehen.
Widerspruch. Faschismus belegt insgesamt wohl Platz 1, das stimmt schon, nur folgt darauf Sozialismus. Monarchismus gibt dem Staat zwar eine große Wichtigkeit, wird in der Regel aber nicht groß in das Alltagsleben der Bevölkerung eingreifen. Erstere beide tun das als atheistische Ersatzreligion praktisch by design.
Aber zu Sachfragen gibt es keine Meinungen, da gibt es Fakten als Antwort.
Bis diese widerlegt sind. Und führt man bei politischen und anderen so gerne als komplex bezeichneten Themen nicht eine Diskussion, weil man da nicht eindeutig sagen kann, was die Antwort ist? Komplexe Themen haben nun mal die intrinsische Eigenschaft, dass es aufgrund der Komplexität unterschiedliche Ansätze und Interpretationen der Teilthemen gibt. Sonst wären es simple Themen, für die es eine einfache Antwort gibt. Aber ist es nicht genau das, was man der politischen Rechten so gerne vorwürft?
Viele machen das. Du scheinst tendentiell dazu zu gehören, wenn du mal was anderes als Suggestivfragen stellst.
Wenn du den Tatbestand als erfüllt siehst, wenn ich als Deutscher das deutsche Volk natürlich für wichtiger erachte als andere, dann bin ich schuldig. Aber generell finde ich, dass jedes Volk seinen Platz auf der Welt haben soll.
Die Union plant ja schon, das alles weiter nach hinten zu schieben.
Die #Union will letztendlich der nächsten Generation alles aufdrücken.
Zustimmung. Die Union in a nutshell: "Es bleibt alles so wie es ist, ob es dir passt und nicht!" :ugly:
Außer natürlich die Koffer mit der Parteifarbe wandern wieder.
Sorry kein Mitleid, weil Eigentümer an Ende der Kreditlaufzeit die Immobilie besitzen. Also bilden Sie Vermögen.
Auch Wohnungen kann man kaufen, ist in der Regel ähnlich teuer wie die Bude zu mieten. Mit dem Unterschied, dass man die Wohnung danach besitzt. Wird halt nicht gemacht, warum weiß ich nicht. Normalerweise sollte es in Friedenszeiten - das heißt, dass das Land nicht in Schutt und Asche gelegt wird - für jeden halbwegs fleißigen Bürger möglich sein, am Ende seines Lebens Eigentum und bescheidenen Wohlstand aufgebaut zu haben. War auch historisch betrachtet die meiste Zeit über so, wenn das Ende nicht vorzeitig eingetreten ist.
Deswegen braucht es das Klimageld, was ja von der Ampel gestrichen wurde.
Nein. Es braucht weniger Umverteilung. Der Mindestlohn ist auch nicht zu niedrig, sondern die Abgaben auf niedrige Einkommen sind absurd. Bei 15€/h und 160 Stunden im Monat hat man brutto 2400€. Davon bleiben 1700€ netto, was lächerlich ist. Um diese 2400€ netto zu haben, müsste man gut 3600€ brutto verdienen.
Angeblich bringen die unteren Einkommen doch nicht so viel an Steuern und Abgaben ein. Warum dann nicht da entlasten? Arbeit würde sich auf einmal wieder lohnen und deutlich vom Bürgergeld absetzen. Das wäre mal was.
Probläm sind die Handwerkerstunden, Anfahrten, Baustelleneinrichtung, Baggerstunden, Pufferspeicher vor Ort Schweißen, weil er sonst nicht am Stück ins Haus passt, etc. - das ist dann der Rest ^^
z. B. 82 €/h für einen Facharbeiter, 99 €/h für einen Vorarbeiter, 175 € für 1 h Bagger mit Bedienung - so einen Stundenlohn hätte ich auch gerne.
Und genau das ist das Problem an der hohen Abgabenlast. Sicher, das Unternehmen muss mehr Geld nehmen, als es dem Handwerker brutto bezahlt, sogar deutlich, aber je nach Einkommen geht man für eine Handwerkerstunde einen vollen Tag arbeiten und das kann's nicht sein.
 
Arbeit würde sich auf einmal wieder lohnen und deutlich vom Bürgergeld absetzen.
Immer diese polemische Unsinn von Arbeit "lohnt sich nicht" und wäre zu nah dran am Bürgergeld. Mag in bestimmten Sternenkonstellationen stimmen, aber wenn ich als Single ungelernt in Arbeit komme, mit Mindestlohn, dann habe ich allein schon deutlich mehr Geld über als mit Bürgergeld.

Das hatte ich 2013 schon, ohne Mindestlohn - Hartz IV war damals natürlich auch deutlich niedriger - und mit Mindestlohn, trotz erhöhtem Hartz IV, erst recht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Scholz ist Kanzler, damit hat er die Kompetenz und die Weisungsbefugnis und kann Minister anweisen oder entlassen. Ich finde es eher erschreckend, dass SPD und Grüne offensichtlich nicht auf den Koalitionsbruch vorbereitet waren, denn die Position der FDP war klar und wer der FDP vertraut, dem kann man nicht mehr helfen.

Eigentlich wirkte die SPD-Spitze durchaus vorbereitet. Nur die zweite Reihe muckt halt auf einmal auf. Und die Grünen stehen noch besser da bzw. kämpfen eigentlich nur mit Problemen, die sie dieses Jahr selbst intern verursacht haben.
Ich sage nicht, dass sie GUT vorbereitet waren, es sind immer noch SPD und Grüne, aber überrumpelt wurden die meiner Meinung nach kaum. Letztlich hat halt Lindner die Koalition platzen lassen, den Tag D haben die anderen erst kurz vor Schluss kennengelernt und konnten somit nicht alles vorab anlaufen lassen, sondern erst in diesem Moment die Pläne aus der Schublade holen. Da lagen aber offensichtlich wirklich welche drin.


Das ist eine andere Frage, in der Natur ist der Tod auch immer etwas Gutes für andere aber darum ging es nicht. Es ging um staatlich angeordnete Wertminderung die nach deiner Aussage quasi "die richtigen" treffen aber dem ist nicht zwangsläufig so, auf den Umstand habe ich versucht hinzuweisen. ;-)

Zur Kenntniss genommen.
Ich möchte aber noch einmal betonen, dass ich nicht die Bewertung "die Richtigen" abgegeben habe, sondern nur sage, dass es nicht Armen sind, die plötzlich mit einem Immobilienproblem dastehen. Das Medianvermögen in Deutschland wird auf 106000 € pro Haushalt geschätzt und da bleibt nach Abzug von Auto, Möbeln, Wertsachen, Barreserven eindeutig kein Haus mehr übrig. Wer eine sechstellige oder auch nur hohe fünfstellige Summe durch das Heizungsgesetzt verloren hat, gehörte vorher definitiv zur oberen Hälfte der Gesellschaft und weiterhin mindestens zum mittleren Drittel. Ob die alle was abgeben sollten, hängt wieder von der subjektiven Bewertung Leistungs- und Sozialgerechtigkeit ab, aber auch der ggf. zu schonende, ärmere Teil der oberen Hälfte ist eindeutig "Besserverdiener" (oder im Falle von Erben zumindest "Besitzer") und man kann den Grünen nicht in einem Atemzug vorwerfen, diese zu hofieren und fertig zu machen. Respektive dann wirft man denen eigentlich "ausgeglichene Politik" vor.

Und auch aktuell verhält es sich oftmals so, dass Kaufen auch unter den aktuellen Bedingungen günstiger ist als Mieten, auch für mittlere Einkommen und darunter.

Das Medianeinkommen liegt bei 3650 € je Haushalt, bleiben gemäß Empfehlungen vielelicht 1200 € für wohnen - bei Leuten die einen durchschnittlichen Anteil ihres Berufslebens hinter sich haben, also selbst im Best Case nur noch 25 Jahre was abbezahlen könnten, mit einer gewissen Krankheits-, Arbeitslosigkeit-, etc. Wahrscheinlichkeit eher 20 Jahre. Wo kriegt man auch nur dafür ein Haus finanziert (frage für einen Freund :ugly: ), geschweige denn deutlich darunter wie von dir suggeriert, also z.B. nach Abzug von Nebenkosten, Versicherungen, Steuern und von einem Unter-Median-Einkommen ausgehend für z.B. 240-mal 800 €? Dafür kannst du dir den meisten Wohngegenden Deutschlands ein Haus nicht einmal direkt kaufen, wenn du das Geld auf der hohen Kannte hast und keinen Kredithai mitbezahlen musst.

(Anm.: "Haus" beschreibt in dem Fall etwas in einem Zustand, auch energetisch, wo man die nächsten 20 Jahre keine weiteren großen Kosten hat. Natürlich gibt es überall auch Sanierungsprojekte für <1000 €, aber die muss man sich erstmal leisten können.)

Solche Sachen wie das Heizungsgesetzt kann man nicht einplanen. Das ist auch unüblich, dass quasi rückwirkend entschieden wird, was eben zu jenen Problemen die von quasi allen Fachleute zurecht hart kritisiert wurden.

Rückwirkend wurde da gar nichts entschieden, die Fristen sind lang genug um die Lebensdauer der entsprechenden Technik abzudecken. Und nur weil es bislang üblich war, nichts für die Zukunft zu tun, heißt das noch lange nicht, dass man ein Anrecht darauf hat, dass es weiterhin so bleibt. Ich bin zwar auch kein Freund, wie der Richtungswechsel durchgesetzt wurde und hätte eine marktorientierte Lösung über den Energiepreis klar vorgezogen. Aber die beabsichtigte Wirkung ist etwas, dass ein verantwortungsbewusster Bürger hätte einplanen müssen und diese Wirkung dürfte das Gesetz auch einigermaßen treffen. (bzw. würde, wenn es Merz unverändert überdauert. Was ich nicht glaube.)

Ich finde du urteilst hier viel zu pauschal und lässt bei deiner Wertung alle genannten gerechtfertigten Gründe die für Immobilienkauf/Besitz sprechen, auch für mittleren und kleinere Einkommen, völlig außen vor. Schade. :-/

Ich betrachte die materielle Realität und die lautet ganz einfach: 50% können sich keinen Immobilienbesitz leisten und das Klima es sich nicht einmal, dass 20% in Einfamilienhäusern leben. "Wiederbelegung der Dörfer"? Das ist kein lobenswerter Selbstzweck, sondern energetischer und verkehrstechnischer Luxus. In sofern halte ich deine konservative Bewertungsgrundlage, basierend auf jahrzehntelang praktizierten Fehlanreizen, schlichtweg für unbrauchbar und messe das Heizungsgesetz an dem, was es bewirken soll und was im Bereich wohnen bewirkt werden muss und was somit auch vorhersehbar war. Und da muss ich sagen: Faust auf Auge.

Der Scholz hat das schon kommuniziert. Nur weil man nicht öffentlich rumpoltert und laut mit seinen Glocken läutet heißt das nicht, das man untätig ist. Wer bitte will denn hier einen Cowboy Merz, der jeden Grashalm lautstark anweist in welche Richtung er sich zu biegen hat? Für mich ist das kein Rumscholzen, er hat 3 Jahre die Koalition zusammengehalten, bis dahin erfolgreich, trotz der harten Oppositionsarbeit der FDP und an den sinkenden Prozentpunkten der FDP konnte man ja den Themenerfolg der Koalition ablesen. ;-)

"Zusammenhalten" ist für mich kein Erfolg. Wie gesagt: Eine Koalition ist nur Mittel zum Zweck und der Zweck ist zukunftsorientietes regieren. Was hat die Ampel denn da die letzten Jahre so bewirkt?
- Ausbau erneuerbarer Energien?
- Abbau Staatsverschuldung?
- Sanierung des Bildungssystems?
- Kohleausstieg?
- Datenschutz?
- Pflege und Krankenversorgung?
- Rentenumstellung?
- Umweltschutz?
- Tierschutz?
- Reduzierung des Flugverkehrs?
- Klimageld?
- Menschrechte & Demokratie international?
...
...
...
...
...
So ziemlich das einzige, worauf man sich noch geeinigt bekommen hat, ist die Graslegalisierung. Und die kann als einzige Katastrophe bezeichnet werden.


Das Problem war ja nicht der Ansatz, sondern die Kommunikation.

Word!
Und für diese Kommunikation waren in erster Linie nicht die Grünen verantwortlich, sondern die Axel Springer AG in Kooperation mit IRGEND JEMAND, der Zugang zu Koalitionssitzungen hatte und die Arbeit der Ampel sabotieren wollte. Wer das wohl gewesen sein könnte?


Das Gesetzt in im Grundsatz falsch nämlich den Bestand mit zu berücksichtigen. DIe bloße Austausch der Heizungsart hilft eben nicht, wie ich schon früher beschrieben habe, wenn die Substanz, Zimmerhöhen(siehe Fußbodenheizung) und Dämmung nicht auf dem nötigen Niveau sind. Das hätte man für Neubau festschreiben können aber nicht für alt-Bestand, das kommt einer Enteignung gleich. Das Gesetzt war und ist ein großer Fehler und hat ironischer Weise zum Anstieg von Gasheizungsanlagen geführt, was auch wirtschaftlich sinnvoll ist, denn selbst mit CO2 Preiserhöhung armiortiesiert sind Wärmepumpe+Fußbodenheizung+Umbaumaßnahmen und Dämmung "nicht".

Häuser stehen 100, 200 Jahre. Der Klimaschutz wurde 50 Jahre verpennt und hat jetzt maximal 20 Jahre übrig. Und für die Geopolitik gilt das gleiche. Man MUSS also den Bestand berücksichtigen. Das ist sogar der wichtigere Teil. Der Fehler liegt somit nicht darin, dass das Gesetz Lösungen vorschreibt, die teurer als Energieverschwendung sind, sondern das Problem liegt darin, dass die Energieverschwendung billig ist. Genauso wie Emp1 hätte ich es auh vorgezogen, dass man da angegriffen hätte (schade, dass keine marktliberale Partei in der Ampel war...). Stattdessen ein Grünen-typisches Verbotskonstrukt mit den SPD-typischen Ausnahme- und Ausgleichsmaßnahmen und somit ein Bürokratiemonster voller Schlupflöcher und Abgreifmöglichkeiten, das umgekehrt viele Mitnahmeeffekte und auch ein paar Härtefälle produziert. Aber die Kritik an der Grundintention an der überwiegenden Wirkung ist definitiv falsch.

Nein, siehe oben, denn es bleibt eben nicht nur bei der Wärmepumpe, dazu gehört noch deutlich mehr und das amortisiert sich einfach nicht.^^ Man wird gezwungen deutlich mehr zu zahlen ohne Alternativen und genau das ist und war der Fehler.

Würde Energie das kosten, von dem seit 30 Jahren bekannt ist, dass sie das kosten muss und was somit ein verantwortungsbewusster Bürger bei Anschaffungen, die einen Horizont von Jahrzehnten haben, einplanen würde, dann würde es sich amortisieren. Sehr schnell sogar.
Und wenn man die einhergehenden Steuereinnahmen würde, um umgekehrt z.B. Lohnkosten zu senken und den Armen unter die Arme zu greifen, dann wäre auch der Umbau nur halb so teuer. 80% der Kosten sind schließlich nichts weiter als relativ einfache Arbeit, die nur von einer Fachkraft angeleitet werden musste. Aber obwohl wir zu wenig saubere Energie und zu viele Arbeitslose haben, schafft die deutsche Politik weiterhin Bedingungen, unter denen Arbeit teuer und Energieverschwendung billig ist. Da hat auch Habeck einiges zu beigetragen - aber ausgerechnet im Heizungsgesetz mal nicht.
 
Wie kann man nur so unverblümt um den heißen Brei reden. Deine Polemik Immobiliebesitzer wären grundsätzlich Besserverdiener ist 100 % nonsense, die Gründe hatte ich dir bereits aufgezeigt, du kannst es dir also sparen weiter um den heißen Brei zu reden.
Offensichtlich Menschen, die gut genug verdienen um eine Immobilie zu finanzieren. Also Sparquoten von 30% und mehr.
 
Offensichtlich Menschen, die gut genug verdienen um eine Immobilie zu finanzieren. Also Sparquoten von 30% und mehr.
Das ist Blödsinn, auch wenn du es immer wieder falsch wiederholst, ist und bleibt es Blödsinn. Ich hatte dazu bereits "mehrfach", auhc konkrete Beispiele genannt. Durch Niedrigzinsen über zehn Jahre hinweg und günstige Bestandspreise waren gar unterste Einkommen in der Lage zu finanzieren, selbst mit Laufzeiten von 20-25 Jahren und selbst jetzt, aufgrund der stark gestiegenen Mietpreise, ist in nicht wenigen Fällen eine Finanzierung immer noch günstiger als zur Miete zu wohnen. Das sind also Umstände die genau jene Einkommensgruppen betreffen die du hier in deiner polemischen Parteitagsprogramm Feststellung wissentlich nicht berücksichtigst. Ich zähle selber dazu, siehe Fallbeispiel ein paar Seiten vorher.

Es ist ein Irrglaube und absolute Fehlinformationen zu behaupten nur Besserverdiener könnten sich Eigentum leisten und deine ständigen Wiederholung, außer acht lassend aller konkreten Beispiele die das Gegenteil aufzeigen, machen es nicht richtiger. Deine Behauptung ist und bleibt Quatsch!

MfG
 
Falsch, ich sage: Wer sich Eigentum leisten kann, ist besser Verdiener. Mit Mindestlohn kriegst Du nicht mal einen Kredit.
 
Falsch, ich sage: Wer sich Eigentum leisten kann, ist besser Verdiener. Mit Mindestlohn kriegst Du nicht mal einen Kredit.
Ich habe von mittleren Einkommen und denen darunter gesprochen und nicht von Wohngeldberechtigten...^^ Du behauptest immer wieder falsch "nur Besserverdiener"
Sind also alle über Wohngeldanspruch Besserverdiener???

Deine Debatte ist absurd!

MfG
 
Ich habe von mittleren Einkommen und denen darunter gesprochen und nicht von Wohngeldberechtigten...^^ Du behauptest immer wieder falsch "nur Besserverdiener"
Sind also alle über Wohngeldanspruch Besserverdiener???

Deine Debatte ist absurd!

MfG
Die Debatte ist absurd, denn Mieter bezahlen die Kosten für die Sanierung ebenso (über die Umlage der Kosten auf den Mietpreis), ohne dass sie von der Wertsteigerung profitieren oder dadurch Vermögen (Immobilienbesitz) bilden.
 
Die Debatte ist absurd, denn Mieter bezahlen die Kosten für die Sanierung ebenso (über die Umlage der Kosten auf den Mietpreis), ohne dass sie von der Wertsteigerung profitieren oder dadurch Vermögen (Immobilienbesitz) bilden.
Hast du schon mal irgendetwas gemietet und dabei Eigentum erworben? Ist meist bei Mietsachen ausgeschlossen :ugly:
Und natürlich zahlen Mieter im Endeffekt für alles und das Stückchenweise, den Eigentümer treffen aber manchmal Sanierungs und Instandsetzungskosten auf einmal.... das sieht dann ja keiner.
 
Hast du schon mal irgendetwas gemietet und dabei Eigentum erworben? Ist meist bei Mietsachen ausgeschlossen :ugly:
Und natürlich zahlen Mieter im Endeffekt für alles und das Stückchenweise, den Eigentümer treffen aber manchmal Sanierungs und Instandsetzungskosten auf einmal.... das sieht dann ja keiner.
Vor allem redet er über Wohngeldberechtigte und alle anderen sind dann Besserverdiener. Mit mittleren Einkommen und denen darunter kann man sehr wohl Eigentum finanzieren und die monatlichhen Kosten dafür liegenauch heute noch und damals deutlich, unterhalb von Mietkosten. Ob man so schlau ist und Vermögen bildet, so wie er es schreibt oder aber nicht ist eben kein Kriterium für die Feststellung ob man "Besserverdiener" ist, worum es ging oder eben nicht.

Aber egal wie konkret man diesen Umstand aufführt er debattiert um diesen entscheidenden Kern stets herum.

Darüber hinaus dürfen Sanierungskosten nicht eins zu eins umgeschlagen werden, diese sind gedeckelt aber auch das wird hier völlig falsch dargestellt.

MfG
Die Debatte ist absurd, denn Mieter bezahlen die Kosten für die Sanierung ebenso (über die Umlage der Kosten auf den Mietpreis), ohne dass sie von der Wertsteigerung profitieren oder dadurch Vermögen (Immobilienbesitz) bilden.
Mieten und Kaufen haben unterschiedliche Vor- und Nachteile, dafür sind Mieter örtlich deutlich flexibler, auch finanziell da ungebunden. Wer das nicht braucht kann statt überhöhte Mieten zu zahlen zum gleichen Preis, bzw. darunter auch finanzieren, dazu muss man eben "kein" Besserverdiener sein, so wie du es hier nach Parteiprogramm gebetsmühlenartig immer wieder falsch wiederholst. Genau so mit den Modernisierungskosten, die eben "nicht" 1:1 umgeschlagen werden sondern gedeckelt sind.^^

MfG
 
Die Debatte ist absurd, denn Mieter bezahlen die Kosten für die Sanierung ebenso (über die Umlage der Kosten auf den Mietpreis), ohne dass sie von der Wertsteigerung profitieren oder dadurch Vermögen (Immobilienbesitz) bilden.
Hmmm... ich denke, eine Verallgemeinerung ist weder zielführend noch gerecht.
Zunächst bedarf es aus meiner Sicht von Dir eine Definition, was du als Besserverdiener ansiehst in €.
Und was generell (inkl. Wertpapiere oder sonstige Anlagen + Immobesitz) du als vermögend ansiehst.
Sonst redet ihr tatsächlich immer aneinander vorbei.

Ich kenne Menschen, die problemlos ne halbe Mio. an Aktien haben und weit jenseits der 15.000 € brutto verdienen und dennoch in Miete wohnen, weil sie beruflich flexibel sein wollen.

Dann recht viele, die in unserer Einkommensrange sich befinden, aber eben nicht bereit sind, mehr als 50% ihres Nettos in Eigentum zu investieren, so wie wir es tun. Hauptgrund ist banal: Die sparen sich das delta zw. Miete und erwerb, den lebenslangen Stress mit dem Abbezahlen udn machen ab 60 einen auf Frührentner auf Mallorca & Co. mit einem gut gefüllten Bankkonto.

Auf der anderen Seite, gerade bei uns im Dorf, gibt es viel Familien, die auf Grund der EK Situation sich niemals sich ein Eigenheim leisten könnten, aber, eben auf Grund der dörflichen Struktur (Bauern) von Großeltern oder Eltern ein Grundstück vererbt bekommen udn dann doch sich ein Häuschen hinstellen.

Dann gibts hier noch viel Mütterchen, die alleine nie sich Eigntum leisten könnten, aber eben vom Mann oder Opa geerbt haben und so eine Heimat haben.

Andere wiederum, die sich in der Stadt nie eine Eigentumswohnung leisten könnten, kommen hier aufs Land und erwerben fast problemlos udn finanzierbar Eigentum.
Was will ich damit sagen?

Du kannst nicht alle über einen Kamm scheren.
Nur weil einer Eigentum hat, ist das noch lange kein Indikator, ob er reich oder arm ist.
Der Immobilienbesitz ist kein Gelddruckgarant.
Alle 20-40 Jahre darfste Heizung Fassade, dach, Fenster usw. neu machen.
Im Prinzip ist 1/2-3/4 eines Hauses von der Kostenseite her nach 50-60 Jahren nochmal gebaut oder die Immo vergammelt.
Die Wertsteigerung einer Immo, sieht man von innerstädtischen 1 Lagen ab, ist nie so hoch, wie kräftig Investitionen auf dem Wertpapiermarkt - war es noch nie.
Im Sinne von "Geld her für die Ärmeren" würde ich somit eher mal die Stalkeholder an der Börse checken wollen=
ergiebiger
 
Ich habe von mittleren Einkommen und denen darunter gesprochen
Damit kann man keine Immobilie in einer Stadt oder dessen Speckgürtel finanzieren - jedenfalls nicht, wenn du Kinder hast. Vielleicht geht es, wenn man sich eine energetisch schlecht dastehende Hütte kauft und sehr viel in Eigenarbeit saniert.

Immobilien sind derzeit so teuer und die allgemeine Abgabenlast so hoch, dass du erst ab upper middle class von Immobilien träumen kannst.
Da fängst du das Träumen an. Leisten, im Sinne von ohne dich komplett nackig zu machen, kannst dir das erst als lower upper class mit zwei Einkommen.

Zunächst bedarf es aus meiner Sicht von Dir eine Definition, was du als Besserverdiener ansiehst in €.
Das ist einfach: Alle mit deutlich mehr als dem Medianeinkommen.
 
Damit kann man keine Immobilie in einer Stadt oder dessen Speckgürtel finanzieren - jedenfalls nicht, wenn du Kinder hast. Vielleicht geht es, wenn man sich eine energetisch schlecht dastehende Hütte kauft und sehr viel in Eigenarbeit saniert.
Na klar geht das und ging über 10 Jahre sogar sehr gut, dir mein eigener Erfahrungsbericht ein paar Seiten früher. Viele wissen einfach nicht das und wie viel sie finanzieren können, ich rate daher jedem doppeleinkommen dass einmal prüfen zu lassen, die Leute würden sich wundern welche Möglichkeiten es gibt und Alternativen zu völlig überzogenen Mieten.
Da fängst du das Träumen an. Leisten, im Sinne von ohne dich komplett nackig zu machen, kannst dir das erst als lower upper class mit zwei Einkommen.


Das ist einfach: Alle mit deutlich mehr als dem Medianeinkommen.
Das kann ich überhaupt nicht bestätigen und spiegelte auch nicht die nahe Vergangenheit wieder, wo gerade mittlere Einkommen und darunter in Eigentum investiert hatten. Man muss aber ganz klar unterscheiden zwischen Neubau und neu bauen und Bestandsimmobilien. Bei Neubau und neu bauen würde ich dir zustimmen, das liegt einfach daran dass die Baukosten so immens angestiegen sind dass sie nicht mehr bezahlbar sind und damit auch ursächlich für sehr hohe Mieten.

MfG
 
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