Dann zeig mir bitte mal die Stelle, wo der Islam erlaubt, dass Zivilisten wahllos niedergestochen werden dürfen.
Sorry, aber wie immer bei dem Thema wieder ein reines Strohmannargument deinerseits.
Religöse Texte sind nahezu immer äußerst schwammig und oft auch widersprüchlich gefasst, was mehr als ausreichend Raum für nahezu jede gewünschte Interpretation offen lässt.
Wenn man es also möchte kann man im Koran dann auch zur Interpretation gelangen das Gewalt gegen Ungläubige absolut legitim ist (oder eben auch nicht), was aber, das will ich sicherlich nicht so darstellen, auch in der Bibel nicht wesentlich besser ist und ich könnte fast wetten das man selbst bei der jüdischen Tora sowas schaffen könnte, wenn man es wollte.
Entsprechend aber ist es auch absolut unerheblich ob es explizit im Koran steht, sondern am Ende nur entscheidend das es genügend Menschen muslimischen Glaubens gibt die diese Auffassung (Gewalt ist legitim) aus dem Koran herleiten und mit ihm legitimieren und leider muss man eben auch konstatieren das es vorrangig, seit inzwischen Jahrzehnten, halt der Islam ist, der als primären Quell für global agierenden organisierten Terrorismus und religiösen Extremismus herhält, nicht das Judentum, nicht der Buddhismus, nicht das Christentum nicht der Shintoismus, nicht der Hinduismus, oder eine andere Religion.
Folglich, auch wenn die Mehrzahl der Muslime, das will ich ebenfalls nicht anders verstanden wissen will, grundsätzlich natürlich nicht Extremisten und Terroisten sind, führt das zu keinen anderen möglichen Schluss, als das der Islam ein strukturelles und dogmatisches Haltungsproblem hat, das tief in der religösen und gesellschaftlichen Gemeinschaft verankert ist und dadurch den Nährboden und gesellschaftlichen Rückhalt für solche radikalen Auswüchse bieten.
Entsprechend wäre die islamische Glaubensgemeinschaft auch viel mehr gefragt sich selbst, Ansichten, Lehren und die eigene Auffassung von Glaubenssätzen zu hinterfragen, was bis dato aber ehr nicht stattfindet und ein Schritt ist der historisch bis heute nicht stattgefunden hat (z.b. in Form von sowas wie Protestantismus und Katholiszismus, oder wachsender Sekularisierung durch die Aufklärung).
Allerdings, das muss man eben auch anmerken, ist solche Veränderung im Islam auch nochmal deutlich schwieriger, als z.B. im Christentum, weil der Islam keine zentrale religöse Autorität / Institution besitzt, wie z.B. der Papst, oder der Orthodoxe Patriarch, was einen flächendeckenden gesellschaftlichen Konsens über Veränderungen, bei Ansichten zum muslimischen Glauben, in der gesamten muslimischen Welt, bzw. auch nur größeren Teilen, noch einmal spürbar erschwert.