Es ist überhaupt nicht radikal, da die Lebensweise des Westens der Grund für die Migrationsbewegungen ist. Abgesehen davon würde ich es anders formulieren. Wenn jemand hier wirklich leben möchte, ist mir das deutlich lieber als wenn jemand von Krieg aus seiner Heimat vertrieben wird und dann hier her kommt, weil es hier etwas komfortabler ist, als in anderen Ländern, in die er fliehen könnte.Glaube ich nicht. Zwischendurch kommt er immer mal wieder mit solchen radikalen Forderungen um die Ecke.
Und danach schreibt er wieder vernünftiger.
Nicht nur.Es ist überhaupt nicht radikal, da die Lebensweise des Westens der Grund für die Migrationsbewegungen ist.
Wo ist das hier denn "weniger komfortabel"? Umsonst wollen nicht die meisten Flüchtlinge nach Deutschland.Abgesehen davon würde ich es anders formulieren. Wenn jemand hier wirklich leben möchte, ist mir das deutlich lieber als wenn jemand von Krieg aus seiner Heimat vertrieben wird und dann hier her kommt, weil es hier etwas weniger komfortabler ist, als in anderen Ländern, in die er fliehen könnte.
Das ist doch das Ziel jedes Migranten. Hier ein neues, besseres Leben aufzubauen und dass man sich dazu selbst versorgen können muss, sollte doch logisch sein. Jeder, der arbeitet, hat mehr Geld als ein Bürgergeldempfänger.Dafür ist das Asylrecht ja da. Sollten aber die Gründe für das Asyl wegfallen, sprich der Krieg ist zu Ende, sollten sie aber in ihre Heimat zurückkehren. Wenn sie sich in der Zeit in der sie hier sind in unsere Gesellschaft integriert haben und unsere Gesellschaft unterstützen, spricht nichts gegen ein Bleiberecht.
Kolumbien nimmt eine Menge Flüchtlinge auf. Die meisten aus Venezuela.Wo ist das hier denn weniger komfortabel? Umsonst wollen nicht die meisten Flüchtlinge nach Deutschland.
Ich meine Flüchtlinge aus Afrika, nahen Osten und der Ukraine.Kolumbien nimmt eine Menge Flüchtlinge auf. Die meisten aus Venezuela.
Gibt es eine Statistik oder Umfrage, bei der Flüchtlinge gefragt wurden? Ich würde tippen, dass sie erst mal aus der Gefahrenzone heraus wollen.
Aber genau das macht unser System schwer. Bis man arbeiten darf, bis man dauerhaft bleiben darf - wer immer damit rechnen muss abgeschoben zu werden, wird sich nicht integrieren.Das ist doch das Ziel jedes Migranten. Hier ein neues, besseres Leben aufzubauen und dass man sich dazu selbst versorgen können muss, sollte doch logisch sein. Jeder, der arbeitet, hat mehr Geld als ein Bürgergeldempfänger.
Dass das verdiente Geld nicht immer reicht, ist auch klar. Da muss die Regierung mehr regulieren.
Und warum bekommen sie Bürgergeld und arbeiten nicht? Weil wir eine zu hohe bürokratischen Hürde für alles haben.@Threshold : so sollte es sein. Ist es aber leider nicht. Fast 50% der Bürgergeldempfänger haben keinen deutschen Pass.
Ich rede von weltweit. Kein Land nimmt mehr Flüchtlinge auf als Kolumbien.Ich meine Flüchtlinge aus Afrika, nahen Osten und der Ukraine.
Wie sollen Afrikaner nach Kolumbien kommen?Nimmt Kolumbien auch Flüchtlinge aus Afrika auf? Oder wollen Afrikaner da hin?
Wohl die Wenigsten.
Das ist das Problem. Es ist zu kompliziert. Gerade für Leute, die einwandern, muss es leichter sein, den Berufsabschluss anerkennen zu lassen. Dazu braucht es mehr Wohnraum für gering Verdiener.Aber genau das macht unser System schwer. Bis man arbeiten darf, bis man dauerhaft bleiben darf - wer immer damit rechnen muss abgeschoben zu werden, wird sich nicht integrieren.
Junge Männer haben es einfacher als junge Frauen. Dazu das patriarchische System einiger Gesellschaften.Deswegen kommen ja auch primär junge, alleine reisende Männer, meist der zweite oder dritte Sohn der Familie. Wenn er anerkannt wird, kann die Familie nachkommen, wenn nicht kann er hier mehr Geld sparen als er als zweiter oder dritter Sohn in seinen Heimatländern in der gleichen Zeit verdienen könnte. Diese Menschen wollen eigentlich gar nicht hier sein und deswegen sind sie ein leichtes Opfer für Radikale.
Besser wäre es immer noch, die Bedingungen in den Ländern zu verbessern.Ein Schritt wäre bei ganzen Familien das Verfahren zu erleichtern.
Was wollen sie denn arbeiten, wenn sie nicht wissen, was zu tun ist!?Und warum bekommen sie Bürgergeld und arbeiten nicht? Weil wir eine zu hohe bürokratischen Hürde für alles haben.
Wieso müssen sie erst Deutsch lernen? Deutschkurse sind selten.
Ich meine nicht Techniker im Wasserkraftwerk.Was wollen sie denn arbeiten, wenn sie nicht wissen, was zu tun ist!?![]()
Warum laberst du dann immer von Kolumbien?Wie sollen Afrikaner nach Kolumbien kommen?
Ich schau da hin, weil es mich interessiert, wie die Stimmung im land ist und ob sich dort auch die Rechten vermehren.Warum laberst du dann immer von Kolumbien?
Nein, weil viele einfach die Sprache nicht ausreichend gut genug beherrschen und das ist und bleibt das Kernproblem, noch lange vor bürokratischen Hürden.Und warum bekommen sie Bürgergeld und arbeiten nicht? Weil wir eine zu hohe bürokratischen Hürde für alles haben.
Wieso müssen sie erst Deutsch lernen? Deutschkurse sind selten.
Der typische Thekenarbeiter sollte aber auch verstehen, was der Gast haben möchte...das ist ja teilweise bei Deutschen schon manchmal unmöglich...in Niederbayern zum Beispiel...Ich meine nicht Techniker im Wasserkraftwerk.
Der typische Thekenarbeiter braucht keine Kurse. Sprache lernt man auch während des Lebens und natürlich können ja Kurse angeboten werden. Die müssen natürlich kostenlos sein.