Davon halte ich gar nichts. Mobbing gehört nämlich auch dazu.
Und kann Menschen psychisch fertig machen.
Man kann Menschen im Internet aber i.d.R. nicht mobben.
Weißt du was es per Definition erfordert, damit etwas wirklich Mobbing ist?
Das man sich als Opfer einer Schikane dieser nicht entziehen kann und diese immer vom selben festen Personenkreis, über einen längeren Zeitraum, stattfindet und nicht jedes mal von anderen (fremden / neuen) Nutzern und / oder "einmalig".
Ein Kind das durch die Schulpflicht dazu gezwungen ist jeden Tag zur Schule zu gehen, die vielleicht in 50km Umkreis auch die einzige ist und dort jeden Tag fertig gemacht wird, wird gemobbt.
Ein Arbeitnehmer der jeden Tag von seinen Kollegen am Arbeitsplatz fertig gemacht wird und nicht einfach kündigen kann, weil er dann vom Arbeitsamt eine Leistungssperre bekommt, weil er "unbegründet" seinen Arbeitsplatz aufgegeben hat, wird gemobbt.
Ein Mensch der meint seine Meinung (evt. auch noch selbst provokant) für alle öffentlich zugänglich ins Internet zu blasen und dafür ggf. Spot und Häme bekommt, wird aber üblicherweise damit nicht gemobbt, weil man jederzeit das Internet ausmachen kann, weil man Kommentare und Nutzer, i.d.R. blocken / bannen kann und weil man immer die Option hat sich im Internet zu einem Thema, oder generell, nicht aktiv zu äußern und nur passiv zu konsumieren.
Es ist wirklich nur noch fürcherlich, auch für mich der etwas über ein halbes Jahr selbst auf schlimmste Art im Internat gemobbt wurde, wie der Begriff Mobbing heutzutage für wirklich nahezu alles inflationär verwendet wird, was irgendwie im Internet als Gegenwind auf eigene Äußerungen kommt, oder teils auch nur simple Kritik daran ist, die dem Verfasser einer Aussage aber nicht passt / gefällt.