Zum Recht auf Home-Office:
Die von den Grünen aufgeführten Gründe lassen mich zweifeln, dass diesen klar ist das der Arbeitnehmer im Homeoffice natürlich dieselbe Leistung zu erbringen hat (und zwar nicht nur zeitlich), d.h. der Arbeitnehmer muss sich dort genauso professionell verhalten wie vor Ort.
Aber wir wissen alle was 90% der Leute im Homeoffice "nebenbei" machen: Kinder betreuen, Hund Gassi führen, im Meeting Playstation zocken (kein Witz, hat ein Bekannter mir gegenüber offen zugegeben), Wäsche waschen, Essen kochen, etc. Ein ausländischer Kollege hat sogar schonmal mehrmals am Freitag HO gemacht bevor er in den Urlaub ist. Komischerweise konnte man bei Calls an diesen Tagen hören, dass er bereits im Zug sass (hat wohl gedacht die Hintergrundgeräusche werden gefiltert). Selbst wenn man diese Zeit hinten anhängen würde (was wohl nur die wenigsten machen) leidet natürlich daran der Fokus auf die Arbeit und die Konzentration.
In jedem zweiten Meeting mit mehr als 5 Personen passiert es, dass ne Frage an einem im HO gestellt wird und dann erstmal 3s Stille herrscht, bis dann geantwortet wird: "Sorry mir ist gerade xyz heruntergefallen,...", "Hatte gerade Aussetzer im Headset,...", "*Beliebige Ausrede*..." "....Wie war die Frage nochmal?".
Dann schon öfter gehabt, dass derjenige im Meeting augenscheinlich abgelenkt ist (durch Kinder oder Haustier...schon blöd wenn man dann mal vergisst sein Mikro zu muten, da wird es ganz peinlich...).
Und wenn es 30s dauert bis man das Headset aufsetzt oder erst gar nicht abnimmt kann man sich auch sein Urteil bilden. Wenn das nur ab und zu wäre ok, aber in der Häufigkeit, über alle Kollegen gesehen, zeigt das eher allgemeines Verhalten ist. Wir haben übrigens feste Kernarbeitszeiten, auch im HO. Flexibel sind quasi nur die 1-2 Stunden davor und danach. Das macht die Sache nicht noch besser.
Ende vom Lied: Chef hat 3 Präsenztage in der Woche festgeschrieben. Am liebsten würde er es wieder ganz abschaffen, aber dann würde die Suche nach neuem Personal noch länger dauern.
Es gibt sicherlich die Leute, die auch im HO professionell arbeiten bzw. sogar leistungsfähiger sind. Nach meiner Erfahrung ist das aber nur eine kleine Minderheit. Meist sind es die Leute, die auch vorher schon überdurchschnittlich abgliefert haben.
Die von den Grünen aufgeführten Gründe lassen mich zweifeln, dass diesen klar ist das der Arbeitnehmer im Homeoffice natürlich dieselbe Leistung zu erbringen hat (und zwar nicht nur zeitlich), d.h. der Arbeitnehmer muss sich dort genauso professionell verhalten wie vor Ort.
Aber wir wissen alle was 90% der Leute im Homeoffice "nebenbei" machen: Kinder betreuen, Hund Gassi führen, im Meeting Playstation zocken (kein Witz, hat ein Bekannter mir gegenüber offen zugegeben), Wäsche waschen, Essen kochen, etc. Ein ausländischer Kollege hat sogar schonmal mehrmals am Freitag HO gemacht bevor er in den Urlaub ist. Komischerweise konnte man bei Calls an diesen Tagen hören, dass er bereits im Zug sass (hat wohl gedacht die Hintergrundgeräusche werden gefiltert). Selbst wenn man diese Zeit hinten anhängen würde (was wohl nur die wenigsten machen) leidet natürlich daran der Fokus auf die Arbeit und die Konzentration.
In jedem zweiten Meeting mit mehr als 5 Personen passiert es, dass ne Frage an einem im HO gestellt wird und dann erstmal 3s Stille herrscht, bis dann geantwortet wird: "Sorry mir ist gerade xyz heruntergefallen,...", "Hatte gerade Aussetzer im Headset,...", "*Beliebige Ausrede*..." "....Wie war die Frage nochmal?".
Dann schon öfter gehabt, dass derjenige im Meeting augenscheinlich abgelenkt ist (durch Kinder oder Haustier...schon blöd wenn man dann mal vergisst sein Mikro zu muten, da wird es ganz peinlich...).
Und wenn es 30s dauert bis man das Headset aufsetzt oder erst gar nicht abnimmt kann man sich auch sein Urteil bilden. Wenn das nur ab und zu wäre ok, aber in der Häufigkeit, über alle Kollegen gesehen, zeigt das eher allgemeines Verhalten ist. Wir haben übrigens feste Kernarbeitszeiten, auch im HO. Flexibel sind quasi nur die 1-2 Stunden davor und danach. Das macht die Sache nicht noch besser.
Ende vom Lied: Chef hat 3 Präsenztage in der Woche festgeschrieben. Am liebsten würde er es wieder ganz abschaffen, aber dann würde die Suche nach neuem Personal noch länger dauern.
Es gibt sicherlich die Leute, die auch im HO professionell arbeiten bzw. sogar leistungsfähiger sind. Nach meiner Erfahrung ist das aber nur eine kleine Minderheit. Meist sind es die Leute, die auch vorher schon überdurchschnittlich abgliefert haben.


