Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Es ist halt eine komplett ideologische Debatte. Richtig ist, dass wir kaum gezielte und nützliche Einwanderung haben, sondern wir überwiegend Flüchtende und Verfolgte aufnehmen. Die zwei Dinge darf man nicht vermischen.

Flüchtende haben einen Rechtsanspruch auf Schutz. Wo man aber sicher Veränderungen braucht ist, bei welchem Verhalten man den Schutzanspruch verliert. Bisher braucht es schwere Straftaten, ich denke bereits eine erhöhte Anzahl normaler Straftaten muss reichen. Wer wiederholt wegen Einbruch, Körperverletzung oder Drogenhandel verurteilt wird, hat kein Interesse sind zu integrieren und die Gesellschaft hat auch kein Interesse zu warten bis diese Person eine schwere Straftat begeht.
Nö. Die Debatte kann man völlig frei von Ideologie führen, indem man sich auf die Sachzwänge konzentriert. Haben wir die Ressourcen, noch mehr kulturfremde, ungelernte Flüchtlinge aufzunehmen? Nein, haben wir nicht. Irgendwann ist auch die Grenze dessen erreicht, was eine Gesellschaft aushält - siehe dazu bspw. auch die historischen Flüchtlingsbewegungen, die mitunter zu starken Bürgerkriegen und den Untergang von Zivilisationen geführt hat. So einfach lässt sich die Diskussion frei von Ideologie führen.
 
Nö. Die Debatte kann man völlig frei von Ideologie führen, indem man sich auf die Sachzwänge konzentriert. Haben wir die Ressourcen, noch mehr kulturfremde, ungelernte Flüchtlinge aufzunehmen? Nein, haben wir nicht. Irgendwann ist auch die Grenze dessen erreicht, was eine Gesellschaft aushält - siehe dazu bspw. auch die historischen Flüchtlingsbewegungen, die mitunter zu starken Bürgerkriegen und den Untergang von Zivilisationen geführt hat. So einfach lässt sich die Diskussion frei von Ideologie führen.
Da ist sie doch die Ideologie. "Kulturfremde, ungelernte Flüchtlinge".
Ob der Flüchtling kulturfremd ist darf keinen Einfluss auf seinen Schutzstatus haben.

Flüchtling ist derjenige
"aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,
Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen
Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt,
und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser
Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will; oder die sich als staatenlose infolge
solcher Ereignisse außerhalb des Landes befindet, in welchem sie ihren gewöhnlichen
Aufenthalt hatte, und nicht dorthin zurückkehren kann oder wegen der erwähnten
Befürchtungen nicht dorthin zurückkehren will."

Die Ausbildungshöhe hebelt es aus, dass der Flüchtling Kulturfremd ist?

Nun wirbt Deutschland ja im Ausland Fachkräfte an welche durchaus auch Kulturfremd sind. Was ist da jetzt wichtig?

Flüchtlinge sind Flüchtlinge die suchen sich ihren Status nicht aus und sind auch keine Einwanderer sondern Flüchtlinge.
Einwanderer sind Einwanderer und keine Flüchtlinge. Soll jetzt die Einwanderung von kulturfremden Menschen mit hohem Ausbildungsstand wie z.B. aus Spanien, Albanien, Indien verhindert werden?
 
Man braucht hier nicht um den heißen Brei reden. Mit "Kulturfremde" werden Menschen aus dem muslimischen Kulturraum gemeint. Die Narrative kenne ich schon...
Ich kenne diese Worte seit 2015. Ich kenne auch die Wortwahl von Bobhai schon seit 2015. Mit den Migranten aus dem Nahen Osten und auch Teilen Nordafrikas kamen sie auf, nachdem man gemerkt hatte, dass die offenen, noch deutlich abwertenden Kommentare bei Facebook und Co. gesellschaftlich geahndet werden. Schon damals waren das objektiv betrachtet nur verklausulierte Fremdenfeindlichkeiten.

Nö. Die Debatte kann man völlig frei von Ideologie führen, indem man sich auf die Sachzwänge konzentriert. Haben wir die Ressourcen, noch mehr kulturfremde, ungelernte Flüchtlinge aufzunehmen? Nein, haben wir nicht. Irgendwann ist auch die Grenze dessen erreicht, was eine Gesellschaft aushält -
Vielleicht ist da eine Grenze erreicht . Dies aber nur, weil deine "Gesellschaft" von der organisatorischen Seite her seit den späten 1980er Jahren stetig abgebaut hat. Deiner "Gesellschaft" fällt das auf die Füße, was ihr selber schon seit geraumer Zeit zu schaffen macht. Namentlich sind das zu geringe Geburtenraten bei viel zu hohen Geburtenraten bei der Nachkriegsgeneration, das Kaputtsparen des Sozialstaates und des Bildungswesens, sowie das auf Verschleiß fahren von Infrastruktur und Verteidigung.

Deine "Gesellschaft" hat es sich leider viel zu bequem gemacht. Und jetzt, wo es Zeit wird sich zu verändern, wo ganz viele externe Faktoren, auf die man mit aktueller Politik so gut wie keinen Einfluss hat, sie zur Veränderung zwingt, da wollen die Leute deiner "Gesellschaft" noch mehr von dem Mist, der die Probleme erst so schlimm hat werden lassen.

Irgendwann muss man sich einfach mal anpassen und einen anderen Weg einschlagen. Immer weiter so hat halt Züge von Wahnsinn.

siehe dazu bspw. auch die historischen Flüchtlingsbewegungen, die mitunter zu starken Bürgerkriegen und den Untergang von Zivilisationen geführt hat. So einfach lässt sich die Diskussion frei von Ideologie führen.
Aber nicht, weil ein paar Millionen zu 500 Millionen hinzukommen. Diese von dir geschlagene Brücke vermittelt ein vollkommen falsches Bild.
 
Jeder vierte Mensch in Deutschland hat einen Migrationshintergrund.
Natürlich ist Deutschland ein Einwanderungsland.

Das kann ich dir als 50% Nordwestdeutscher, 10% Iberer und 40% Algerier bestätigen. :D

Hier in OWL leben auch viele Migranten. Am meisten Türken. Gefolgt von Deutsch-Russen.
 
Jeder vierte Mensch in Deutschland hat einen Migrationshintergrund.
Natürlich ist Deutschland ein Einwanderungsland.
Die Kernproblematrik bei all diesen Diskussionen ist nunmal die Tatsache, dass sehr viel Mitbürger mit Migratrionshintergrund über einen sehr lang andauernden Prozess ins Land gekommen sind und viel "Natives" erst durch die sprunghafte Entwicklung seit 2015 z. T. überfordert und verängstigt sind.
Da fehlt mir schon ein wenig das politische Narrativ, diese Überforderung abzubauen.
Das sich schon von Anfang an abzeichnende Resultat ist die Stärkung rechter Strömungen.

Zu oben und "kulturfremd":
Gerade in Bezug zu den türkischstämmigen Mitbürgern waren andere Mechanismen am Werk.
Kollektivbewußtsein existiert nun mal.
Zwei einschneidende Ereignisse waren hier für Mitteleuropa extrem prägend.
Zunächst der außerordentliche Respekt gegenüber den Osmanen, die zwei Mal vor Wien standen und die Chance, dass Europa osmanisch/muslimisch wird locker zu 50:50 stand.
Dann, dass die Türkei bzw. der Vorgänger Osmanisches Reich war schon mit der Reichsgründung 1871 mit dem damaligen Deutschen Reich freundschaftlich verbunden war und entsprechend in den damligen "News" in die Bevölkerung transportiert wurde. Der Eintritt in die Achsenmächte des I. WK an Seite des Deutschen Reiches und der K. u. K. Monarchie besiegelte im kollektiven Bewußtsein endgültig, dass die Türken "irgendwie" zu Deutschland gehören.

Als dann zu Zeiten des Wirtschaftswunders viel Türken ins Land kamen, war das Verhältnis untereinander ganz anders als heutzutage. Allem voran auch die Grundeinstellung der meisten Deutschen.

Die Türken bekamen jedoch genau "0" Intergrationsunterstützung, traten auf Grund ihrer tendenziell obrigkeitsgehorchenden Erziehung eher fast devot in der Gesellschaft auf und die ruppigen Deutschen konnten gönnerhaft den Lehrmeister spielen. Nicht lustig für die Einwanderer.
Es war ein äußerst schmerzhafter Prozess für die erste Gen. an türkischen Einwanderen, sich in dieser emotional kalten Gesellschaft zurechtzufinden und ihren Platz zu finden - ein Prozess, der Generationen andauerte und in Teilen immer noch am Laufen ist.

Was will ich damit sagen.
Die nun extrem schnell ablaufenden Prozesse in den Integrationsversuchen (ja, ich schreibe Versuche, weil perfekt ist da gar nix auf beiden Seiten) von Muslimen aus anderen Regionen der Welt haben andere Vorzeichen und vor allem kaum kulturelle Historien der Akzeptanz.

Völlig unstrittig ist, dass Deutschland seit Jahrzehnten Einwanderungsland ist.
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass wir uns augenscheinlich trotz aller Diskussion gar nicht sooo schlecht dabei anstellen, Luft gibts wie immer viel nach oben:

Für mich die interessanteste Kurve aus dem Artikel:
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Zuletzt bearbeitet:
Da ist sie doch die Ideologie. "Kulturfremde, ungelernte Flüchtlinge".
Die meisten Migranten sind keine "Flüchtlinge" im juristischen Sinne, die rechtlich gesehen tatsächlich Schutz verdienen - also bspw. Flüchtlinge aus der Ukraine oder Syrien.
Man braucht hier nicht um den heißen Brei reden. Mit "Kulturfremde" werden Menschen aus dem muslimischen Kulturraum gemeint. Die Narrative kenne ich schon...
Das stimmt einfach nicht. Die meisten Migranten sind keine Muslime, sondern kommen aus Osteuropa - allen voran Rumänien. Ich möchte auch meinen, dass niemand etwas gegen - so bescheuert, wie sich das anhören mag - "richtige" Muslime hat, die unsere Kultur und unser Rechtssystem anerkennen können. Wie @emp1 schon schrieb, hat Deutschland sehr lange nichts gemacht, um Migranten einzugliedern. In der Hinsicht kann ich durchaus verstehen, dass Migranten ihre Parallelgesellschaften aufbauen. Allerdings kann man das nur insoweit akzeptieren, als dass diese wiederum unsere Kultur und unser Rechtssystem akzeptieren. Das ist nicht immer der Fall. Dass es kriminelle/krankhafte arabische und osteuropäische Parallelgesellschaften gibt, muss hier hoffentlich nicht ausgeführt werden.

Im Übrigen stört mich auch, dass man diese Diskussion nicht sachlich führen kann, weil - sofern man in der Diskussion einmal eine Position abseits des Mainstream einnimmt - einem direkt vorgeworfen wird, irgendein -phob oder -ist zu sein.
Vielleicht ist da eine Grenze erreicht . Dies aber nur, weil deine "Gesellschaft" von der organisatorischen Seite her seit den späten 1980er Jahren stetig abgebaut hat. Deiner "Gesellschaft" fällt das auf die Füße, was ihr selber schon seit geraumer Zeit zu schaffen macht. Namentlich sind das zu geringe Geburtenraten bei viel zu hohen Geburtenraten bei der Nachkriegsgeneration, das Kaputtsparen des Sozialstaates und des Bildungswesens, sowie das auf Verschleiß fahren von Infrastruktur und Verteidigung.

Deine "Gesellschaft" hat es sich leider viel zu bequem gemacht. Und jetzt, wo es Zeit wird sich zu verändern, wo ganz viele externe Faktoren, auf die man mit aktueller Politik so gut wie keinen Einfluss hat, sie zur Veränderung zwingt, da wollen die Leute deiner "Gesellschaft" noch mehr von dem Mist, der die Probleme erst so schlimm hat werden lassen.

Irgendwann muss man sich einfach mal anpassen und einen anderen Weg einschlagen. Immer weiter so hat halt Züge von Wahnsinn.
Erstens: Warum redest du hier ausschließlich von meiner Gesellschaft und nimmst Gesellschaft in Anführungszeichen? Du bist genauso Teil dieser Gesellschaft. Oder nicht?

Zweitens will ich dir gar nicht widersprechen, dass Deutschland über die letzten ~40 Jahre extrem abgebaut hat. Willst du jetzt die Kinder für die Sünden der Eltern belangen? Außerdem ändert das doch nichts daran, dass unsere Aufnahmefähigkeit stark überstrapaziert ist.
Aber nicht, weil ein paar Millionen zu 500 Millionen hinzukommen. Diese von dir geschlagene Brücke vermittelt ein vollkommen falsches Bild.
???

Du hast jährlich weit über 1 Mio. Migranten bei nur rund 80 Mio. Bevölkerung. Dazu kommt, dass von der vorhandenen Bevölkerung auch Leute wegziehen.
 
Das ist nicht immer der Fall. Dass es kriminelle/krankhafte arabische und osteuropäische Parallelgesellschaften gibt, muss hier hoffentlich nicht ausgeführt werden.
Aber es ist meistens der Fall und das in einem Einwanderungsland sogenannte "Parallelgesellschaften" entstehen, wo die eigene Sprache und Kultur gepflegt wird, ist eigentlich auch normal. Leider ist es nur so, dass sobald Muslime das machen, sehr schnell der Negativfokus gelegt wird, indem man ihnen zuschreibt, dass sie sich nicht integrieren wollen, nach Scharia streben, die Gesellschaft hassen etc pp.

Diese Debatte wird man jedoch nie über das japanische Viertel in Düsseldorf führen, obwohl die gleichen Faktoren vorhanden sind, um es als eine Parallelgesellschaft zu bewerten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die meisten Migranten sind keine "Flüchtlinge" im juristischen Sinne, die rechtlich gesehen tatsächlich Schutz verdienen - also bspw. Flüchtlinge aus der Ukraine oder Syrien.
Du hast von Flüchtlingen und nicht von Migranten gesprochen. Das ist ein ziemlich gewaltiger Unterscheid auf welchen ich hingewiesen habe. Das wird ja gerne mal vermengt.

Du hast jährlich weit über 1 Mio. Migranten bei nur rund 80 Mio. Bevölkerung. Dazu kommt, dass von der vorhandenen Bevölkerung auch Leute wegziehen.
Wird hier auch wieder Migranten und Flüchtlinge zusammengemixt? Die Zahlen sind derzeit stark sinkend.
Diese Debatte wird man jedoch nie über das japanische Viertel in Düsseldorf führen, obwohl die gleichen Faktoren vorhanden sind, um es als eine Parallelgesellschaft zu bewerten.
Japan ist ja auch nicht "Kulturfremd"! :ugly:
 
Ich denke, es kommt immer auf den eignen Wohnort und das Umfeld an.
Z. B. hier im Dunstkreis von München wird nicht groß über Muslime diskutiert,
sondern tatsächlich über Osteuropäer/Clanstrukturen und zur Verwirrniss aller ist hier, so meine ich, die größte Community an Kroaten in D., die sich aus meiner Beobachtung heraus völlig assimiliert hat.
Du bekommst eingentlich nur dann mit, dass der nebenan Kroate ist, wenn Fussballzeit ist und er ne übergroße kroatische Flagge ans Fenster hängt :)

Es ist eine Mischung aus klischeehaft, belustigend, bereichernd und Verwirrtheit, wenn ich mit meinen kleinen Dacia beim Mömax in Muc. vorfahre für ein paar Regalbretter und dann zwischen defintiv nur türkischen Mercedes Limmos ab 500 SEL aufwärts, tiefergelegt, 10 kg goldbehangene Fitnesstudiohühnen mit einem devoten Kinderschwarm parke.

Wie die immer die ganzen Schrankwände in den kleinen Kofferraum reinkriegen, ist für mich ein Rätsel. :)

Der größte Witz ist, wenn man mit dnen ins Gespräch kommt - und ich quatsche wirklich jeden an - dann sind es ganz normale Leute mit ganz normalen Einstellungen und immer supernett und freundlich.
Verwirrt noch mehr.
Das Leben ist defintiv bunt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast jährlich weit über 1 Mio. Migranten bei nur rund 80 Mio. Bevölkerung. Dazu kommt, dass von der vorhandenen Bevölkerung auch Leute wegziehen.
Du hast indirekt vom römischen Reich gesprochen. Das hatte eine für die Zeit ähnliche Dimension wie die EU heute. Also wenn man schon die Geschichte bemüht, dann bitte auch ins richtige Verhältnis setzen.
Aber es ist meistens der Fall und das in einem Einwanderungsland sogenannte "Parallelgesellschaften" entstehen, wo die eigene Sprache und Kultur gepflegt wird, ist eigentlich auch normal. Leider ist es nur so, dass sobald Muslime das machen, sehr schnell der Negativfokus gelegt wird, indem man ihnen zuschreibt, dass sie sich nicht integrieren wollen, nach Scharia streben, die Gesellschaft hassen etc pp.
Dabei trifft das in einem großen Maße auf alle Migrantengruppen zu. Man legt da nur keinen Focus drauf.

Hat vermutlich auch nur etwas damit zu tun, dass es mit dem arabischen Frühling und den Entwicklungen im Nahen Osten eben auch eine Migrationsbewegung hin zu einer friedlichen und wirtschaftlich von der Welt stark profitierenden Region auslöste. Das hat wegen der Größe der Migration in kurzer Zeit zum einen ein irrationales Gefühl des Überranntwerdens (siehe @Khaos-Thanathan und dessen total überzogener Vergleich mit den Völkerwanderungen) erzeugt und dazu die Medien und nach dem Maule redende Politiker auf den Plan gerufen, die daraus Kapital schlagen wollten und durch immerwährende Verteufelung noch weiter schlagen.
 
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Aber es ist meistens der Fall und das in einem Einwanderungsland sogenannte "Parallelgesellschaften" entstehen, wo die eigene Sprache und Kultur gepflegt wird, ist eigentlich auch normal. Leider ist es nur so, dass sobald Muslime das machen, sehr schnell der Negativfokus gelegt wird, indem man ihnen zuschreibt, dass sie sich nicht integrieren wollen, nach Scharia streben, die Gesellschaft hassen etc pp.

Diese Debatte wird man jedoch nie über das japanische Viertel in Düsseldorf führen, obwohl die gleichen Faktoren vorhanden sind, um es als eine Parallelgesellschaft zu bewerten.
Das m.E. größte Problem ist die Gleichsetzung Araber/Türken = Muslime, die leider auch durch die undifferenzierten Medien forciert wurde und sich entsprechend festgesetzt hat. Parallelgesellschaften sind zwar an sich schon ein Problem, erst recht aber dann, wenn sie kriminell werden. Wir haben in Deutschland halt Probleme mit arabischer (und auch osteuropäischer/russischer) Clankriminalität und auch Probleme mit pseudo-muslimischen "Ehrenverbrechen". Ich habe Bekannte/Freunde aus Studium/Job, die Muslime sind und für die sind die Clans und die Leute, die "Ehrenverbrechen" begehen, in erster Linie auch nur Arschl*cher anstatt Muslime.
 
Deutschland ist einfach kein Einwandererland.
Selbstverständlich ist Deutschland ein Einwandererland. Und das muss auch ausgebaut werden, da sonst viele Arbeiter fehlen werden.
Steinhoefel vertraue ich mehr als einem PCGH_User.
Steinhöfel ist ein Afd Speichellecker.
So etwas wie die Geschichte mit der Wannseekonferenz 2.0, die dann größenteils implodierte? Oder der Rollator Putsch einiger alter Verschwörungsopas? Haha...

Dein Einsatz gegen die Pressefreiheit spricht schon Bände. Du hast es einfach nicht kapiert, dass es piepegal ist, ob es sich um ein links oder rechts extremes Magazin handelt. Präzedenzfall für weitere Einschränkungen geschaffen.
Es gibt bereits solche Verbote, es gibt also kein Präzedenzfall.

Nö. Die Debatte kann man völlig frei von Ideologie führen, indem man sich auf die Sachzwänge konzentriert. Haben wir die Ressourcen, noch mehr kulturfremde, ungelernte Flüchtlinge aufzunehmen?
Ein Flüchtling wird aufgenommen, völlig unabhängig davon, wo er herkommt, an was er glaubt oder wen er liebt.
Man braucht hier nicht um den heißen Brei reden. Mit "Kulturfremde" werden Menschen aus dem muslimischen Kulturraum gemeint. Die Narrative kenne ich schon...
Ja, das übliche Geschwafel aus der rechten Ecke. Inzwischen voll gesellschaftsfähig geworden.
Deswegen ist es auch wichtig, den Hetzer Plattformen den Stecker zu ziehen.
Das kann ich dir als 50% Nordwestdeutscher, 10% Iberer und 40% Algerier bestätigen. :D
Du bist doch nur eingeheiratet. :D
Die meisten Migranten sind keine "Flüchtlinge" im juristischen Sinne, die rechtlich gesehen tatsächlich Schutz verdienen - also bspw. Flüchtlinge aus der Ukraine oder Syrien.
Und dazu hasst du entsprechende Belege?
 
Das m.E. größte Problem ist die Gleichsetzung Araber/Türken = Muslime, die leider auch durch die undifferenzierten Medien forciert wurde und sich entsprechend festgesetzt hat.
Zustimmung. Aber ein noch viel größeres Problem halte ich es Kriminalität zu kulturalisieren bzw. zu ethinisieren.
Parallelgesellschaften sind zwar an sich schon ein Problem
Wieso?
erst recht aber dann, wenn sie kriminell werden. Wir haben in Deutschland halt Probleme mit arabischer (und auch osteuropäischer/russischer) Clankriminalität und auch Probleme mit pseudo-muslimischen "Ehrenverbrechen".
Wir haben ein noch viel größeres Problem in Deutschland mit Steuerhinterziehung und politischem Lobbyismus. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass das "Migrations-Problem" ein viel höheres Augenmerk erhält. Ich persönlich halte das für Ablenkung von den eigentlichen Problemen unserer Gesellschaft.
Ich habe Bekannte/Freunde aus Studium/Job, die Muslime sind und für die sind die Clans und die Leute, die "Ehrenverbrechen" begehen, in erster Linie auch nur Arschl*cher anstatt Muslime.
Natürlich! Das Thema hatten wir hier schon und nach strengster, klassischer Islamauslegung würde diese Leute drakonische Strafen ereilen. Theologisch sind Zuhälterei, Drogenhandel, und Selbstjustiz Kapitalverbrechen. Deswegen ist es auch so irrsinnig und lächerlich, wenn die vermeintliche Religion dieser Verbrecher als eine Ursache für ihre Deliquenz angeführt wird.
 
Die meisten Migranten sind keine "Flüchtlinge" im juristischen Sinne, die rechtlich gesehen tatsächlich Schutz verdienen - also bspw. Flüchtlinge aus der Ukraine oder Syrien.
Genau deshalb unterscheidet man diese dann auch als Migranten, von migrieren (aus eigenen Antrieb wohin auswandern) und sind es eben nicht alles pauschal Flüchtlinge, von flüchten (gezwungen sein / werden auszuwandern).

Entsprechend sind Migranten keine Flüchtlinge und Flüchtlinge keine Migranten.
Das sollte man in so einer Diskussion schon sehr scharf differenzieren, wenn man nicht an rechten Narrativen auflaufen will. ;)

Flüchtlinge haben einen Anspruch auf Schutz, da gibt es gar nichts zu rütteln, ob Deutschland hingegen noch mehr unregulierte Migration integrativ / sozial verkraften kann, gerade von Menschen die mit schlechter Bildung und aus prekär-funktionierenden Staatsstrukturen auf der schnellen Suche nach persönlichen Wohlstand kommen, oder auch von Schleusern über Social Media unter Vorspiegelung falscher Tatsachen hergelockt werden (schließlich wollen auch Schleuser weiter Geld verdienen und die verdienen dadran sehr gut), steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.

Deutschland braucht halt vor allen 400.000 qualifizierte Fachkräfte pro Jahr und eben keine 400.000 Reinigungskräfte und Paketboten, oder Fließbandarbeiter, die nur immer den selben Arbeitsschritt wiederholen müssen und solche Fachkräfte bildest du selbst unter günstigsten Vorbedingungen schon nicht mal eben über Nacht aus und eben zweimal nicht wenn diejenigen dann nicht die Sprache auch gut sprechen und ggf. auch noch einen (schulischen) Wissensstand nachholen müssten, welchen sie nicht von Haus aus mitbringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Steinhöfel ist ein Afd Speichellecker.
Hmmm.. da würde ich mir mehr Versachlichung des Diskurses wünschen.
Man muss mit Sicherheit nicht der gleichen Meinung wie Steinhöfel sein, dennoch liefert er m. E. wichtige Diskussionsansätze.
Einfach nur über eine Meinung drüberzuwischen: das ist rechts
ist halt genau so doof, wie wenn man behaupten würde, alle die links sind, sind hammerschwingende Antifakämpfer.
Kann man machen, spaltet aber das Modell der Demokratie, deren größe Errungenschaft der gesellschaftliche Kompromiss ist.
Beides ist falsch und hilft für die Zukunft nicht sonderlich weiter.
 
Die heimische Mehrheitsgesellschaft hat immer Probleme mit der Integration von anderen Menschen, seien es Italiener, Jugoslawen, Türken oder Ostpreußen. Und die allermeisten Migrant*innen haben sich hier gut eingefügt und bereichern unser Land.

Wir haben aber ein Problem, dass Menschen, die von staatlichen Sozialleistungen leben, bei Straftaten die mit Geldstrafe belegt werden, defakto kaum bestraft werden. So dass es ein funktionierendes Geschäftsmodell ist, neben dem Bezug der Leistungen noch etwas Kleinkriminalität zu betreiben.


Wer als asylsuchende Person z.B. wegen Drogenhandel zu 30 Tagesätzen verurteilt wird, zahlt meist zwischen 30-600 Euro. Da ist die Strafe in Relation zum möglichen Gewinn ziemlich lächerlich. Sofern man also immer darauf achtet, dass man nur geringe Mengen bei sich hat, braucht es eine Reihe von Verurteilung bevor überhaupt eine Gefängnisstrafe droht und selbst die reicht nicht um den Aufenthaltsstatus zu verlieren. Wobei viele kurz vor dem Gefängnis einfach wieder ausreisen. Das ist vielfach ein organisiertes Geschäftsmodell.

Man sieht übrigens ziemlich deutlich, dass bei Personen der Clankriminalität es oft recht viele Verurteilungen wegen kleinen Straftaten gibt, diese aber zum Beispiel durchaus ordnungsgemäß ihr Auto parken, denn Bußgelder orientieren sich nicht an den Einkommensverhältnissen und auch für die BGE-Empfangenden kostet Falschparken soviel wie für den Manager.

Das Problem ist, dass gegen die kriminellen Migrant*innen kaum Handlungsoptionen bestehen. Das sorgt für den Großteil der Probleme und liefert den rechten Hetzern nur Munition. Und es ist ja leider richtig, dass viele der Vorfälle, die in der Presse sind, von Menschen verübt wurden, die schon eine lange Liste an Straftaten und Vergehen hatten. Es ist niemandem auf der emotionalen Ebene zu erklären warum ein Asylsuchender, der schon wegen Drogenhandel und Körperverletzung verurteilt wurde, noch die Gelegenheit hat eine schwere Straftat zu begehen bevor man ihn abschiebt.
 
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