Die Mehrheitsgesellschaft ist in Deutschland nun einmal fremdenfeindlich und hat sich bisher durch jede größere Zuwanderungswelle bedroht gefühlt. Das Menschen mit Migrationserfahrung in Deutschland systematisch diskriminiert und ausgegrenzt werden ist ein trauriger Fakt.
Und du glaubst es wäre in irgendeinem anderen Land der Erde nicht so bzw. besser? Ich tendiere eher dazu zu sagen, dass wir durch unsere Geschichte so sensibilisiert sind, dass wir es einfach nur überbetonen und deshalb einige glauben bei uns wäre es besonders schlimm. Es gibt ja auf Youtube immer so Kanäle von Leuten die sich entscheiden woanders zu leben und das dann dort zeigen. Das gibt es u.a. auch von schwarzen US-Amerikanern, die in Deutschland leben (z.B. weil sie hier für die Army gedient haben oder weil sie hier Football gespielt haben). Und seltsamerweise hört man von denen, dass sie in der USA deutlich mehr Rassismus erfahren mussten als bei uns. Wie kann das sein, wo doch dort viel mehr Schwarze leben?
Und zu deinem zweiten Satz: es ist vollkommen normal und liegt in der Natur des Menschen, dass wir Gefahren durch Erfahrung einschätzen. Wenn eine bestimmte Klientel z.B. mit ner dicken schwarzen/weißen BMW oder Mercedes Limo mit getönten Scheiben sich im Straßenverkehr verhält als gäbe es nur ihn und auch sonst keine Regeln, wissen wir schon aus Erfahrung wer dort hinter dem Steuer sitzt. Und wenn wir dann den Fahrer sehen gibt uns das in 95% der Fälle Recht.
Das hat auch übrigens nichts mit Rassimus an sich zu tun. Wir bringen automatisch unsere optischen Eindrücke in Verbindung mit Dingen um Urteile/Einschätzungen/Meinungen zu bilden.
Was meinst du was z.B. passiert wenn ich (Mann) eine Straße herunterschlender, eine junge Frau mir entgegenkommt und sonst kaum jemand da ist? Richtig sie wechselt die Straßenseite, und 500m hinter mir geht sie wieder zurück. Das habe ich schon im Leben mittlerweile sooooo unendlich oft erlebt. Und dabei bin ich kein Muskelprotz, und ich seh auch nicht grimmig aus. Es reicht das ich ein (nicht alter) Mann bin. Und das Verhalten der Frauen ist vollkommen natürlich, denn sie haben gelernt, dass nunmal die Gefahr von Männern für sie in so einer Situation höher ist, und sie diese durch den Wechsel der Straßenseite verringern.
Und genauso ist es absolut natürlich, dass Vermieter weiterhin auf den Namen des Mieters achten, weil sie damit erheblich das Risiko von Problemen minimieren. Auch der Polizist macht seinen Job besonders gut wenn er bestimmte osteuropäische Menschen intensiver und häufiger auf Autobahnen kontrolliert als andere (denn er weiß aus Erfahrung das dies am effizientesten ist). Und das sind jetzt nur zwei Beispiele.
Dieses ganze Profiling ist etwas absolut natürliches und letztendlich sind die Menschen als Ganzes dafür selbst verantwortlich. Wenn die Mehrzahl der Einbrüche, Autodiebstählen etc. von Osteuropäern begangen werden, dann braucht sich kein Osteuropäer hier darüber wundern, dass ein Stempel über seinen Kopf schwebt. Genauso mit Nordafikanern, die auch doch recht prägnante Verhaltensmuster aufzeigen.
Für den Einzelnen mag das diskiminierend sein, aber für alle anderen ist dies die beste Strategie möglichst mit wenig/ohne Probleme durchs Leben zu kommen.
Und dieses Verhalten wird niemand ändern keinen, keine Regierung oder sonst wer. Nichtmal die Menschen selbst wären dazu in der Lage, da der Lernprozess in der Regel unterbewusst abläuft.