Die Täter berufen sich ja auch immer auf ihre Religion. Für die sind wir Andersgläubige und müssen getötet werden.
Nazis berufen sich immer wieder auf Deutschland und ja: Auch die töten im Namen dieser Entität.
Muss man deswegen jetzt gegen Deutschland vorgehen? Oder vielleicht doch eher gegen Nazis?
Genauso sieht es im großen und ganzen mit dem Islam aus. Mir wäre es zwar auch lieber, wenn allgemein keine Ideologien mit Absolutheitsanspruch akzeptiert wären. Aber wenn man korrelierende Faktoren wir Traumatisierung, Kriegserfahrung, schwere persönliche Verluste, mangelnde Bildung, schlechten Lebensstandard, etc. rausrechnet, dann ist "Islam" entweder gar kein Problem oder eins unter ferner liefen. Es gibt so viele Gründe, warum Menschen jeden Tag durchdrehen und anderen Menschen schweres Leid zufügen und nicht wenige dieser Gründe treten mit gehäuft bei von der Gesellschaft ausgegrenzten Personen und bei Flüchtlingen auf, die in Deutschland nun einmal mehrheitlich aus ein und demselben Relgionskreis stammen (bzw. zumindest bis 2021 stammten). Aber nur bei muslimischen Tätern klebt die Boulevardpresse jedes mal dick und fett die Religion in den Titel. Wenn ein Deutscher einen Obdachlosen aus Spaß an der Freude niedersticht, steht dagegen nie "christianistischer Attentäter" dran und niemand fordert eine Abschiebung. Über nicht-muslimische Taten im persönlichen Umfeld wird in der Regel gleich gar nicht berichtet. Rein statistisch versucht quasi jeden Tag ein Deutscher, ein oder mehrere Familienmitglieder zu ermorden und jedem zweiten bis dritten Tag gelingt es auch jemandem. Aber berichtet wird darüber allenfalls in der Lokalpresse, eben weil es (leider) einfach alltäglich ist. Rastet ein Migrant genauso aus, stehen die Populisten dagegen Schlange bei der Bild, um die Abschaffung sämtlicher Flüchtlingsrechte zum Schutz vor ""Ehrenmorden"" zu fordern

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Imame in Moscheen sollten ausschließlich in Deutsch predigen.
Warum? Weil Muslime für dich nicht gleichwertig sind? Weil du den Islam nicht als vollwertige Religion akzeptierst, sondern als etwas, dass drangsaliert werden muss?
Ich wäre zwar auch dafür, dass alle religiösen Einrichtungen Dienste in Landessprache anbieten sollten und insbesondere nicht systematisch in der Sprache und gemäß der Vorstellungen eines anderen Landes. Aber dass du einseitig alle Moscheen dazu zwingen willst, während du Tora-Lesungen auf Hebräisch oder katholische in Latein vollkommen okay findest, spricht Bände.
Nö. Hätte schon gern noch bezahlbaren Wohnraum. Ein Dach über dem Kopf als Luxusgut für Besserverdienende ist jetzt nicht so geil.
Vielleicht sollte das lieber über den Punkt "Besserverdienende" angehen?
Ich hätte jedenfalls neben dem Dach über dem Kopf auch noch gerne trockenen Boden unter den Füßen. Die Dächer künstlich billig zu halten, wärend der Boden zum Luxusgut wird, weil nach der ganzen Förderung für hochgradig umweltschädliche Industrien und Lebensweisen kein Geld mehr für Klimaschutz übrig war, bringt mich nicht weiter. (Oder nur stromabwärts.)
...und wie willst du das in unserem Gesellschaftssystem machen? Dank den energetischen Auflagen und den langen Genehmigungsverfahren gehen Wohnungsbauunternehmen schon jetzt davon aus, dass selbst 30 EUR/m² eigentlich schon nicht mehr ausreichen, um kostendeckend zu bauen. Das hat den Effekt, dass einfach nicht mehr gebaut wird. Die jüngeren Generationen und sozialschwachen Schichten haben jetzt schon keine Zukunftsperspektive. Was soll passieren, wenn die Aussicht auf Obdachlosigkeit immer konkreter wird? In den USA gibt's bereits ausreichend Plünderungen und Co., weil es dort (fast) keinen sozialen Frieden mehr gibt. Willst du das hier auch haben? Möchtest du in gated communities leben müssen? Dazu kommt, dass das auch sonst stark wirtschafts- und gesellschaftsschädlich ist.
Wie billig müssen wir Bauen denn deiner Meinung nach machen, damit die perspektivlosen jüngeren Schichten trotz "Jahrhunderflut" alle paar Jahre nicht randalierend auf der Straße sitzt?
Wenn sich die einen das Leben nicht leisten können, während sich andere leisten können, dass Leben aller zu vernichten, dass sollte man die Ursache vielleicht nicht allein bei den Preisen suchen. Nur mal so zur Orientierung: Für einen winzigen kleinen Flecken (genannt Ahrtal) hat der Bund in den letzten Jahren 15 Milliarden € pro Jahr ausgegeben, um die Folgen von fehlendem Klimaschutz in der Vergangenheit zu kompensieren. Explizit für den Bereich "Klimaschutz", also die Verhinderung von Wiederholungen, sind dieses Jahr 0,76 Milliarden € vorgesehen.