Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Irgendwie funktioniert das in anderen Ländern. Aber du kannst richtig liegen, wenn weiterhin so blockiert wird wie hier (politisch/bürokratisch und durch Leute, die einfach nicht wollen), kann das hier einfach länger dauern als woanders. Ist ja bei der Digitalisierung auch der Fall.
Die Welt ist nicht Deutschland oder Europa. Oder glaubt jemand, dass die gesamte Welt 20235 reif für das E-Auto ist? Global gesehen bringen die Vollhybriden wahrscheinlich noch mehr als die E-Autos. Vor allem sorgen Regelungen in den Erstmärkten für Entwicklungen und erreichen so später auch die sekundär und tertiär Märkte. Ob es klimapositiv ist, wenn zukünftig nicht gebrauchte Autos aus Europa sondern aus den asiatischen und arabischen Märkten die Bedarfe in Afrika decken, darf bezweifelt werden.
 
Der Effekt könnte sein, das plötzlich Wasserstoffautos Teile des Mrktes dominieren, die Stand jetzt (völlig) ineffizient sind.
Vermutlich friert vorher die Hölle zu, denn die gibt es fast nicht auf dem Markt, sind ineffizient und die Angst vor dem Wasserstoff wird noch viel größer sein als die vor brennenden Elektroautos, die gewisse Teile der Menschen haben.
 
Vermutlich friert vorher die Hölle zu, denn die gibt es fast nicht auf dem Markt, sind ineffizient und die Angst vor dem Wasserstoff wird noch viel größer sein als die vor brennenden Elektroautos, die gewisse Teile der Menschen haben.
Das regelt dann einfach der Markt! Gibt es nicht genügend Elektrizität, dafür aber Wasserstoff/Brennstofzelle -> tanken, werden die kommen, einfach aus dem Grund weil sie fahren können.
Das "Verbrenner aus" wird ja nicht gesetzlich/juristisch dadurch kommen, das eine Antriebstechnik "verboten" wird, bei H- Kennzeichen können sie das ja gar nicht z.B., sondern die Abgaswerte von Neuzulassungen werden entsprechend gesetzlich geregelt!
 
Rechte "Soße"? Die Frage ist eher ob Europa den Klimawandel aufhalten kann, wenn Russland, China und die USA einfach weitermachen. Und genau das ist ein Szenario, das 2024 eintreten kann.
Wer, wenn nicht Europa, welches die industrielle Revolution erfand, sollte denn Deiner Meinung nach Vorreiter in der Entwicklung der tausenden Prozesse sein, die im Rahmen der Umstellung auf EE neu entwickelt werden müssen?

Du "argumentierst" auf dem Niveaus "Natürlich klaue ich, mein Nachbar klaut ja auch", denn jeder, der CO2 aus fossilen Brennstoffen erzeugt, klaut ein Stück Natur. Soll ich meinen Hausmüll auch wieder in den Wald schmeißen, weil mein wöchentlicher Müllsack nicht das globale Müllproblem löst, soll ich mein Altöl wieder im Garten ablassen, weil diese geringen Mengen unerheblich sind, oder sollte jeder Mensch nach seinen Möglichkleiten nach Verbesserung streben.

Ja, Russland ist ein Problem, aber Russland wird auch mit die übelsten Konsequenzen tragen. Der Permafrost taut mit enormer Geschwindigkeit und lässt alles, was auf ihm gebaut wurde, versinken. Das betrifft ganze Städte in Sibirien, quasi jede Straße, die Transsib, Gas- und Ölpipelines. Die Russen wieder entnsprechend in wenigen Jahrzehnten kaum noch fördern können. Den Chinesen werden die Lebensmittel ausgehen. Die sind von Importen abhängig, das wird aber immer teurer werden. Außerdem hat China riesige EE-Programme. Die haben aber noch viel mehr Zeit als wir, die haben zweihundert Jahre später begonnen. Usw.

In vielen Ländern ist man viel weiter, als es in diesem Land der bremsenden Hemmschuhe der Fall ist. Schweden baut gerade die erste wasserstoffbasierte Stahlhütte und wird in Folge Stahl von so unerhört guter Qualität bekommen, dass es diese Technik sehr schnell als Exportschlager verkaufen kann.

Die chemische Industrie müsste längst anfangen, Prozesse der Ammoniakherstellung auf Wasserstoffbasis zu entwickeln. Das machen Firmen aber nur, wenn es dazu Fördertöpfe gibt. Gibt es die nicht, blockieren die Lobbyisten jedes Gesetz zu verschärften Grenzwerten mit "Ohhh, die Arbeitsplätze", bzw. gehen ins Ausland mit besseren Bedingungen zum Geld verdienen.

Und dann kommen die Vollprofis in diesem Land, die völlig selbstverständlich den Ast, auf dem sie sitzen, absägen wollen, "weil das der Russe ja auch macht". Ohne Worte

Wir stehen vor dem Dilemma der Schuldenbremse. Die Regierung müsste jetzt investieren, macht es aber nicht. Und das wird in Folge teurer werden, als die Zinsen und Tilgungen der Schulden, so namhafte Volkswirte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer, wenn nicht Europa, welches die industrielle Revolution erfand, sollte denn Deiner Meinung nach Vorreiter in der Entwicklung der tausenden Prozesse sein, die im Rahmen der Umstellung auf EE neu entwickelt werden müssen?

Du "argumentierst" auf dem Niveaus "Natürlich klaue ich, mein Nachbar klaut ja auch", denn jeder, der CO2 aus fossilen Brennstoffen erzeugt, klaut ein Stück Natur. Soll ich meinen Hausmüll auch wieder in den Wald schmeißen, weil mein wöchentlicher Müllsack nicht das globale Müllproblem löst, soll ich mein Altöl wieder im Garten ablassen, weil diese geringen Mengen unerheblich sind, oder sollte jeder Mensch nach seinen Möglichkleiten nach Verbesserung streben.

Ja, Russland ist ein Problem, aber Russland wird auch mit die übelsten Konsequenzen tragen. Der Permafrost taut mit enormer Geschwindigkeit und lässt alles, was auf ihm gebaut wurde, versinken. Das betrifft ganze Städte in Sibirien, quasi jede Straße, die Transsib, Gas- und Ölpipelines. Die Russen wieder entnsprechend in wenigen Jahrzehnten kaum noch fördern können. Den Chinesen werden die Lebensmittel ausgehen. Die sind von Importen abhängig, das wird aber immer teurer werden. Außerdem hat China riesige Programm. Die haben aber noch viel mehr Zeit als wir, die haben zweihundert Jahre später begonnen. Usw.

In vielen Ländern ist man viel weiter, als es in diesem Land der bremsenden Hemmschuhe der Fall ist. Schweden baut gerade die erste wasserstoffbasierte Stahlhütte und wird in Folge Stahl von so unerhört guter Qualität bekommen, dass es diese Technik sehr schnell als Exportschlager verkaufen kann.

Die chemische Industrie müsste längst anfangen, Prozesse der Ammoniakherstellung auf Wasserstoffbasis zu entwickeln. Das machen Firmen aber nur, wenn es dazu Fördertöpfe gibt. Gibt es die nicht, blockieren die Lobbyisten jedes Gesetz zu verschärften Grenzwerten mit "Ohhh, die Arbeitsplätze".

Und dann kommen die Vollprofis in diesem Land, die völlig selbstverständlichnis den Ast, auf dem sie sitzen, absägen wollen, "weil das der Russe ja auch macht". Ohne Worte

Wir stehen vor dem Dilemma der Schuldenbremse. Die Regierung müsst jetzt investieren, macht es aber nicht. Und das wird in Folge teurer werden, als die Zinsen und Tilgungen der Schulden, so namhafte Volkswirte.
Es geht um Realismus, wenn Russland, China und USA entscheiden den Klimawandel zu ignorieren, dann kann Europa sich auf den Kopf stellen und wird trotzdem nichts an der Klimakatastrophe ändern. Ergo ist meine Aussage nicht, wir machen weiter wie bisher, weil es andere auch tun, sondern dass wir auch alles tun können und es keine Auswirkungen haben könnte. Das Bewusstsein ist wichtig, denn dann investiert man lieber in Klimaanpassung.
 
Rechte "Soße"? Die Frage ist eher ob Europa den Klimawandel aufhalten kann, wenn Russland, China und die USA einfach weitermachen. Und genau das ist ein Szenario, das 2024 eintreten kann.
Die USA stelle ja um. Biden subventioniert das mit 750 Milliarden Dollar oder so.
Die Chinesen verbauen in einem 1 Jahr mehr Solarzellen als Deutschland insgesamt geschafft hat.
Russland wird irgendwann auf seinem Gas sitzen bleiben, weils keiner mehr haben will.
Und Europa als Wiege der technischen Entwicklung wird weiter machen. Das werden auch die Rechten nicht aufhalten.
Davon rede ich.
Afrika hat gar nicht die Möglichkeiten, sowas umzusetzen. Asien zum großen Teil auch nicht. Dazu sind die Länder schlicht zu arm. Da müssen die reichen Länder mithelfen.
Vollkommen richtig. Ich vermute aber, dass aus technischer Sicht kein Verbot notwendig wäre. Immer mehr Leute bekommen PV, die kann man im Verbrenner nicht nutzen. Dazu kommt noch der erhöhte Wartungsbedarf der Verbrenner.
Wäre der Strom hier billig, wäre das heute für viele Verbrenner schon unrentabel.
Fossile Treibstoffe werden ja immer teurer, das sorgt schon dafür, dass sich ein Verbrenner irgendwann nicht mehr lohnt.
Wo funktioniert das denn in anderen Ländern? Ich sehe zumindest kein einziges Land mit umfassender Lade-Infrastruktur, die Voraussetzung dafür wäre, den Verbrenner abzuschaffen.
Skandinavien ist da deutlich weiter. Dei Nachbarländer auch. Südeuropa und Osteuropa hingen hintendran, wobei Portugal schon geht. Spanien baut intensiv aus. Italien widersetzt sich (Meloni halt).
Also Copium. Ok. Wird halt nicht passieren. Da dürfte sich Deutschland dann tatsächlich auf einen Bürgerkrieg einstellen, weil das selbst unseren obrigkeitshörigen Volks*d*oten zu viel sein wird.
Nö, wieso?
Du must eben die Angebote verbessern. Also mehr öffentlichen Verkehr, der besser und sicherer als heute ist.
Mal sehen, was der zukünftige Verkehrsminister machen wird. Vermutlich nichts.
Es werden genau dann Verbrenner "verboten werden", wenn genug Elektrizität produziert werden kann, vorher wäre das ja völliger Schwachsinn und irgendwie sehe ich das noch nicht, das 2035 genügend Strom für Verkehr und Wohnen/Wärmepumpen vorhanden ist. Man wird sehen wie lange es dauert, bis wir darin Grundlast fähig sind, so lange wird es auf alle Fälle Verbrenner geben.
Ich rede von Neuwagen. Natürlich kannst du dir auch 2026 einen Gebrauchten kaufen. Frag mich aber nicht, was dann der Liter Sprit kosten wird.
Wenn ich meine Investigation einpreise, zahle ich derzeit 1,2 cent pro kWh, wenn ich mein Auto zu Hause lade.
Den Firmenwagen lade ich nur in der Firma, da zahle ich persönlich nichts.
Natürlich, du hast recht, wenn du sagst, dass nicht jeder auf Elektro umsteigen kann. Der wird weiterhin einen 10 Jahre alten Verbrenner fahren, weil er günstig gekauft wurde. Aber der Spritpreis wird ihn irgendwann auffressen.
Verbrenner verbieten ist etwas anderes als einen Kat einführen oder sauberere Abgaswerte, weil man Alternativen verbietet. Der Effekt könnte sein, das plötzlich Wasserstoff/Brennstoffzellen Autos Teile des Marktes dominieren, die Stand jetzt (völlig) ineffizient sind.
Glaubst du echt, dass sich Wasserstoff oder E-Fuels durchsetzen werden?
Beides hochgradig ineffizient und das ändert sich auch nicht.
Ich weiß auch nicht, wie Habeck sich das vorstellt, wenn H2 Erdgas in Gaskraftwerken ersetzen soll. :ka:
Die Stromproduktion mit Wasserstoff stat Erdgas wird sicher nicht günstiger werden.
Ich halte von Voraussagen von 2030, 2035 oder xy wenig, so lange es nicht die Infrastruktur gibt, das alles mit Strom auch am nebeligen und windstillen Novembertag versorgt weden kann!
Ich denke, dass das so kommen wird und wenn du bis dahin deine Energieversorgung nicht gesichert hast, wirst dsu ein Problem kriegen.
Guck dir Tschechien an. Die wollen bis 2040 4 neue Atomkraftwerke bauen, um genug Energie zu haben.
Die rechnen mit 6 Milliarden pro Kraftwerk, obwohl Finnland ja gezeigt hat, dass man heute schon 16 Milliarden braucht und 2040 verdoppelt sich das noch mal locker.
Mal abwarten.
Die Welt ist nicht Deutschland oder Europa. Oder glaubt jemand, dass die gesamte Welt 20235 reif für das E-Auto ist? Global gesehen bringen die Vollhybriden wahrscheinlich noch mehr als die E-Autos.
Es geht nur um Europa. Was die USA und China machen, wird sich zeigen.
Vor allem sorgen Regelungen in den Erstmärkten für Entwicklungen und erreichen so später auch die sekundär und tertiär Märkte. Ob es klimapositiv ist, wenn zukünftig nicht gebrauchte Autos aus Europa sondern aus den asiatischen und arabischen Märkten die Bedarfe in Afrika decken, darf bezweifelt werden.
In Afrika gibt es deutlich weniger Autos als in Europa und das wird sich auch nicht ändern.
Das regelt dann einfach der Markt! Gibt es nicht genügend Elektrizität, dafür aber Wasserstoff/Brennstofzelle -> tanken, werden die kommen, einfach aus dem Grund weil sie fahren können.
Und wo kommt die Energie für Wasserstoff her? Den musst du auch erst mal herstellen.
Es geht um Realismus, wenn Russland, China und USA entscheiden den Klimawandel zu ignorieren
Die USA und China ignorieren das ja nicht.
 
Realismus ist, das jedes gespaarte Gramm CO2 hilft, das jeder neue Prozess hilft und dass man bei heutigen massiven Verbrauchern nur hoffen kann, dass sie irgendwas vernünftig werden. Sie werden aber nicht vernünftig, wenn man selber wie die letzten 250 Jahre seit Beginn der Industriellen Revolution weiter verschwendt und meint, dass Auslagern der Produktion die Emissionen auf Null setzt. Wir verschwenden wie eh und je, zeigen aber mit dem Finger auf die Länder, die auch für uns produzieren. Ja, es gibt eine minimale Verbesserung, aber das ist alles viel zu langsam.

Es gibt auch nicht "Die Katastrophe", es gibt eine schwache Katastrophe, eine mittlere und eine alles verwüstetende. Und die Gesamtmenge ist ziemlich relevant. Darum hilft jedes eingesparte Gramm, auch wenn andere nicht mitmachen.

Bist Du auch dafür, bei uns die Menschenrechte wieder auszusetzen, weil Russland, China und die USA auf Deibel komm raus foltern? Was nützt es also, wenn 500 Millionen Europäer solche absurden Verhaltensweisen predigen, obwohl doch jeder weiß, dass "Rauben, Plündern Vergewaltigen" viel erfolgreicher ist und Gesellschaften regelmäßig die Schwachen und Armen entsorgen müssen? So machen das Faschisten, "Schwache zersetzen den Volkskööörper und müssen ausgetilgt werden"

Es müsste darum innerhalb der EU und insbesondere in Deutschland viel mehr getan werden. Aber die FDP bremst aktuell alles aus. Die Freunde von mir, die ich in den Jahren vor Corona und dem Ukrainekrieg dazu brachte, eine Solaranlage aufs Haus zu packen, sind mir heute extrem dankbar. Und was meinst Du, wie hoch die Rechnung für importierte fossile Brennstoffe in Zukunft wird?

EE wird alleine aus wirtschaftlichen Gründen zwingend notwendig werden und dazu muss heute investiert werden. Und Investitionen lenkt man mit Gesetzen und Subventionen, und genau da macht unsere Regierung viel zu wenig!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das regelt dann einfach der Markt!
Das ist sowieso der Fall und die beste Option.
Gibt es nicht genügend Elektrizität, dafür aber Wasserstoff/Brennstofzelle -> tanken, werden die kommen, einfach aus dem Grund weil sie fahren können.
Der Wasserstoff muss aber produziert werden (z.B. mit Elektrolyse). Das braucht Strom und ist viel ineffizienter als das E-Auto. Dazu muss der verteilt werden, entweder über ein Netz (gibt es noch nicht mal ansatzweise hier) oder per Fahrzeug (wieder ineffizient).

Das "Verbrenner aus" wird ja nicht gesetzlich/juristisch dadurch kommen, das eine Antriebstechnik "verboten" wird, bei H- Kennzeichen können sie das ja gar nicht z.B., sondern die Abgaswerte von Neuzulassungen werden entsprechend gesetzlich geregelt!
Die Idee, Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor zu verbieten, war schon öfter auf dem Tisch. Eine entsprechende Regierung wird das sicher durchsetzen, wie bei anderen Sachen auch.
Die Altfahrzeuge werden dann immer weniger und zusätzlich kann man die Einfahrt dieser Fahrzeuge beschränken. Gibt es schon heute in Form der Umweltzone. Der 180D muss draußenbleiben ohne H-Kennzeichen.
 
Das sage ich zum Müll auch immer. Warum sollte ich meinen Müll in die Tonne schmeißen, dass sind viel zu hohe Abfallgebühren. Solange 1,4 Milliarden Inder ihren Müll im Meer entsorgen, solange schmeiße ich meinen Müll auch in den Fluss! Ich wohne in Bremen. Warum sollten wir Bremer mit unserem minimalen Ausstoß irgendetwas machen, solange Bayern mehr CO2 erzeugt als wir? Wir Bremer stellen weniger 0,6 Prozent der Deutschen. Da machen wir gar nichts mehr! Zuerst die andern!!!!!

Und wenn ich es dann auch mich beziehe. Mein Gott, 8 Milliarden Menschen erzeugen Müll, da spielt doch meiner keine Rolle. Ob ich mit meinem Privatflugzeug durch die Gegend düse oder nicht, so what?

Eine wirklich bewegende Logik! Denn jeder Deutsche liegt im globalen Vergleich weit vorne. Jeder Einzelne von uns muss also handeln und nicht immer mit dem Finge rauf andere zeigen. Jeder Einzelne ist für den Anteil verantwortlich, den er erzeugt, eine Regierung durch Grenzwerte, Gesetze, Förderungen und Subventionen für das, was die Bevölkerung macht. Der Deutsche Anteil ist gewaltig, insbesondere, wenn man die letzten 250 Jahre dazurechnet. Und zu meinen, zuerst müssen alle anderen auf null kommen ist typische verantwortungslose rechte Denkweise.
Um es mal deutlich zu sagen, was Deutschland seit 1990 eingespart hat - immerhin 38% - wird nur durch das Wachstum von Saudi Arabien in der Zeit aufgefressen.
Und warum ist das so? Weil wir unsere Produktion auslagern. Früher haben wir aus Russland Gas importiert und daraus Ammoniak gemacht. Heute gibt es diese Fabriken in Saudi Arabien und wie importieren Ammoniak. Und jetzt sind natürlich die bösen Araber schuld an unseren Emissionen! Diese Phösen!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die EU selber gerade 9% Anteil am weltweiten CO2 Ausstoß und Deutschland keine 2% hat, dann braucht man eine globale Lösung, keine Insellösung.
Wir können das auch einfach alles sein lassen und so weiter machen, wie das die Rechten wollen.
Was machst du, wenn 2100 Klimaflüchtlinge in Milliardenstärke in Booten sitzen und nach Europa schippern? Versenken? Wie groß muss die Mauer sein, damit keiner mehr kommt? Wer soll aber denn unsere Sachen kaufen?
Ich hab noch keinen Afd Politiker gesehen, der darauf eine Antwort hat.
 
Was machst du, wenn 2100 Klimaflüchtlinge in Milliardenstärke in Booten sitzen und nach Europa schippern?
Millionen werden aus Europa kommen, Norwegen und Schweden bekommen durch den versiegenden Arm des Giolfstromes, der sie heute noch aufheizt, eine massive Kältewelle, die Niederland sind nach der nächsten großen Sturmflut dran, Spanien und Polen werden immer trockener und alle diese Menschen kommen nach Mitteleuropa. Das wird witzig. Naja, es sind reiche Nachbarn, die Holländer kaufen jetzt ja schon Quadratkilometer um Quadratkilometer und es trifft dann nur die armen Deutschen. Wen interessieren die denn? Als ordentlicher Rechter habe ich mit denen doch kein Mitleid.
 
Und warum ist das so? Weil wir unsere Produktion auslagern. Früher haben wir aus Russland Gas importiert und daraus Ammoniak gemacht. Heute gibt es diese Fabriken in Saudi Arabien und wie importieren Ammoniak. Und jetzt sind natürlich die bösen Araber schuld an unseren Emissionen! Diese Phösen!!
In welcher Traumwelt lebst Du. Fabriken aus Deutschland nach Saudi Arabien?
 
Wir können das auch einfach alles sein lassen und so weiter machen, wie das die Rechten wollen.
Was machst du, wenn 2100 Klimaflüchtlinge in Milliardenstärke in Booten sitzen und nach Europa schippern? Versenken? Wie groß muss die Mauer sein, damit keiner mehr kommt? Wer soll aber denn unsere Sachen kaufen?
Ich hab noch keinen Afd Politiker gesehen, der darauf eine Antwort hat.
Da sind alles gute Argumente aber seahawk hat schon recht, wenn die anderen absolut nicht mitziehen, hat das alles wenig Sinn.
Das einzig gute an der ganzen Sache ist, das er Energieumbau und der Infrastrukturumbau "flexibel" sind.
Sprich wir stellen alles/das meiste auf Elektrizität und Waserstoff um, und brauchen dann nur noch sehr wenig Gas in der absoluten Lösung. Man kann aber sehr viele Zwischenlösungen einbauen, in dem man Wasserstoff eben mit Gas produziert, wenn alle partout nicht mitziehen und Norwegen kann das Gas was DE dann braucht noch für Jahrhunderte liefern, wobei wir wohl das auch noch selber fördern können.

Was ich sagen will, das absolute teueste an "unserem" Umbau ist, ganzjährig mit grüner Energie genügend Wasserstoff für Grundlast zu erzeugen und alle Verbrraucher.
Das kann man aber durch Gaskraftweke durchaus sehr flexibel gestalten, sprich wenn der Rest der Welt nicht mitzieht, brauchen wir auch nicht den allerhöchsten Aufwand betreiben unseren benötigten Wasseerstoff alleine mit regenerativer Energie zu erzeugen.
Insoweit ist das angedachte System dort sehr flexibel.
 
Da sind alles gute Argumente aber seahawk hat schon recht, wenn die anderen absolut nicht mitziehen, hat das alles wenig Sinn.
Die anderen großen Player ziehen aber mit. Russland klammere ich da mal aus, da Putins Wirtschaft ja auf fossile Energieträger beruht. Wenn die Nachfrage sinkt, wird er das schon merken.
Soweit ich weiß, will Chine bis 2050 klimaneutral sein. Ob die das schaffen, weil ich nicht, aber wenn die Partei das vorgibt, werden sie es wohl auch erreichen. China hat ja kein Problem Verbote auszusprechen.
Das einzig gute an der ganzen Sache ist, das er Energieumbau und der Infrastrukturumbau "flexibel" sind.
Sprich wir stellen alles/das meiste auf Elektrizität und Waserstoff um, und brauchen dann nur noch sehr wenig Gas in der absoluten Lösung. Man kann aber sehr viele Zwischenlösungen einbauen, in dem man Wasserstoff eben mit Gas produziert, wenn alle partout nicht mitziehen und Norwegen kann das Gas was DE dann braucht noch für Jahrhunderte liefern, wobei wir wohl das auch noch selber fördern können.
Du kannst aus Ammoniak Wasserstoff erstellen und Ammoniak lässt sich besser transportieren als Wasserstoff.
Soweit ich weiß, gibt es schon Verträge mit den Saudis zur Ammoniaklieferung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück