Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich hatte das auf Zigaretten bezogen.
Gibt es ja leider immer noch überall.
Und ich glaube, dass wenn sauberes Cannabis günstiger und legal angeboten wird, dort auch die meisten Leute kaufen werden.
Warum sauber´? Wenn jeder selbst baut, dann züchtet man auch und kreuzt.
Und wer sagt, dass die Joints, die weiter gegeben werden, nicht gestreckt sind?
 
Da muss ich widersprechen. Prinzipiell ist mir Datenschutz sehr wichtig und nicht vorhandene Daten können auch nicht gehackt werden. Aaaaaber, vieles ist so extrem Zeitaufwendig. Schon mal den Führerschein im Ausland verloren? Keine Chance, da musst Du zurück fahren/fliegen. Nix mit in die Botschaft oder das Konsulat gehen und dort einen neuen beantragen und wieder abholen. Den Wohnsitz anzumelden dauert in manchen Großstädte Monate, bis es eien Termin gibt. Oder in der Pandemie das Problem mit Fahrzeug An- und Abmeldungen. Alles so fürchterllich zeitaufwendig.

Und rein gar nichts davon wird sich ändern, nur weil Politiker jetzt meinen, jeden Scheiß in eine App zu packen, die ohne Zwangsvertrag mit Apple oder Google nicht einmal zugänglich ist. Bei der zellebrierten "Digitalisierung" geht es schon lange nicht mehr darum, Papierakten durch Dateien zu ersetzen (auch wenn da noch mehr als genug zu tun wäre); dafür bräuchte man auch nicht viele Informatiker. Da geht es um fancy Touch für die Öffentlichkeitswirkung auf der einen Seite und um Big Data für die Industrie auf der anderen. Guck dir doch die famose digitale Patientenakte als derzeit größtes Ausgeburt an:
Es wäre für ITler nicht mal einen Bewegung des kleinen Fingers wert, jede Krankenkassekarte mit mehreren Gigabyte Speicherplatz für Patientendaten zu versehen; auch eine Verschlüsselung zur Kontrolle von Fremdauslesung ist relativ leicht möglich. Aber stattdessen wurde ein hochkomplexes Netzwerksystem geschaffen, um alle Daten in die Cloud zu packen mit dem expliziten Ziel, diese der Industrie zugänglich zu machen. Wenn man da dann natürlich auch noch ein Datenschutz-Feigenblatt vornageln will, dann braucht man richtig viele Informatiker.
Aber das bringt dir auch keinen Führerschein von der Botschaft. Wir haben es ja in den letzten 20-30 Jahren noch einmal geschafft, die labbrigen, sperrigen Fahrzeugpapiere gegen ein robustes, nicht-digitales Plastikkärtchen auszutauschen, obwohl dass die EU-Richtlinie explizit vorsieht.

Und von der Bürokratie für Gewerbetreibende will ich gar nicht anfangen. Da tun sich riesige Lächer auf. Ein Blick in andere Länder zeigt, wie effizient man das regeln kann.

Guck dir an, wie die digitale Erfassung von Daten in der Landwirtschaft läuft und du wirst feststellen: Ja, man kann vieles effizienter als in Deutschland machen. Aber das ist vollkommen unabhängig davon, ob man digitale deutsche Bürokratie oder analoge deutsche Bürokratie hat.

Der aktuelle Vorschlag, den Eigenanbau in kleiner Menge zu erlauben, ist ein Segen. Wie gerne hätte ich meinem Vater in den letzten Monaten vor seinem Tod täglich ein Pfeiffchen gegen die Schmerzen und für den Appetit gegeben.

Dafür gibt es ja mittlerweile medizinische Freigabemöglichkeiten. Die stehen netterweise auch den Bedürftigen offen, die keine angehörigen mit Anbauvoraussetzungen und -bemühungen haben. Bei Lauterbachs Dampfwolke geht es dagegen explizit um Rauschmittel.


Milliarden nicht Millionen!

Thx. Fixed it.
Ein Glück, dass ich nicht Finanzminister bin :ugly: .


Missbrauch wird man durch eine Legalisierung nicht verhindern können. Manche Menschen kennen ihre Grenzen nicht. Aber man kann die Gefahr dass sie an gestreckten Dreck kommen reduzieren.

Die Erfahrung mit schwer Drogenabhängigen belegt afaik eindeutig, dass diese irgendwann nicht mehr in der Lage sind, ihre Konsumbedürfnisse zu finanzieren und keine Rücksicht mehr auf ihren körperlichen Zustand nehmen. Diese Klientel dürfte also auch in Zukunft das billigste nehmen, was sie bekommen kann und keinen cleanen Stoff. Und im Übergang dahin bleibt abzuwägen, was in der Summe mehr Schaden darstellt:
Eine Person, die wegen schlechtem Stoff ihre Gesundheit schneller reduziert oder dutzende Personen, die wegen leichter verfügbarem Stoff ihre Gesundheit überhaupt ruinieren?

Mich würde mal die Bedingungen interessieren, ab wann man Clubmitglied werden kann. Ich frage aber nicht für mich. :D

Afaik enthalten die Entwürfe nur eine Altersgrenze. Alles andere bleibt den Clubs vorbehalten und wenn du dir den Papierkram antun willst, kannst du dann ja selbst einen Gründen mit der Grundregel "Ryza ist schon drin".

Ich denke ein Großteil (wenn die Kriterien für eine Clubmitgliedschaft nicht zu streng und teuer sind) wird sich lieber sauberes Zeug kaufen. Außerdem soll das günstiger sein als die Straßenpreise. Meinte zumindest Lauterbach letztens bei Markus Lanz.

Hat er das auch begründet? Gras wäre definitiv das erste Produkt, dass in deutscher Handarbeit in kleinst-Manufakturbetrieb mit hohen Auflagen billiger wäre als aus prekärsten asiatischen oder afrikanischen Produktionsbedingungen über steuerfreie Bezugswege. Außerhalb von Feinmechanik und Messinstrumenten sollte man für "made in Germany" woanders eher 1000% Aufpreis einrechnen.

Den Schwarzmarkt wird man nicht ganz weg bekommen. Aber die meisten Menschen kaufen legal ein.

Sowohl für die Kriminalitätsbekämpfung als auch für die allgemeine Gesundheit ist aber nicht der Anteil, sondern die absolute Zahl der Schwarzmarktkunden interessant.

Heute mögen pro XXX Bundesbürger 100 g illegales Gras und 0 g legales verkauft werden, was einen hohen Schwarzmarktanteil von 100% bedeutet. Aber heute kaufen auch sehr viele Leute gar keins, weil sie den Schwarzmarkt eben scheuen und nichts mit Kriminellen zu tun haben wollen. Künftig dürfte die Zahl der Konsumenten deutlich steigern und dann stehen da vielleicht pro XXX Bundesbürger 850 g sauberes Gras, aber auch 150 g schwarzes. Weil nämlich die Schwarzmarkt-offenen, bisherigen Konsumenten gar nicht einsehen, sich den Bürokratie-Ärger mit Clubs & Co anzutun und weil ein Teil der auf den Geschmack gekommenen Neukonsumenten auch Interesse an den steuerfreien, illegalen Angeboten hat. Dann kann man sich zwar damit brüsten, dass der Schwarzmarkt nur noch "15%" des gesamten Konsums ausmacht, aber unterm Strich werden trotzdem 50% mehr illegales Gras als vor der Legalisierung verkauft.
Wie gesagt: Wir haben auch heute schon einen recht stattlichen Schwarzmarkt für Zigaretten, obwohl es die ohne Club-Mitgliedschaft legal in jedem Supermarkt gibt.

Es sind vor allem die Dealer interessant, welche im Besitz von mehreren Kilos sind. Also nicht die kleinen Fische.
Das meinte Lauterbach letztens auch im Fernsehen.

Wenn ein Konzept hat, wie man die großen Fische fängt, ohne sich ausgehend von den kleinen her hochzuarbeiten, dann sollte er mal Innenminister werden. Die halbe Welt träumt von so einem Schlag gegen das organisierte Verbrechen, aber bislang hat den niemand hinbekommen. Der beste Weg, einen großen Dealer zu finden ist es immer noch, dem kleinen Dealer hinterherzulaufen.
 
Gibt es ja leider immer noch überall.
Den Zigaretten-Schwarzmarkt? Ja klar. Dennoch kaufen die meisten legal ein.
Weil da auch viel Dreck aus Osteuropa angeboten wird.
Die sind ja so schon schädlich. Aber dann sind da noch mehr Schadstoffe drin.
Warum sauber´? Wenn jeder selbst baut, dann züchtet man auch und kreuzt.
Dann ist das was anderes. Es geht ja um den Dreck welchen man illegal erwerben kann.
Und wer sagt, dass die Joints, die weiter gegeben werden, nicht gestreckt sind?
Die legal erworben sind wohl nicht. Aber man darf die eh nicht weiter verkaufen.

Die Erfahrung mit schwer Drogenabhängigen belegt afaik eindeutig, dass diese irgendwann nicht mehr in der Lage sind, ihre Konsumbedürfnisse zu finanzieren und keine Rücksicht mehr auf ihren körperlichen Zustand nehmen. Diese Klientel dürfte also auch in Zukunft das billigste nehmen, was sie bekommen kann und keinen cleanen Stoff. Und im Übergang dahin bleibt abzuwägen, was in der Summe mehr Schaden darstellt:
Eine Person, die wegen schlechtem Stoff ihre Gesundheit schneller reduziert oder dutzende Personen, die wegen leichter verfügbarem Stoff ihre Gesundheit überhaupt ruinieren?
Wie schon erwähnt soll das selbst angebaute Gras aus Clubs günstiger sein.
Afaik enthalten die Entwürfe nur eine Altersgrenze. Alles andere bleibt den Clubs vorbehalten und wenn du dir den Papierkram antun willst, kannst du dann ja selbst einen Gründen mit der Grundregel "Ryza ist schon drin".
Ich habe weder Interesse daran das Zeug zu konsumieren (das hatte ich früher und erlebe heute noch die Nachwirkungen) noch einen Club zu gründen.
Hat er das auch begründet? Gras wäre definitiv das erste Produkt, dass in deutscher Handarbeit in kleinst-Manufakturbetrieb mit hohen Auflagen billiger wäre als aus prekärsten asiatischen oder afrikanischen Produktionsbedingungen über steuerfreie Bezugswege. Außerhalb von Feinmechanik und Messinstrumenten sollte man für "made in Germany" woanders eher 1000% Aufpreis einrechnen.
Begründet hat er das nicht. Aber er muß es ja eigentlich wissen.
Sowohl für die Kriminalitätsbekämpfung als auch für die allgemeine Gesundheit ist aber nicht der Anteil, sondern die absolute Zahl der Schwarzmarktkunden interessant.

Heute mögen pro XXX Bundesbürger 100 g illegales Gras und 0 g legales verkauft werden, was einen hohen Schwarzmarktanteil von 100% bedeutet. Aber heute kaufen auch sehr viele Leute gar keins, weil sie den Schwarzmarkt eben scheuen und nichts mit Kriminellen zu tun haben wollen. Künftig dürfte die Zahl der Konsumenten deutlich steigern und dann stehen da vielleicht pro XXX Bundesbürger 850 g sauberes Gras, aber auch 150 g schwarzes. Weil nämlich die Schwarzmarkt-offenen, bisherigen Konsumenten gar nicht einsehen, sich den Bürokratie-Ärger mit Clubs & Co anzutun und weil ein Teil der auf den Geschmack gekommenen Neukonsumenten auch Interesse an den steuerfreien, illegalen Angeboten hat. Dann kann man sich zwar damit brüsten, dass der Schwarzmarkt nur noch "15%" des gesamten Konsums ausmacht, aber unterm Strich werden trotzdem 50% mehr illegales Gras als vor der Legalisierung verkauft.
Wie gesagt: Wir haben auch heute schon einen recht stattlichen Schwarzmarkt für Zigaretten, obwohl es die ohne Club-Mitgliedschaft legal in jedem Supermarkt gibt.
Die Zahl der Konsumenten soll aber gar nicht deutlich steigen. Sich nur verlagern.
Wenn ein Konzept hat, wie man die großen Fische fängt, ohne sich ausgehend von den kleinen her hochzuarbeiten, dann sollte er mal Innenminister werden. Die halbe Welt träumt von so einem Schlag gegen das organisierte Verbrechen, aber bislang hat den niemand hinbekommen. Der beste Weg, einen großen Dealer zu finden ist es immer noch, dem kleinen Dealer hinterherzulaufen.
Naja, wenn die Polizei nicht mehr jeden Kleindealer nachgeht erspart sie sich auch viel Arbeit.
 
... Und rein gar nichts davon wird sich ändern, nur weil Politiker jetzt meinen, jeden Scheiß in eine App zu packen ...
Ja, so kann man das sehen, aber nimm mir nicht meine positive Grundeinstellung. Es gibt viel Sinnvolles zu tun und das wird hoffentlich auch gemacht. Und die anderen Themen sind ebenfalls zu diskutieren.

... Bei Lauterbachs Dampfwolke geht es dagegen explizit um Rauschmittel...
Und was spricht gegen das Recht auf Rauch? Das ist Teil unserer uralten Kulturgeschichte. Gönn es den Menschen. Ich hab da rein gar nichts gegen.
 
Ich bin entschieden gegen ein Recht auf Rauch, weil dass die Umgebung zu sehr belästigt :ugly: .
Beim Recht auf Rausch wird es ambivalenter. Ja - irgendwie gehört sowas in die private Verantwortung und auch zu unserer Kultur. Aber es führt auch zu Problemen und insbesondere regelmäßigem Rausch oder in jungem Alter zu massiven Schäden auch für die restliche Gesellschaft. Solange man dafür keine Lösung hat, bin ich daher gegen eine Ausweitung des Räusche über den Status Quo, denn alles darüber hinausgehende gehört eben schon mal nicht zur bestehenden Kultur.


Begründet hat er das nicht. Aber er muß es ja eigentlich wissen.

Ja, müsste er. Aber nachdem er als Minister so ziemlich gar nichts von den durchaus gut klingenden Corona-Konzepten umgesetzt hat, die er als Oppostionspolitiker ausgesprochen hat (sondern Teils das Gegenteil), nachdem wir zum wiederholten Male Medikamentenmangel zu Winteranfang hatten, obowhl mehr als genug Zeit war, abgesicherte Lieferverträge abzuschließen, nachdem sich die ganze versprochene "Legalisierung" wegen seit jeher bekannter, seit jeher angesprochener Konflikte mit EU-Recht derart verschoben und verkompliziert hat, nachdem ... etc. pipao usw. ...
seitdem habe ich so meine Zweifel, dass "Lauterbach sagt" und "eigentlich weiß Lauterbach etwas" in IRGEND einem Zusammenhang zueinander steht.

Solange er seine Aussagen also nicht begründet, sind das erstmal nur Sprüche von jemandem, der in der Vergangenheit schon deutlich mehr fragwürdiges gesagt hat, als für jemanden mit seiner Verantwortung angemessen wäre.
 
Und rein gar nichts davon wird sich ändern, nur weil Politiker jetzt meinen, jeden Scheiß in eine App zu packen, die ohne Zwangsvertrag mit Apple oder Google nicht einmal zugänglich ist.
Ist genauso wie bei Kreditkarten. Es gibt nur amerikanische Konzerne, keine europäische Kreditkarte.
Da hat man geschlafen und jetzt schlafen sie immer noch.
Wir haben es ja in den letzten 20-30 Jahren noch einmal geschafft, die labbrigen, sperrigen Fahrzeugpapiere gegen ein robustes, nicht-digitales Plastikkärtchen auszutauschen, obwohl dass die EU-Richtlinie explizit vorsieht.
Ich muss tatsächlich meine rosa Pappe bis 2025 gegen eine Plastikkarte tauschen.
Ein Glück, dass ich nicht Finanzminister bin :ugly: .
Den Murks, den der Lindner macht, kriegst du auch hin. :D

Den Zigaretten-Schwarzmarkt? Ja klar. Dennoch kaufen die meisten legal ein.
Ich rede von Zigaretten überall kaufen. Kannst du in jeder Tanke machen.
Die legal erworben sind wohl nicht. Aber man darf die eh nicht weiter verkaufen.
Und wer soll das kontrollieren?
Wie schon erwähnt soll das selbst angebaute Gras aus Clubs günstiger sein.
Das glaubt der Lauterbach doch selbst nicht.
Ich habe weder Interesse daran das Zeug zu konsumieren (das hatte ich früher und erlebe heute noch die Nachwirkungen) noch einen Club zu gründen.
Du musst mehr konsumieren, um den Standort Deutschland zu sichern. :D

Und was spricht gegen das Recht auf Rauch? Das ist Teil unserer uralten Kulturgeschichte. Gönn es den Menschen. Ich hab da rein gar nichts gegen.
Wo wir wieder beim Saufen sind. Das ist auch Teil unserer uralten Kulturgeschichte.
Genauso wie Frauen verprügeln oder besoffen fahren.
Aber nicht jedes Kulturgut ist es wert, erhalten zu werden.
 
Ist genauso wie bei Kreditkarten. Es gibt nur amerikanische Konzerne, keine europäische Kreditkarte.
Da hat man geschlafen und jetzt schlafen sie immer noch.

Ne, das ist nicht das Problem.
Apple wurde kürzlich (viel zu spät verdonnert), iOS für Apps aus Drittanbieterquellen zu öffnen.
Android bietet das seit jeher an.
Alterantive Smarpthone-Betriebssysteme wie Lineage, Sailfish, etc. sowieso.
Und Windows, Linux, MacOS, etc. abseits von Smartphones lassen dich auch installieren, was du willst.
99% der Funktionen gängiger Apps lassen sich aber auch einfach in Javascript oder sogar direkt HTML darstellen, nicht selten HTML4 und älter, erst recht wenn man (als Amt) die sowieso letztlich in eine eigene Infrastruktur packen möchte, für die man nichts weiter als eine Eingabemaske anbieten muss.

Es gibt also jede Menge wege, Digitalisierte Staatsaktivitäten für absolut jedes Internettaugliche Gerät der letzten 10 oder gar der letzten 30 Jahre zugänglich zu machen. Stattdessen werden Bürger zur Herausgabe ihrer Daten gezwungen, weil die Anwendungen ausschließlich über Apple- und Google-Store angeboten werden. Diese Distribution ist das Problem, nicht die verwendete Software.

Ich muss tatsächlich meine rosa Pappe bis 2025 gegen eine Plastikkarte tauschen.

Fahrzeugpapiere, nicht Führerschein. Letzteren kannst du schon lange tauschen und dass du jetzt musst, liegt nicht am Format, sondern daran, dass man die unendliche Gültigkeit der Bilder darauf beendet hat und es halt keine neuen rosa Pappen gibt.
Aber man könnte eben auch den Grünen Wisch, den du ebenfalls mit dir rumschleppst, ins Portemonaie-taugliche Format bringen. Österreich hat das schon vor ~20 Jahren gebracht. Nur die Deutschen kriegen es nicht hin.

Den Murks, den der Lindner macht, kriegst du auch hin. :D

Dann wäre die AFD ja auf einmal ohne Wähler, wenn Politik funktionieren würde :ugly: .
 
Alterantive Smarpthone-Betriebssysteme wie Lineage, Sailfish, etc. sowieso.
Aber das Installieren ist kompliziert und wenns in die Hose geht, hilft dir keiner.
Da legen die Hersteller viel zu viele Knüppel in den Weg.
Und Windows, Linux, MacOS, etc. abseits von Smartphones lassen dich auch installieren, was du willst.
Ja, was aber deutlich leichter ist.
Fahrzeugpapiere, nicht Führerschein.
Ach so, du meinst den zum Ausklappen.
Aber wie willst du auf einer Karte alle Sondereintragungen hinbekommen? Gerade wenn das auto verändert wurde.
 
Ist genauso wie bei Kreditkarten. Es gibt nur amerikanische Konzerne, keine europäische Kreditkarte.
Da hat man geschlafen und jetzt schlafen sie immer noch.
Ähm,
ich glaube eher das ist eine absolute Mentalitätsfrage und europäische Banken hätten das einfach erstmal nicht mitgemacht, weil eine ganz andere Kundenetig, als auch Bonitäts/Sicherheitsaspekt. Die hatten ihre gutgehende Infrastruktur (z.B. Euroschecks) selber und brauchten die nicht von Außen und wollten wohl selber an den Kunden verdienen.
Desweiteen spielt zumindestens meiner Meinung nach noch Technik eine erhebliche Rolle, da man in Europa Überweisungen seit 50-60 Jahren kennt, und Bankkarten seit ~50 Jahren, in den USA ist das seit ungefähr 10 Jahren kein Fremdwort mehr, aber bei weitem noch nicht die Regel.

Gerade wenn man 30-40 Jahe zurück geht, konntest du selbst als Privater noch Rechnungen stellen lassen, bei Autohäusern (Reparatur), Fernsehkauf etc. etc.. Damals war noch eine gewisse Etik vorhanden, das man auch nur das gekauft hat, was man bezahlen konnte, das gab es in den USA so gut wie zu keiner Zeit. Dazu musste man dort mit einem Bankscheck bezahlen, während zumindestns hier in Europa du alles mit Euroschecks bezahlen konntest und die waren bis 400DM abgesichert, wenn du allerdings 10 Stück ausgefüllt hast, waren 4000DM abgesichert oder du hast nach Rechnungsstellung das Geld überwiesen.

Die (Bank) Systeme waren einfach völlig unterschiedlich, hier in Europa bestand erstmal gar kein Grund für so etwas wie eine Kreditkarte.

Ich glaube das sind eher die ausschlaggebenden Gründe.
 
Digitalisierung ist doch kein Wundermittel. Der Führerscheinumtausch scheitert ja eher an der Anzahl der Mitarbeitenden als an fehlender Digitalisierung. Der Prozess würde sich null verändern oder effektiver, wenn man den alten als Foto einreichen könnte. Die Daten darauf müssen nun einmal händisch erfasst werden, weil sie nur analog vorliegen und eine automatische Digitalisierung viel zu aufwendig wäre.
 
Ja, müsste er. Aber nachdem er als Minister so ziemlich gar nichts von den durchaus gut klingenden Corona-Konzepten umgesetzt hat, die er als Oppostionspolitiker ausgesprochen hat (sondern Teils das Gegenteil), nachdem wir zum wiederholten Male Medikamentenmangel zu Winteranfang hatten, obowhl mehr als genug Zeit war, abgesicherte Lieferverträge abzuschließen, nachdem sich die ganze versprochene "Legalisierung" wegen seit jeher bekannter, seit jeher angesprochener Konflikte mit EU-Recht derart verschoben und verkompliziert hat, nachdem ... etc. pipao usw. ...
seitdem habe ich so meine Zweifel, dass "Lauterbach sagt" und "eigentlich weiß Lauterbach etwas" in IRGEND einem Zusammenhang zueinander steht.

Solange er seine Aussagen also nicht begründet, sind das erstmal nur Sprüche von jemandem, der in der Vergangenheit schon deutlich mehr fragwürdiges gesagt hat, als für jemanden mit seiner Verantwortung angemessen wäre.
Das mit den Medikamenten finde ich auch viel wichtiger als eine Cannabis-Legalisierung.
Ich benötige selber einige Medikamente regelmäßig. Ohne die wäre ich aufgeschmissen.
 
Der Führerscheinumtausch scheitert ja eher an der Anzahl der Mitarbeitenden als an fehlender Digitalisierung.
Da bist du zu optimistisch. Ich bekomme hautnah mit, wie sich bei uns in der Stadt die Digitalisierung voran quält. Ja, es fehlt auch Personal, aber selbst bei ausreichender Anzahl an Mitarbeitenden wäre das nächste Handicap die total verkopfte bzw. durch Gesetze verknotete Verfahrenslage, wo man Gesetze findet, die wortwörtlich verlangen, dass bei bestimmten Abläufen handschriftliche Unterschriften zwingend (!) sind. Und das ist jetzt nur ein Beispiel dafür, dass der größte Feind unserer behördlichen Digitalisierung die für die Verwaltung erlassenen Gesetze der letzten 150 Jahr ist.
 
Da bist du zu optimistisch. Ich bekomme hautnah mit, wie sich bei uns in der Stadt die Digitalisierung voran quält. Ja, es fehlt auch Personal, aber selbst bei ausreichender Anzahl an Mitarbeitenden wäre das nächste Handicap die total verkopfte bzw. durch Gesetze verknotete Verfahrenslage, wo man Gesetze findet, die wortwörtlich verlangen, dass bei bestimmten Abläufen handschriftliche Unterschriften zwingend (!) sind. Und das ist jetzt nur ein Beispiel dafür, dass der größte Feind unserer behördlichen Digitalisierung die für die Verwaltung erlassenen Gesetze der letzten 150 Jahr ist.
Einige Digitalisierungsprozesse sind zudem so gebaut, dass die am PC/Server den alten Prozess nachbilden, incl. redundanter Datenhaltung und einem Hybridbetrieb. Alles Dinge, die für viel Ärger sorgen.
 
Da bist du zu optimistisch. Ich bekomme hautnah mit, wie sich bei uns in der Stadt die Digitalisierung voran quält. Ja, es fehlt auch Personal, aber selbst bei ausreichender Anzahl an Mitarbeitenden wäre das nächste Handicap die total verkopfte bzw. durch Gesetze verknotete Verfahrenslage, wo man Gesetze findet, die wortwörtlich verlangen, dass bei bestimmten Abläufen handschriftliche Unterschriften zwingend (!) sind. Und das ist jetzt nur ein Beispiel dafür, dass der größte Feind unserer behördlichen Digitalisierung die für die Verwaltung erlassenen Gesetze der letzten 150 Jahr ist.
Ich bin da überhaupt nicht optimistisch. Ich habe OZG in Kommunen betreut und war immer hocherfreut, wenn auch in Bayern oder Sachsen die Dienstleistung "Entnahme von Stoffen aus Küstengewässern" im System hinterlegt werden musste. Etwas was dort nie jemand beantragt hatte.
 
Man sollte es aber tunlichst richtig einordnen.
Klappern und Aua schreien gehört bei jedem Lobbyverein in DE zum Handwerk, das haben alle gelernt. Auch ist nicht alles falsch was der BDI oder Teilweise die Medien Schreiben, um Umsatz mit möglichst griffigen (Untergangs) Überschriften zu generieren.
Fakt ist aber auch, das China, als einer der größten Handelspartner Deutschlands, die größte und schwerste Rezession seit 1990 erlebt. Etwas was viel zu wenige Medien wirklich aufgreifen und was China durch geschönte/gefälschte Zahlen versucht zu vertuschen. Geht nur nicht mehr und die chinesische Börse rausch seit mind. einem Jahr von einem Tiefstand zum nächsten.

Auch die deutsche Wirtschaft war von Corona betroffen und auch auf die deutsche Wirtschaft hat der Ukraine Krieg sehr gemischte Einflüsse, die noch aussortiert werden, genauso wie das immer weiter schwächelnde Chinageschäft nicht von heute of morgen kompensiert werden kann, das wird einige Zeit dauern, die gleiche Anzahl von Kunden und Märkten woanders auf der Welt zu erschließen.
Desweiteren muss die Politik an den angesprochenen Punkten des BDI arbeiten, bezahlbare und sichere Energie, Facharbeiter, Abbau von Bürokratie etc.
Wie immer ist es ein Mix aus sehr vielen und nicht nur Schwarz/Weiß, sonder sehr sehr viel Grau, aber auch diese Krise wird die deutsche Wirtschaft überstehen und aus ihr gestärkt hervorgehen, aber das alles braucht schon etwas Zeit!

Dazu ein guter Artikel in der Berliner Zeitung.

 
Gehört eigentlich in den Ukraine Thread:

Selbst wenn der Ukraine Krieg mal zu Ende sein sollte, darf Deutschland sich nie wieder von Russland wirtschaftlich abhängig machen!

Und ich denke das man das auch anders kompensieren kann.

Da haben die vorigen Regierungen jahrelang aufs falsche Pferd gesetzt.
 
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