Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Da kann man ja nur reihern und fragt nicht warum die FDP und andere Mitglieder der Bundesregierung so wenig Rückhalt haben.
Es wäre so einfach etwas zu ändern.
Klar, Sozialleistungen kürzen, ist natürlich leichter, als sich mit der Lobby der Vermieter herumschlagen.
Könnte Einsparungen bei Sozialleistungen bringen, wenn die Mieten niedriger wären, oder Löhne müssten nicht steigen, um Mietsteigerungen zu kompensieren.
 
Deswegen ist die Aussage nicht zwangsweise falsch:

Man sollte es aber tunlichst richtig einordnen.
Klappern und Aua schreien gehört bei jedem Lobbyverein in DE zum Handwerk, das haben alle gelernt. Auch ist nicht alles falsch was der BDI oder Teilweise die Medien Schreiben, um Umsatz mit möglichst griffigen (Untergangs) Überschriften zu generieren.
Fakt ist aber auch, das China, als einer der größten Handelspartner Deutschlands, die größte und schwerste Rezession seit 1990 erlebt. Etwas was viel zu wenige Medien wirklich aufgreifen und was China durch geschönte/gefälschte Zahlen versucht zu vertuschen. Geht nur nicht mehr und die chinesische Börse rausch seit mind. einem Jahr von einem Tiefstand zum nächsten.

Auch die deutsche Wirtschaft war von Corona betroffen und auch auf die deutsche Wirtschaft hat der Ukraine Krieg sehr gemischte Einflüsse, die noch aussortiert werden, genauso wie das immer weiter schwächelnde Chinageschäft nicht von heute of morgen kompensiert werden kann, das wird einige Zeit dauern, die gleiche Anzahl von Kunden und Märkten woanders auf der Welt zu erschließen.
Desweiteren muss die Politik an den angesprochenen Punkten des BDI arbeiten, bezahlbare und sichere Energie, Facharbeiter, Abbau von Bürokratie etc.
Wie immer ist es ein Mix aus sehr vielen und nicht nur Schwarz/Weiß, sonder sehr sehr viel Grau, aber auch diese Krise wird die deutsche Wirtschaft überstehen und aus ihr gestärkt hervorgehen, aber das alles braucht schon etwas Zeit!
 
Es wäre so einfach etwas zu ändern.
Nur einen Satz später widersprichst du dir direkt selbst...
Klar, Sozialleistungen kürzen, ist natürlich leichter, als sich mit der Lobby der Vermieter herumschlagen.
Es ist vor allen weit weniger finanziell lukrativ für den betreffenden Politiker, sich mit Lobbyverbänden, wozu auch der Bund der Vermieter zählt, anzulegen und ab einen gewissen Punkt, in der Politik, geht es halt eben genau dadrum, wie profitiere ich von der Politik die ich hier mache auch möglichst viel selbst.

Wer daher was am politischen Kurs in Deutschland ändern möchte muss sich erst einmal mit einem ganz entscheidenden Punkt auseinandersetzen, finanzielle Korruption durch Lobbyismus, weil genau die hat die letzten 40 Jahre zunehmend den politischen Kurs in Deutschland geprägt.
Könnte Einsparungen bei Sozialleistungen bringen, wenn die Mieten niedriger wären, oder Löhne müssten nicht steigen, um Mietsteigerungen zu kompensieren.
Kürzungen an den Sozialleistungen bringen genau 0 Einsparungen.
43 Mrd. Euro für ALG I (19 Mrd. Euro) + Bürgergeld (24 Mrd. Euro) stehen 104 Mrd. Euro jährlicher Zuschuss zu Rentenkassen gegenüber (Tendenz steigend), die auch zu den "Sozialleistungen" (im Bundeshaushalt) gerechnet werden.

Jede Milliarde die du also beim Bürgergeld einsparst wird, bevor du sie woanders ausgeben könntest, eigentlich schon lange wieder vorher von steigenden Bundesausgaben zur Stützung des Rentensystems direkt wieder aufgefressen und ist wie in der Wüste Gobi eine 250ml Tasse mit Wasser auszuschütten und sich davon einen nachhaltigen Effekt auf die örtliche Flora zu erwarten.
 
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Man sollte es aber tunlichst richtig einordnen.
Klappern und Aua schreien gehört bei jedem Lobbyverein in DE zum Handwerk, das haben alle gelernt. Auch ist nicht alles falsch was der BDI oder Teilweise die Medien Schreiben, um Umsatz mit möglichst griffigen (Untergangs) Überschriften zu generieren.
Fakt ist aber auch, das China, als einer der größten Handelspartner Deutschlands, die größte und schwerste Rezession seit 1990 erlebt. Etwas was viel zu wenige Medien wirklich aufgreifen und was China durch geschönte/gefälschte Zahlen versucht zu vertuschen. Geht nur nicht mehr und die chinesische Börse rausch seit mind. einem Jahr von einem Tiefstand zum nächsten.

Auch die deutsche Wirtschaft war von Corona betroffen und auch auf die deutsche Wirtschaft hat der Ukraine Krieg sehr gemischte Einflüsse, die noch aussortiert werden, genauso wie das immer weiter schwächelnde Chinageschäft nicht von heute of morgen kompensiert werden kann, das wird einige Zeit dauern, die gleiche Anzahl von Kunden und Märkten woanders auf der Welt zu erschließen.
Desweiteren muss die Politik an den angesprochenen Punkten des BDI arbeiten, bezahlbare und sichere Energie, Facharbeiter, Abbau von Bürokratie etc.
Wie immer ist es ein Mix aus sehr vielen und nicht nur Schwarz/Weiß, sonder sehr sehr viel Grau, aber auch diese Krise wird die deutsche Wirtschaft überstehen und aus ihr gestärkt hervorgehen, aber das alles braucht schon etwas Zeit!
Demokratie ist immer ein Kompromiss, aber das scheint dieses Land zunehmend zu verlernen. Leider kommt auch hier der Trend aus den USA an.
 
Deswegen ist die Aussage nicht zwangsweise falsch:


Im Gesamten Verlauf der letzten 2- 3 Jahre ist es noch viel schlimmer.

"Gesenkte Produktionsmenge
Die offizielle Aussage der Statistiker zeigt es: Nicht Effizienzsteigerungen oder eine Umstellung auf energiearme Herstellung oder sonstiges Wunschdenken hat den reduzierten Energieverbrauch der Industrie herbeigezaubert. Es wird einfach deutlich weniger produziert. Wenn aber genau so viel verkonsumiert wird wie früher, kann das nur eines bedeuten: Die Produktion wurde ins Ausland verlagert, wo Energie billiger ist. Die Statistiker schreiben: „Der deutliche Rückgang beim Energieverbrauch ist vor allem auf hohe Energiepreise zurückzuführen. Insbesondere die energieintensiven Industriezweige waren von den starken Anstiegen der Energiepreise im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine stark betroffen, dort wurde die Produktion im Verlauf des Jahres 2022 deutlich heruntergefahren. Insgesamt war die Produktion der energieintensiven Industriezweige im Jahr 2022 kalenderbereinigt um 7,1 % niedriger als im Vorjahr.“


Dieser Trend wird sich verstärken und anhalten. Klar werden wir weniger Energie verbrauchen, wenn die Produktion in Energieintensiven Industriezweigen zurückgeht.
Düngemittel zB.

Kommt dann so ein Blödsinn raus.

"Fünfmal so viele russische Düngemittel wie in der Vorsaison hat die EU zuletzt importiert. Die eigene Produktion war wegen der hohen Gaspreise gedrosselt und wird nicht vollständig wieder hochgefahren"


Man könnte sicher fragen ob wir das Klima durch Auslagerung und Neubau von Fabrikanlagen, vielleicht mit niedrigeren Standarts im Ausland, wesentlich verbessern.
 
akt ist aber auch, das China, als einer der größten Handelspartner Deutschlands, die größte und schwerste Rezession seit 1990 erlebt. Etwas was viel zu wenige Medien wirklich aufgreifen und was China durch geschönte/gefälschte Zahlen versucht zu vertuschen. Geht nur nicht mehr und die chinesische Börse rausch seit mind. einem Jahr von einem Tiefstand zum nächsten.
Das ist ja bei der Insolvenz des chinesischen Baukonzern Evergrande aufgefallen, dass es in China lange nicht mehr alles rund läuft. Und China subventionieret ja, was das Zeugs hält.
 
"Gesenkte Produktionsmenge
Die offizielle Aussage der Statistiker zeigt es: Nicht Effizienzsteigerungen oder eine Umstellung auf energiearme Herstellung oder sonstiges Wunschdenken hat den reduzierten Energieverbrauch der Industrie herbeigezaubert. Es wird einfach deutlich weniger produziert. Wenn aber genau so viel verkonsumiert wird wie früher, kann das nur eines bedeuten: Die Produktion wurde ins Ausland verlagert, wo Energie billiger ist.
Nein das ist FALSCH, der größte Teil der sinkenden Produktion ist Ausdruck mangelnder chinesischer Nachfrage!
Es gibt einige Firmen die deinen beschriebenen Weg beschreiten, aber es ist bei weitem nicht so katastrophal wie du, die BSW und die AfD, den deutschen Bürgern glauben machen wollen.
Der absolut überwiegende Teil des Rückganges der Industrieproduktion, ist auf die Schwäche Chinas zurückzuführen, muss man sich aber sehr aktuelle Statistiken für anschauen!
Das ist ja bei der Insolvenz des chinesischen Baukonzern Evergrande aufgefallen, dass es in China lange nicht mehr alles rund läuft. Und China subventionieret ja, was das Zeugs hält.
Das ist viel viel viel zu nett ausgedrückt! Sie haben jetzt schon ein riesen Arbeitslosen Problem und oben drauf ein noch größeres "Jugendarbeitslosenproblem". Mehr als 40% der bis 25 Jährigen sind ohne Job, dazu kommen die Immobilien und Baukrise und eine Menge an faulen Krediten in In und Ausland, über die keiner mehr den Überblick hat. Ja sie subventionieren noch, aber mit sehr deutlicher Handbremse, sie haben ihre Finanzen nicht mehr im Griff, es kann jeden Tag eine Bombe von Links oder Rechts kommen, insoweit geht ja die chinesische Produktion massiv zurück!
 
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Das ist viel viel viel zu nett ausgedrückt! Sie haben jetzt schon ein riesen Arbeitslosen Problem und oben drauf ein noch größeres "Jugendarbeitslosenproblem". Mehr als 40% der bis 25 Jährigen sind ohne Job, dazu kommen die Immobilien und Baukrise und eine Menge an faulen Krediten in In und Ausland, über die keiner mehr den Überblick hat.
Das Problem, das ich habe ist, dass es praktisch keine überprüfbaren Zahlen der chinesischen Wirtschaft gibt (wie bei den Russen). China nennt Zahlen und die muss man eben glauben oder nicht.
Ja sie subventionieren noch, aber mit sehr deutlicher Handbremse, sie haben ihre Finanzen nicht mehr im Griff, es kann jeden Tag eine Bombe von Links oder Rechts kommen, insoweit geht ja die chinesische Produktion massiv zurück!
Also, bei den Elektroautos massiv.
Ich arbeite ja wieder bei meiner früheren Firma (die haben schlicht keinen brauchbaren Nachfolger bekommen und so arbeite ich etwas, was man so in der Erberbminderungsrente so machen kann) und da habe ich etwas Informationen erhalten (Automobil Zulieferer). Daher weiß ich, dass China im Elektrobereich alles zubuttert, um durch Masse Tesla zu schlagen. Die deutschen Hersteller gehen ja aktuell eh in China baden.
 
Also, bei den Elektroautos massiv.
Ich arbeite ja wieder bei meiner früheren Firma (die haben schlicht keinen brauchbaren Nachfolger bekommen und so arbeite ich etwas, was man so in der Erberbminderungsrente so machen kann) und da habe ich etwas Informationen erhalten (Automobil Zulieferer). Daher weiß ich, dass China im Elektrobereich alles zubuttert, um durch Masse Tesla zu schlagen. Die deutschen Hersteller gehen ja aktuell eh in China baden.
Ich bezweifel deine Aussagen nicht, aber für mich stellt sich das als merkwürdig dar!
Was ist ihr Ziel?
Tesla vom chinesischen Markt zu verdrängen?
Oder hier in Europa sehr stark Fuss zu fassen?
Letzteres findet ja gerade nicht statt, die chinesischen E-Autos sind genauso teuer wie die aus heimischer Produktion, deshalb sehen sie gerade in Europa fast gar keinen Stich. Also zumindestens ist das was ich schreibe, was ich so gelesen habe, VW kommt zumindestens in Europa auch immer besser (E-Autos) in Schwung.

Kannst du mich bitte aufklären?
 
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Ich bezweifel deine Aussagen nicht, aber für mich stellt sich das als merkwürdig dar!
Was ist ihr Ziel?
Tesla vom chinesischen Markt zu verdrängen?
Ja, das primäre ziel ist Tesla zu verdrängen.
Die deutschen Hersteller spielen im Elektrobereich in China keine Rolle
Technisch sind die Chinesen aber noch ein paar Jahre hinter Tesla zurück.
Oder hier in Europa sehr stark Fuss zu fassen?
Das kommt wohl danach. Den heimischen Markt kontrollieren und dann die Welt überschwemmen.
Letzteres findet ja gerade nicht statt, die chinesischen E-Autos sind genauso teuer wie die aus heimischer Produktion, deshalb sehen sie gerade in Europa fast gar keinen Stich. Also zumindestens ist das was ich schreibe, was ich so gelesen habe, VW kommt zumindestens in Europa auch immer beser (E-Autos) in Schwung.
Es geht ja nur erst mal um den chinersischen Markt. Soweit icxh weiß, werden die Autos für das Ausland auch nicht subventioniert.
Wir machen ja viel für VW und haben unsere Produktion in den letzten zwei Jahren von Verbrenner auf Elektro umgebaut. Das hat eine Menge Geld gekostet aber die Investition war gut und richtig und die Firma ist für die nächsten Jahre gut aufgestellt (mein Chef sagte, dass die deutschen Autobauer zu lange geschlafen haben und sich auf die Lobbyarbeit der Regierung in Brüssel verlassen haben).
VW hat die nächsten Jahre eine gute Strategie (da kenne ich die Pläne, da wir schon Teile in der Testphase haben von Autos, die es nicht mal als Prototyp gibt.) und als Dienstwagen habe ich den ID.7, den ich echt gut finde.
 
Ich bezweifel deine Aussagen nicht, aber für mich stellt sich das als merkwürdig dar!
Was ist ihr Ziel?
Tesla vom chinesischen Markt zu verdrängen?
Oder hier in Europa sehr stark Fuss zu fassen?
Letzteres findet ja gerade nicht statt, die chinesischen E-Autos sind genauso teuer wie die aus heimischer Produktion, deshalb sehen sie gerade in Europa fast gar keinen Stich. Also zumindestens ist das was ich schreibe, was ich so gelesen habe, VW kommt zumindestens in Europa auch immer besser (E-Autos) in Schwung.

Kannst du mich bitte aufklären?

Das ist ein ganz interessanter Artikel, auch was den Import " deutscher" E Fahrzeuge aus China nach Deutschland angeht.
 
Deswegen ist die Aussage nicht zwangsweise falsch:
Die Aussage ist mindestens irreführend, denn wir werden nicht deindustrialisiert, sondern wir sind nun einmal Maschinenbauweltmeister mit den besten Maschinen, die fast alle in den Export gehen. Nur schwächelt der Export gerade, weil die Welt genauer auf die Preise achtet. Im Inland brauchen wir unsere eigenen Maschinen nicht in der Menge.

Gerade gestern erst mit einem Kumpel gesprochen, der meinte, dass ab März bei denen Kurzarbeit angesagt sei, weil aktuell kaum noch neue Aufträge hereinkommen und der Auftragsbestand aus den Vorjahren im Juli abgebaut ist. Für deren Produkte gibt auf dem Qualitätsniveau keine Konkurrenz, wohl aber in dem Segment. Und aktuell kauft der Weltmarkt lieber qualitativ schlechtere aber dafür auch deutlich günstigere Produkte.

Wir waren uns einig, dass wir gerade den 3. von 4 Wirtschaftszyklen erreicht haben. Die fetten Jahre sind für uns erst einmal vorbei. Tragisch daran ist lediglich, dass in den letzten 15 Jahren versäumt wurde die Weichen für diese so oder so kommenden Jahre zu stellen, um die die Rezession und dann Depression abzumildern. Stattdessen hat man die teils satten Gewinne lieber verteilt, anstatt sie zukunftsorientiert anzulegen.
 
... Stattdessen hat man die teils satten Gewinne lieber verteilt, anstatt sie zukunftsorientiert anzulegen.
Darum war und ist es auch so wichtig, die Unternehmenssteuern zu senken. Die Lobbyarbeit zahlt sich aus. Blos nicht investieren! Aber das sind alles Versäumnisse der letzten 20 Jahre mit vielen Regierungen, da können die Grünen nix für. Ist aber egal, schlichte Menschen brauchen immer einen konkreten Schuldigen.

Wir haben seit zwanzig Jahren einen Ausverkauf unserer Industrie. Daran ist die Schröder Regierung mitverantwortlich und die nachfolgenden Regierungen ruderten nicht zurück. Seitdem wird Kasse gemacht, über Jahrzehnte aufgebautes Know How wird verkauft, und die Firmen dann mit Abzug des Wissens abgewickelt oder auf maximale Gewinne für ein paar Jahre getrimmt, um die Investitionen wieder zu bekommen. Kuka als Schlüsselindustrie der Robotik ist so ein Beispiel.

Wo sind die neuen Gebiete, in denen wir wirtschaftliche Stärke zeigen? Die Grünen wollten den Bereich der EE und der darauf angepassten Industrieprozesse schon vor 25 Jahren angehen und langsam mit langfristigen Zielen umsetzen. Das wurde leider sabotiert, ohne Alternativen dazu zu schaffen. Ein "weiter so" ist im globalen Vergleich ein stetiger Rückschritt. Wo ist die starke Robotik, wo bleibt Industrie 4.0, warum haben wir in der EU quasi keine Batteriefertigung, was ist mit der Chipindustrie, etc.

Alle diese Themen geht die aktuelle Regierung an, kann aber, insbesondere unter aktuell schwieriger globaler Situation, nicht alles verändern, was über zwanzig Jahre versäumt wurde.
 
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Die EU Richtlinie geht deutlich weiter als das bei uns schon geltende Gesetz. Das will die FDP nicht mittragen. Ich kann das in Zeiten, wo es ohnehin gerade nicht so gut um die Weltwirtschaft und somit unsere Exporte steht, nachvollziehen.

Gerade in der Situation fällt es mir besonders schwer, dass nachvollziehen zu können: Die EU will ein Gesetz schaffen, dass den europäischen Markt effektiv von anderen isoliert und somit Konkurrenz durch Firmen, die nur eingeschränkt hier aktiv sind/billig hierher exportieren wollen reduziert, während es Firmen mit Konzentration auf den europäischen Markt, insbesondere solchen aus exportstarken EU-Ländern mit EU-weitem Vertrieb, einen klaren Vorteil durch ohnehin-Einhaltung in der Heimat verschafft. Tatsächlich haben sich sogar mehrere größere deutsche Konzerne dafür ausgesprochen und nicht für populistisches EU-Bashing durch Leute, die seit langem mit am Verhandlungstisch sitzen und jetzt die Demontage ihrer eigenen Beschlüsse demontieren.


Der Haushalt für Arbeit und Soziales beträgt in den letzten Jahren immer 40-45%. Daraus werden maßgeblich auch entsprechende Sozialleistungen bezahlt. Kürzt man die zusammen, ist mehr Geld da und man könnte über Steuererleichterungen, die der Allgemeinheit nützen, nachdenken.

Der Sozialhaushalt besteht zum weit überwiegenden Teil aus Rentenzahlungen. Du willst die kürzen? Ich werde nicht dagegen argumentieren. Aber mit Migrationspolitik hat das nichts zu tun, denn wer nur einen Teil seines Lebens in Deutschland verbracht hat und dabei wegen Diskriminierung auch noch auf Scheiß-Jobs beschränkt wurde (sowohl absolut als auch, da wo Qualifkationen vorhanden sind, relativ zu diesen), der kommt sowieso nicht über die Grundsicherung im Alter hinaus.

Und irgendwie muss man die Arbeitsscheuen - und das sind gar nicht mal so wenige - auch dazu bekommen, dass sie arbeiten.

Wie viel ist denn "gar nicht mal so wenige"? Du klingst so, als hättest du belastbare Zahlen.


Es gibt sicher Leute, die brauchen das Geld und bei denen ist es knapp, wobei ich es lächerlich finde, zu meinen, dass Bürgergeld zu wenig wäre. Ein menschenwürdiges Leben führt man allemal, wenn der Staat Bude und Warmwasser übernimmt, bei vielen Anschaffungen noch was dazu gibt und man 500€ im Monat bekommt. Da braucht sich niemand zu beschweren, wenn er dafür die doppelte freie Zeit hat, während sich Millionen im Land das Kreuz krumm schaffen.

Warmwasser übernimmt er nur, solange kein Elektro-Durchlauferhitzer installiert ist und genau den haben nach meiner Erfahrung 9 von 10 günstigen Wohnungen (also von den Wohnungen, wo der Staat die Miete übernehmen würde). Weißt du, wie oft man von 12 € Mehrbedarf pro Monat bei den aktuellen Strompreisen duschen darf?

Und von "frei" konnte zu meiner Aufstocker-Zeit auch nicht die Rede sein. Ich wurde, neben halbtäglicher Berufstätigkeit, für 3 von 6 Monaten 20h die Woche in sinnlose Maßnahmen gesteckt und für die verbleibenden 25% Freizeit durfte ich dann 80% meines Einkommens abgeben. Na schönen Dank auch...
Wer sowas paradiesisch findet, verdient ganz unabhängig vom HartzIV-Satz Mitleid.


Ach, ich dachte, wir haben Fachkräftemangel? Dann wird es doch Zeit, die Stellen zu besetzen. Ich habe mir sagen lassen, die Baubranche hat viele freie Stellen. Wer körperlich nicht kaputt ist, wird da bestimmt was finden.

"Fachkräftemangel" = Es laufen zu wenig 20-Jährige mit 10 Jahren Berufserfahrung rum.
Und auch auf dem Bau wurden afaik bis vor kurzem keine Lehrlinge gesucht, sondern nur Leute mit Ausbildung und Erfahrung, die zum Lehrlingslohn Überstunden mitschieben. Mittlerweile scheint auch das Geschichte zu sein, jedenfalls jammert die Baubranche quasi wöchentlich, dass sie dringend Subventionen und staatliche Investitionen braucht, weil aktuer Auftragsmangel herrschen soll.


Natürlich steigen die Zahlen sozialversicherungspflichtiger Jobs.


Genauere Aufschlüsselungen gibt es hier und die zeigen dass davon ein großer Teil nur Jobs mit geringfügiger Beschäftigung sind. Du beschreibst die Quantität, nicht die Qualität.

Und du ignorierst die Quantität und die Qualität und sämtliche anderen Fakten auch und verbeitest lieber Märchen.
FYI: Bei effektiv 2,6% Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung lagen die Einnahmen der BfA 2023 bei 36,1 Milliarden. Das war höher als beim der letzten Beitragssatzrückgang 2019 (29,9 Milliarden bei 2,5%), beim letzte Peak 2018 (34,2 Milliarden bei 3%), FÜNFUNDREISSIG PROZENT mehr als beim hier zuletzt herangezogenen Vergleichsjahr 2011 (26,6 Milliarden, ebenfalls 3%). Das letzte Mal, dass das Produkt aus Menge und Lohnhöhe der Sozialversicherungsbeschäftigten mehr Geld in die Arbeitslosenversicherung gespült hat, war 2006 mit 51,2 Milliarden. Aber auch bei 6,5%. Auf 2,6% umgelegt wären es damals nur 20,5 Millionen gewesen; im Verlauf der letzten 20 Jahre hat sich die Berechnungsgrundlage aka die Summe aller Löhne praktisch verdoppelt.

www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Arbeitsmarkt/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIV68.pdf


Ja, ich verstehe sowieso nicht warum man sich nicht an Kanada und Australien orientiert und eine gezielte Migration eröffnet.

Wegen der weit verbreiteten "Ausländer raus"-Mentalität der Deutschen gibt es bislang überhaupt keine reguläre Migration nach Deutschland. Abseits von ein paar wenigen, gezielten Anwerbeprogrammen sowie vermögenden Ausnahmefällen kommen ausschließlich EU-Bürger nach Deutschland (die gemäß EU-Verträgen unkontrolliert) sowie Asylbewerber, bei denen man nun einmal nicht selektieren kann. (Letzter spielen in Kanada aus geographischen Gründen natürlich eine untergeordnete Rolle, aber "nieder mit den Alpen" hat sich halt nicht durchgesetzt)

Zusätzlich noch ein Einwanderungsgesetz zur Aufnahme weiterer Menschen zu machen, wurde abseits der Grünen in der Vergangenheit afaik nur ein paar mal von so richtig verblödeten AFDlern gefordert und deswegen nie umgesetzt.


Aber die Bekämpfung sollte ja nicht nur im Interesse von Deutschland sondern der EU als Ganzes liegen und die EU ist, wenn ich mich nicht täusche, die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. "Wir" könnten da eine Menge bewegen denke ich.

"Wir" könnten an so mancher Stelle eine Menge bewegen. Aber dann würden ja die Profite von "einigen" leiden...
 
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Wo will man 10 Millionen IT-Kräfte unterbringen? :ugly:

DIGITALISIERUNG! DIGITALISIERUNG! DIGITALISIERUNG!
ist doch das einzige, worum es noch geht.
Kümmert zwar keinen so recht, was das bringen soll, aber unproduktive IT-Arbeitsplätze kann man wohl als gesichert annehmen...


In meiner Studienzeit kannte ich unglaublich viele Cannabis-Nutzer, alle unter 25, und alle haben keine Schäden davon getragen. Eher im Gegenteil sind alle beruflich höchst erfolgreich geworden :ka: .

Mag auch von der Person und der Dosis abhängen. Wir hatten einen Intensivkiffer zu Schulzeiten, bei dem hat das Hirn sehr deutlich abgebaut und ähnliche Symptome habe ich, in geringerem Maße später auch bei einem Arbeitskollegen beobachtet, der häufig gekifft haben soll (bis hin zu "auf Betriebsfeiern"). Die Frage wäre, wie es ausgerechnet bei Gras gelingen soll, derartigen Missbrauch zu verhindern, während vergleichbare Bemühungen bei Alkohol und Tabak seit Jahrzehnten scheitern?


Die Clubs können das Cannabis anbauen und verkaufen.

Soweit ich es verstehe, dürfen die Clubs ausschließlich an Mitglieder verkaufen und es dürfen im Rahmen der Clubs auch nur Mitglieder anbauen. Abgesehen von einem gewissen Austausch untereinander bleibt das also "selber anbauen", nur halt außerhalb der eigenen vier Wände.

All die Leute, die ohne viel Aufwand und ohne den Bürokratiekram einer typischen deutschen Vereinsordnung einen durchziehen wollen, werden also weiterhin an der Ecke kaufen. Gleiches gilt für Leute, die ungern extra Steuern zahlen; wir haben bekanntermaßen sogar einen Schwarzmarkt für Zigaretten. Und die Strafverfolgung der Dealer wird sogar erschwert, weil die sich nur einen Club-Ausweis besorgen müssen, um jederzeit eine Monatsration legal mitführen zu dürfen, während bislang schon Kleinstmengen ein aktenkundiges Verdachtsmoment darstellten.


Das ist nicht neu. Aber viele hatten das wohl verdrängt.

Die FDP konnte bei der letzten Bundestagswahl hauptsächlich deswegen gut abschneiden, weil sie wärend der Coronazeit "rebelliert" haben. Das ist vor allem bei den Jungwählern gut angekommen.

Und beides bestätigt Olstyles These der Demokratieuntauglichkeit: Wer als älterer Wähler nicht mal mehr weiß, was acht Jahre vorher war, kann genausowenig kompetent wählen wie jemand der als Neuwähler dem erstbesten "Rebellen" hinterherläuft, anstatt sich sowas wie Ziele und Konzepte anzugucken. Und es sind ja leider nicht nur diese beiden Gruppen und nicht nur die FDP, bei der man ganz klar in Frage stellen muss, dass der Souverän eine souveräne Entscheidung getroffen hat.


Das erzählt man vermutlich jedem Elternteil, wo das Kind wegen extremer Faulheit am Verkacken ist. :D

Das erzählt zumindest gefühlt jedes extreme faule Elternteil, dessen unerzogene Rotzgöre am Verkacken ist...


Ich würde bei jeder Frau die in diesem " Gewerbe" arbeitet, Zwang voraussetzen.

Womit wir wieder bei denen moralischen Vorurteilen wären, die du zwar leugnest, aber bei jeder Gelegenheit wieder hochhälst, ohne auch nur einen Hauch von Fakten, Argumentation oder zumindest Erklärungsversuchen zu bemühen.

Tatsache ist jedenfalls, dass Prostitution, trotz der Anerkennung als Beruf, nicht auf der Liste der durch die Jobcenter zu vermittelnden Tätigkeiten steht und somit absolut jedem, der nicht durch physische Gewalt dazu gezwungen wird, freisteht, stattdessen Bürgergeld zu beziehen. Wer sich bewusst dagegen entscheidet, der trifft eine bewusste Entscheidung und handelt unfreiwillig unter Zwang. Und das ist zu respektieren, nicht zu kriminalisieren. Insbesondere dann nicht, wenn die Kriminalisierung den Zugang zu den erwähnten Opfern physischer Gewalt erschweren könnte.
 
DIGITALISIERUNG! DIGITALISIERUNG! DIGITALISIERUNG!
ist doch das einzige, worum es noch geht.
Kümmert zwar keinen so recht, was das bringen soll
Da muss ich widersprechen. Prinzipiell ist mir Datenschutz sehr wichtig und nicht vorhandene Daten können auch nicht gehackt werden. Aaaaaber, vieles ist so extrem Zeitaufwendig. Schon mal den Führerschein im Ausland verloren? Keine Chance, da musst Du zurück fahren/fliegen. Nix mit in die Botschaft oder das Konsulat gehen und dort einen neuen beantragen und wieder abholen. Den Wohnsitz anzumelden dauert in manchen Großstädte Monate, bis es eien Termin gibt. Oder in der Pandemie das Problem mit Fahrzeug An- und Abmeldungen. Alles so fürchterllich zeitaufwendig.

Und von der Bürokratie für Gewerbetreibende will ich gar nicht anfangen. Da tun sich riesige Lächer auf. Ein Blick in andere Länder zeigt, wie effizient man das regeln kann.
In meiner Studienzeit kannte ich unglaublich viele Cannabis-Nutzer, alle unter 25, und alle haben keine Schäden davon getragen. Eher im Gegenteil sind alle beruflich höchst erfolgreich geworden :ka: .
(Ich selber habe nur mal einen Zug an einem Joint probiert-> Herzrasen... also nichts für mich)
Ganz schwieriges Thema. Ich kiffte auch so einmal im Quartal, aber mit den Stoff vor vierzig Jahren nicht mit dem heutigen. Und wenn ich die Kinder sehe, ich die betreue, haben die Kiffer, also jene, die täglich ihre zehn Joint durchziehen, ganz mächtig einen weg. Dazu die vielen Psychosen durch synthetische Drogen usw.

Ich bin für die totale Freigabe aller Drogen, selbstverantwortung und so, aber nur, damit der Schwarzmarkt mit seinen gestrecken und verunreinigten Produkten verschwindet. LSD aus der Apotheke in kleiner Dose wäre ein wunderbares Produkt, Estasy ist das auch, aber nicht das Zeug aus Hinterhofküchen. Das muss in pharmazeutischer Qualität hergestellt werden.

Der aktuelle Vorschlag, den Eigenanbau in kleiner Menge zu erlauben, ist ein Segen. Wie gerne hätte ich meinem Vater in den letzten Monaten vor seinem Tod täglich ein Pfeiffchen gegen die Schmerzen und für den Appetit gegeben.
 
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Gerade in der Situation fällt es mir besonders schwer, dass nachvollziehen zu können: Die EU will ein Gesetz schaffen, dass den europäischen Markt effektiv von anderen isoliert und somit Konkurrenz durch Firmen, die nur eingeschränkt hier aktiv sind/billig hierher exportieren wollen reduziert, während es Firmen mit Konzentration auf den europäischen Markt, insbesondere solchen aus exportstarken EU-Ländern mit EU-weitem Vertrieb, einen klaren Vorteil durch ohnehin-Einhaltung in der Heimat verschafft. Tatsächlich haben sich sogar mehrere größere deutsche Konzerne dafür ausgesprochen und nicht für populistisches EU-Bashing durch Leute, die seit langem mit am Verhandlungstisch sitzen und jetzt die Demontage ihrer eigenen Beschlüsse demontieren.




Der Sozialhaushalt besteht zum weit überwiegenden Teil aus Rentenzahlungen. Du willst die kürzen? Ich werde nicht dagegen argumentieren. Aber mit Migrationspolitik hat das nichts zu tun, denn wer nur einen Teil seines Lebens in Deutschland verbracht hat und dabei wegen Diskriminierung auch noch auf Scheiß-Jobs beschränkt wurde (sowohl absolut als auch, da wo Qualifkationen vorhanden sind, relativ zu diesen), der kommt sowieso nicht über die Grundsicherung im Alter hinaus.



Wie viel ist denn "gar nicht mal so wenige"? Du klingst so, als hättest du belastbare Zahlen.




Warmwasser übernimmt er nur, solange kein Elektro-Durchlauferhitzer installiert ist und genau den haben nach meiner Erfahrung 9 von 10 günstigen Wohnungen (also von den Wohnungen, wo der Staat die Miete übernehmen würde). Weißt du, wie oft man von 12 € Mehrbedarf pro Monat bei den aktuellen Strompreisen duschen darf?

Und von "frei" konnte zu meiner Aufstocker-Zeit auch nicht die Rede sein. Ich wurde, neben halbtäglicher Berufstätigkeit, für 3 von 6 Monaten 20h die Woche in sinnlose Maßnahmen gesteckt und für die verbleibenden 25% Freizeit durfte ich dann 80% meines Einkommens abgeben. Na schönen Dank auch...
Wer sowas paradiesisch findet, verdient ganz unabhängig vom HartzIV-Satz Mitleid.




"Fachkräftemangel" = Es laufen zu wenig 20-Jährige mit 10 Jahren Berufserfahrung rum.
Und auch auf dem Bau wurden afaik bis vor kurzem keine Lehrlinge gesucht, sondern nur Leute mit Ausbildung und Erfahrung, die zum Lehrlingslohn Überstunden mitschieben. Mittlerweile scheint auch das Geschichte zu sein, jedenfalls jammert die Baubranche quasi wöchentlich, dass sie dringend Subventionen und staatliche Investitionen braucht, weil aktuer Auftragsmangel herrschen soll.




Und du ignorierst die Quantität und die Qualität und sämtliche anderen Fakten auch und verbeitest lieber Märchen.
FYI: Bei effektiv 2,6% Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung lagen die Einnahmen der BfA 2023 bei 36,1 Millionen. Das war höher als beim der letzten Beitragssatzrückgang 2019 (29,9 Millionen bei 2,5%), beim letzte Peak 2018 (34,2 Millionen bei 3%), FÜNFUNDREISSIG PROZENT mehr als beim hier zuletzt herangezogenen Vergleichsjahr 2011 (26,6 Millionen, ebenfalls 3%). Das letzte Mal, dass das Produkt aus Menge und Lohnhöhe der Sozialversicherungsbeschäftigten mehr Geld in die Arbeitslosenversicherung gespült hat, war 2006 mit 51,2 Millionen. Aber auch bei 6,5%. Auf 2,6% umgelegt wären es damals nur 20,5 Millionen gewesen; im Verlauf der letzten 20 Jahre hat sich die Berechnungsgrundlage aka die Summe aller Löhne praktisch verdoppelt.

www.sozialpolitik-aktuell.de/files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Arbeitsmarkt/Datensammlung/PDF-Dateien/abbIV68.pdf




Wegen der weit verbreiteten "Ausländer raus"-Mentalität der Deutschen gibt es bislang überhaupt keine reguläre Migration nach Deutschland. Abseits von ein paar wenigen, gezielten Anwerbeprogrammen sowie vermögenden Ausnahmefällen kommen ausschließlich EU-Bürger nach Deutschland (die gemäß EU-Verträgen unkontrolliert) sowie Asylbewerber, bei denen man nun einmal nicht selektieren kann. (Letzter spielen in Kanada aus geographischen Gründen natürlich eine untergeordnete Rolle, aber "nieder mit den Alpen" hat sich halt nicht durchgesetzt)

Zusätzlich noch ein Einwanderungsgesetz zur Aufnahme weiterer Menschen zu machen, wurde abseits der Grünen in der Vergangenheit afaik nur ein paar mal von so richtig verblödeten AFDlern gefordert und deswegen nie umgesetzt.




"Wir" könnten an so mancher Stelle eine Menge bewegen. Aber dann würden ja die Profite von "einigen" leiden...
Milliarden nicht Millionen!
 
Mag auch von der Person und der Dosis abhängen. Wir hatten einen Intensivkiffer zu Schulzeiten, bei dem hat das Hirn sehr deutlich abgebaut und ähnliche Symptome habe ich, in geringerem Maße später auch bei einem Arbeitskollegen beobachtet, der häufig gekifft haben soll (bis hin zu "auf Betriebsfeiern"). Die Frage wäre, wie es ausgerechnet bei Gras gelingen soll, derartigen Missbrauch zu verhindern, während vergleichbare Bemühungen bei Alkohol und Tabak seit Jahrzehnten scheitern?
Missbrauch wird man durch eine Legalisierung nicht verhindern können. Manche Menschen kennen ihre Grenzen nicht. Aber man kann die Gefahr dass sie an gestreckten Dreck kommen reduzieren.
Soweit ich es verstehe, dürfen die Clubs ausschließlich an Mitglieder verkaufen und es dürfen im Rahmen der Clubs auch nur Mitglieder anbauen. Abgesehen von einem gewissen Austausch untereinander bleibt das also "selber anbauen", nur halt außerhalb der eigenen vier Wände.
Mich würde mal die Bedingungen interessieren, ab wann man Clubmitglied werden kann. Ich frage aber nicht für mich. :D
All die Leute, die ohne viel Aufwand und ohne den Bürokratiekram einer typischen deutschen Vereinsordnung einen durchziehen wollen, werden also weiterhin an der Ecke kaufen.
Ich denke ein Großteil (wenn die Kriterien für eine Clubmitgliedschaft nicht zu streng und teuer sind) wird sich lieber sauberes Zeug kaufen. Außerdem soll das günstiger sein als die Straßenpreise. Meinte zumindest Lauterbach letztens bei Markus Lanz.
Gleiches gilt für Leute, die ungern extra Steuern zahlen; wir haben bekanntermaßen sogar einen Schwarzmarkt für Zigaretten.
Den Schwarzmarkt wird man nicht ganz weg bekommen. Aber die meisten Menschen kaufen legal ein.
Und die Strafverfolgung der Dealer wird sogar erschwert, weil die sich nur einen Club-Ausweis besorgen müssen, um jederzeit eine Monatsration legal mitführen zu dürfen, während bislang schon Kleinstmengen ein aktenkundiges Verdachtsmoment darstellten.
Es sind vor allem die Dealer interessant, welche im Besitz von mehreren Kilos sind. Also nicht die kleinen Fische.
Das meinte Lauterbach letztens auch im Fernsehen.

Ganz schwieriges Thema. Ich kiffte auch so einmal im Quartal, aber mit den Stoff vor vierzig Jahren nicht mit dem heutigen. Und wenn ich die Kinder sehe, ich die betreue, haben die Kiffer, also jene, die täglich ihre zehn Joint durchziehen, ganz mächtig einen weg. Dazu die vielen Psychosen durch synthetische Drogen usw.
Auch durch "Naturdrogen" wie Cannabis kann man eine Psychose bekommen.
Sogar durch Alkohol oder Kortison.

Aber dafür muß man wohl veranlagt sein.

Ich kenne welche die kiffen schon seit 30 Jahren. Die arbeiten ganz normal und rauchen sich einmal am Wochenende einen.

Es kommt eben auch drauf an wie exzessiv man das Ganze macht.
 
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