Warum?
Weil sich irgendwann nur noch Leute mit Geld leisten können, ihre Autos in der Stadt zu parken ?
Man fängt immer mit einer Klientel an, spaltet die Leute, appelliert an die Vernunft und treibt die Kosten immer weiter nach oben.
Nö. Weil sich irgendwann nur noch Leute mit viel Geld leisten können, extra dicke Autos zu kaufen und mit denen extra viel in Städte zu fahren und da auch noch extra viel Parkfläche zu beanspruchen.
Und je weniger sich das leisten können, desto besser.
Leute, die sich nur kleine Autos leisten können und/oder die in der Stadt wohnen und deswegen insbesondere dann dort parken müssen, wenn sie möglichst wenig fahren, sind von der neuen Pariser Regelung nicht betroffen. Das einzige, was man an der ablehnen könnte, ist das ambivalente Kriterium: das Fahrzeuggewicht interessiert auf relativ wenig Parkflächen. Länge und vor allem Breite stören in der Stadt viel mehr.
(Und dafür braucht es eigentlich nicht einmal neue Gesetze, sondern eine Durchsetzung der bestehenden. Wer über die Parkmarkierung oder an unmarkierten Stellen zu weit in die Fahrbahn ragt, wird abgeschleppt. Fertig.)
Und was ist wenn der Citypanzer ein reine E-Auto ist?
Dann nimmt er immer noch zu viel Platz weg?
Ich find es aber auch völlig behämmert immer alles teurer zu machen das gängelt bloß wieder die Normalos nicht die Reichen.
Du kannst auch eine Planwirtschaft einführen und einfach die Produktion von allem stoppen, was "nicht sein soll". Aber bis dahin gar nichts zu unternehmen ist definitiv keine Lösung und in einer Marktwirtschaft regelt nun einmal der Preis die Nachfrage. Man will weniger von etwas? Dann muss man dafür sorgen, dass es teurer wird.
Weil wenn ich das Geld habe interessieren mich 3€ für Sprit nicht. Wenn ich aber 14€ pro Stunde bekomme für meine Arbeit und aufs Auto angewiesen bin sieht die Nummer anders aus.
Wenn ein Arbeitgeber erwartet, dass die Mitarbeiter für 14 €/h ein Auto mitbringen, dann wird sein Laden wohl bald zugunsten von mitdenkender Konkurrenten geschlossen werden.
Man darf halt beim Klimaschutz nicht immer nur verbieten, gängeln und verteuern dann hat irgendwann keiner mehr Bock mitzumachen und das wäre noch schlimmer.
Nö, man muss auch belohnen. Stichwort Klimageld.
Man muss mal anerkenne das die Leute nicht AfD wählen aufgrund der Höcke-Positionen sondern sie wählen AfD trotz der Höcke-Positionen und da muss ich ansetzen.
Wenn dir mal einer begegnen sollte, der die AFD für irgendwas anderes als Höcke wählt, kannst du in dem Fall ja gucken, wie du ihm die Fehler in seinem Denken aufzeigst. Mir sind bislang nur Leute begegnet, die die AFD wegen Höcke-Positionen wählen und, mehrheitlich, Leute die sich weigern darüber reden, warum sie für die AFD sind. Die aber um so bereitwilliger über ihren Grünen-Hass und ihr Verlangen nach einem Systemwechsel, also weg von unserer Demokratie, geifern.
Solche Leute kann man wirklich getrost in der Ecke für nicht gesprächsbereite Nazis abstellen. Erst recht nach einem Jahrzehnt Versuche, mit AFD-Sympathisanten zu reden.
Das muss man aber vor Zulassung machen und nicht hinterher, zumindestens ist das eine absolut unumstößliche Rechtsregel in Deutschland.
Der Besitzer oder Eigentümer eines SUV hat genauso das Recht auf "guten Glaubven" wie jeder andere Bürger.
Hier wird schon mal gegen das Rückwirkungsverbot verstoßen.
Alle Käufer von SUVs waren in guten Glauben als sie ihren PKW gekauft haben, nicht anders behandelt zu werden als andere PKW Fahrer.
Ich habe mein Auto auch in dem guten Glauben gekauft, damit in meiner Nachbarschaft parken zu können. Dann wurde erst der Straßenrand neu gemacht und statt Parkflächen auf ganzer Länge gibt es jetzt Nischen mit 1/3 weniger Stellplätzen und jetzt wurden auch noch zwei Ladesäulen aufgestellt, vor denen weitere vier Parkplätze wegfallen. Habe ich jetzt auch Anrecht darauf, dass mir der Staat den Neupreis zurückzahlt?
Nein. Man hat kein Recht auf einen Parkplatz (nicht einmal mit einer Anwohnerparkkarte, die ich mir in den guten und komplett falschen Glauben zugelegt habe, dass sie dazu dienen würde, Anwohnern ein bevorzugtes Parken zu ermöglichen...). Auch nicht in Paris. Und das große Autos in kleine Parklücken nicht reinpassen, somit also prinzipiell benachteiligt sein können, genauso wie schwere Autos die z.B. vielerorts nicht halb auf dem Boardstein parken dürfen, war auch den SUV-Fahrern vorher bekannt. Zumindest wenn sie die nötigen Voraussetzungen zum "Fahren" erfüllen aka die für eine Fahrerlaubnis.