Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Würde nicht, es wird, und obendrein fordert man für diese Politiker den Strang. Wir sind halt am Arsch und diese Depperten interessiert es nicht wirklich.
Wundert mich nicht. Immerhin wird das Problem wie alle anderen Probleme ausschließlich über die sozialschwächeren Bevölkerungsschichten gelöst, während die Oberschicht und Superreichen vergleichsweise fein raus sind. Das immer weiter voranschreitende Zerbrechen der Gesellschaft ist beängstigend. Selbst wenn ich mir Zeitschriften durchlese, die ich vor Jahren gern gelesen habe, merke ich jetzt, dass die gesamtgesellschaftlich völlig ihren Wert verloren haben. Die Zeit ist bspw. ziemlich stark zum Oberschichtenblatt verkommen, wenn ich mir die Artikel darin und die Kommentarspalten durchlese.
 
Man kann das Thema Klimaschutz nicht ohne Änderung des Wirtschaftssystems anpassen. Konsum über Kosten zu kontrollieren verschärft nur die soziale Schieflage.
 
Also entweder habe ich einen Denkfehler:

Durch die CO2 Besteuerung, würden doch gerade die Konsumgüter angekurbelt, welche keinen hohen CO2 Wert oder Belastung haben. Demnach würde sich das Kaufverhalten zu diesen Produkten verschieben.
Und die Ärmeren, die ohnehin nicht viel verbrauchen, würden durch das Klimageld ein Plus machen.

Das klingt für mich eigentlich schlüssig. :ka:
 
Nein nicht zwingend.
Zwingend. Wenn man reale Einsparungen erreichen will, dann muss man auch bei einem Zertifikathandel die Gesamtmenge an Zertifikaten kleiner halten als die bisherigen Emissionen.

Selbst wenn die zugestandene Menge für ein einfaches Leben ausreicht, wird es zwar die Ärmsten kaum treffen, aber die Mittelschicht trifft es härter. Denn danach ist die Frage welche Vermeidungsoptionen man hat und wie viel Geld man über hat um ggf. Zertifikate zu kaufen. Da stehen die Reichen, dann nämlich relativ entspannt da, denn die zahlen den Wechsel auf E-Auto, Wärmepumpe und große PV-Anlage ziemlich locker. Meist ist das Haus sowieso gut gedämmt und energieeffizient. Und selbst wenn sie in den Urlaub fliegen wollen, fahren sie eben mit dem E-SUV in ein Nachbarland und fliegen von dort.
 
Zwingend. Wenn man reale Einsparungen erreichen will, dann muss man auch bei einem Zertifikathandel die Gesamtmenge an Zertifikaten kleiner halten als die bisherigen Emissionen.

Selbst wenn die zugestandene Menge für ein einfaches Leben ausreicht, wird es zwar die Ärmsten kaum treffen, aber die Mittelschicht trifft es härter. Denn danach ist die Frage welche Vermeidungsoptionen man hat und wie viel Geld man über hat um ggf. Zertifikate zu kaufen. Da stehen die Reichen, dann nämlich relativ entspannt da, denn die zahlen den Wechsel auf E-Auto, Wärmepumpe und große PV-Anlage ziemlich locker. Meist ist das Haus sowieso gut gedämmt und energieeffizient. Und selbst wenn sie in den Urlaub fliegen wollen, fahren sie eben mit dem E-SUV in ein Nachbarland und fliegen von dort.
Ich hatte das hier erläutert. Es geht auch wo der Reiche gezwungen ist seinen Konsum zu überdenken. Es wäre auch eine Umverteilung von denjenigen welche derzeit viel CO2 verbrauchen zu denen welche weniger verbrauchen damit möglich.
Das Ziel ist ja ein ständiges Abschmelzen des persönlichen CO2 ausstoßes.
 
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Ich hätte das hier erläutert. Es geht auch wo der Reiche gezwungen ist seinen Konsum zu überdenken. Es wäre auch eine Umverteilung von denjenigen welche derzeit viel CO2 verbrauchen zu denen welche weniger verbrauchen damit möglich.
Das Ziel ist ja ein ständiges Abschmelzen des persönlichen CO2 ausstoßes.
Das ist keine Persönlichkeitsoptimierung oder so etwas, das sind wirtschaftliche Realitäten. Es ist viel leichter mit einem modernen eigenem Haus, eigener PV- Anlage und E-Auto den rechnerischen CO2 Ausstoß zu mindern, als in der mäßig isolierten Mietwohnung mit alter Gasheizung und dem 10 Jahre alten Familienkombi.
 
Klar Bauern und Handwerker.....
Richtig, Großbauern und die Besitzer von Handwerksbetrieben gehören zum oberen wirtschaftlichen Drittel. Aber sowas von ...

Du musst bewerten, wer das ganze organisiert und als Einpeitscher wirkt. Anstatt als Kleinbauer die Nische des Gemüseanbaues zu sehen, den Hofladen zu haben und mit Genossenschaften die hochwertigen Lebensmittel direkt zu vermarkten, lassen sie sich vor den Karren der Großbauern spannen. Denn für deren Aktionäre geht es um Dividende. Und sinkende Gewinne ..., das geht ja gar nicht! Das versteht auch die CDU/CSU, die für die Entwicklung hin zu riesigen Agrarkonzernen verantwortlich ist.

Viele der protestierenden Kleinbauern sollen dieses Jahr übrigens riesige Kartoffeln geerntet haben.
 
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die Besitzer von Handwerksbetrieben gehören zum oberen wirtschaftlichen Drittel.
Das würde ich nicht pauschalisieren.
Ich habe einige Bekannte, die Handwerksbetriebe haben. also Besitzer von Elektriker, Maler, Gas Wass, Fließenleger, Garten, Dachdecker, Tischler, usw. sind.
Die allermeisten sind 1-3 Mann Betriebe, wo die Ehefrau (sofern vorhanden) mitarbeitet.
Reich sind die alle nicht und 2x Urlaub im Jahr machen die auch nicht. haben aber die gleiche Bürokratie am Hals wie alle anderen auch.
Höchstens die Wohlfahrtsverbände. Aber richtige Macht haben die nicht.
Seit wann haben irgendwie vielleicht Wohlfahrtsverbände Macht?
Guck doch, wenn mal wieder irgendein Gipfel im Kanzleramt ist, wer da sitzt?
Nur Vertretern von Industrie und Arbeitgebern, keine Umweltverbände, keine Gewerkschaften, keine NGOs.
 
Ich denke es ist wichtig, dass wir die Bonzen aus dem oberen Drittel der Einkommensverteilung endlich richtig belasten. Man muss Leuten, die als Single 2500 netto verdienen, eben mal an ihre gesellschaftliche Verantwortung erinnern!
 
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