Das mag jetzt nicht repräsentativ sein, aber eher doch, es ist es, weil mir das Phenomen schon mehrmals durch Zufall und gute Bekanntschaften über den Weg gelaufen ist.Und genau das könnte man ja mal kritisch hinterfragen. Zumal ja anscheinend auch dieses Ziel seit Jahrzehnten zunehmend verfehlt wird. Zumindest jammern interessierte Klientel ständig darüber.
Ich habe schon einige Klausuren oder Schularbeiten von Schülern 8 - 11 Klassse (von Heute) gesehen, durch meine Bekannten (Lehrer) und auch einmal durch puren Zufall im Zug von München nach Hannover, habe ich eine sehr nette ältere Lehrerin kennen gelernt und wir sind ins Gespräch gekommen und dann "durfte" ich mit Bleistift zusammen ihre Geschichtsklausuren einer 10. Klasse mitkorrigieren.
Tja was soll ich sagen, da werden auch noch Stichworte als richtig bewertet die völlig zusammenhanglos, also ohne einen Satz auf das Papier geschrieben wurde. Das wäre zu meiner Zeit völlig unmöglich gewesen. Darauf angesprochen haben mir alle unisono erklärt, dass das mittlerweile "Vorschrift" ist, denn auch ein richtiges Stichwort ist eine benotbare Leistung.
Ich habe nur noch mit dem Kopf geschüttelt!
Edit: Ach ja und du bekommst als Lehrer "Ärger" wenn zu viele Schüler in deinem Fach durchfallen, es gibt da so etwas wie "vorgeschriebene Quoten" und auch Geld für die % der Versetzungen vom Kultusministerium an die einzelnen Schulen. Also Dinge die sehr wenig helfen ein gewisses Niveau zu halten.
So ähnlich wie die neuste "Errungenschaft" das nun alle Kinder eine Ehrenurkunde bei Bundesjugendspielen bekommen, weil er hat ja mitgemacht!
Zu meiner Zeit war eine Ehrenurkunde ein absolutes (sportliches) Highlight wenn man sie sprichwörtlich mit einer guten Leistung erkämpft hat.
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