Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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In diesem Jahr sind ja Landtagswahlen in Sachsen,
ich bin mal gespannt darauf,
wie die AfD abschneiden wird.
Aktuell liegt sie bei 33%. Thüringen sogar 36%.
Bei 41% und wenig Parteien im Landtag kann es sogar zur absoluten Mehrheit reichen.
Ansonsten gibt es Konstellationen von CDU und SPD u/o Grünen, um eine Mehrheit zu bilden.
 
Nach den dritten Urnengang reicht eine einfache Mehrheit für den Höcke um MP zu werden (nach der Wahl).


Die CDU jammert jetzt schon. Wie war das...die Geister die ich rief?

Werden sich wohl mit der Linken zusammentun müssen (wenn es zusammen mit und für SPD und Co nicht reicht). Diese Entscheidung wird den alten Säcken richtig Feuer unterm Hintern machen. Bin mal gespannt wie der Merz, Söder und Hubsi das erklären wollen.
Für die Energierwende ist das alles nicht Förderlich. Und wenn die AfD wirklich an die Macht kommt, für ausländische Investoren ist das für unseren Wirtschaftsstandort ein Katastrophe.

Ob den Leute wirklich bewusst ist was sie mit ihren dumpfbacken Protestwählen anrichten?





Viele Grüße,
stolpi
 
Nach den dritten Urnengang reicht eine einfache Mehrheit für den Höcke um MP zu werden (nach der Wahl).
Sofern sich kein anderer zur Wahl stellt und die absolute Mehrheit bekommt.
Es kommt eben darauf an, ob sich die anderen Parteien auf einen Kandidaten einigen können.
Die CDU jammert jetzt schon. Wie war das...die Geister die ich rief?
Hatte Spahn ja letztens beim Lanz gesagt, dass man natürlich mit den linken in Thüringen zusammenarbeitet.
Die CDU wollte nur kein Juniorpartner sein.
Jetzt sieht das anders aus. die CDU kann mit der SPD und den Linken regieren, sofern man sich einigt.
Werden sich wohl mit der Linken zusammentun müssen (wenn es zusammen mit und für SPD und Co nicht reicht). Diese Entscheidung wird den alten Säcken richtig Feuer unterm Hintern machen. Bin mal gespannt wie der Merz, Söder und Hubsi das erklären wollen.
Seit wann ist Hubsi in der Union? ;)
Für die Energierwende ist das alles nicht Förderlich. Und wenn die AfD wirklich an die Macht kommt, für ausländische Investoren ist das für unseren Wirtschaftsstandort ein Katastrophe.
Nicht nur die, auch deutsche Firmen sind nicht erfreut, wenn die Afd an die Macht kommt.
 
Nein, Hubsi ist nicht in der Union. Muss aber seiner Partei erklären warum sie mit der CSU/CDU gemeinsame Sache machen obwohl diese sich mit den ehem. Erzfeinden zusammen tun.


Wird auf jeden Fall lustig wenn sie alle ihre Beweggründe darlegen. Schuld ist aber natürlich die Ampel weil sie für so eine Miese Stimmung im Land gesorgt haben. :schief:



Viele Grüße,
stolpi
 
Nein, Hubsi ist nicht in der Union. Muss aber seiner Partei erklären warum sie mit der CSU/CDU gemeinsame Sache machen obwohl diese sich mit den ehem. Erzfeinden zusammen tun.
Der Feind ist aber die Grünen. Das hat der Aiwanger und der Söder ja schon gesagt.
Die Linke ist ja kaum noch da und in Thüringen nur noch relevant, weil Ramelow da ist.
 
Ich sehe hier eher fehlende Bildung und dadurch den Hang zu ganz simpel strukturierten, monokausalen Weltbilder.

Es ist in meinen Augen ein Armutszeugnis dass Schulen den deutschen Kids in über 80 Jahren nach wie vor nicht so weit bilden konnten, dass stupides rechtes Gedankengut auf keinen fruchtbaren mentalen Boden gedeihen kann.

Und an der Stelle erlaube ich mir mal Monokausalität: Für mich ist es nämlich ganz klar ein Fall von Dummheit, wenn Menschen aus Protest eine neoliberale Nazi-Partei wählen.
 
Teile der CDU radikalisieren sich lieber.
Ich schrieb es ja schon. Der jetzige Skandal war vor 30 Jahren übliche CDU Politik, Kohl wollte ja auch alle Türken wieder abschieben. Das römische Reich funktkionierte 1000 Jahre als multikulti Gesellschaft. Früher war das irgendwie weniger ein Problem, heute drehen alle am Rad, wenn man zu große Gartenzwerge aufstellt. Die müssen alle gleich sein, bei jedem. Es ist so absurd.

Warum musste Bundespräsident Wulff weg? Weil er sich für Integration einsetzte. Da sagte sich Friede Springer "Der muss gehen". Soweit sind wir schon gekommen. Der Mann hatte sich nichts zu schulden kommen lassen. Ich mochte ihn aus anderen Gründen nicht, aber so funktioniert Demokratie nicht. Nicht wenige Besitzer großer Medien sollten entscheiden, wer politisch aktiv ist und wer zerrissen wird.

Der CDU geht es doch nicht darum, ob es dem Land "gut geht", es geht nur darum, dass man möglichst viele Ämter bekommt und möglichst an der Quelle der Korruption sitzt. Die Coronazeit hat doch offenbart, wie sich CDU/CSU Politiker ihre Arbeit vorstellen. Möglichst viele Provisionen einsammeln. In die Schwarzen Kassen war die gesamte Führungsspitze involviert.

Neue Parteien neben den etabilierten sind darum immer sinnvoll, genau um Jahrzehnte alte Seilschaften zu durchbrechen, Korruptionsfälle bei den Grünen sind noch selten, zumindest hört man nichts. Dazu müssten aber neue Menschen in solchen Partien altiv werden. Schauen wir auf AfD, Wagenknecht und Maaßen, geht es vor allem um ein Sammelbecken von Politikern aus anderen Parteien. Immer jene, die in der dritten oder vierten Reihe nicht an den Trog kamen, so wie Gauland. Der will jetzt auch mal Kasse machen.

Demokratie ist ein mühsames Geschäft. Da müssen wir alle mitmachen. Machen die Leute aber kaum noch und dann bekommen sie, was sie verdienen.
 
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Neue Parteien neben den etabilierten sind darum immer sinnvoll, genau um Jahrzehnte alte Seilschaften zu durchbrechen. Dazu müssten aber neue Menschen in solchen Partien altiv werden. Schauen wir auf AfD, Wagenknacht und Maaßen, geht es vor allem um ein Sammelbecken von Politikern aus anderen Parteien. Immer jene, die in der dritten oder vierten Reihe nicht an den Trog kamen, so wie Gauland. Der will jetzt auch mal Kasse machen.
Was ein Blödsinn, Gauland war Staatsekretär und Leiter der hessischen Staatskanzlei unter Wallmann, der hat absolut ausreichend Pensionsansprüche genauso wie Maaßen, die beiden sind mittlerweile überzeugte Rechtsextreme.
Gerade wenn man sich Gaulands Wewrdegang durchließt kommt noch hinzu das er Mitgesellschafter einer Verlagsgruppe war die zur FAZ gehörte und Herausgebenr der Märkischen Allgemeinen, zu einer Zeit, als noch Zeitung gelesen wurde.
Der dürfte auch ohne Bundestagsmandat irgenwo bei 8000-10000€ im Monat als Rentner liegen.
Ich halte so eine These für absurd, der hatte schon absolut ausreichend Geld bevor er zur AfD wechselte und ist bei seiner Zeit für die CDU mit einem Staatssekretärsposten und den vielen anderen bestimmt nicht finanziell zu kurz gekommen!
 
Wie sollen die Parteien denn aufwachen?
Das machen, was die Afd fordert? Das kann es doch nicht sein.
Die Leute wählen im Durchschnitt keine Parteiprogramme, sondern das, wofür die Parteien öffentlichkeitswirksam stehen. Der Durchschnittsbürger liest ohnehin keine Parteiprogramme (die im Grunde auch wenig wert sind) und misst die Parteien daran, was sie tatsächlich machen. Über die letzten Jahrzehnte haben sich alle Parteien nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert.
Ich sehe hier eher fehlende Bildung und dadurch den Hang zu ganz simpel strukturierten, monokausalen Weltbilder.
Na, wer ist für die fehlende Bildung verantwortlich? Wer beschert uns jahrzehntelange schlechte Bildungsergebnisse? Wer sorgt dafür, dass der ÖRR immer nutzloser wird und immer weniger "Freunde" in der Bevölkerung hat?
 
Das römische Reich funktkionierte 1000 Jahre als multikulti Gesellschaft. Früher war das irgendwie weniger ein Problem, heute drehen alle am Rad, wenn man zu große Gartenzwerge aufstellt. Die müssen alle gleich sein, bei jedem. Es ist so absurd.
Nein, das römische Reich funktionierte nicht, es exisitierte, als Vielvölkerstaat.
Das es nicht auseinandergefallen ist lag zum einen dadran das es damals u.a. Kommunikations und verkehrsbedingt, keine so starke Zentralgewalt, durch den römischen Staat, gab, so das du abseits von "zahl die Steuern", durch örtliche Konsule, weitestgehend in Ruhe gelassen wurdest und zum anderen daran das jede Aufmüpfigkeit dadrüber hinaus (wir wollen nicht Teil Roms sein) durch die starke römische Militärmaschinerie im Keim niedergeschlagen wurde (siehe u.a. die Aufstände in Judea, der Batavaer- und Bagaudenaufstand in Spanien, der Aufstand der Pannonier im heutigen Rumänien, Keltenaufstand unter Boudicca im heutigen Frankreich, der Bukolenaufstand in Unter-Ägypten und diverse weitere).

Jeder der kein "Stiefelrömer"(Italien kam) war nach römischen Recht weitestgehend nur Bürger zweiter Klasse, sofern er aus einem der eroberten Völker stammte und hatte in der römischen Herachie / Aristrokatie nur sehr bescheidene Aufstiegschancen. Das änderte sich erst ab etwa dem 3 bis 4 Jahrhundert nach Christus umfassender, aber da war der weströmische Teil des Reiches auch schon weitestgehend am zerfallen. In Ostrom / Byzanz änderte sich das nicht grundlegend (sieht man davon ab das die tonangebenden Herren mehr griechischer Herkunft waren), bis zu dessen Untergang 1453.

Aber es ist wie so oft bei dir, zu solchen Themen (Rechte der Frauen im Mittelalter, Gesellschaft Roms, usw.), du hast im Grunde zu etwas keine wirkliche Kentnis, aber behauptest dann einfach irgendwelche zusammengesponnen Fantasien ins blaue hinein und wenn dir dann wer widerspricht und es widerlegt, wird er halt am Ende wegignoriert!

Hauptsache "die Dame" muss sich nicht ihren Äußerungen stellen... :schief:
 
Zuletzt bearbeitet:
Und an der Stelle erlaube ich mir mal Monokausalität: Für mich ist es nämlich ganz klar ein Fall von Dummheit, wenn Menschen aus Protest eine neoliberale Nazi-Partei wählen.
Dazu möchte ich mal den folgenden tweet hier in den Raum stellen. Ob das wirklich alles immer so einfach abzutun ist?
(! massive Infobombe):


°ich empfehle den sehr gut ausgearbeiteten Tweethreat der ganzen begleitenden Video auf TwiXXer zu lesen und zu hören. wierd. ^^
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Axel Stoll hatte einen Doktortitel. Dumm war er also nicht. Trotzdem hat er Schwachsinn verbreitet.
Eine akademische Ausbildung schützt also nicht vor Blödheit.
Den Köpfen solcher Bewegungen unterstelle ich absolutes Kalkül beim Stimmenfang. Aber du hast mit dem letzten eindeutig recht.

Bildung muss daher auch vielmehr neugedacht, oder besser zu seinen Ursprüngen zurück. Pestalozzi sprach schon vor langer Zeit darüber, dass es bei der Pädagogik in erster Linie um Bildung von Charakter gehen sollte.

Ich würde es heute neuformulieren und sagen, dass heutige Bildung weg von bloßer Informationsübermittlung hin zu ethischer Bildung und Formung emotionaler Intelligenz gehen muss, wo auch meinetwegen tatsächlich wieder mehr Werte wie Nächstenliebe, Verständnis und Menschlichkeit im Vordergrund stehen.

Ich sehe nämlich sowohl an Schulen, als auch in der Gesellschaft sehr beängstigende Abstumpfungs- und Verrohungstendenzen hin zu Egoismus, Narzissmus und Menschenfeindlichkeit.
(! massive Infobombe):
Eine kleine Zusammenfassung mit Link zur Quelle wäre gut gewesen ;)
 
Eine kleine Zusammenfassung mit Link zur Quelle wäre gut gewesen ;)
Ich dachte, das geht aus der Vorschau des Links hervor. Die Verknüpfung zu deiner Monokausalität musst Du dann aber schon selbst erstellen. ;)

p.s.: Der Link IST die Quelle. Da hat sich jemand wirklich unfucking-fassbar viel Mühe gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Den Köpfen solcher Bewegungen unterstelle ich absolutes Kalkül beim Stimmenfang. Aber du hast mit dem letzten eindeutig recht.

Bildung muss daher auch vielmehr neugedacht, oder besser zu seinen Ursprüngen zurück. Pestalozzi sprach schon vor langer Zeit darüber, dass es bei der Pädagogik in erster Linie um Bildung von Charakter gehen sollte.

Ich würde es heute neuformulieren und sagen, dass heutige Bildung weg von bloßer Informationsübermittlung hin zu ethischer Bildung gehen muss, wo auch meinetwegen tatsächlich wieder mehr Werte wie Nächstenliebe, Verständnis und Menschlichkeit im Vordergrund steht.

Ich sehe nämlich sowohl an Schulen, als auch in der Gesellschaft sehr beängstigende Abstumpfungs- und Verrohungstendenzen hin zu Egoismus, Narzissmus und Menschenfeindlichkeit.
1. Vieles, wenn nicht sogar sehr vieles ist Sache des Elternhauses und nicht der Schule.
2. Es muss einen interessieren, es gibt sehr sehr viele Leute die denken genau von ihrer Couch bis zur Haustür und vielleicht noch an ihre Arbeit, sonst kreist ihr Denken ausschließlich um sie selbst.

Ich bin zum Schluss (Oberstufe) meiner Schullaufbahn auf eine Integrierte Gesamtschule gegangen und ja ich stimme dir zu dass das "Ausbildungsmodell/Bildungsmodell" anders und in Teilen besser war als auf vergleichbaren Gymnasien, es musste sich vieles selber erarbeitet werden und ohne Argumente/Begründung lief sehr wenig, also eben keine pure Wissensreproduktion, aber das hat nur wenige % meiner eigentlichen Bildung ausgemacht.
Universelle Werte habe ich zu Hause/Umfeld vermittelt bekommen, die wurden in der Schule praktisch nur noch bestätigt und ich war seit meiner Teeagerzeit an Geschichte und Politik interessiert und habe jede Menge dazu gelesen, also echte Bücher über Stunden und Tage und auch darüber nachgedacht. Genauso wie regelmäßiges Tageszeitungs lesen (in der damaligen Zeit). Nich alle Menschen sind dafür "gestrickt".
Aber gerade das nicht mehr lesen einer Tageszeitung halte ich in der heutigen Zeit für eine fatale eher sehr fatale Entwicklung!
 
Bildung muss daher auch vielmehr neugedacht, oder besser zu seinen Ursprüngen zurück. Pestalozzi sprach schon vor langer Zeit darüber, dass es bei der Pädagogik in erster Linie um Bildung von Charakter gehen sollte.
Wir müssen uns mal von den Pisa Doktrinen lösen und endlich mal eine weltnahe Bildungspolitik machen.
 
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