Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Aber sonst schon.
Auch sonst starten die Menschen nicht gleich.
Nicht jeder Mensch kann die selben Leistungen und Spitzenergebnisse erreichen, egal wieviel diese trainieren und lernen. Manche Menschen sind halt schlicht Ausdauernder und können daher länger durchhalten, andere können halt schlicht schneller rennen, weil ihre Muskeln und ihr Metabolismus effizenter arbeiten, ect.

Die Bedingungen mit denen ein Mensch ins Leben startet, egal ob kognitiv, oder halt physisch, wird schlicht immer verschieden sein und vollständig gleiche Bedingungen eine Utopie bleiben.
 
Auch sonst starten die Menschen nicht gleich.
Nicht jeder Mensch kann die selben Leistungen und Spitzenergebnisse erreichen, egal wieviel diese trainieren und lernen.

Die Bedingungen mit denen ein Mensch ins Leben startet, egal ob kognitiv, oder halt physisch, wird schlicht immer verschieden sein.
Physisch insgesamt gesehen schon. Sonst würde die Schulmedizin ja nicht funktionieren.
Natürlich gibt es aber auch Unterschiede.
Nicht jeder hat das Zeug zum Spitzensportler.
 
Nicht jeder hat das Zeug zum Spitzensportler.
Da musst du nicht erst beim Spitzensportler anfangen.
Schon jemand der vom Knochenbau ehr breit wie ein Schrank gebaut ist und kürzere Beine hat wird beim laufen sichtlich schwächer abschneiden wie jemand der ehr schlanker Statur ist und und längere Beine hat und da bewegen wir uns noch lange nicht im Bereich des Spitzensports.

Dafür hat erster halt evt. dann einen Vorteil beim heben von schweren Sachen und Werfen, gegenüber zweiteren.
 
Physisch insgesamt gesehen schon. Sonst würde die Schulmedizin ja nicht funktionieren.
Natürlich gibt es aber auch Unterschiede.
Nicht jeder hat das Zeug zum Spitzensportler.
Jeder Mensch ist anders gebaut und bringt damit andere Voraussetzungen mit. Einer ist größer, ein anderer ist stärker usw.
Die Voraussetzungen sind damit schlicht nicht gleich.
 
Jeder Mensch ist anders gebaut und bringt damit andere Voraussetzungen mit. Einer ist größer, ein anderer ist stärker usw.
Die Voraussetzungen sind damit schlicht nicht gleich.
Trotzdem haben wir alle ungefähr die selbe Menge Blut im Körper und die gleiche Anzahl an Organen und Knochen.

Wie gesagt, wenn wir alle mehr verschieden als gleich wären, würde die Schulmedizin nicht funktionieren.
 
Körperliche Behinderungen natürlich nicht.

Aber sonst schon.
2 Trinken Kuhmilch, einer davon scheißt sich ein...das kannste immer weiter so fortführen. Nur weil wir ungefähr gleich aussehen, heißt das nicht, das alle gleich sind.
In der Stadt haste Bus und Bahn, aufn Dorf kannste lange an der nichtvorhandenen Bushaltestelle warten.
 
Ich sage ja nicht das die Menschen alle vollkommen gleich sind.
Nur anatomisch gibt es viele Gemeinsamkeiten.
Deswegen können auch Behandlungen und Therapien, genauso wie Medikamente, erst richtig angewendet werden.
 
Ich sage ja nicht das die Menschen alle vollkommen gleich sind.
Nur anatomisch gibt es viele Gemeinsamkeiten.
Deswegen können auch Behandlungen und Therapien, genauso wie Medikamente, erst richtig angewendet werden.

Nein, wir bräuchten sonst nicht für die gleiche Behandlung teils dutzende verschiedene Medikamente, wenn Menschen eben nicht so verschieden wären, sondern zu 99% alles gleich vertragen.

Beim einen schlägt ein Medikament mit einem Wirkstoff nicht an, beim nächsten erhöht das gleiche Medikament die QTC-Zeit zu stark, während diese bei anderen kaum bis gar nicht steigt, der dritte bekommt davon als Nebenwirkung Magenentzündungen.
 
Nein, wir bräuchten sonst nicht für die gleiche Behandlung teils dutzende verschiedene Medikamente, wenn Menschen eben nicht so verschieden wären, sondern zu 99% alles gleich vertragen.

Beim einen schlägt ein Medikament mit einem Wirkstoff nicht an, beim nächsten erhöht das gleiche Medikament die QTC-Zeit zu stark, während diese bei anderen kaum bis gar nicht steigt, der dritte bekommt davon als Nebenwirkung Magenentzündungen.
Das weiß ich aber es wird bei den Nebenwirkungen auch unterschieden in den Häufigkeiten.
Statistisch gesehen vertragen es die meisten Menschen. Sonst würde es auch gar nicht zugelassen werden.
Genauso wie Impfstoffe.

Aber wir sind auch weit vom eigentlichen Thema hier abgekommen.

Die kommunistische Idee der absoluten Gleichstellung ist ja nett, aber eben auch ein unerreichbares Ideal, welches wohl in der Praxis nicht umsetzbar ist.
 
Die unteren Einkommen müssten entlastet und die oberen mehr belastet werden.
Aber ich glaube selbst dann gibt es wieder irgendwelche Steuervermeidungstricks der Bonzen.
Die können sich ja die besten Steuerberater und Anwälte leisten.
Bonzen, wenn der Spitzensteuersatz ab ~60.000 greift? Und von 11.000-60.000 jede Lohnerhöhung sofort mit einem höheren Steuersatz belohnt wird?

Man muss die Steuerkurve ändern, nicht das Gesamtaufkommen.

 
Dieses Ideal wurde aber schon Recht nahe gekommen. Ein Blick in einen Kibbuz ist da Recht interessant.
Alle erhalten das selbe Taschengeld. Egal ob er als Arzt andere behandelt, auf dem Feld arbeitet (damit Einkommen für den Kibbuz produziert) oder in der Küche für den Abwasch zuständig ist. Das was zum Leben benötigt wird ist gemeinschaftlich finanziert. Der Alleinstehende bekommt ein Zimmer. Das verheiratete Paar mit Kindern ein kleines Haus. Sind die Kinder aus dem Haus ziehen auch die Eltern in eine dann nur noch benötigte Wohnung. Es werden also die Bedürfnisse durch die Gemeinschaft in diesem Fall festgelegt.
Es ist die Gemeinschaft des Kibbuz welches dieses festlegt und funktioniert weil alle dieses so tragen.
Für "mein Haus, mein Auto, mein ...." ist da nicht viel Platz. Da geht es eher um das "Uns".
Davon ist unsere Gesellschaft weit entfernt.
Aber diese Utopie kann, wenn auch im kleinen, funktionieren. Die Grundlegenden Bedürfnisse sind doch bei jedem Menschen sehr gleich.

Gruß Andreas
 
Die habe ich doch gar nicht gemeint.

Das sehe ich ja genauso! ;)
Aber unsere Steuergesetze meinen, dass Du ab 62.000 "Bonze" bist, denn ab 277.000 bist Du ja sogar "reich".

Beim Rest sind wir uns einig, man muss mit niedrigem und normalen Einkommen ohne staatliche Hilfe leben können. Dazu muss man Löhne erhöhen aber auch Abgaben sinken. Momentan ist es einfach krank, dass Du als vollzeitarbeitende Person staatliche Hilfen bekommst und gleichzeitig Einkommenssteuer zahlst.
 
Die kommunistische Idee der absoluten Gleichstellung ist ja nett, aber eben auch ein unerreichbares Ideal, welches wohl in der Praxis nicht umsetzbar ist.

Was genau soll denn die "kommunistische Idee der absoluten Gleichstellung" sein? Da wird von außen jede Menge hanebüchener Kram rein interpretiert. Meist von Leuten, die sich nie damit beschäftigt und allerhöchstens mal nen betrunkenen Studenten mit Dreadlocks und Cord-Jackett betrunken am Tresen haben "philosophieren" hören...

Sowas wie "gleicher Lohn für alle" (unabhängig von Tätigkeit, Qualifikationsniveau, erbrachter Leistung) z.B. hat es meines Wissens nach im Realsozialismus nie (oder zumindest nicht flächendeckend und dauerhaft) gegeben. Und wie es dann irgendwann nach dem mythenumwobenen Übergang vom Sozialismus in den Kommunismus weitergehen sollte, darüber gab es maximal feuchte Träume, aber nie irgendein schlüssiges Konzept.
 
Was genau soll denn die "kommunistische Idee der absoluten Gleichstellung" sein? Da wird von außen jede Menge hanebüchener Kram rein interpretiert. Meist von Leuten, die sich nie damit beschäftigt und allerhöchstens mal nen betrunkenen Studenten mit Dreadlocks und Cord-Jackett betrunken am Tresen haben "philosophieren" hören...

Sowas wie "gleicher Lohn für alle" (unabhängig von Tätigkeit, Qualifikationsniveau, erbrachter Leistung) z.B. hat es meines Wissens nach im Realsozialismus nie (oder zumindest nicht flächendeckend und dauerhaft) gegeben. Und wie es dann irgendwann nach dem mythenumwobenen Übergang vom Sozialismus in den Kommunismus weitergehen sollte, darüber gab es maximal feuchte Träume, aber nie irgendein schlüssiges Konzept.
Ist das nicht die Grundidee vom Kommunismus? Ich kenne mich damit in der Tat kaum aus.
Aber dachte das was Seahawk hier geäußert hat kommunistische Ideale sind.
Mir wurde nämlich mal von jemanden gesagt das der Kommunismus nie praktiziert wurde.
Maximal der Sozialismus. Und der wurde dann oft autokratisch mißbraucht.
Als "sozialistische Diktaturen".
 
und allerhöchstens mal nen betrunkenen Studenten mit Dreadlocks und Cord-Jackett betrunken am Tresen haben "philosophieren" hören...
Wie besoffen war er denn jetzt? :huh: :D

Ist das nicht die Grundidee vom Kommunismus? Ich kenne mich damit in der Tat kaum aus.
Aber dachte das was Seahawk hier geäußert hat kommunistische Ideale sind.
Mir wurde nämlich mal von jemanden gesagt das der Kommunismus nie praktiziert wurde.
Maximal der Sozialismus. Und der wurde dann oft autokratisch mißbraucht.
Das Problem ist, dass du die Freiheit des Menschen einschränken musst und das geht nur mit Unterdrückung. Daher kenne ich keine Demokratie mit kommunistischer Wirtschaftsausrichtung.
Der freie Markt beflügelt auch Innovation. Ohne Konkurrenzkampf kein Fortschritt.
Ohne den Druck der Sowjetunion wären die Amerikaner nie auf den Mond gelandet.
 
Das Problem ist, dass du die Freiheit des Menschen einschränken musst und das geht nur mit Unterdrückung.
Absolute Freiheit ist doch eh eine Illusion. Wo Menschen zusammenkommen, um in einer Gesellschaft zu leben, müssen Regeln und Grenzen zwangsläufig etabliert und aufrecht gehalten werden.

Eine humane Gesellschaft darf nicht zulassen, dass wenige Menschen reicher werden zum Nachteil einer stets ärmer werdenden Mehrheit. In so einer Gesellschaft läuft mMn grundsätzlich was falsch und Eingriffe zugunsten einer gerechteren Verteilung ist in dem Falle ein richtiger Eingriff in die Freiheit mancher Menschen.
 
Absolute Freiheit ist doch eh eine Illusion. Wo Menschen zusammenkommen, um in einer Gesellschaft zu leben, müssen Regeln und Grenzen zwangsläufig etabliert und aufrecht gehalten werden.

Eine humane Gesellschaft darf nicht zulassen, dass wenige Menschen reicher werden zum Nachteil einer stets ärmer werdenden Mehrheit. In so einer Gesellschaft läuft mMn grundsätzlich was falsch und Eingriffe zugunsten einer gerechteren Verteilung ist in dem Falle ein richtiger Eingriff in die Freiheit mancher Menschen.
Wobei wir da vieles heute verzehrt dargestellt bekommen. Man wird man diese Umverteilung nicht mit der Einkommenssteuer in den Griff kriegen, maximal mit einer Vermögenssteuer, die aber rechtlich kompliziert ist, wenn man verfassungskonform handeln will und nicht wünschenswerte Effekte vermeiden will.

Ein Großteil des Reichtums besteht heute aus dem Besitz von Firmenanteilen, oftmals sogar Firmen, die von den "Reichen" gegründet wurden. Ich sehe immer mehr nur die Erbschaftssteuer als Hebel, denn es gibt keinen Grund warum Reichtum vorbehaltlos vererbt werden sollte. Da kann man klar definieren, dass Firmenanteile zum Beispiel steuerfrei bleiben, wenn die Erbin*der Erbe in der Firma arbeitet und die Anteile innerhalb von einer langen Frist (sagen wir 15 Jahre) nicht verkauft.

Bringt ja nichts, wenn die Tochter * der Sohn einen landwirtschaftlichen Betrieb erbt und den dann verkaufen muss, weil die Grundstücke und Geräte sehr viel wert sind.
 
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