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Großmeister(in) des Flüssigheliums
Ja, Der Verdienst ist unterm Schnitt, aber die Preise sind die gleichen wie bei uns.Nein. Mein Bruder lebt allerdings beim Vater (geschiedene Eltern) in Mecklenburg-Vorpommern, wo sich das Gehalt jedoch auf Mindestlohnniveau bewegt.
Hamburg halt. Ist in den letzten 10 Jahren unfassbar teuer geworden. Die 1000€ für das Zimmer sind normal, aber die Lage ist gut. Hamburg Eimsbüttel, nahe der Uni Hamburg.Die Wohnraumpreise sind lächerlich - wenn man denn überhaupt welchen findet. Bei 1.000 Tacken nur für ein WG-Zimmer würde ich im Strahl kotzen wollen.
Das ist das Problem. Du brauchst einen guten Job, um Kapital aufzubauen. Dazu brauchst du aber eine gute Bildung, also Studium,. Du startest mit 25 ins Berufsleben, kriegst aber nur Zeitverträge und halbe Doktorstellen. Kapital kannst du da kaum aufbauen, geschweige eine Familie gründen. Ohne ein finanziell starkes Elternhaus ist das kaum möglich.Von welcher finanziellen Sicherheit redest du? Gerade die Lebensphase im jungen Alter bzw. auch der Niedriglohnsektor, dessen notgedrungene Anhänger durch Sozialleistungen gestützt werden müssen, sind so unverschämt überreguliert. Dir wird quasi gesetzlich verboten, die finanziell etwas aufbauen zu dürfen. Dazu kommen bspw. die unwürdigen Bafög-Sätze, von denen man sich mittlerweile nicht einmal mehr eine Wohnung oder gar ein WG-Zimmer finanzieren kann.
Als ich einstieg, das ist jetzt 33 Jahre her, wurde zumindest in der Industrie noch gut bezahlt. Inzwischen aber auch nicht mehr. Fachkräftemangel gibt es nur, weil keiner mehr vernünftig bezahlen will. Bevor ich also Gas, Wasser, Klimatechnik lerne und später 2000€ bekomme, kann ich auch irgendwas machen und das gleiche verdiene und dabei nicht den ganzen Tag in der Jauche sitzen.Wenn's dann um solche Themen in den einschlägigen Zeitschriften und Zeitungen geht, kommt immer die alte Garde mit dem Argument, dass Lehrjahre keine Herrenjahre seien, an. War die Welt damals wirklich auch schon so hart abgefuckt?
Denkst du das klappt?Ich habe drei Kinder (mehr in Planung) und das ist meine Rente, so wie es auch immer schon war. Wenn man ein gesundes Familiennetz hat, in der gegenseitige Hilfe und Unterstützung ein handlungsleitender Wert sind, fällt man niemals hart.
Um dich versorgen zu können, brauchen deine Kinder anständige Jobs. Dazu ist, Verzeichnung, der Name Mustafa schwerer zu vermitteln als Andreas (du weißt ja, was ich meine).
Die Freundin meiner Tochter hat einen türkischen Hintergrund (ist hier geboren, ist Deutsche, ihre Eltern sind Deutsche, aber eben türkischer Name) und hat keine Chance auf dem Ausbildungsmarkt, weil sie keiner einstellen will. Die bewirbt sich gefühlt seit 2 Jahren, hat ein soziales Jahr gemacht (weil kein Job gefunden) und arbeitet jetzt als Aushilfe. Trotz gutem Abitur.
Natürlich wünsche ich dir ein gutes, abgesichtertes Leben im Alter und deinen Kindern Glück, wenn sie erwachsen sind, aber es wird schlicht schwerer.
Mein Bruder hat 3 Kinder, andere aus meinem Familienkreis haben auch kinder. Familie ist schon normal, aber ich würde mich meinem Kindern auch nicht aufschwatzen wollen. Die wollen schließlich ihr Leben leben.Ich kenne äußerst viele, die Familien gründen. Bin aber auch nicht Bio Deutsch und in unserem Kreis ist sowas normal. Aber jetzt verstehe ich, wieso ihr Deutschen unter 1,6 Kinder seid. Bei so nem Depri Mindsetting hätte ich auch kein Bock auf Kinder![]()
Ja, Kinder sind in Deutschland das größte Armutsrisiko, gerade weil keiner weiß, was in 10 oder 15 Jahren sein wird.Was meinst du mit leisten? Ich bin sogar Alleinverdiener und kann mir Frau + drei Kinder "leisten".
Na ja, jährlich Urlaub nicht auf der Terrasse. Das auto sollte auch keine 10 Jahre alt sein.Die Frage mit dem verzichten verstehe ich jedoch nicht ganz. Spaß bei Seite; Ich tue mich schwer mit der Frage, da wir auf nichts verzichten. Aber vielleicht leben wir auch nur bescheiden. Obwohl... wenn ich auf mein PC, die PS5, den OLED und meinen Audi draußen schaue, dann stimmt das wohl auch nicht so wirklich.
Dann eine gut ausgestattete Wohnung. Hobbys der Kinder, wie Tennis, Reiten, Musikunterricht.
Dann geht die Frau wöchentlich zum Frisör, in den Spa, Maniküre, Pediküre. Du selbst bist im Verein, spielst Darts, golfst, Kanufahren.
Die Liste kann ich endlos weiter aufzählen.
Golf ist übrigens sehr entspannend.

Dann hast du diverse Versicherungen und extra Leistungen, wie Zahnersatz oder eigenes Zimmer im Krankenhaus.
All das kostet schnell mal 2000€ pro Monat. Dazu das Leasing der Autos, sind ebenso schnell mal 1000€.
6000-8000€ netto sollte man schon verdienen.
Ich kanns nochmal aufzählen.Nimm es mir nicht übel, aber ich höre oft das Argument "Familie kann ich mir nicht leisten" und ich kann es mit Blick auf meine Realität nicht nachvollziehen. Vielleicht hat das was mit Ansprüchen und Vorstellungen zu tun. Idk??![]()

Ich würde sagen, dass mich die Hobbys meiner Kinder problemlos 600€ pro Monat gekostet haben.
Dazu gute Klamotten.
Meine Frau hat ebenfalls einen guten Kleidungsgeschmack.

Klar, man kann bei Kleidung sparen, aber wer will das wirklich?
Schicke Kleidung oder abends essen gehen ist nun mal schön, kostet aber auch.
