AfD würde ich niemals wählen. Auch nicht aus Protest.
Ich bin seit fast 30 Jahren SPD Wähler.
Es wird keine AfD in der Regierung geben. Und das ist auch gut so.
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Ich habe halt schon so stark resigniert, dass ich quasi keine etablierte Partei mehr wählen kann. Ich wohne in Berlin und in Berlin haben alle Parteien krachend versagt. Gut, liegt historisch - neben der Pseudo-Wiedervereinigung - auch daran, dass Kohl ein großes Ar***loch war und einer Stadt, die historisch schon immer auf Transferleistungen angewiesen war, den Geldhahn zu schnell zugedreht hat und das so seine Auswirkungen hatte. Das Problem ist halt, dass keine andere Partei überhaupt die Chance hat, über die 5%-Hürde zu kommen. Hab' zwar auch oft die PARTEI gewählt, weil mir das, was der Sonneborn in Brüssel gemacht hat, gut gefallen hat, die können bei den wenigen Stimmen aber leider gar nichts machen.
Sag einfach, dass sie das nicht wollen, weil sie von Leuten lobbyiert werden, bei denen sie nach der Politikzeit gut dotierte Beraterverträge bekommen.
Da werden dann 100.000€ pro Jahr ausgegeben für Null Gegenleistung. Ehemalige Politiker werden so gepudert für ihre Leistung, die sie mal im amt für das Unternehmen getan haben.
Gut. Das stimmt halt leider, so zynisch wollte ich dann aber doch nicht sein.
Das liegt vor allem daran, dass man seit der Schröder Zeit ab 1998 das Rentensystem systematisch zerstört hat, damit die Versicherungen eine Einnahmequelle mehr haben.
Schröder hat ja nicht nur das Rentensystem zerstört. Das ganze Sozialsystem in Deutschland ist im Allerwertesten. Darunter nicht nur die Sozialversicherung selbst, sondern auch das komplette Gesundheitssystem. Selbst in Großstädten gibt's mittlerweile einen krassen Ärztemangel.
Da gibt es deutlich bessere Alternativen als die rechtsextremen Klimaleugner zu wählen.
Wähle die Bierpartei. Die haben mehr Inhalt.
Die Sache ist halt, dass die Bierpartei den ohnehin schon beschädigten Karren nicht an die Wand fahren kann.
Du musst die Pensionen dann in Renten umwandeln. Das würde bedeuten´, dass Beamte weniger Geld bekommen und da ist dann Schluss. Da die Mehrzahl der Abgeordnete Beamte sind (wie Höcke auch, der ja Oberstudienrat ist) werden die sowas nie verabschieden.
Daher wird das Rentensystem vor die Wand gefahren und am Ende wird dann wieder bei dem Armen gekürzt.
Die oberen 10% schützen sich halt selbst.

Kein Wunder, dass selbst der BGH in ständiger Rechtsprechung sagt, dass Beamte gut verdienen müssen. Stell' dir nur vor, du würdest einem reich geborenen Kind sagen, es müsste jetzt mit einem Durchschnittsgehalt auskommen.
Aber meine Frau hat die Öffnungszeiten ihrer Beine stark verändert.
Mein herzliches Beileid. Ist es schon so weit, dass du dir die Öffnungszeiten nicht einmal mehr erarbeiten kannst?
Nur parisätischer Wohlfahrtsverband und Gewerkschaften.
Gewerkschaften sind mittlerweile auch schon stark durch den Kapitalismus verkommen. Die kümmern sich um ihre Kunden = Gewerkschaftsmitglieder und das war's dann. Zumindest ich wüsste nicht, wann Gewerkschaften zuletzt versucht hätten, ihre gesellschaftliche Funktion wahrzunehmen und neue Berufsgruppen zu erschließen. Wohlstandsverbände sind auch kapitalistischen Regeln unterworfen. Ich meine, es gibt ja einige Wohlfahrtsverbände, die aus ihren Altenheimen jetzt die Alten kicken, damit dort - vom Staat bezahlt - Flüchtlinge wohnen können.