Fossiles Erdgas ist so oder so EOL.
Kernenergie kann man diskutieren, wenn mir einer ein schlüssiges Entsorgungskonzept präsentiert.
Selbst dann kann man sich die Diskussion sparen. Die letzte Atomkraftwerke, die nach EU-Standards geplant wurden, hatten Realisierungszeiten von 20-30 Jahren und kWh-Kosten, die schon heute OHNE Endlagerung, also mit 50-80% Abzug, in den Bereichen eines guten Windkraftstandorts INKLUSIVE Speicherung liegen. Eine Hochrisikotechnik, die gegen die erneuerbaren anno 2050 verliert, braucht niemand. Eine Diskussion nutzt darüber nutzt nur denjenigen, die aus Prinzip bremsen wollen.
Seit wann hat ein Minister Ahnung von dem, was ein Ministerium macht?
Das ist zugegebenermaßen die seltenere Option, aber es ist eine.
Die andere wäre "Minister hat Ahnung von Personalpolitik und Menschen und stellt die richtigen ein, die Ahnung haben".
Ein dritte wäre "Minister hat Ahnung von großräumigen Zusammenhängen und findet resortübergreifend synergistische Kompromisse".
Und dann gibt es noch die Option "Habeck". Der ist als Wirtschaftsminister zwar definitiv ein Forschritt gegenüber den letzten Jahren, aber leider macht er nebenbei auch noch Verkehrsminister, Bauminister, Umweltschutzminister, Atomminister, Erneuerbareminister,....
Die bisherigen deutschen Windräder fuhren 2022 einen knapp 20% Stromüberschuss.
Das in eine Großelektrolyse rein, würde für jeden Mieter in D. 18-22 Tage heizen mit H2 bedeuten.
Für H2 gibt es eine ganze Menge wertvollerer Anwendungszwecke. Und selbst wenn man damit heizen wollte, wäre das energetisch sinnvollste wohl der Antrieb einer Erdwärmepumpe. (Was nicht heißt, dass ich Habecks Gesetz gut finde. Aber die Mängel liegen nicht in der Zielsetzung, sondern in der vollkommen Ignoranz gegenüber der Baustruktur sowie der allgemeinen Nachteile von Luftwärmepumpen und natürlich ist es allgemein die falsche Priorität gegenüber der Energieerzeugung. Halt einfach ein Gesetz für Einfamilienhäuschen mit Solardoch. Niedere Lebensformen fehlen in Habeckes Äußerungen ja auch sonst oft.)
Pellets wie Hackschnitzel ist das Zeugs, das bei der Holzproduktion aus nicht mehr industriell verwertbarer Abfall anfällt.
Wenn du es in den Wald zurückschmeisst, wird genau so schnell CO2 freigesetzt, mit dem netten Nebeneffekt, das die Wälder additiv versauern und wir ein großes Waldsterben noch on top bekommen.
Da halte ich die Wärmenutzung mit entsprechenden Filtern für deutlich umweltverträglicher.
Wer schmeißt sowas in den Wald zurück? Holzschnittabfälle sind eigentlich schon seit 10-20 Jahren gesuchter und genutzter Rohstoff. Und mit der Abkehr von Erdöl entstehen gerade in Chemie und Treibstoffwirtschaft noch weitaus höherwertige Gier danach als die bisherige Verfeuerung. So eine wertvolle Quelle gebundenen Kohlenstoffs sollte man nicht einfach verheizen.
Wenigstens kann man damit aus Sackgassen rausfahren, ohne erst eine Steckdose zu suchen

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Wasserstoff aus Wasser herstellen -- undfassbar ineffizient.
Die gerade in Bau befindlichen Anlagen sollen so bei 80% liegen, im Labor ist man bei 90% mit Aussicht auf 95%. Wenn du das als ineffizient bezeichnest, wie hälst du es dann eigentlich in deinem Körper aus?
Dann doch lieber den Strom gleich nutzen, ohne hin und her wandeln.
Also ich persönlich heize ja lieber, wenn mir kalt ist, anstatt den Strom direkt in Wärme zu verwandeln, wenn er an einem heißen Mai-Nachmittag aus den Solaranlagen sprudelt.
Also wird es sogar billiger/effizienter als jetzt alle befürchten? Prima!
Ich habe noch nichts über das geplante Gesetz gehört oder gelesen dass eine dieser Lösungen verbietet. Dass Gesetz auf die Luft-Wärmepumpe als einzige erlaubte Lösung zusammen zu streichen tuen vorallem Medien und Polit-Populisten.
Das Gesetz wird so kurzfristig und radikal vom Zaun gebrochen, dass in vielen Fällen einfach nichts anderes als eine Luftwärmepumpe verfüg- oder machbar ist. Die Kapazitäten der Erdwärmesondenbohrer sind seit langem am Limit, integrative Konzepte sind immer von der Gebäudesituation abhängig und oft initial teurer, überhaupt muss erst einmal die Energiesituation für den Verbund nachgewiesen werden und außerdem sind 65% ja nur die erste Stufe, 100% stehen drauf. Und im gleichen Zuge die Abschaffung einer öffentlichen Erdgasversorgung. Das heißt nicht-strombasierte Heizmethoden zu installieren wäre nur eine schweine teure Übergangslösung. Und bei begrenzten Netzkapazitäten ist schon die Wärmepumpe als effizienteste Elektroheizung verdammt riskant und probelmatisch. Alles andere scheidet praktisch definitiv aus, sonst hast du hier französische Zustände - mit dem kleinen Problem, dass kein zweites (respektive drittes) Deutschland danebensteht, dass gegebenfalls mit Gas und Kohle aushilft.