@Nightslaver : Und was ist daran neu?
Das ist doch schon seit Jahren bekannt.
Meine Fresse, ich hatte höfflich im Ukrainekrieg Thread nachgefragt und du veranstaltest direkt wieder ein Drama draus!
Ich kann auch gar nichts mehr posten, weil ich hab langsam wirklich keine Lust mehr auf dieses Theater hier, wenn wegen jeder Nachfrage, oder Themenaufdröslung, das direkt wieder so anfängt!
Aber die Älteren werden sagen, dass wir ohne sie den Wohlstand von heute nicht hätten. Was ja auch stimmt.
Wir hätten den Luxus von heute nicht, also u.a. Dinge wie für 50 Euro quer druch Europa zu fliegen, alleine im SUV zum 1km entfernten Bäcker, für 10 Brötchen, zu fahren, oder 1 Euro Kaffee in Wegwerfbechern aus Plastik zu trinken und im Supermarkt für 60 Cent eine Plastiktüte zu bekommen, weil man zu bequem ist einfach immer einige Jutebeutel mitzuführen, etc? Ja, das wäre dann sicherlich so nicht möglich gewesen, trotzdem hätten wir wohl noch sehr großen Wohlstand hier aber in Europa gehabt.
Von daher würde ich dir da auch nicht zustimmen wollen, das wir ohne das Verhalten der Alten diesen Wohlstand nie gehabt hätten und diese Behauptung, der älteren Generationen, ist daher, in meinen Augen, ehr als reine Rechtfertigung für eigene Fehler zu sehen. Es lebt sich schlicht bequemer und leichter, wenn die eigenen Fehler "wichtig und richtig" waren, als wenn man sich ihnen stellen muss und eingestehen, man hat im Leben eigentlich großen Mist gebaut, oder zu diesen Mist eben gut mit beigetragen.
Wer hat denn ernsthaft geglaubt, dass es unendliches Wachstum bei endlichen Ressourcen gibt?
Und das man den allgemeinen Wohlstand für ewig beibehalten kann?
Na scheinbar mehr als genug, die wählen ja u.a. genau deswegen auch AfD, FDP und CDU / CSU.
Also grob könnte man wohl sagen immer noch so mindestens um die 40% der Deutschen und selbst im Grünen Spektrum sind so einige bei für die "es muss sich was ändern" eben bedeutet "ändern müssen sich vor allen die anderen", ich selbst möchte zu 80% einfach so weitermachen wie jetzt und zuvor auch.
Aus Eigenanekdote kann ich da z.B. erzählen das bei uns, in dem Dorf wo ich ursprünglich herkomme, vor 13 Jahren Windräder gebaut werden sollten, dagegen hat sich Widerstand geregt, der sie nicht vor der eigenen Tür wollte.
Der Kopf des Ganzen, der das auch organisiert hat war *Trommelwirbel* ein Lokalpolitiker der Grünen. Blockiert hat man das Ganze dann indem man behauptet hat das da, wo sie gebaut werden sollten, eine seltene Käferart leben würde.
Die Windräder stehen 13 Jahre später immer noch nicht, die Käfer wurden nie gesehen / gefunden, so geht Umweltpolitik, Windräder ja, total wichtig, aber nicht genau vor meiner eigenen Haustür!
Umverteilung ist auch so eine schöne Idee: leider nehmen die Bonzen ihr Geld lieber mit ins Grab als was davon abzugeben.
Hier geht es nicht um Umverteilung, sondern darum das der der 30-50 Jahre zügellos leben konnte jetzt am meisten sparen sollte, wenn er von anderen Opfer verlangt. Also nichts mehr mit privat fliegen (ohne gerechtfertigten beruflichen Anlass), nichts mehr mit Kreuzfahrten, nichts mehr mit Verbrenner und SUV kaufen bis 2035, nichts mehr mit Eigenheim bauen, das nicht 100% natürlich nachwachsenden Rohstoffen errichtet wird und Energieneutral ist, usw. usf.
Wer von anderen fordert sich künftig deutlich einschrenken zu müssen, der die letzten 30-50 Jahre sowieso schon nicht komplett rücksichtslos leben konnte und es so wie bisher auch nie wird, während man selbst so weiter macht, sollte der erste sein der in die Pflicht genommen wird, das auch mustergültig vorzuleben, weil er hatte 30-50 Jahre auch auf Kosten derer gelebt, die heute noch weiter sparen sollen.