Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Die Cum-Ex Sache ist wohl immer noch nicht abgeschlossen.
 
Die Cum-Ex Sache ist wohl immer noch nicht abgeschlossen.
Ist jemals bei irgendeinem Untersuchungsausschuss was bei raus gekommen?
Scholz kann sich nicht mehr erinnern (was natürlich ein Witz ist, weil Scholz ja Akten frisst wie kein anderer und weiß genau, was los ist) und damit ist die Sache erledigt.
 
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Hier gebe ich Jens Spahn Ausnahmsweise mal Recht. Man wird dadurch viele Bürger verlieren.
Was die Akzeptanz grüner Politik angeht.
Und bei der nächsten Bundstagswahl werden alle Regierungsparteien dafür abgestraft und abgewählt vermute ich.
Von meinen Eltern die Gasheizung ist über 30 Jahre alt. Eine neue Heizung mit Wärmepumpe kostet ca 60K Euro.
Selbst wenn der Staat davon 50% übernimmt sind das immer noch 30K.
Wer soll das alles bezahlen?
Aber es gibt wohl Ausnahmeregelung ab 80 Jahren. Meine Mutter ist 83. Mein Vater nicht ganz 80.
Doch was soll das alles? Da wird wirklich versucht mit der Brechstange das durchzudrücken.
Was die Regierung Merkel zwei Jahrzehnte lang versäumt hat.
 
Hier gebe ich Jens Spahn Ausnahmsweise mal Recht. Man wird dadurch viele Bürger verlieren.
Was die Akzeptanz grüner Politik angeht.
Das Problem ist, dass die Union kein Konzept hat. Die verschleppen immer nur und fangen nichts an, weil sie Angst haben, vom Wähler bestraft zu werden.
Sie man an Helmut Kohl. Von der Zusammenschließung 1990 bis 1998 ist nicht passiert und erst Schröder hat ab 1998 die Agenda Politik eingeführt, was dazu führte, dass der Wähler die SPD abgestraft hat und sie deswegen 16 Jahre lang nicht mehr im Kanzleramt war.
Merkel hat 16 Jahre nichts gemacht obwohl man sie zum Klimakanzler erklärt hatte (Springer Presse mal wieder). Jetzt wird es höchste Zeit, dass was passiert und wieder blockiert die Union. Das fängt schon mit der sinnfreien Diskussion über die Atomkraft an und den Unsinn, den Söder von sich gibt.
Und bei der nächsten Bundstagswahl werden alle Regierungsparteien dafür abgestraft und abgewählt vermute ich.
Ja, ich gehe davon aus, dass Merz ins Kanzleramt kommen wird und dann gibt es wieder Verschleppung und Aussitzen.
Von meinen Eltern die Gasheizung ist über 30 Jahre alt. Eine neue Heizung mit Wärmepumpe kostet ca 60K Euro.
Selbst wenn der Staat davon 50% übernimmt sind das immer noch 30K.
Wer soll das alles bezahlen?
Meine Heizung ist 20 Jahre alt. Sobald die Förderung steht, bzw. ich weiß, was es gibt, werde ich umrüsten und auch auf Wärmepumpe gehen.
Man könnte meine Gasanlage theoretisch auch mit Wasserstoff betreiben, aber wo soll der Wasserstoff herkommen? Ich kann dieses Gelaber von Technologieoffenheit nicht mehr hören. Es gibt nicht mal einen Markt für Wasserstoff, weil der einfach zu klein ist. Niemand weiß, was das mal kosten wird, aber Methan wird in den nächsten 10 Jahren und darüber hinaus so teuer werden, dass das keine Alternative mehr sein wird.
Ergo muss jetzt gehandelt werden und nicht in einem Jahr oder in 10 Jahren.
Natürlich braucht es Förderung und günstige Kredite aber Methan oder Öl wird irgendwann unbezahlbar werden. Was dann?
Was man braucht sind verlässliche Termine und gute Planung, nicht dass wir den Wärmepumpenmarkt den Asiaten überlassen, wie das schon bei Photovoltaik passiert ist.
Aber es gibt wohl Ausnahmeregelung ab 80 Jahren. Meine Mutter ist 83. Mein Vater nicht ganz 80.
Doch was soll das alles? Da wird wirklich versucht mit der Brechstange das durchzudrücken.
Was die Regierung Merkel zwei Jahrzehnte lang versäumt hat.
Ja, weil Merkel nichts gemacht hat, die Lage aber dramatisch geworden ist, muss jetzt schneller was passieren. Andere Länder haben da schon Vorsprung, den wir aufholen müssen, aber mit der Union an der Spitze sehe ich das nicht.
Dass da mal wieder handwerkliche Fehler passieren, ist in der Politik ja nichts Neues, da jede Partei eigene Interessen durchsetzen will, wie man ja an der FDP sehen kann, die populistisch vorgehen um bei der nächsten Landtagswahl was abzugreifen.
 
Man könnte meine Gasanlage theoretisch auch mit Wasserstoff betreiben, aber wo soll der Wasserstoff herkommen? Ich kann dieses Gelaber von Technologieoffenheit nicht mehr hören. Es gibt nicht mal einen Markt für Wasserstoff, weil der einfach zu klein ist.
Eben. Deswegen verstehe ich das nicht. Man kann doch erst eine Umstellung hinbekommen, wenn auch die Ressourcen dafür zur Verfügung stehen. :ka:

Und was Wärmepumpen angeht: der größte deutsche Hersteller "Viessmann" wurde gerade an die Amis verkauft.:schief:
 
Und was Wärmepumpen angeht: der größte deutsche Hersteller "Viessmann" wurde gerade an die Amis verkauft.:schief:
Was irgendwie logisch ist.
Carrier Global ist ein ähnliches Traditionsunternehmen mit bewegter Geschichte und der Gründer der Erfinder der Klimaanlage.
Um gegen den preislichen wie dem Massenvolumendruck aus Ostasien (Primäre LG + Samsung) in diesem aufkommenden riesigen Markt Bestand zu haben, muss man sich globaler und größer aufstellen.

Man hätte das natürlich in D. anders aufstellen können.
Zeitlich bzgl. der Gesetzgebung, den Unternehmen Perspektiven/Liefergarantien aufzeigen, die Technologie als kritische Kerntechnologie erklären (Verkäufe schwieriger gestalten) usw..
Hat man aber nicht.
Kinderbuchautor Habeck hat zuerst geschossen und dann erst gefragt.
Und jetzt hat ihn der Wilde Westen kalt eingeholt.
 
Und was Wärmepumpen angeht: der größte deutsche Hersteller "Viessmann" wurde gerade an die Amis verkauft.:schief:
Jetzt muss man noch die Produktion auslagern, bzw. die Produktion ganz stoppen und der Käufer hat nen Konkurrenten weniger, die deutschen Angestellten mehr Freizeit und der vorstand von Viessmann mehr Kohlen auf Konto...ist doch Win-Win für alle.
 
Hatte eigentlich jemand vor etwa einen Monat Anne Will geschaut und Göring-Eckardts Auftritt dort, welchen man wohl treffend bündig so zusammenfassen kann:

"Wir werden nicht mehr in dem Wohlstand leben können, in welchen wird die letzten 40-50 Jahre gelebt haben.
Das heißt nicht das wir keinen Wohlstand haben werden und gut Leben können, wir werden dann nur einen Wohlstand des Weniger haben."

Carsten Stahl hatte dazu auch in einem kurzen Video geäußert, was ich mir gerade angeschaut hatte und auch wenn ich wirklich absolut kein Fan von Stahl bin und er dort Stellenweise klar, wie fast immer bei ihm, sehr stark verallgemeinert, hat er doch schon irgendwie in seiner Kernaussage recht, die man wohl so zusammenfassen kann:

Es ist durchaus irgendwo unverschämt das sich dort Menschen hinstellen die, die letzten 30-50 Jahre klare Profitieure und Gewinner des Status Quo waren und nun von oben herrab den gesellschaftlichen / sozialen Verlierern erzählen wollen das sie sich ja als "Gesellschaft" künftig gefälligst (noch) mehr einschränken müssten, während man bei ersteren davon selbst bisher wenig Bereitschaft dazu sieht und sich bei Aktivisten und Bewegungen oft die mit Forderungen hervortun, die ebenfalls nicht aus sozialschwachen Verhältnissen kommen und nicht selten vermutlich später noch Erbschaften antreten können.

Im Grunde müssten wirklich gerade die am stärksten in die Pflicht genommen werden und heute mit "Musterbeispiel" vorrangehen, die die letzten 40-50 Jahre gut leben konnten, weil jeder der heute maximal 20 bis 30 ist wird niemals so "ausschweifend" leben können, wie diese Leute über Jahrzehnte gelebt haben, leben konnten und immer noch leben, wo sie mal wieder Wasser predigen, aber selber für sich weiter Wein beanspruchen.
Man kann nicht von 20 Millionen Deutschen verlangen noch mehr zu verzichten, die sowieso schon auf vieles verzichten mussten und müssen, während man selbst, als jemand der nicht verzichten musste beansprucht, aber auch weiterhin weniger zu verzichten!

Das kann man niemanden als sozial gerecht verkaufen, sicher nicht als gesellschaftlich gerecht und sicherlich auch nicht als redlich und das wird auch nicht unbemerkt bleiben und nur zu weiterer Spaltung und Unfrieden in der Gesellschaft führen.
 
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Hatte eigentlich jemand vor etwa einen Monat Anne Will geschaut und Göring-Eckardts Auftritt dort, welchen man wohl treffend bündig so zusammenfassen kann:

"Wir werden nicht mehr in dem Wohlstand leben können, in welchen wird die letzten 40-50 Jahre gelebt haben.
Das heißt nicht das wir keinen Wohlstand haben werden und gut Leben können, wir werden dann nur einen Wohlstand des Weniger haben."

Carsten Stahl hatte dazu auch in einem kurzen Video geäußert, was ich mir gerade angeschaut hatte und auch wenn ich wirklich absolut kein Fan von Stahl bin und er dort Stellenweise klar, wie fast immer bei ihm, sehr stark verallgemeinert, hat er doch schon irgendwie in seiner Kernaussage recht, die man wohl so zusammenfassen kann:

Es ist durchaus irgendwo unverschämt das sich dort Menschen hinstellen die, die letzten 30-50 Jahre klare Profitieure und Gewinner des Status Quo waren und nun von oben herrab den gesellschaftlichen / sozialen Verlierern erzählen wollen das sie sich ja als "Gesellschaft" künftig gefälligst (noch) mehr einschränken müssten, während man bei ersteren davon selbst bisher wenig Bereitschaft dazu sieht und sich bei Aktivisten und Bewegungen oft die mit Forderungen hervortun, die ebenfalls nicht aus sozialschwachen Verhältnissen kommen und nicht selten vermutlich später noch Erbschaften antreten können.

Im Grunde müssten wirklich gerade die am stärksten in die Pflicht genommen werden und heute mit "Musterbeispiel" vorrangehen, die die letzten 40-50 Jahre gut leben konnten, weil jeder der heute maximal 20 bis 30 ist wird niemals so "ausschweifend" leben können, wie diese Leute über Jahrzehnte gelebt haben, leben konnten und immer noch leben, wo sie mal wieder Wasser predigen, aber selber für sich weiter Wein beanspruchen.
Man kann nicht von 20 Millionen Deutschen verlangen noch mehr zu verzichten, die sowieso schon auf vieles verzichten mussten und müssen, während man selbst, als jemand der nicht verzichten musste beansprucht, aber weniger auch weiterhin weniger zu verzichten!

Das kann man niemanden als sozial gerecht verkaufen, sicher nicht als gesellschaftlich gerecht und sicherlich auch nicht als redlich und das wird auch nicht unbemerkt bleiben und nur zu weiterer Spaltung und Unfrieden in der Gesellschaft führen.
Amen, Bruder!
Hast mir aus der Seele gesprochen.
Leider wird aber Vermögen von oben nach unten verteilt, und den Profiteuren dieses Systems ist es aus offensichtlichen Gründen nicht gelegen, dass das Vermögen gerechter aufgeteilt wird, weil das im Umkehrschluss das Verzichten auf manche Privilegien und Ressourcen bedeuten würde. Der Appell auf das Ideal einer gerechteren Gesellschaft stößt daher eher auf tauben Ohren.
Und ich bezweifle, dass sich das so schnell ändern wird, da die heutigen Strukturen ja sehr tief in der Gesellschaft historisch verwurzelt sind.
 
@Nightslaver : Und was ist daran neu?
Das ist doch schon seit Jahren bekannt.

Die älteren Generationen haben in "Saus und Braus" gelebt mit allen Konsequenzen die da zu gehören.
Und die Nachfolgegenerationen müssen das ausbaden.
Aber die Älteren werden sagen, dass wir ohne sie den Wohlstand von heute nicht hätten. Was ja auch stimmt.
Wer hat denn ernsthaft geglaubt, dass es unendliches Wachstum bei endlichen Ressourcen gibt?
Und das man den allgemeinen Wohlstand für ewig beibehalten kann?
Umverteilung ist auch so eine schöne Idee: leider nehmen die Bonzen ihr Geld lieber mit ins Grab als was davon abzugeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nightslaver : Und was ist daran neu?
Das ist doch schon seit Jahren bekannt.
Meine Fresse, ich hatte höfflich im Ukrainekrieg Thread nachgefragt und du veranstaltest direkt wieder ein Drama draus!
Ich kann auch gar nichts mehr posten, weil ich hab langsam wirklich keine Lust mehr auf dieses Theater hier, wenn wegen jeder Nachfrage, oder Themenaufdröslung, das direkt wieder so anfängt!

Aber die Älteren werden sagen, dass wir ohne sie den Wohlstand von heute nicht hätten. Was ja auch stimmt.
Wir hätten den Luxus von heute nicht, also u.a. Dinge wie für 50 Euro quer druch Europa zu fliegen, alleine im SUV zum 1km entfernten Bäcker, für 10 Brötchen, zu fahren, oder 1 Euro Kaffee in Wegwerfbechern aus Plastik zu trinken und im Supermarkt für 60 Cent eine Plastiktüte zu bekommen, weil man zu bequem ist einfach immer einige Jutebeutel mitzuführen, etc? Ja, das wäre dann sicherlich so nicht möglich gewesen, trotzdem hätten wir wohl noch sehr großen Wohlstand hier aber in Europa gehabt.

Von daher würde ich dir da auch nicht zustimmen wollen, das wir ohne das Verhalten der Alten diesen Wohlstand nie gehabt hätten und diese Behauptung, der älteren Generationen, ist daher, in meinen Augen, ehr als reine Rechtfertigung für eigene Fehler zu sehen. Es lebt sich schlicht bequemer und leichter, wenn die eigenen Fehler "wichtig und richtig" waren, als wenn man sich ihnen stellen muss und eingestehen, man hat im Leben eigentlich großen Mist gebaut, oder zu diesen Mist eben gut mit beigetragen.

Wer hat denn ernsthaft geglaubt, dass es unendliches Wachstum bei endlichen Ressourcen gibt?
Und das man den allgemeinen Wohlstand für ewig beibehalten kann?
Na scheinbar mehr als genug, die wählen ja u.a. genau deswegen auch AfD, FDP und CDU / CSU.
Also grob könnte man wohl sagen immer noch so mindestens um die 40% der Deutschen und selbst im Grünen Spektrum sind so einige bei für die "es muss sich was ändern" eben bedeutet "ändern müssen sich vor allen die anderen", ich selbst möchte zu 80% einfach so weitermachen wie jetzt und zuvor auch.

Aus Eigenanekdote kann ich da z.B. erzählen das bei uns, in dem Dorf wo ich ursprünglich herkomme, vor 13 Jahren Windräder gebaut werden sollten, dagegen hat sich Widerstand geregt, der sie nicht vor der eigenen Tür wollte.
Der Kopf des Ganzen, der das auch organisiert hat war *Trommelwirbel* ein Lokalpolitiker der Grünen. Blockiert hat man das Ganze dann indem man behauptet hat das da, wo sie gebaut werden sollten, eine seltene Käferart leben würde.

Die Windräder stehen 13 Jahre später immer noch nicht, die Käfer wurden nie gesehen / gefunden, so geht Umweltpolitik, Windräder ja, total wichtig, aber nicht genau vor meiner eigenen Haustür!

Umverteilung ist auch so eine schöne Idee: leider nehmen die Bonzen ihr Geld lieber mit ins Grab als was davon abzugeben.
Hier geht es nicht um Umverteilung, sondern darum das der der 30-50 Jahre zügellos leben konnte jetzt am meisten sparen sollte, wenn er von anderen Opfer verlangt. Also nichts mehr mit privat fliegen (ohne gerechtfertigten beruflichen Anlass), nichts mehr mit Kreuzfahrten, nichts mehr mit Verbrenner und SUV kaufen bis 2035, nichts mehr mit Eigenheim bauen, das nicht 100% natürlich nachwachsenden Rohstoffen errichtet wird und Energieneutral ist, usw. usf.

Wer von anderen fordert sich künftig deutlich einschrenken zu müssen, der die letzten 30-50 Jahre sowieso schon nicht komplett rücksichtslos leben konnte und es so wie bisher auch nie wird, während man selbst so weiter macht, sollte der erste sein der in die Pflicht genommen wird, das auch mustergültig vorzuleben, weil er hatte 30-50 Jahre auch auf Kosten derer gelebt, die heute noch weiter sparen sollen.
 
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Meine Fresse, ich hatte höfflich im Ukrainekrieg Thread nachgefragt und du veranstaltest direkt wieder ein Drama draus!
Ich kann auch gar nichts mehr posten, weil ich hab langsam wirklich keine Lust mehr auf dieses Theater hier, wenn wegen jeder Nachfrage, oder Themenaufdröslung, das direkt wieder so anfängt!
Ich wollte nur mal zeigen das ich das umgekehrt genauso kann. ;)
Wir hätten den Luxus von heute nicht, also u.a. Dinge wie für 50 Euro quer druch Europa zu fliegen, alleine im SUV zum 1km entfernten Bäcker, für 10 Brötchen, zu fahren, oder 1 Euro Kaffee in Wegwerfbechern aus Plastik zu trinken und im Supermarkt für 60 Cent eine Plastiktüte zu bekommen, weil man zu bequem ist einfach immer einige Jutebeutel mitzuführen, etc?
Und das quasi jeder Haushalt mindestens einen Fernseher hat. Internet haben auch die meisten. Moderne Haushaltsgeräte usw. Vor 50-60 Jahre konnten sich das nur Wenige leisten.

Hier geht es nicht um Umverteilung, sondern darum das der der 30-50 Jahre zügellos leben konnte jetzt am meisten sparen sollte, wenn er von anderen Opfer verlangt, also nichts mehr mit fliegen (ohne gerechtfertigten beruflichen Anlass), nichts mehr mit Verbrenner und SUV kaufen bis 2035, nichts mehr mit Eigenheim bauen das nicht 100% natürlich Rohstoffen errichtet wird und Energieneutral ist, usw. usf.
Wer von anderen fordert sich künftig deutlich einschrenken zu müssen, der 30-50 Jahre nicht rücksichtslos leben konnte und es so wie bisher auch nie wird, während man selbst so weiter macht, sollte der erste sein der in die Pflicht genommen wird das auch mustergültig vorzuleben, weil er hatte 30-50 Jahre auf Kosten derer gelebt, die heute sparen sollen.
Hier stimme ich dir voll zu. Es ist schwierig andere zum Verzicht aufzurufen, wenn man selber es nicht vorgelebt hat und es auch jetzt nicht tut.
 
Und das quasi jeder Haushalt mindestens einen Fernseher hat. Internet haben auch die meisten. Moderne Haushaltsgeräte usw. Vor 50-60 Jahre konnten sich das nur Wenige leisten.
Waschmaschinen, Fernseher und Computer / Internet (sofern man nicht wie einige hier meint am besten alle 8-13 Monate direkt den neusten dicksten shit kaufen zu müssen) sind doch auch der geringste Anteil an der Problematik der Klimaerwärmung, weil eine Waschamaschine, die auch wirklich 15 Jahre benutzt wird, hat ihre Herstellung und Betrieb (bei richtiger Ausnutzung) auch mehrfach bereits wieder eingespielt.
 
Waschmaschinen, Fernseher und Computer / Internet (sofern man nicht wie einige hier meint am besten alle 8-13 Monate direkt den neusten dicksten shit kaufen zu müssen) sind doch auch der geringste Anteil an der Problematik der Klimaerwärmung, weil eine Waschamaschine, die auch wirklich 15 Jahre benutzt wird, hat ihre Herstellung und Betrieb (bei richtiger Ausnutzung) auch mehrfach bereits wieder eingespielt.
Ich meinte es ja nur darauf bezogen, dass sowas vor 50-60 Jahre reiner Luxus war.
In den 50´ern und 60´ern hatten die meisten soviel ich weiß nur schwarz-weiß Fernseher.
Wenn sie denn überhaupt schon einen Fernseher hatten.
Spülmaschinen gab es da noch nicht. Und Heimcomputer auch nicht.
Und wenn man mal überlegt, was Computer wie der C-64 gekostet haben als sie rausgekommen sind.
Heutzutage hat jedes Handy die tausendfache Rechenleistung und kostet nur ein Bruchteil davon.

Das mit dem Klima ist noch eine ganz andere Sache.



Edit: Und hier noch was anderes, wie ich finde wichtiges, was das Gesundheitswesen betrifft:

Kinder- und Jugendärzte haben sich in einem Brandbrief an Gesundheitsminister Lauterbach gewandt. Es fehle an kindgerechten Fieber- und Schmerzmedikamenten, warnen die Mediziner. Die Politik müsse die Produktion in Europa sicherstellen.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hat vor einem zunehmenden Mangel an Medikamenten für Kinder gewarnt. "Wir behandeln schon jetzt fernab der Leitlinien, und der nächste Herbst steht vor der Tür. Wir werden wieder in eine Versorgungsnot geraten, die noch schlimmer werden könnte als zuletzt", sagte Verbandspräsident Thomas Fischbach der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Es fehle an Fieber- und Schmerzmedikamenten in kindgerechter Darreichungsform. Auch Penicillin gebe es derzeit nicht. Fischbach forderte, die Herstellung von Medikamenten für Kinder in Deutschland zu fördern. Es müsse für die Hersteller wieder ausreichend attraktiv sein, die Medikamente zu produzieren. Dafür müsse die Politik sorgen.
Quelle: Kinderärzte schreiben Brandbrief an Lauterbach

Laut Karl Lauterbach ist ein Gesetz in Planung welches Lieferengpässe bei Medikamenten verhindern soll.
Es sind nämlich auch Erwachsene betroffen. Und das schon seit Jahren.
Weil man Medikamente u.a. billig in China und Indien herstellen lässt.
Ich bin selber auf gewisse Medikamente angewiesen und wenn ich die nicht mehr bekomme, dann würde sogar mein Leben auf dem Spiel stehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es sind nämlich auch Erwachsene betroffen. Und das schon seit Jahren.
Weil man Medikamente u.a. billig in China und Indien herstellen lässt.
Es sind so einige betroffen, es gibt z.b. auch so einige Engpässe bei der Verfügbarkeit von diversen Antidepressiva, für Psychiater wird es da langsam auch schon zum reinsten "Bullshitbingo", da dann noch verträgliche Medikamente zu finden, da gerade bei älteren Patienten mitunter einige (die z.B. die QTc-Länge beeinflussen) oft nicht verschrieben werden können.
 
Den Teil mit den "Medikamenten für Kinder" verstehe ich nicht. Zeit meines Lebens hat man für Kinder eben weniger ml, eine halbe Tablette etc. genommen. Und auch alles was ich jetzt noch in der Hausapotheke habe hat Anweisungen und Teilstriche für Kinder. Ich hab noch nie ein "Kindermedikament" gesehen.
 
Den Teil mit den "Medikamenten für Kinder" verstehe ich nicht. Zeit meines Lebens hat man für Kinder eben weniger ml, eine halbe Tablette etc. genommen. Und auch alles was ich jetzt noch in der Hausapotheke habe hat Anweisungen und Teilstriche für Kinder. Ich hab noch nie ein "Kindermedikament" gesehen.
Wenn die schon "von Haus aus" richtig dosiert sind, ist das einfacher zu handhaben und auch sicherer. Um Fehldosierungen zu vermeiden.
 
Wenn die schon "von Haus aus" richtig dosiert sind, ist das einfacher zu handhaben und auch sicherer. Um Fehldosierungen zu vermeiden.
Medikamente werden an Männern für Männer getestet. An Kindern wird gar nicht getestet, weils Kinder sind und an Frauen wird auch nicht getestet, weils Frauen sind. Daher nimmt man an, dass man die Dosis einfach nur reduzieren muss, aber Studien gibts keine, ob das auch stimmt.
 
Auch bei Frauen werden Medikamente getestet. Das war vor Jahren schonmal Thema im WiPoWi, als eine alte Frau hier noch schrieb.
BfArM - Formales im Bereich Klinik (Besonderheiten) - Was ist unter der Begrundung fur die Geschlechterverteilung zu verstehen?

Geschlecht, Dosis, Wirkung: Warum der kleine Unterschied wichtig ist - Ärztekammer Nordrhein

https://www.g-ba.de/bewertungsverfahren/nutzenbewertung/
Übersicht zulassungsrelevanter Studien für Medikamente. Die geschlechtsspezifische Auswertung, sofern für das Medikament vorhanden bzw. nötig, findet sich unter Modul 4 und dort die Punkte 4.2.5.5 und 4.3.1.

European Medicines Agency - Human medicines - European public assessment reports
Findet sich unter "product information" und im jeweiligen PDF unter dem Punkt "gender".

Alte Frau:
Arzneimittel wirken unterschiedlich bei Mann und Frau - Mensch - Wissen - WDR


Es sind weite Teile der Physiologie unterschiedlich, wenn es Dich interessiert, recherchiere hier
Physiologie Unterschiede frauen manner - Google Scholar

Innerhalb unterschiedlicher Ethnien sind die Unterschiede geringer, als zwischen Mann und Frau, aber vorhanden,
denkt man zum Beispiel an Möglichkeiten des Energieumsatzes von Inuits zu Pygmäen. Es geht war im Artikel mehr
um Physiognomie denn Physiologe, aber es ist eng verbunden.
Das ist der Unterschied zwischen trivialen Zeitungsartikeln, die in einfachsten Worten und mit einfachsten und dann noch sprachlichen simplifizierten Zusammenhängen arbeiten, und wissenschaftlichen Fachpublikationen. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind riesig, weit über den offensichtlichen und bekannten Hormonhaushalt hinaus. Es betrifft die Mitrochondrien, das Immunsystem, etc. Aber wir entfernen uns vom Thema. Es sollte nur als Randindex dienen, um zu erkennen, dass wissenschaftliche Forschung bisher vom "weißen Mann" ausgewählt, getrieben und bewertet wird. Andere haben vor hundert Jahren auch nicht geforscht, ist also kein Vorworf, sondern eine Feststellung. Wenn wir endlich bemüht wären, auch anderen Gesellschaftlichen Gruppen unbegrenzten Zugang zu höheren Forschungsämten zu ermöglichen, würden sich erforschte Inhalte und Bewertungen vermutlich, so die These, verändern. Für mich klingt das schlüssig. Männer z.B. forschen an Viagra imd Operationen zur Penisverlängerung, Frauen würden Malariamittel erforschen. Mit letzterem ist zwar extrem viel zu erreichen, aber kein Geld zu verdienen.

Lies, wenn es Dich interessiert, sowas und nicht Die Welt.
Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Pharmakokinetik und -dynamik von Arzneimitteln | SpringerLink
Thieme E-Journals - Physiologische Änderungen des Mineralhaushaltes in Abhängigkeit von Lebensalter und Geschlecht / Abstract

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Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht hätte man mal vor Jahren "präventiv" tätig werden sollen, statt nur die Hand aufzuhalten, abzukassieren und fleißig abzunicken (was die Pharmariesen so alles schick fänden), dann müsste man jetzt nicht in Bayern solche "Moves" bringen und unzugelassene und nicht registrierte Medikamente für Kinder "temporär" für die Einfuhr zulassen.
Aber hey, sind ja nur die Bürger, die sollen ruhig den "Wohlstand des Weniger" genießen. :rollen:

Wegen Medikamentenmangels will Bayern vorübergehend die Einfuhr in Deutschland nicht zugelassener Antibiotika-Säfte für Kinder erlauben. "Wir in Bayern lassen nichts unversucht, um die Lage zu verbessern", erklärte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Wochenende.
...
Der Bund hatte am Dienstag offiziell einen "Versorgungsmangel" bei antibiotischen Säften für Kinder festgestellt. Somit ist es den Landesbehörden nach Holetscheks Worten nun möglich, im Einzelfall vorübergehend von Vorgaben des Arzneimittelgesetzes abzuweichen.
...
Die bayerischen Bezirksregierungen sollen dementsprechend nun in einer neuen Allgemeinverfügung befristet den Import antibiotischer Säfte erlauben, die in Deutschland nicht zugelassen oder registriert sind. "So können die Pharmagroßhändler, Pharmafirmen und Apotheken unbürokratisch handeln", sagte Holetschek.
Ist ja nicht so als hätten sich die Anzeichen dafür nicht wieder mal seit Jahren / Jahrzehnten vorher schon angekündigt.

 
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