Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Auch der von dir herbeigesehnte "soziale" Kapitalismus, mit seinen in den wirtschaftlichen Zentren besseren Aufstiegsmöglichkeiten und kollektivvertraglich geregelten sowie bis zu einem gewissen Punkt auch gesicherten Arbeitsplätzen, degradiert die Menschen zum Humankapital, unterwirft sie dem Selbstoptimierungswahn und Konkurrenz und macht sie hässlich und brutal.
Auch er ist und bleibt eine auf Warenproduktion, Marktwirtschaft, Investition von Kapital, Privateigentum, Lohnarbeit und Profit beruhende Produktionsweise. Ebenso eine Gesellschaftsordnung, deren sozialen, politischen, kulturellen und rechtlichen Verhältnisse durch die Herrschaft des Kapitals und seiner Verwertungs- und Akkumulationszwänge bestimmt werden. Die Herrschaft des Kapitals hat daher auch in diesem "sozialen" Kapitalismus Systemcharakter und dem hat sich alles andere, in allen Lebensbereichen, unterzuordnen.
Das habe und streite ich doch gar nicht ab, aber das ist die Richtung in die man sich erst einmal als ersten Schritt überhaupt bewegen müsste, um etwas zumindest ein wenig zum besseren zu ändern.
Auch weil du einen kompletten gesellschaftlichen Umbruch, von heute auf morgen, sowieso vermutlich nicht hinbekommen wirst, außer du bist bereit dafür viele, viele, sehr viele Köpfe rollen zu lassen und selbst dann ist Erfolg nicht garantiert (wie die Geschichte immer wieder lehrt).
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht nach meinem Verständnis, bzw. nach dem, was demnächst passieren wird. Ein Blick in die Zukunft....
Alle meckern ja, dass Flüchtlinge, bzw. Asylanten (ein blödes Wort, gibt es was Besseres?) nicht arbeiten dürfen.
Ergo wird die Union, wenn sie ab 2025 wieder ins Kanzleramt einziehen wird (:D :ugly: ), dafür sorgen, dass die eben genannten Personengruppen arbeiten dürfen, bzw. müssen, um Unterstützung zu bekommen. Dafür wird der Mindestlohn für diese Gruppeausgesetzt. So hast du wieder Menschen, die eine billige Arbeitskraft sind, keine Arbeit ablehnen können ,weil sie sonst abgeschoben werden und dafür sorgen, dass es wieder Menschen gibt, die in Deutschland für 5€ die Stunde arbeiten.
Die Jobs fallen in der Tat nicht weg, aber sie werden nun von Menschen erledigt, für die der Mindestlohn nicht gelten wird.
Hab ich erwähnt, dass die Grünen als Koalitionspartner dem zugestimmt haben? ;)

Verstehe nicht, was das mit dem zuvor gesagten zu tun hat. Und mit der Zukunft hat es auch eher wenig gemeinsam - eine Arbeitserlaubnis für Asylbewerber (k.A. wie der aktuelle politisch korrekte Ausdruck ist. Der wechselt ungefähr halb so häufig wie der für N-Bewortete und ich habe bei beiden aufgegeben, auf dem Laufenden bleiben zu wollen. Wer verstanden werden will, soll einen Möglichkeit finden, sich verständlich auszudrücken.) wäre eine massiver Migrationsanreiz und ich wüsste nicht, dass die Union sowas jemals angestrebt hat. Ist im Gegenteil eher eine Grüne Förderung (wenn auch ohne Mindestlohnausnahme. Aber man kann als Kompromiss ja einfach eine irreguläres Arbeitsverhältnis wie 1-€-Jobs oder Studentenpraktika draus machen und schon gilt der Mindestlohne nicht mehr.)

Das Problem ist, dass du für eine Änderung der Sozialpolitik in Deutschland keine Mehrheit im Bundestag hast, obwohl das vermutlich mindestens 50% der Bevölkerung betrifft.
Perfekte Lobbyarbeit, würde ich mal sagen.

Tjo. Demokratie sorgt halt nicht dafür, dass ein Volk die Regierung kommt, die es braucht, sondern die, die es verdient.

Ich weiß nicht, ob die Ausbildung in der Ukraine schlechter ist als bei uns, jedenfalls hatte ich länger mit ihr sprechen können und sie war spürbar unterfordert. Sie erzählte, was man in der Ukraine alles machte, mit welchen Mitteln man arbeitete und dass die Digitalisierung in Deutschland eher nach Dritte Welt aussieht,
Ich hab mir jedenfalls keine Sogen um mein Leben gemacht.

Das "nicht wissen" ist das Problem. Viele Ausbildungen weltweit sind durchaus gut, aber sie sind halt nicht identisch. Möglich, dass die ukrainische Krankenschwestern in einigen Punkten 120% dessen kann, was deutsche beherrschen. Genau wie der Palästinenser einen echten Vorteil bei der Planung von Moscheen hätte. Aber es kann auch sein, dass es irgendwo einen Punkt gibt, an dem die Ukraine nur 80% von dem lehrt, was Deutschland einer Krankenschwester beibringt. Z.B. weil irgend einem bestimmte Tätigkeit, die bei uns Schwestern machen, dort von Assistenzärzten übernommen wird. Oder schlichtweg weil nicht-digitale, deutsche Dokumentation gar nicht auf dem Stundenplan steht, dieser Papierkram in Teilen aber (lebens-)wichtig für die künftige Behandlung des Patienten ist. Leider dokumentiert keine einzige Ausbildungsorganistation weltweit ihre Lehrinhalte und -methoden für ausländische Ämter. Es gibt vermutlich über 100 amtliche Krankenschwesterausbildungen weltweit und noch mal ein paar dutzend informelle sowie eine vergleichbare Gesamtzahl verwandter Berufe, die einen durchaus zur Betreuung von Kranken qualifizieren könnten. Aber für jede einzelne muss erstmal geklärt werden, wer das überhaupt Ausbildungsstandard festsetzt, dann müssen sätmliche Ausbildungsunterlagen beschafft werden, dann braucht man erst einmal einen fachspezifischen Übersetzer dafür, dann muss das komplett durchgearbeitet und ausgewertet werden und dann ggf. noch mal getrennt betrachtet, wie es dann in der Praxis auch umgesetzt wird. Erst nach dieser Endlosarbeit kann man beurteilen, was ein Absolvent dieser Ausbildung normalerweise kann und dies dann mit dem vergleichen, was sein deutsches Gegenstück können sollte.

Am Ende steht dann vielleicht ein Nachlernaufwand von 2-3 SWS, der berufsbegleitend gemacht werden kann, aber das weiß man halt erst hinterher. Und wenn nicht gerade eine große Welle qualifizierter Personen aus einem Herkunftsland ansteht, ist es oft effizienter, ein paar Einzelfälle eine beschleunigte deutsche Ausbildung nachmachen zu lassen. Ich weiß nicht, wie das in den medizinischen Berufen ist, aber bei ingenieurstechnischen geht es fachlich z.B. oft nur um Details, aber es fehlt logischerweise die komplette deutsche Rechtsordnung - ein XY muss nicht nur so gebaut werden, dass es funktioniert und stehen bleibt, sondern gemäß deutscher Vorschriften. Abgesehen davon, dass die für frisch eingetroffene Fremdsprachler eine noch größere Herausforderung sind, als für einheimische, werden sie in der regulären Ausbildung nicht immer als Block gelehrt, sondern (wenn sich mal jemand ein didaktisch sinnvolles Konstrukt überlegt hat) mit den zugehörigen Themen verblockt - wenn man einem Auszubildenden erklärt, warum und wie er etwas macht und dann gleich noch dran hängt, welche zu beachtenden Vorschriften er dabei einhalten muss durch die gezeigte Vorgehensweise auch einhält, dann ist das viel eingänglicher als wenn Theorie, Praxis und Rechtslage mit einem Jahr Abstand folgen. Problem: Wenn es das rechtliche nur verteilt in der Ausbildung gibt, kann jemand, der die Praxis schon in Syrien gelehrt hat, nicht nur ein Halbjahr Rechtsrahmen nachholen, weil schlichtweg niemand einen passenden Kurs anbietet. Das heißt es kann durchaus sein, dass jahrelang eine ausländische Qualifikation geprüft wird und am Ende steht "Jo, das deckt 90% dessen ab, was wir verlangen. Aber um die anderen 10% zu lernen, muss man leider an 60% der deutschen Ausbildung teilnehmen. Hätten Sie damit im Rahmen einer regulär angebotenen verkürzten Ausbildung angefangen, bevor wir jahrelang geprüft haben, wären Sie jetzt schon lange fertig."

Die Bild Zeitung wird das sicher mit allen Mitteln niederknüppeln. ;)

Klar. Die Opfer des Schulsystems von heute sind die Blöd-Kunden von morgen :) .

Man muss auch mal die Wähler fragen, warum sie immer die gleichen Parteien in den Bundestag wählen, die dann eine Politik machen, von der der Großteil der Wähler nichts hat?

Vielleicht sind die Schulsystem-Opfer auch die Wähler von morgen...
Nur das bei komplexen, für die gesamte Gesellschaft relevanten Dingen das Schulsystem nicht 40%, sondern eher 94% Ausschuss produziert.

Der Kapitalist denkt, "wenn ich der Partei/dem Politiker eine großzügig Spende durch Mittelsmänner zukommen lasse, sorgt diese Partei/der Politiker dafür, dass meine Anwälte, als externe Berater engagiert, Gesetze mit ausschreiben/fertig ausgeschrieben vorlegen, die dann im Bundestag durchgewunken... ich meine demokratisch abgestimmt werden."

Auch eine Möglichkeit, ja. Und bei der Arbeitsgeschwindigkeit unserer Politiker muss ein Kapitalist für so etwas VIEL weiter denken als das von dir postulierte eine Quartal ;) .


Das habe und streite ich doch gar nicht ab, aber das ist die Richtung in die man sich erst einmal als ersten Schritt überhaupt bewegen müsste, um etwas zumindest ein wenig zum besseren zu ändern.
Auch weil du einen kompletten gesellschaftlichen Umbruch, von heute auf morgen, sowieso vermutlich nicht hinbekommen wirst, außer du bist bereit dafür viele, viele, sehr viele Köpfe rollen zu lassen und selbst dann ist Erfolg nicht garantiert (wie die Geschichte immer wieder lehrt).

Vollkommen egal welche Gesellschaftsform: Die Leute müssen sie wollen. Und zwar ganzheitlich, nicht nur die guten Seiten. Der große Vorteil des Kaptialismus, wenn man es so nennen will, ist dass er rein materialistisch nötige, unvermeidbare Zwänge dezentralisiert: Jeder soll aus Eigennutz seinen Nachbarn zwingen, das zu tun, was getan werden muss. Und Eigennutz ist ein verdammt guter Motivator, vor allem wenn es um so Nutzen wie "überhaupt überleben" geht. Dieser ewige Kampf (sowie das Schicksal derjenigen, die ihn verlieren) ist zugleich der größte Nachteil. Aber vollkommen egal, was man daran ändern möchte, es läuft immer darauf hinaus, dass der Produktivitätszwang im neuen System auf anderem Wege entstehen muss. Entweder von außen/politisch, was historisch betrachtet mit rollenden Köpfen einhergeht und meist nur kurze Zeit funktioniert hat, oder aus dem Inneren heraus: Selbständiges Handeln, weil man den Bedarf erkannt und eingesehen hat, auch wenn echt keinen Bock hat.

Wenn letzteres in der gesamten Bevölkerung gegeben wäre, wäre alles möglich, was die Leute für richtig halten. Auch eine komplette Abschaffung des Kapitalismus über Nacht. Wenn nicht, dann ist gar nichts möglich. Da kann man, sofern man demokratischen bleibt, gar nichts "ändern".
 
Man kann gemäß der Auswirkungen schon sehr die eine Wahlentscheidung positiver als die andere einordnen. Machst du ja selbst auch, in dem du "demokratisch" als positiv besetzt. Würde ein Faschist halt anders sehen.
Es gibt in meiner (Gedanken-) Welt keine mir bekannte andere Regierungsform als "demokratisch", welche ein gewisses Maß an Teilhabe der gesamten Bevölkerung zuläßt.
Wobei ich eine geringstmögliche Regelungswut für den Einzelnen definitiv bevorzuge.
Darüber hinaus würde ich eine Direktdemokratie, statt einer Parlamentsdemokratie bevorzugen (technisch im digitalen Zeitalter sicherlich umsetzbar, im ersten Ansatz weniger Kosten für den "Parlamentsbetrieb") aber ich auch sehe dass je differenzierter und größer die Bevölkerung ist, so was immer komplexer und auch ungerechter werden würde.
Sprich, Direktdemokratie funktioniert noch (halbwegs) innerhalb kleinerer homogener Gruppen oder Länder (Schweiz), in einem hochdiversen Einwanderungsland wie auch Deutschland wird tricky.

Aber während "finde ich gut" eine gemäß der eigenen Moral subjektive Einordnung ist, ist "finde ich kompetent/durchdacht/mündig/..." eine objektive Beurteilung.
Der Sprachgebrauch im obigen Kontext wurde bewußt -äh- einfach gehalten, vom Prinzip her richtig.
Da geht es nur darum, ob jemand die Partei gewählt hat, deren tatsächliche Politik am ehesten zu seinen Ansichten passt und das kann man eben nicht allein am Parteiprogramm festmachen, sondern muss man mit den Ansichten der Leute abgleichen.
Das ist klar, nur Parteiprogramm spiegelt nicht die tatsächliche Richtung einer Partei wieder.
Bestes Beispiel ist die CSU in Bezug auf Neue Energien.
Das Parteiprogramm liest sich wie eine optimierte Version der Grünen, was aber real gemacht wird ist, dass nix gemacht wird.
Und sagen wir mal so: Länger laufende Atomkraftwerke, mehr Kohleverstromung, Industrieförderung, massive Aufrüstung - waren das die primären Ziele der Grünen-Wähler?
Den Umständen der Zeit geschuldet.
Was mich aber massiv irritiert ist, dass ausgerechnet aus der Grünen Ecke "Kriegstöne" zu hören sind, die jeden konservativen toppen...
[X] Grün. München hat wenig Geld, extremen Wohnungsmangel und mehr als genug Arbeitsplätze.
Siehst du, klare Positionierung, vollkommen OK und mehr als legitim.
Mir ging es NICHT darum, wer recht hat, sondern dass man eine Meinung hat und auch zu dieser steht.
 
Sprich, Direktdemokratie funktioniert noch (halbwegs) innerhalb kleinerer homogener Gruppen oder Länder (Schweiz), in einem hochdiversen Einwanderungsland wie auch Deutschland wird tricky.
Ich würde einen Staat mit Französisch-, Italienisch- und Deutsch-Schweizern jetzt nicht als "homogen" bezeichnen.
Der Unterschied ist das diese Gruppen sich alle mit dem System und der Gesellschaft in der Schweiz identifizieren, anders als z.B. in Deutschland, wo jede Basis einer gemeinsamen deutschen Identifikation, mit fatal-verklehrter Geschichtsbegründung, als schlecht auslegt und sogar vom einen oder anderen Politiker, aus "etablierten" politischen Lagern", gerne die Deutsche Sprache, als gemeinsames kulturelles Identifikationsmerkmal, abspricht.
 
Direktdemokratie öffnet Populismus Tür und Tor. Man läuft Trends und Gefühlen hinterher.

Selbst einfache Entscheidungen auf kommunaler Ebene sind viel zu komplex und sachliche Entscheidungen treffen zu können und am Ende würde nach Gefühl entschieden und wer seine Ansicht am besten emotionalisiert gewinnt.

Man stelle sich das mal bei Dingen wie Verteidigungspolitik vor.....
 
Direktdemokratie öffnet Populismus Tür und Tor. Man läuft Trends und Gefühlen hinterher.
Die Problematik ist mir durchaus bewusst, wie auch formuliert:
Darüber hinaus würde ich eine Direktdemokratie, statt einer Parlamentsdemokratie bevorzugen ... aber ich auch sehe, dass je differenzierter und größer die Bevölkerung ist, so was immer komplexer und auch ungerechter werden würde.

Nur weil ich es bevorzuge, muss es nicht die beste Lösung für alle sein...
 
Wobei ich eine geringstmögliche Regelungswut für den Einzelnen definitiv bevorzuge.
Du musst aber regeln, denn was nicht verboten ist, ist automatisch erlaubt. Ethik existiert da ebenso wenig wie "das sollte man aber nicht machen" oder "das verbietet der gesunde Menschenverstand (wobei dieser endet natürlich an deutschen Autobahnen)". Dass man es hier und da übertreibt und mit komischen Amtsdeutsch angelaufen kommt (wie Straßenbegleitgrün oder Wechsellichtanlage), ist ein typisch deutsches Klischee.
Darüber hinaus würde ich eine Direktdemokratie, statt einer Parlamentsdemokratie bevorzugen (technisch im digitalen Zeitalter sicherlich umsetzbar, im ersten Ansatz weniger Kosten für den "Parlamentsbetrieb") aber ich auch sehe dass je differenzierter und größer die Bevölkerung ist, so was immer komplexer und auch ungerechter werden würde.
Das ist allgemein ein Problem. Wie willst du Informationen verbreiten, damit sich der Bürger ein objektives Bild machen kann?
Guck dir heute die Bild an (lese ich hier, weil die halt rumliegt). Da wird mal wieder gegen Habeck und die Grünen gehetzt. Natürlich wird wieder gegen Flüchtlinge gehetzt. Willst du der Bild diese Informationsflut überlassen? Die informieren ja nicht, die übermitteln eine vorgefertigte Meinung.
Überlässt du das aber ausschließlich den öffentlich rechtlichen Anstalten, wird gleich wieder gepoltert, dass das Staatsfernsehen die Richtung vorgibt.
Ich habe absolut nichts gegen unsere parlamentarische Demokratie, super Sache. Aber ich bin gegen Intransparenz (oder bin ich für Transparenz? Ach, passt schon :ugly:). Wenn ich einen der faulen Politikerärsche (ich meine, meinen geliebten Abgeordneten) ins Parlament wähle, erwarte ich, dass er seinen Job macht und nicht ständig Parlamentssitzungen schwänzt, oder am Donnerstag ins Wochenende fährt. Dazu möchte ich wissen, wann er sich während seiner Parlamentszeit mit wem trifft und über was geredet wird. Dann sollte sein Hauptaugenmerk natürlich der Abgeordnetentätigkeit gelten und diese nicht nur ein Nebenjob sein.
Ich persönlich würde Amtszeiten begrenzen und auch Wahlperioden begrenzen. Ich brauche keine Berufspolitiker, die nach dem abgebrochenen Studium sonst nichts gebacken kriegen oder die bei Doktortiteln bescheißen. Wir brauchen im Parlament mehr Abwechslung und klare Vorgaben bei den Gesetzestexten. Weg mit schwammigen Aussagen.
Das ist klar, nur Parteiprogramm spiegelt nicht die tatsächliche Richtung einer Partei wieder.
Bestes Beispiel ist die CSU in Bezug auf Neue Energien.
Das Parteiprogramm liest sich wie eine optimierte Version der Grünen, was aber real gemacht wird ist, dass nix gemacht wird.
Die CSU kann doch nur eins... Bayern ist geil und alle anderen sind doof und die Preußen können nichts.
 
Du musst aber regeln, denn was nicht verboten ist, ist automatisch erlaubt. Ethik existiert da ebenso wenig wie "das sollte man aber nicht machen" oder "das verbietet der gesunde Menschenverstand (wobei dieser endet natürlich an deutschen Autobahnen)". Dass man es hier und da übertreibt und mit komischen Amtsdeutsch angelaufen kommt (wie Straßenbegleitgrün oder Wechsellichtanlage), ist ein typisch deutsches Klischee.
Damit meine ich ja nicht, dass gleich das Grundgesetz außer Kraft gesetzt werden sollte...

Ich hänge es mal mit dem Thema "Bau" auf.
Es gibt EU-Norm - reicht,
Darüber hinaus gibt es aber bei uns noch dann die deutschen DIN-Normen on top,
darauf on top die Länderbauverordnungen
und dann oben darauf die "Anerkannten Regeln".

Resultat:
In z. B. Niederlande oder Frankreich ist eine Geschoßdecke im sozialen Wohnungsbau ca. 25 cm Stark, inkl. Dämmung und Schallschutz, in Deutschland zw. 40 und 45 cm.
Yo, mei, warum wohl ist bei und der Wohnungsbau so teuer...?

sinnfreie Regelungswut...

Das ist allgemein ein Problem. Wie willst du Informationen verbreiten, damit sich der Bürger ein objektives Bild machen kann?
Ahhh... gefühlt gucken 95% der Bundesbürger Maischberger und Lanz als politische Infoquelle an...
Das ist für mich die gleiche Qualität wie Bild nur ohne nackige Leute in Studio...
Ich persönlich würde Amtszeiten begrenzen und auch Wahlperioden begrenzen. Ich brauche keine Berufspolitiker, die nach dem abgebrochenen Studium sonst nichts gebacken kriegen oder die bei Doktortiteln bescheißen. Wir brauchen im Parlament mehr Abwechslung und klare Vorgaben bei den Gesetzestexten. Weg mit schwammigen Aussagen.
Die Perspektive für Politiker sollte eine andere sein.
Im Moment sitzen die doch nur 4-5 Jahre rum und warten auf die Pensionsberechtigungen.
Warum die nach nur wenigen Jahren Parlamentszugehörigkeit Pensionen bekommen, von denen der Normalbürger nur feuchte Träume haben kann , ist mir schleierhaft.
Zumal die meisten "nebenher" ja noch mit anderen Dingen ordentlich verdienen.

Die CSU kann doch nur eins... Bayern ist geil
Dank den Zugezogenen...
und alle anderen sind doof
aber nicht so doof wie die CSU
und die Preußen können nichts.
das stimmt ausnahmsweise.... :P
 
Damit meine ich ja nicht, dass gleich das Grundgesetz außer Kraft gesetzt werden sollte...
Das ist aber wieder typisches FPD Gedöns.
Kleiner Staat. Kleinerer Staat. Nichts regulieren. Der Markt regelt alles selbst.
Die FDP ist doch die, die am Lautesten nach dem Staat schreit, wenn der Markt es versiebt hat.
Ich hänge es mal mit dem Thema "Bau" auf.
Es gibt EU-Norm - reicht,
Darüber hinaus gibt es aber bei uns noch dann die deutschen DIN-Normen on top,
darauf on top die Länderbauverordnungen
und dann oben darauf die "Anerkannten Regeln".
Da kommt die Frage auf, wer denn diese Gesetze erlassen hat?
Kommst du drauf oder willst du den Joker ziehen? ;)

Resultat:
In z. B. Niederlande oder Frankreich ist eine Geschoßdecke im sozialen Wohnungsbau ca. 25 cm Stark, inkl. Dämmung und Schallschutz, in Deutschland zw. 40 und 45 cm.
Yo, mei, warum wohl ist bei und der Wohnungsbau so teuer...?
Ich möchte aber nicht hören, wie der Nachbar nebenan seine Frau verprügelt. Ich will in aller Ruhe meine Tür schließen und mich von der Welt verabschieden.

Ahhh... gefühlt gucken 95% der Bundesbürger Maischberger und Lanz als politische Infoquelle an...
Das ist für mich die gleiche Qualität wie Bild nur ohne nackige Leute in Studio...
Und von denen willst du Entscheidungen treffen lassen, die dein Leben bestimmen?
Dann doch lieber die Dödel, die du ins Parlament gewählt hast (bzw. die über Listen reingekommen sind).
Dann eher gleich Listen machen und dann wählst du keinen Wahlkreisvertreter mehr sondern nur noch eine Partei, die dann bestimmt, wen sie ins Parlament schickt. Dafür ist der Bundestag dann immer gleich groß. (dann, dann, dann :D)
Warum die nach nur wenigen Jahren Parlamentszugehörigkeit Pensionen bekommen, von denen der Normalbürger nur feuchte Träume haben kann , ist mir schleierhaft.
Zumal die meisten "nebenher" ja noch mit anderen Dingen ordentlich verdienen.
Politiker sind arme Scheine, die für dich faulen Sack ihren hochdotierten Anwaltsjob haben sausen lassen. Sie wollen nur ein wenig Gerechtigkeit und etwas zum Ausgleich haben. Praktisch ein kleines Almosen.
Gönne ihnen das. :D :D
Dank den Zugezogenen...
Nur Biodeutsche. ;)
das stimmt ausnahmsweise.... :P
Ich weiß. :D
 
Es gibt in meiner (Gedanken-) Welt keine mir bekannte andere Regierungsform als "demokratisch", welche ein gewisses Maß an Teilhabe der gesamten Bevölkerung zuläßt.
Wobei ich eine geringstmögliche Regelungswut für den Einzelnen definitiv bevorzuge.
Darüber hinaus würde ich eine Direktdemokratie, statt einer Parlamentsdemokratie bevorzugen (technisch im digitalen Zeitalter sicherlich umsetzbar, im ersten Ansatz weniger Kosten für den "Parlamentsbetrieb") aber ich auch sehe dass je differenzierter und größer die Bevölkerung ist, so was immer komplexer und auch ungerechter werden würde.
Sprich, Direktdemokratie funktioniert noch (halbwegs) innerhalb kleinerer homogener Gruppen oder Länder (Schweiz), in einem hochdiversen Einwanderungsland wie auch Deutschland wird tricky.

Ich habe mal die für die Beurteilung "positiv" oder "negativ" entscheidenden Worte deiner Ausführung hervorgehoben.

Das ist klar, nur Parteiprogramm spiegelt nicht die tatsächliche Richtung einer Partei wieder.
Bestes Beispiel ist die CSU in Bezug auf Neue Energien.
Das Parteiprogramm liest sich wie eine optimierte Version der Grünen, was aber real gemacht wird ist, dass nix gemacht wird.

Kann ich nichts zu sagen, habe noch nie ein CSU-Wahlprogramm gelesen. Aber in der Regel stehen die wichtigen Aussagen zum Thema "Erneuerbare" auch nicht unter "Erneuerbare", sondern unter "Wirtschaft", "Industrie", "Eigenheim", eventuell "Energie/Strom", bei der Linken gerne auch unter "Arbeitsplätze" und Söderern vermutlich unter "Landschaftsschutz". Aber darum, wie man die Inhalte einer Partei am besten ermittelt, ging es mir gar nicht. Sondern darum, dass das nur der erste Schritt ist, wenn man die Mündigkeit von Wahlentscheidungen objektiv beurteilen will. Als zweiten Schritt muss man auch die Interessen der Wähler angucken und dann beides miteinander vergleichen.

Betrachtest du nur die Partei, steht am Ende halt, ob du die Partei gut oder schlecht findest, aber das war nicht gefragt. Gefragt war, ob Wähler X sich gut oder schlecht entschieden hat und das hängt davon ab, was Wähler X überhaupt erreichen wollte. Siehe FDP-Beispiel - wer wollte, dass Hoteliers mehr Netto vom Brutto haben, der hat "gut" gewählt, als er sich für die FDP entschied. Wer wollte, dass der durchschnittliche Arbeiter etwas besser lebt, und trotzdem "deswegen" FDP gewählt hat, der war ganz objektiv zu blöd zum wählen.

Den Umständen der Zeit geschuldet.
Was mich aber massiv irritiert ist, dass ausgerechnet aus der Grünen Ecke "Kriegstöne" zu hören sind, die jeden konservativen toppen...

Jo, das würde mich auch extrem irritieren, wenn ich die Grünen gewählt habe. Die als Beispiel genannten Entscheidungen sind zwar realpolitisch auch meiner Meinung nach nicht die verkehrtesten. Aber es geht, wie gesagt, nicht darum, was du oder ich für richtig halten. Sondern es geht (in diesem Beispiel) darum, was Grünenwähler mit ihrer Grün-Wahl erreichen wollten und ob sie das bekommen haben. Ggf. noch, ob sie es unter den gegebenen Umständen bestmöglich bekommen haben (was ziemlich mieß sein kann, wenn die Umstände mieß sind), und ob das vorhersehbar war oder nicht.
Und da muss ich ganz klar sagen: Wenn eine als pazifistische Anti-Atom-Partei mit oftmals wenig Sinn fürs reale und viel für Idealismus mit einem idealistischen Anti-Atom-und-Anti-Waffen-Programm von Leuten gewählt wurde, die gegen Atom gegen Rüstung sind, dann haben die Leute richtig gewählt. Aber wenn diese Partei dann AKW-Laufzeiten ohne realen Nutzen verlängert und einen Rüstungsetat von über einem Drittel des Gesamthaushaltes beschäftigt, dann wird diese Partei ihren Wahlversprechen wirklich nicht gerecht.


Ich persönlich würde Amtszeiten begrenzen und auch Wahlperioden begrenzen. Ich brauche keine Berufspolitiker

Wenn du das Berufspolitikertum verbieten und die Drehtür mit stärkeren Motoren ausstatten willst, wirst du noch mehr Verknüpfungen zwischen Legislative und Wirtschaft erhalten.

Wir brauchen im Parlament mehr Abwechslung und klare Vorgaben bei den Gesetzestexten.

Und wer bitte schön soll dem Parlament Vorgaben zu Gesetzestexten machen? Der Föhrer?
 
Wenn du das Berufspolitikertum verbieten und die Drehtür mit stärkeren Motoren ausstatten willst, wirst du noch mehr Verknüpfungen zwischen Legislative und Wirtschaft erhalten.
Wie ist denn aktuell die Verteilung der Berufsgruppen im Bundestag?
Ich erinnere mich an 1/4 Beamte. Gefühlt 5/4 Anwälte.
Was ist der Krankenschwester oder dem Handwerker oder Bauarbeiter? Gibt es Langzeitarbeitslose?
Ich weiß nicht, ob sich was ändert aber so, wie es jetzt ist, wird man die Masse der Nichtwähler nicht verringern können und gerade die Abgehängten der Gesellschaft wenden sich immer weiter ab.
Außerdem will ich nichts verbieten, ich begrenze die Dauer.. 2 Perioden und gut, dann darf er nicht mehr wieder gewählt werden. Jeder kann sich dann anderweitig einbringen.
Und wer bitte schön soll dem Parlament Vorgaben zu Gesetzestexten machen? Der Föhrer?
Die Parlamentarier. Wie läuft es denn aktuell? Da werden Gesetzestexte zum Teil von außerhalb ausgearbeitet und fertig vorgelegt, die so schwammig formuliert sind, dass sich jeder das und das herausnehmen kann.
Ich möchte auch nicht hören, dass daran gedacht wird, dass man mal einen Arbeitskreis an einem runden Tisch bilden könnten.
Das muss Zack, Zack gehen.
Wieso gibt es so viele Hürden für Photovoltaik und Windkraftanlagen?
Es gibt so viel zu tun und im Grunde genommen reicht es mir, wenn die Leute einfach nur ihre Job machen als Kontakte knüpfen für die Zeit danach.
 
Wie ist denn aktuell die Verteilung der Berufsgruppen im Bundestag?
Ich erinnere mich an 1/4 Beamte. Gefühlt 5/4 Anwälte.
Es sind auch noch ein paar Straßenmusikanten und Kinderbuchautoren darunter.
Außerdem will ich nichts verbieten, ich begrenze die Dauer.. 2 Perioden und gut, dann darf er nicht mehr wieder gewählt werden. Jeder kann sich dann anderweitig einbringen.
Fände ich prinzipiell gut.
Wieso gibt es so viele Hürden für Photovoltaik und Windkraftanlagen?
Für die PV war und ist die Politik extrem komisch in D..
Du wirst dafür bestraft, wenn du eine bestimmte bauliche Größe als Privatperson überschreitest - immer noch.
Und bis vor einem Monat durftest du den Strom nicht mal verkaufen.
Letztere darfst als Privatmensch nur in sehr großen Ausnahmefällen errichten.
Ich habe das ganz große Gefühl, dass da die Stromkonzerne mächtige Lobbyarbeit leisten...
 
Und bis vor einem Monat durftest du den Strom nicht mal verkaufen.
Letztere darfst als Privatmensch nur in sehr großen Ausnahmefällen errichten.
Ich habe das ganz große Gefühl, dass da die Stromkonzerne mächtige Lobbyarbeit leisten...
Ja, du giltst dann als Energieversorger, wie die großen auch und musst dann Regeln einhalten, die für eine Privatperson lächerlich sind.
Da hat die Lobby gewirkt, dass Energie weiterhin zentralisiert ist.
 
Ja, du giltst dann als Energieversorger, wie die großen auch und musst dann Regeln einhalten, die für eine Privatperson lächerlich sind.
Da hat die Lobby gewirkt, dass Energie weiterhin zentralisiert ist.
Das Stromeinleitungsgesetz wurde dieses Frühjahr geändert, aber wenn du mehr als 100 m² verbaust, haste trotzdem ein Thema.

Es ist eine relativ einfache Rechnung.
Sehr großzügig bemessen brauchen 4 Köpfe und 150 m² Haus/Wohnung irgendwas zw. 5.000 und 8.000 kWh Strom und 16.000 bis 24.000 kWh Heizung/Warmwasser im Jahr.
Derzeitiger P/L sweetpoint wären hierfür ca. 80 m² PV, ca. 120 m² Thermosolar und ein 20.000 - 25.000 l Puffer für vollautark.

Das Ganze könnte man Habecklike auch 2,5 mal so teuer mit Wärmepumpe machen, mit 160 m² PV und 250 m² Flacherdwärmepumpe. Oder 5masl so teuer mit einer Tiefenwärmepumpe.
So weit zur Wärmepumpe - wäre er doch lieber Kinderbuchautor geblieben, von so was hat der genau "0" Plan.

So lange jede der 16 Länderbauordnungen keine 200 m² Solarlemente auf Dach, im Garten oder sonst wo zulassen, wirds nix, weder mit der Energiewende, noch mit der Klimaneutralität - so einfach ist das.
 
Das Stromeinleitungsgesetz wurde dieses Frühjahr geändert, aber wenn du mehr als 100 m² verbaust, haste trotzdem ein Thema.

Es ist eine relativ einfache Rechnung.
Sehr großzügig bemessen brauchen 4 Köpfe und 150 m² Haus/Wohnung irgendwas zw. 5.000 und 8.000 kWh Strom und 16.000 bis 24.000 kWh Heizung/Warmwasser im Jahr.
Derzeitiger P/L sweetpoint wären hierfür ca. 80 m² PV, ca. 120 m² Thermosolar und ein 20.000 - 25.000 l Puffer für vollautark.
Ich hab 3 Dächer. Mein Haus, das Haus meiner Eltern und das Haus, das ich vermiete.
Frag mich jetzt nicht, wie viele Quadratmeter das sind, bestimmt mehr als 200m²,
Ich hatte das alles auch schon aufm Plan und Termine wegen Handwerker, Ingenieure und so gemacht, leider kam das Krankenhaus dazwischen. Jetzt hocke ich bis April in der Reha aber dann sollte es losgehen.
Das Ganze könnte man Habecklike auch 2,5 mal so teuer mit Wärmepumpe machen, mit 160 m² PV und 250 m² Flacherdwärmepumpe. Oder 5masl so teuer mit einer Tiefenwärmepumpe.
Wärmepumpe war auch eine Überlegung aber es sind 3 Häuser. Termin für den Umbau wäre irgendwann zwischen 2025 und 2026. Nichts ist aktuell zu bekommen, Fachleute sowieso nicht.
Wobei ich PV bevorzuge. Thermosolar hab ich noch zu wenig Informationen.
Mir ist es wichtig, dass mein Rechner Strom hat, der Rest ist egal. :D

So weit zur Wärmepumpe - wäre er doch lieber Kinderbuchautor geblieben, von so was hat der genau "0" Plan.
Taugen die Kinderbücher überhaupt?
Hab noch keins gelesen.
So lange jede der 16 Länderbauordnungen keine 200 m² Solarlemente auf Dach, im Garten oder sonst wo zulassen, wirds nix, weder mit der Energiewende, noch mit der Klimaneutralität - so einfach ist das.
Du kannst das ja auch nicht verpflichtend machen.
Aber man muss Anreize schaffen, dass man das mit einplant. Mein Garten ist supergroß. Ich hab Platz für ein Windkraftwerk und weitere Solarpanels. Eine Biogasanlage kriege ich auch drauf und da mein Grundstück bis zum Fluss geht, hab ich auch Kühlleistung für ein Fusionskraftwerk.
Aber man muss weiter machen. Alles mit Photovoltaik zupflastern, Windräder an jeder Ecke hinstellen und ausrangierte Batterieanlagen fit machen und überall als Energiespeicher einsetzen.
Blöd ist halt, dass in 16 Jahren Merkel nichts passiert ist und vor der nächsten unionsgeführter Regierungskoalition habe ich jetzt schon Angst.
 
Ich hab 3 Dächer. Mein Haus, das Haus meiner Eltern und das Haus, das ich vermiete.
Frag mich jetzt nicht, wie viele Quadratmeter das sind, bestimmt mehr als 200m²,
Ich hatte das alles auch schon aufm Plan und Termine wegen Handwerker, Ingenieure und so gemacht, leider kam das Krankenhaus dazwischen. Jetzt hocke ich bis April in der Reha aber dann sollte es losgehen.
Der tatsächliche Bedarf orientiert sich an den Dämmwerten für das Haus, die Heizungsanlage (Niedertemp./Hochtemp.), den Solarerträgen in deiner Region, deine Bevorratung und letztlich am Invest bzw. der Amortisation.
Lass dich gut beraten, nicht nur eine Meinung einholen und Förderungen vom Bunesland eruieren.
Wärmepumpe war auch eine Überlegung aber es sind 3 Häuser. Termin für den Umbau wäre irgendwann zwischen 2025 und 2026. Nichts ist aktuell zu bekommen, Fachleute sowieso nicht.
Wärmepumpe macht nur in Kombi mit Solarertrag sinn, damit ein Teil oder alles des Stromverbrauches über Eigenproduktion abgedeckt wird. ansonsten wirst du dich kaum mehr trauen, den Brief mit der Stromrechnung zu öffnen.
Und - die Wohngegend muss für Bodenwärmepumpe geeignet sein, alternativ Luftwärmepumpe, die hat aber einen geringeren Wirkungsgrad.

Wobei ich PV bevorzuge.
Ich auch
Thermosolar hab ich noch zu wenig Informationen.
Macht Sinn, wenn du große Wärmemengen einpuffern kannst, sogenannte Solarhäuser.

z. B.:
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Ich bin ein Fan der Kombination.

Mir ist es wichtig, dass mein Rechner Strom hat, der Rest ist egal. :D
Das ist mit 4 Modulen a 410 W und einem Strompuffer locker ganzjährig zu schaffen.
Taugen die Kinderbücher überhaupt?
Hab noch keins gelesen.
Ich auch nicht, insofern kann ich das nicht beurteilen.
Du kannst das ja auch nicht verpflichtend machen.
Natürlich nicht verpflichtend.
Aber man muss Anreize schaffen, dass man das mit einplant. Mein Garten ist supergroß. Ich hab Platz für ein Windkraftwerk und weitere Solarpanels.
Frage mal nach Genehmigungen...
Anreize brauchts nicht, das Recht, das aufzustellen, was man selbst benötigt, würde schon reichen.
Selbst blödste Rechenmodelle amortisieren sich nach ca. 20 Jahren.
Da hat der Öl- oder Gaskesselbetrieber schon 2x seinen Brenner für je> 5.000 € ausgewechselt.
Eine Biogasanlage kriege ich auch drauf und da mein Grundstück bis zum Fluss geht,
Macht nur dann Sinn, wenn du Biomasse erzeugst und Biomassekraftwerke unter 1000kW Leistung sind wirtschaftlich sinnfrei...
hab ich auch Kühlleistung für ein Fusionskraftwerk.
Gehört die ein Teil des Flusses? Hast du Wasserrecht?
Dann vergiss Solar und den Rest, dann mach dir ein Wasserrad hin und gut isses.
Aber man muss weiter machen. Alles mit Photovoltaik zupflastern, Windräder an jeder Ecke hinstellen und ausrangierte Batterieanlagen fit machen und überall als Energiespeicher einsetzen.
Tja, die Raumordnungsschutzlobby ist groß.
Ca. 3/4 aller negativen Windkraftanlagebescheide in D. sind auf "Bürgerinitiativen" zurückzuführen.
"Verschandelung der Landschaft, Lärmbelästigung, Artenschutz usw."
Blöd ist halt, dass in 16 Jahren Merkel nichts passiert ist und vor der nächsten unionsgeführter Regierungskoalition habe ich jetzt schon Angst.
Viel blöder ist halt, dass Merkel dank ihrer Politik dafür gesorgt hat, dass von der einst führenden deutschen Solarbranche nichts mehr übrig ist. Die Patentbesitzer waren mehr oder weniger gezwungen, ihre Ideen zu verkaufen, damit sie was zu beissen hatten.
 
Lass dich gut beraten, nicht nur eine Meinung einholen und Förderungen vom Bunesland eruieren.
Förderung ist ein wichtiges Thema. Schön wäre es, wenn Leute, die sich solche Anlagen nicht leisten können, mir meine finanzieren. ;)
Aber ich würde natürlich auch einen Kredit aufnehmen können, um gleich das ganz große Ding verbauen zu können. Deswegen ja die Idee mit dem Panels im Garten.
Ich muss aber aufpassen, dass sich da nicht mal ein paar fossile Energie Fans ankleben. :D :lol:
Wärmepumpe macht nur in Kombi mit Solarertrag sinn, damit ein Teil oder alles des Stromverbrauches über Eigenproduktion abgedeckt wird. ansonsten wirst du dich kaum mehr trauen, den Brief mit der Stromrechnung zu öffnen.
Und - die Wohngegend muss für Bodenwärmepumpe geeignet sein, alternativ Luftwärmepumpe, die hat aber einen geringeren Wirkungsgrad.
Absolut, du musst auch im Winter so viel Strom erzeugen können, dass es für die Wärmepumpe reicht.
Die Gegend ist schon geeignet, ich glaube ab 400m Tiefe geht es los. Ein ehemaliger Schulfreund betreibt eine Gas/Wasser/Abwasser Firma, die auch Wärmepumpen einbaut, Aber der ist die nächsten 2 Jahre ausgebucht. Gibt erstens kaum Fachleute und er hat nur einen, Schulung für weitere Mitarbeiter sind teuer und dauern.
Und dann ist der Markt leer, was Wärmepumpen angeht. Alles ausverkauft.
Ich bin ein Fan der Kombination.
Das sieht sehr stimmig aus. :daumen:
Das ist mit 4 Modulen a 410 W und einem Strompuffer locker ganzjährig zu schaffen.
Derzeit laufen 8 Hamster im Rad, wenn ich spiele, muss ich noch 2 Hamster dazu schalten und aktuell steigen die Preise für Futter enorm. ;)
Da ist es schon billiger neue Hamster anzuschaffen als sie zu füttern. :ugly:
Ich auch nicht, insofern kann ich das nicht beurteilen.
die Rezessionen auf Amazon sind ganz gut.
Ob Bobby Habeck sie alle selbst verfasst hat?
Ich meine die Rezessionen. :D
Frage mal nach Genehmigungen...
Anreize brauchts nicht, das Recht, das aufzustellen, was man selbst benötigt, würde schon reichen.
Selbst blödste Rechenmodelle amortisieren sich nach ca. 20 Jahren.
Da hat der Öl- oder Gaskesselbetrieber schon 2x seinen Brenner für je> 5.000 € ausgewechselt.
Das meine ich ja, wenn die Auflagen stimmen, sind Anreize da und man muss nicht überall 200 Meter Türme aufstellen. Bei uns ist es flach, kein Baum im Weg. Da weht es gut durch, wie ein Korridor.
Da eine Reihe Windräder und die Sache ist gelaufen, aber du kriegst keine Genehmigung.
Gehört die ein Teil des Flusses? Hast du Wasserrecht?
Dann vergiss Solar und den Rest, dann mach dir ein Wasserrad hin und gut isses.
Das ist ein Bach. Mit dem Kanu musst du flussabwärts paddeln, damit es vorwärts geht. Vielleicht 3-4 Meter breit und 1m tief. Wenn du da ein Wasserrad hinbaust, musst du es betreiben, damit der Fluss nicht stehen bleibt.
Wobei mein Grundstück dahin reicht, aber der Fluss hat keinen privaten Besitzer. Er wird aber nicht genutzt. Am Fluss selbst ist alles Brachland. Da kriegst du eh für nichts eine Genehmigung. Das Land dient dazu, dass sich das Wasser bei Hochwasser ausdehnen kann und dann hast du da einen riesigen See (also auf meiner Seite des Flusses, auf der anderen Seite ist das Ufer steiler).
Das kommt so mehrmals im Jahr vor, dass 1/3 meines Grundstücks überflutet werden. wobei das in den letzten Jahren durch den Klimawandel seltener aber dafür kräftiger vorkam.
Ca. 3/4 aller negativen Windkraftanlagebescheide in D. sind auf "Bürgerinitiativen" zurückzuführen.
"Verschandelung der Landschaft, Lärmbelästigung, Artenschutz usw."
Also, Lärm stört mich jetzt nicht. Bei uns gibt es noch Singvögel, die sind morgens auch nicht leise und tagsüber hast du Krähen im Wald gegenüber. Die sind echt laut (also wenn sie brüten).
Landschaft ist meines Erachtens egal. Es gibt Leute, die sich an Bäumen des Nachbarn stören und deswegen klagen. Klar, hin und wieder erwischt es einen Vogel, der gegen die Rotorblätter fliegt, aber wie viele Vögel werden von Hauskatzen getötet?
Und wie viele meiner Fische hat der Fischreiher schon aus meinem Teich geklaut, :motz: :heul:
Viel blöder ist halt, dass Merkel dank ihrer Politik dafür gesorgt hat, dass von der einst führenden deutschen Solarbranche nichts mehr übrig ist. Die Patentbesitzer waren mehr oder weniger gezwungen, ihre Ideen zu verkaufen, damit sie was zu beissen hatten.
Ist doch bei der Windkraft nicht anders. Die letzte Produktionsstätte hatte doch letzte oder vorletztes Jahr dicht machn müssen.
Insgesamt hat das 100.000 Jobs gekostet aber an den 18.000 Jobs in der Kohleindustrie wird sich geklammert, weils ja Tradition ist, oder so.
 
Förderung ist ein wichtiges Thema. Schön wäre es, wenn Leute, die sich solche Anlagen nicht leisten können, mir meine finanzieren. ;)
Vermutlich bin eher ich dann quasi "stiller Lohnsteuerteilhaber" an deiner Anlage.
Jene, die sich so was nicht leisten können, tragen nur rudimentär mit ihrer Einkommenssteuer zu deiner avisierten Förderung bei.
Die ganzen unteren Einkommensgruppe bis, sagen wir mal 10.000 € zu zahlender Lohnsteuer ist eh ein Witz.
Von den grob 46 Mio. Arbeitnehmern sind das locker die 1/4 = 10 Mio. mal 30.000 Ocken
= gerade mal 100 Mrd. €.
Das ist gerade mal die Zeitenwendefinanzspritze für nicht vorhandene Panzer.
Dat gehört ersatzlos gestrichen und bei Normalverdienern 2-3% druff = mitfinanziert, fettig...
Aber ich würde natürlich auch einen Kredit aufnehmen können, um gleich das ganz große Ding verbauen zu können.
Kauf dir dat Zeugs übern Großhandel ein und lass dann nur noch montieren.
Sparste locker 15-20% bei den Materialkosten.
So ein 410 W Modul (2x1 m) kostet verhandelt bei 200 m² unter 180 € netto im Großhandel.
Machen wir auch so.
Deswegen ja die Idee mit dem Panels im Garten.
Im Garten ist eh eine sehr gute Idee.
Wartung, Austausch und Reinigung geht deutlich besser, als auf so einem Dach.
Und wenn mal Schnee liegt, reicht ein Besen und die Begleitheizung ist überflüssig.
Ich muss aber aufpassen, dass sich da nicht mal ein paar fossile Energie Fans ankleben. :D :lol:
Dafür gibts Hundetretminen nebst Hund und im Zweifel die gute alte Schrotbüchse mit Pfefferkörnern geladen.
Macht richtig Aua, brennt wie Sau, bringt aber keinen um (OK, Kopfschüsse sollten vermieden werden).
Absolut, du musst auch im Winter so viel Strom erzeugen können, dass es für die Wärmepumpe reicht.
Was dann einer Pufferung im Akku bedarf.
Die Gegend ist schon geeignet, ich glaube ab 400m Tiefe geht es los.
Äh... 90% der Republik hat ein Tiefenbohrverbot ab 60 m Tiefe.
Prinzipiell aus meiner Perspektive richtig.
Ich bin bei Erdwärme kritisch eingestellt.
Derzeit haben wir ca. 3% WäPu an der Gesamtenergieerzeugung für Haushalte.

Weiss einer, was passiert, wenn da 90% steht?
So, Grundwasserabkühlung, geringere Fließgeschwindigkeit, kaltes Wasser sinkt ab = Senkung des GW-Spiegels?

Die Fachwelt (nicht die WäPu-Verklopper) warnt davor schon seit Jahren, nur will das ja keiner hören...

Ein ehemaliger Schulfreund betreibt eine Gas/Wasser/Abwasser Firma, die auch Wärmepumpen einbaut, Aber der ist die nächsten 2 Jahre ausgebucht. Gibt erstens kaum Fachleute und er hat nur einen, Schulung für weitere Mitarbeiter sind teuer und dauern.
Und dann ist der Markt leer, was Wärmepumpen angeht. Alles ausverkauft.
Klar, die Industrie hat vor einem Jahr noch mit "Traumzielen" von 8-10% WäPü Anteil beim Wohnungsbau für 2040 gerechnet. die Habeckschen Ziele für 2030 können dann erfüllt werden, wenn die Produktionskapazitäten bis 2035 ausgebaut sind... äh...ja...
die Rezessionen auf Amazon sind ganz gut.
Ob Bobby Habeck sie alle selbst verfasst hat?
Ich meine die Rezessionen. :D
Ach, er ist ja nicht blöd, sogar aus der Ferne ein gewisser Sympath.
Aber Wirtschaft ist nichts ein Ding und Technik schon 2x nicht.
insofern traue ich ihm zu, dass er durchaus Bücher schreiben kann, ob gut?
K. A. bin aus der Zielgruppe draussen.
Das meine ich ja, wenn die Auflagen stimmen, sind Anreize da und man muss nicht überall 200 Meter Türme aufstellen. Bei uns ist es flach, kein Baum im Weg. Da weht es gut durch, wie ein Korridor.
Da eine Reihe Windräder und die Sache ist gelaufen, aber du kriegst keine Genehmigung.
Das nennt sich städtebaulich Frischluftschneise.
Hat mal einer im III. Reich erfunden - für Berlins Aufmarschboulevards.
Innerstädtisch macht das in Gewissem Maße sogar sinn
Auf dem Lande dezent überflüssig...
Das ist ein Bach. Mit dem Kanu musst du flussabwärts paddeln, damit es vorwärts geht. Vielleicht 3-4 Meter breit und 1m tief. Wenn du da ein Wasserrad hinbaust, musst du es betreiben, damit der Fluss nicht stehen bleibt.
Wobei mein Grundstück dahin reicht, aber der Fluss hat keinen privaten Besitzer. Er wird aber nicht genutzt. Am Fluss selbst ist alles Brachland. Da kriegst du eh für nichts eine Genehmigung. Das Land dient dazu, dass sich das Wasser bei Hochwasser ausdehnen kann und dann hast du da einen riesigen See (also auf meiner Seite des Flusses, auf der anderen Seite ist das Ufer steiler).
Das kommt so mehrmals im Jahr vor, dass 1/3 meines Grundstücks überflutet werden. wobei das in den letzten Jahren durch den Klimawandel seltener aber dafür kräftiger vorkam.
OK, schade derweil
Also, Lärm stört mich jetzt nicht. Bei uns gibt es noch Singvögel, die sind morgens auch nicht leise und tagsüber hast du Krähen im Wald gegenüber. Die sind echt laut (also wenn sie brüten).
Landschaft ist meines Erachtens egal. Es gibt Leute, die sich an Bäumen des Nachbarn stören und deswegen klagen. Klar, hin und wieder erwischt es einen Vogel, der gegen die Rotorblätter fliegt, aber wie viele Vögel werden von Hauskatzen getötet?
Und wie viele meiner Fische hat der Fischreiher schon aus meinem Teich geklaut, :motz: :heul:
Insektensterben...
Da aber 99% aller Insekten unter 200 m fliegen, muss man nur groß genug bauen..
Ist doch bei der Windkraft nicht anders. Die letzte Produktionsstätte hatte doch letzte oder vorletztes Jahr dicht machn müssen.
Insgesamt hat das 100.000 Jobs gekostet aber an den 18.000 Jobs in der Kohleindustrie wird sich geklammert, weils ja Tradition ist, oder so.
yepp
 
Nur wer montiert das? Wer sich die Aufträge aussuchen kann nimmt die wo auch noch etwas Marge beim Material abfällt.
Selber kaufen und selber zusammenbrätzeln.
Nur der Anschluss an den Hauptverteiler darf man als Laie nicht erstellen.
Habe meine auch selber erstellt und bei gut 10 von Bekannten mitgeholfen.
Die gängigen Anleitungen geben exakte Auskunft über Leitungsquerschnitte usw..
Wer einen PC zusammenbauen kann, kann so was auch.

Rein exemplarisches Komplettset, k. A. ob das aktuell günstig ist:
 
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