Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Die AfD hatte doch auch schon gegen das Bürgergeld protestiert.
Und meinte das es sonst kein Anreiz mehr gäbe zu arbeiten.
Übrigens genauso wie die Rechten in Italien.
 
...aber im Gegensatz zur FDP tut sie das ohne sich zur Schuldenbremse zu bekenne...
Die FDP erzählt doch auch nicht wirklich wie sie die ganzen Steuergeschenke, die sie bei 50% plus Ergebnis gerne machen würde, trotz "Bekenntnis", finanzieren möchte, bei mehreren Mrd. Euro, die dadurch an Steuern wegfallen würden, ohne dabei denn Karren nicht heillos gegen die Wand zu fahren, indem sie die Sozialleistungen und Infrastrukturleistungen (weiter) drastisch reduzieren müsste.

und ohne Sozialleistungen kürzen zu wollen.
Stimmt so nicht.
Die AfD will die "Sozialleistungen" nur "verdeckt" kürzen und kommuniziert das nicht ganz so frei von der Leber, wie andere Dinge, aber Leistungsempfänger beim und zum Erhalt von Leistungen zum "Arbeitsdienst" zu zwingen, für nahezu fast jede Arbeitsaufgabe, ist genau das.
Ein staatlicher Niedrig-Niedriglohnsktor, im Stil des Reichsarbeitsdienstes, unter der NSDAP und im Grunde eben auch eine Kürzung der Sozialleistungen.
 
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Sozialpolitik ist aber nicht alles was eine Partei ausmacht, selbst wenn man sich anstrengt, ist "Steuern senken", die größte Gemeinsamkeit von FDP und AfD.
 
Die NATO ist ein Relikt aus dem kalten Krieg und damit eine Bedrohung für Russland. Wir brauchen aber eine Sicherheitsstrategie, die Russlands natürliche Interessen würdigt.
Wo wird Russland denn bedroht?
Durch die kleinen Länder, die sich nach dem Ende des Warschauer Pakt der Nato angeschlossen haben?
Jedes Land kann frei wählen, welchem Bündnis es sich anschließen möchten. Russland hätte ja auch Nato Mitglied werden. Mal sehen, wie das die Chinesen gefunden hätten.
Frieden bedeutet Kompromisse zu finden und mit Respekt zu agieren. Mehr Waffen und mehr Soldaten sind immer eine Bedrohung und diese erzeugt Angst und Angst erzeugt oft Gewalt bei den Bedrohten.
Wir müssen diesen Kreislauf aus Gewalt und Unterwerfung durchbrechen, das Töten beenden und der Diplomatie Raum geben. Es geht darum Menschenleben auf allen Seiten zu retten und eine vernichtende Spirale der Eskalation zu durchbrechen, die das Leben aller Menschen gefährdet.
Putin will ja keinen Kompromiss. Er hat klar erklärt, dass er die Ukraine auslöschen will.
Also das, was die Hamas immer über Israel sagt (oder der Iran) und die findet bei uns auch keiner superdufte.
Aktuell kann nur einer den Kreislauf der Gewalt stoppen, Und der hockt in Moskau.
 
Also das, was die Hamas immer über Israel sagt (oder der Iran) und die findet bei uns auch keiner superdufte.
Nun ja, momentan fordert der israelische rechts-außen Finanzminister, als Vergeltung für zwei Tote, bei jüngsten Anschlägen, ein ganzes palästinensisches Dorf "auszuradieren".


Solche Rethorik habe ich zuletzt bei "Vergeltung" von Wehrmacht und SS im WW2 gehört und kann man nur als äußert bedenklich bezeichnen.
 
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Nun ja, momentan fordert der israelische rechts-außen Finanzminister, als Vergeltung für zwei Tote, bei jüngsten Anschlägen, ein ganzes palästinensisches Dorf "auszuradieren".
Die Ultrarechten sind schon heftig. Man stelle sich vor, Scholz oder Merz würden mit den Proud Boys oder ähnliches koalieren. Dagegen ist die Afd harmlos.
Aber in Israel haben die Nationalisten schon immer viel Zulauf gehabt.
Solche Rethorik habe ich zuletzt bei "Vergeltung" von Wehrmacht und SS im WW2 gehört und kann man nur als äußert bedenklich bezeichnen.
Völlig zurecht muss man das kritisieren (Trump hätte das wohl super gefunden),
Aber im Gegensatz zu den Israelis hat Putin eben den Hammer heraus geholt und plättet die Ukraine.
Dass die wiederum alle Gebiete zurück haben wollen, kann ich nachvollziehen. Das wird Putin aber nicht zulassen.
Ergo wird der Krieg noch andauern und irgendwann könnte der Westen müde werden und die Waffenlieferungen einstellen, weil politisch die Wähler das nicht mehr wollen.
 
Es geht mir um das Argument, dass Ältere angeblich besser wissen wen sie wählen sollen und besser informiert sind.
Was so ja nicht stimmt.

Also bei älteren Wählern konnte die FDP mit ihrem "Grundrechtsgefasel" offensichtlich nicht punkten. Dabei waren ältere Bürger in den letzten Jahren zu Hauf auf der Straße, um für ihre ""Grundrechte"2 zu demonstrieren (Grundrecht andere mit tödlichen Krankheiten anzustecken, Grundrecht auf eine arisch reine Nachbarschaft, Grundrecht auf Luftverschmutzung und Umweltzerstörung, etc.). Also mangelndes Potential, bei mittleren und alten Gesellschaftsschichten mit einem Grundrechteprogramm zu punkten gab es definitiv nicht.
Aber laut einem gewissen "RyzA" hat die FDP damit nur Jungwähler "geködert". Wie passt das zu der hier zitierten Aussage des gleichen "RyzA", dass Jungwähler genauso schwer manipulierbar wären, wie ältere, oder gar zu weiter zurückliegenden Aussagen, dass sie eine überdurchschnittliche Bereicherung für Wahlentscheide darstellen?


Das weiß ich nicht.

Eben gerade hast du noch mit voller Inbrunst behauptet, ein Wahlerfolg der FDP könne sich nie wiederholen, jetzt hast du auf einmal keine Ahnung von deren Chancen bei der übernächsten Bundestagswahl? Sehr widersprüchlich.


Also irgendwie, finde ich es unpassend FDP und AfD so zu vermischen. Man kann sicherlich viele Gründe finden warum man die FDP nicht mag, aber rein faktisch kann man sie zwar unsozial nennen, aber sie hat sicher keine Strömung, die die freiheitlich, demokratische Rechtsordnung infrage stellen möchte, oder Mitglieder, die gewaltbereit gegen den Staat sind.

Man muss schon ganz klar trennen, zwischen einer Partei, deren Meinung man nicht mag - das muss man aushalten - und einer Partei, die durchaus anti-demokratische Tendenzen zeigt.

FDP und AFD (und Linke) haben eine Gemeinsamkeit: Die Kernpositionen, die sie seit Jahren kontinuierlich und auch praktisch vertreten, stoßen bei höchsten 5% der Wähler auf Zustimmung. Höhere Wahlergebnisse erreichen alle drei Parteien nur über populistische Versprechen, die bei Protestwählern gut ankommen. Die FDP hat sich bei der letzten Wahl vor allem als "alles, bloß nicht grün" insziniert, die AFD als "alles, bloß nicht SPD" und die Linke mit "alles, bloß nicht Merkel". Unterschiedliche politische Standpunkte, klar, aber vergleichbare Wahltaktiken. (Wobei die Standpunkte in diesen Populsimusthemen bekanntermaßen wachsweich sind. Wagenknecht ist ja gerade dabei, AFD-Wähler mit AFD-Themen und AFD-Sprüchen ins sogenannte "linke" Lager zurück zu holen.)


Es ging mir um den aktuellen Stand und die nächste Bundestagswahl.

Und nicht darüber was irgendwann mal in 2030 sein könnte.

Geschrieben hast du was anderes. Und 2030 ist nicht weit weg, sondern z.B. Fokuspunkt für die aktuelle "beschleunige" Energiepolitik, fünf-Jahre-früher-als der nächste vermeintliche Meilenstein der Verkehrspolitik und eben auch das erste aktive Jahr der übernächsten Bundesregierung. Wer keine anderthalb Legislaturperioden überblicken kann, sollte seinen Meinung zur Situation am Ende der laufenden vielleicht nicht als unumstößlichen, keinerlei weiteren Argumentation bedürftigen Fakt posten.
Und niemand sollte eine derartig eingeschränkte Meinung in einen Satz mit zeitlich unbegrenzten Anspruch packen.


Nein, man kann sie sehr gut "vermischen", weil die FDP von der AfD nur ihr völkisches und Anti-EU Gefassel unterscheidet, ansonsten gleichen sie sich beim Rest fast wie ein Ei dem anderen Ei.
Oder kurz gesagt, die AfD ist nichts anderes als eine rechts-völkische FDP.

Das war einmal. Die Wirtschaftsnatioanlliberalen sind mittlerweile fast alle raus aus der AFD, die Faschos haben komplett übernommen.


Mal was anderes.
Gefühlt wird das BER 2.0:


Hast du erwartet, dass ausgerechnet die Bahn etwas beinahe unmögliches über Nacht umsetzt? "Deutschlandtakt" ist eine populistische Schnappsidee. Ein Schlagwort von Politikern, die die verbeitete Abneigung am Ist-Zustand der Bahn sowie die ebenso weit verbreitete Übereinstimmung über die Zukunftsuntauglichkeit aller anderen bestehenden Verkehrsmittel zunutze machen. Die aber null Peilung davon haben, was bei der Bahn eigentlich warum schiefläuft und wie ein besserer ÖPV organisiert sein müsste. Also fordert man einfach mal plakativ "Deutschlandtakt". (Oder "Flugtaxis" oder "Hyperloop", wenn man zu einer Partei gehört, die sich von "den Grünen" abgrenzen muss.)


Die Ultrarechten sind schon heftig. Man stelle sich vor, Scholz oder Merz würden mit den Proud Boys oder ähnliches koalieren. Dagegen ist die Afd harmlos.
Aber in Israel haben die Nationalisten schon immer viel Zulauf gehabt.

Mit der neuen Regierung ist Isreal endgültig auf dem Weg von der Apartheid zur nationalistischen Theokratie, formelle Aufhebung des zuvor wenigstens für einen Teil der Bevölkerung bestehenden Rechtsstaats inbegriffen. Aber was genau hat das mit der "Bundesregierung 2021" zu tun? Der Nahostkonflikt ist bekanntermaßen ein Thema nicht nur für einen, sondern eher für ein halbes Dutzend eigene Threads. (Threads, die keiner moderieren müssen möchte :ugly: . )
 
Also bei älteren Wählern konnte die FDP mit ihrem "Grundrechtsgefasel" offensichtlich nicht punkten. Dabei waren ältere Bürger in den letzten Jahren zu Hauf auf der Straße, um für ihre ""Grundrechte"2 zu demonstrieren (Grundrecht andere mit tödlichen Krankheiten anzustecken, Grundrecht auf eine arisch reine Nachbarschaft, Grundrecht auf Luftverschmutzung und Umweltzerstörung, etc.). Also mangelndes Potential, bei mittleren und alten Gesellschaftsschichten mit einem Grundrechteprogramm zu punkten gab es definitiv nicht.
Aber laut einem gewissen "RyzA" hat die FDP damit nur Jungwähler "geködert". Wie passt das zu der hier zitierten Aussage des gleichen "RyzA", dass Jungwähler genauso schwer manipulierbar wären, wie ältere, oder gar zu weiter zurückliegenden Aussagen, dass sie eine überdurchschnittliche Bereicherung für Wahlentscheide darstellen?
Ich hatte doch zugegeben das die FDP viele Jungwähler hatte. Aber nicht alle Jungwähler haben FDP gewählt, sondern auch viele die Grünen was ich für sehr vernünftig halte.
Und 2030 ist nicht weit weg, sondern z.B. Fokuspunkt für die aktuelle "beschleunige" Energiepolitik, fünf-Jahre-früher-als der nächste vermeintliche Meilenstein der Verkehrspolitik und eben auch das erste aktive Jahr der übernächsten Bundesregierung. Wer keine anderthalb Legislaturperioden überblicken kann, sollte seinen Meinung zur Situation am Ende der laufenden vielleicht nicht als unumstößlichen, keinerlei weiteren Argumentation bedürftigen Fakt posten.
Und niemand sollte eine derartig eingeschränkte Meinung in einen Satz mit zeitlich unbegrenzten Anspruch packen.
Polter mal hier nicht so rum! Es ist doch klar das ich das auf die nächste Bundestagswahl bezogen hatte. Und nochmal: ich habe mich auf die Ergebnisse der letzten Landtagswahlen und Umfragen gestützt.
Aber du kennst ja mit Sicherheit, bei deiner Weitsicht, die Ergebnisse der Wahlen im Jahr 2030. :schief:

Und das wir in einer sehr unsicheren Zeit leben hast du vielleicht mitbekommen? Viele Krisen zusammen.
Guck dir mal die Wahlergebnisse der letzten Bundestagswahl und die Umfragewerte jetzt an.
Wie schnell sich Stimmungen ändern können. Und du willst mir erzählen ich hätte keine Ahnung weil ich nicht mehrere Legislaturperioden überblicken kann? Und nicht das Wahlergebnis der FDP im Jahr 2030 kenne?

Das ist einfach absolut lächerlich! Außerdem hatte ich mich wie gesagt auf die nächste Bundestagwahl bezogen. Das war kein Absolutsheitsanspruch von mir für die ganze Zukunft. Aber alles auf die Goldwaage legen und andere denunzieren...
 
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Bei der Wählerschaft der AfD muß ich mich wohl geirrt haben:

Das hätte ich echt nicht gedacht.
Da bist du mit Abstand nicht der erste und wirst nicht der letzte bleiben.
Es ist grundsätzlich unverständlich, ehr wohl in dem Fall schon wirklich diskriminierend, das viele vermeindlich gebildete Menschen immer meinen rechts-populistische Parteien würden ihr Klientel vor allen aus sozialschwachen und alten Menschen ziehen, aber das war 1933 bei der NSDAP schon genauso falsch wies es das heute bei der AfD ist.

Zwar tendiert "der doofe Bildungsferne und damit einhergehend sozial schwächere Mensch" etwas häufiger dazu, sofern überhaupt, sein Kreuz bei solchen Parteien zu setzen (sofern er nicht das Ziel der Diskriminierung und Hetze ist), aber üblicherweise sind es vor allen Mittelstand und solche mit Grundbesitz (Eigenheim, Familienhof), die ein Kernklientel solcher Parteien stellen, neben Protestwählern, denen es am Popo vorbei geht, wo das Kreuz landet, Hauptsache nicht einer der alten Großen und da erzeugt ein Kreuz bei sowas wie der AfD auch am meisten "entsetzen" (in Altparteien, ändert aber auch üblicherweise nichts, außer mehr populistischer rechter Rhetorik).

Der Grund dafür ist auch einfach, dieser Bereich (Mittelstand, Eigenheim) ist der welcher seinen Besitz am härtesten meint mit dem Elbogen "verteidigen" zu müssen, steuerlich mit am schwersten belastet wird, daher am häufigsten und härtesten nach unten tritt und am meisten (persönlich) zu verlieren hat, selbst durch geringe Änderungen der Windrichtung (Jobverlust, Wirtschaftsflaute, schwere Krankheit ect).

Kurz um, dort findet man am ehesten die Leute die einen einfachen / schwachen Sündenbock suchen und die am empfänglichsten für Ängste sind, sowie muss man, um zum Mittelstand zu gehören üblicherweise auch bereits ein paar Arbeitsjahre haben, um gewisse Einkommensbereiche zu erreichen, sowie Mindestmaß an Bildungsabschluss besitzen, weshalb es meist Menschen "mittleren Alters" sind.

Es kann natürlich auch etwas völlig unvorhersehbares eintreten. Und deswegen die FDP wieder in der Wählergunst steigen. Aber momentan sieht es eben nicht danach aus.
Üblicherweise ist es nicht unvorhersehbar, sondern das Ergebnis von Jahrzehnte langen Versäumnissen, oder politschen Entscheidungen vergangener Legislaturperioden.

Ihr müßt erstmal das Gegenteil eurer Behauptung beweisen, dass junge Menschen schlechter oder "falsch" wählen würden. Weil ihnen die Lebenserfahrung fehlt.
Falsch, wer eine Behauptung aufstellt, "junge Menschen seien politisch resilienter und daher deutlich besser Wähler", hat das auch an Hand von mindestens klar glaubhaft belastbaren Indizien, besser noch Fakten, zu belegen und sich nicht in "Alice Schwarzer Manier" eine Beweislastumkehr zu fordern, andere mögen ihm doch nachweisen das seine Behauptungen nicht stimmen würden!
 
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Falsch, wer eine Behauptung aufstellt, "junge Menschen seien politisch reilienter und daher deutlich besser Wähler", hat das auch an Hand von mindestens klar glaubhaft belastbaren Indizien, besser noch Fakten, zu belegen und sich nicht in "Alice Schwarzer Manier" eine Beweislastumkehr zu fordern, andere mögen ihm doch nachweisen das seine Behauptungen nicht stimmen würden!
Das habe ich NIE behauptet! Sondern, dass junge Menschen oder Jugendliche, sich auch eine politische Meinung bilden können und auch mündig genug sind, wählen zu können. Und da könnt ihr mit die Worte umdrehen wie ihr wollt: da bleibe ich bei!
 
FDP und AFD (und Linke) haben eine Gemeinsamkeit: Die Kernpositionen, die sie seit Jahren kontinuierlich und auch praktisch vertreten, stoßen bei höchsten 5% der Wähler auf Zustimmung. Höhere Wahlergebnisse erreichen alle drei Parteien nur über populistische Versprechen, die bei Protestwählern gut ankommen. Die FDP hat sich bei der letzten Wahl vor allem als "alles, bloß nicht grün" insziniert, die AFD als "alles, bloß nicht SPD" und die Linke mit "alles, bloß nicht Merkel". Unterschiedliche politische Standpunkte, klar, aber vergleichbare Wahltaktiken. (Wobei die Standpunkte in diesen Populsimusthemen bekanntermaßen wachsweich sind. Wagenknecht ist ja gerade dabei, AFD-Wähler mit AFD-Themen und AFD-Sprüchen ins sogenannte "linke" Lager zurück zu holen.)
Das macht sie aber nicht vergleichbar und wer die FDP mit der AfD vergleicht, wertet vor allem die AfD auf. Manchmal frage ich mich ob Menschen wirklich nicht aus der Vergangenheit lernen wollen. So haben die Menschen 1928 evtl. auch über die NSDAP gesprochen: "Sie hat ja viele Gemeinsamkeiten mit den anderen Parteien und lügen tun sie alle. Das mit den Juden meinen die sicher nicht ernst."
 
Nochmal: Es ging mir nicht darum FDP und AfD auf eine Stufe zu stellen. Oder in einen Topf zu schmeissen.

Das sollten nur Beispiele sein, weil ja geschrieben wurde das die FDP von vielen Jungwählern gewählt wurde. Darauf hatte ich geschrieben: und die AfD von älteren Erwachsenen. Was ich an sich noch schlimmer finde.

Aber ein Großteil der Jungwähler hat auch die Grünen gewählt. Was ich als positiv bewerte.
Das Argument, sie könnten nicht vorausschauend planen oder würden sich über ihre Zukunft keine Gedanken machen, ist damit entkräftet. Und warum sollten 16 Jährige da groß anders wählen als 18 oder 19 Jährige?
 
Aber ein Großteil der Jungwähler hat auch die Grünen gewählt. Was ich als positiv bewerte.
Das Argument, sie könnten nicht vorausschauend planen oder würden sich über ihre Zukunft keine Gedanken machen, ist damit entkräftet. Und warum sollten 16 Jährige da groß anders wählen als 18 oder 19 Jährige?
Weil bei den meisten die geistige Reife einfach noch nicht voll ausgebildet ist. Heute die Meinung, morgen die. Ganz dem Trend nach.
Das meine ich nicht abwertend, ist einfach nun einmal die menschliche Entwicklung.

Das jetzt lt. deiner Meinung auch viele Ältere die AFD wählen hat meist mit irgendwelchen Ängsten zu tun.
Ich kann hier nur von meinen ländlichen im "Osten" Deutschlands sprechen. Hier gibts mehr als genug AFD Wähler. Sogar mein Lieblingskollege der jetzt in Rente geht.
Für den sind halts irgendwelche Sicherheitsaspekte die das Kreuz zur AFD wandern lassen
 
Warum ist es positiver die Grünen zu wählen als die FDP? Keine Partei in Deutschland ist uneingeschränkt und für alle Bürger*innen positiv. Unsere Demokratie und der Zusammenhalt unseres Staates lebt vom Kompromiss.

Wir sollten uns strikt gegen eine Amerikanisierung der Politik wehren und den Kompromiss als Erfolg und nicht als Niederlage werten.
 
Weil bei den meisten die geistige Reife einfach noch nicht voll ausgebildet ist. Heute die Meinung, morgen die. Ganz dem Trend nach.
Das meine ich nicht abwertend, ist einfach nun einmal die menschliche Entwicklung.
Naja, es gibt auch viele Erwachsene wo sich die politische Meinung quasi von heute auf Morgen ändern kann.
Sieht man ja auch an den Umfragen.
Das jetzt lt. deiner Meinung auch viele Ältere die AFD wählen hat meist mit irgendwelchen Ängsten zu tun.
Ich kann hier nur von meinen ländlichen im "Osten" Deutschlands sprechen. Hier gibts mehr als genug AFD Wähler. Sogar mein Lieblingskollege der jetzt in Rente geht.
Für den sind halts irgendwelche Sicherheitsaspekte die das Kreuz zur AFD wandern lassen
Ich kenne welche die nur aus Protest AfD wählen. Denen habe ich ganz klar gesagt das ich das sch**sse finde.
Gar nicht wählen und AfD wählen ist das schlimmste was man machen kann.
Warum ist es positiver die Grünen zu wählen als die FDP?
Weil sie sozialer eingestellt ist und umweltpolitisch weiter denkt.
Das müßtest du als Politikinteressierter und Linkenwähler eigentlich wissen. ;)
Keine Partei in Deutschland ist uneingeschränkt und für alle Bürger*innen positiv.
Habe ich etwas von uneingeschränkt geschrieben? Alleine halte ich die Grünen auch nicht für regierungsfähig. Zumindest bundesweit. Da sie in einigen Forderungen viel zu radikal ist.
Wir sollten uns strikt gegen eine Amerikanisierung der Politik wehren und den Kompromiss als Erfolg und nicht als Niederlage werten.
Wer hat denn hier geschrieben das Kompromisse schlecht sind?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dir ist halt ein Faktor besonders wichtig und Du tendierst eher nach links, es ist aber im Grundsatz genauso legitim liberal zu tendieren. Ich halte es erstmal grundsätzlich für gut, wenn junge Menschen wählen, noch besser ist es wenn sie keine Parteien wählen, die sich zumindest in Teilen gegen die freiheitliche, demokratische Grundordnung stellen.

Welche der Parteien sie dann wählen, sollen sie selber entscheiden und ich würde mich sehr dagegen verwehren zu sagen, dass die Wahl von Partei X mehr politische Reife zeigt, als die Wahl von Partei Y. (rechte oder extrem linke Parteien mal ausgenommen)

Eine Änderung des Wahlrechtes, nur weil dann mehr Menschen eine bestimmte Partei oder Richtung wählen, ist verfassungswidrig und grundfalsch. Wer sagt, dass 16-jährige wählen sollten, dem muss die 16-jährige Grünenwählerin genauso recht sein, wie die 16-jährige FDP-Wählerin oder die 16-jährige Wählerin der Tierschutzpartei.
 
Irgendwie interpretierst du immer Sachen hier rein

Dir ist halt ein Faktor besonders wichtig und Du tendierst eher nach links, es ist aber im Grundsatz genauso legitim liberal zu tendieren.
Liberal ist bei der FDP höchstens ihr Streben nach einer (absolut) freien Marktwirtschaft. Alles andere ist mehr Schein als sein.
Ich halte es erstmal grundsätzlich für gut, wenn junge Menschen wählen, noch besser ist es wenn sie keine Parteien wählen, die sich zumindest in Teilen gegen die freiheitliche, demokratische Grundordnung stellen.
Das sehe ich ja genauso.
Welche der Parteien sie dann wählen, sollen sie selber entscheiden und ich würde mich sehr dagegen verwehren zu sagen, dass die Wahl von Partei X mehr politische Reife zeigt, als die Wahl von Partei Y. (rechte oder extrem linke Parteien mal ausgenommen)
Es ging um die Beeinflussbarkeit. Das viele Jungwähler, sich von der FDP mit ihren "Freiheitsgeschwurbel" haben beeinflussen lassen, als Corona noch aktuell war.
Eine Änderung des Wahlrechtes, nur weil dann mehr Menschen eine bestimmte Partei oder Richtung wählen, ist verfassungswidrig und grundfalsch.
Davon hat niemand geschrieben und das hat auch niemand gefordert. Das interpretierst du wieder hier rein.
Wer sagt, dass 16-jährige wählen sollten, dem muss die 16-jährige Grünenwählerin genauso recht sein, wie die 16-jährige FDP-Wählerin oder die 16-jährige Wählerin der Tierschutzpartei.
Sicher. So etwas nennt man Demokratie.

Bitte auch genau lesen was man schreibt und weniger reininterpretieren!
 
Warum ist es positiver die Grünen zu wählen als die FDP?
Weil sie sozialer eingestellt ist und umweltpolitisch weiter denkt.
Es ist weder positiv noch negativ.
Viel wichtiger ist doch ein System, dass möglichst viele Bürger demokratisch mitnimmt.
Demokratie bedeutet immer einen Kompromiss, damit verschiedene politische Strömungen an der Gestaltung teilhaben.
Ist dies nicht gegeben, lebst du in einer einseitigen Wertediktatur.

Aktuelles Beispiel ist dies:

Land Bayern (CDU) hat an Apple ein Filetstück an Bauland mitten in der Münchner Innenstadt verkauft.
Würde es nach der SPD (Münchner Bürgermeister Reiter) gehen, wäre der Deal als Erbpacht gegangen = Dann hätte Apple nicht in München investiert, sondern in Frankreich.
Würde es nach den Grünen gehen, gäbe es dort kein Apple, sondern Sozialwohnungen.
Die FDP vermisst zus. angefragte Förderungen für Apple beim Deal.
Hätte Bayern den Förderungen zugestimmt, gäbe es statt der nun geplanten ca. 1.200 neuen Arbeitsplätze sogar ca. 1.800.

Wer hat recht?
 
Es ist weder positiv noch negativ.
Viel wichtiger ist doch ein System, dass möglichst viele Bürger demokratisch mitnimmt.
Demokratie bedeutet immer einen Kompromiss, damit verschiedene politische Strömungen an der Gestaltung teilhaben.
Ist dies nicht gegeben, lebst du in einer einseitigen Wertediktatur.
Nochmal auch für dich: ich habe nirgendwo geschrieben das man die FDP nicht wählen darf. Oder es gefordert!

Nur das ich der Partei persönlich nichts abgewinnen kann. Aber das muß ich in einer Demokratie wohl aushalten.
 
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