Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Spätestens seit Beginn der Pandemie ist komplett durch den Wind.
Na ja, nur weil er gegen eine Impfpflicht war/ist (wie ich auch) würde ich das nicht als "komplett gegen die Wand" bezeichnen.
Er ist ja meines Wissens nicht in der Schwurbler/Covid-Leugner Ecke verortet, oder?

Unbedarft davon ist er tatsächlich nicht die hellste LED-Birne in Berlin.
 
Andere Parteien wie die CDU sind ja auch teilweise populistisch. Begriffe wie "Sozialtouristen" oder "Kleine Paschas" kamen von Merz. Weil er versucht Wähler von Rechts weg zu fischen.
Merz ist wie die Afd.
Was raushauen und anschließend sagen, dass es aus dem Kontext gerissen oder nicht so gemeint war.
Merz ist Profi. Er weiß genau, was er wie sagt und weiß, wie es ankommt.
Klar versucht er die CDU Stammklientel, die zur Afd gewechselte ist, wieder zurück zu holen.
 
Merz ist wie die Afd.
Was raushauen und anschließend sagen, dass es aus dem Kontext gerissen oder nicht so gemeint war.
Merz ist Profi. Er weiß genau, was er wie sagt und weiß, wie es ankommt.
Klar versucht er die CDU Stammklientel, die zur Afd gewechselte ist, wieder zurück zu holen.
Und noch eine Stufe krasser ist Maaßen. Der sollte aus der CDU austreten.
Dann kann er ja in die AfD eintreten.
 
Merz will Kanzler werden und dafür beißt er jeden aus den eigenen Reihen weg. So wie Merkel das auch gemacht hat, nachdem die Union 2002 mit Stoiber gescheitert war.
 
Innenminister Stübgen sieht auch, dass das größte Problem bei der Integrationsarbeit der Fachkräftemangel im Sozialen ist.

Ich wollte früher mal so etwas ähnliches machen mit Anfang 20. Fachabi im Sozial - und Gesundheitswesen.
Hatte 1 Jahr Praktikum im Altenheim gemacht. War eine nette Erfahrung.
Pforte und Cafeteria gemacht. Speisesaal/Essenswagen. Und mit dem Therapeuten zusammen Musik, Bewegungs - und Beschäftigungstherapie für die Bewohner.
Leider war ich der einzige Mann in der Klasse. Das war sehr hart. Und hatte selber einige Probleme. Dann hatte ich die Schule im zweiten Jahr abgebrochen.

Ich kenne aber welche die das durchgezogen haben und jetzt in dem Beruf arbeiten. Eine ist in der Psychatrie Sozialarbeiterin und ein Mann der von der Gesamtschule gekommen ist Streetworker.

Ein interessanter Beruf aber wenn man selber Probleme hat nicht zu empfehlen.
 
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Der Deutsche Mieterbund hat vor einer Verschlechterung auf dem deutschen Wohnungsmarkt gewarnt. Die Lage werde "immer dramatischer", sagte Mieterbund-Präsident Lukas Siebenkotten den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "So laut wie jetzt haben die Alarmglocken des Wohnungsmangels lange nicht mehr geschrillt."

Er fordert Bund und Länder zu Maßnahmen gegen den Wohnungsmangel auf – "oder wir erleben ein ungeahntes Desaster auf dem Wohnungsmarkt", sagte Siebenkotten. Er erwartet für 2023 ein "sehr hartes Jahr für Mieterinnen und Mieter".

Laut einer aktuellen Studie, aus der die Funke-Blätter zitieren, ist der Wohnungsmangel in Deutschland so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Bundesweit habe das Wohnungsdefizit zum Jahresende 2022 die Größe von rund 700.000 Wohnungen erreicht, heißt es demnach in der Studie des Hannoveraner Pestel Instituts sowie des schleswig-holsteinischen Instituts Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen Kiel (Arge). Dies sei "mehr als die doppelte Jahresproduktion an Wohnungen".

Vor allem der durch den Ukraine-Krieg verursachte hohe Zuzug von Menschen belastete der Studie zufolge im vergangenen Jahr den bereits zuvor schon angespannten Wohnungsmarkt. Gleichzeitig sind die Investitionskosten gestiegen, Energie und Material auf dem Bau wurden teurer, genau wie die Zinsen für Baukredite.

Die IG Bau sieht einen Widerspruch zwischen den Problemen auf dem Wohnungsmarkt und dem Vorhaben der Bundesregierung, die Zahl der aus dem Ausland zuwandernden Fachkräfte deutlich zu steigern. "Wohnen und Arbeiten – das gehört zusammen. Keiner wird kommen, wenn er hier nicht oder nur zu horrend hohen Mieten wohnen kann", sagte Vizegewerkschaftschef Harald Schaum den Funke-Zeitungen.
Quelle: Wohnungsmangel in Deutschland so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr

Hat die Bundesregierung nicht 400000 neue Wohnungen pro Jahr versprochen? Bis jetzt ist da noch nicht viel passiert. Das ist ein massives Problem.
 
Wer soll die auch bauen, womit willst du die bauen und wo sollen die stehen?
Vielleicht sollte man statt schon wieder für 400.000 neue Wohnungen pro Jahr Fläche versiegeln zu wollen lieber erstmal bei der Maße an leerstehnden Gebäuden, in Innenstädten, ansetzen, die leerstehen, weil sie nur als Spekulationsmaße genutzt werden...

Alleine wenn ich in Berlin mal von Hauptbahnhof, über Hackescher Markt, bis Alexander Platz gehe, zu Fuß, kann man sich nur vor den Kopf fassen, wieviel bebaute Fläche dort, ganz bewusst, leer gehalten wird, um die Preise zu treiben.
 
Vielleicht sollte man statt schon wieder für 400.000 neue Wohnungen pro Jahr Fläche versiegeln zu wollen lieber erstmal bei der Maße an leerstehnden Gebäuden, in Innenstädten, ansetzen, die leerstehen, weil sie nur als Spekulationsmaße genutzt werden...

Alleine wenn ich in Berlin mal von Hauptbahnhof, über Hackescher Markt, bis Alexander Platz gehe, zu Fuß, kann man sich nur vor den Kopf fassen, wieviel bebaute Fläche dort, ganz bewusst, leer gehalten wird, um die Preise zu treiben.
Willst du enteignen? Wie die Linken?
Ich würde die Steuern für leerstehende Wohnungen/Häuser so erhöhen, dass vermieten lukrativer wird als leer stehen lassen
 
Willst du enteignen? Wie die Linken?
Ich würde die Steuern für leerstehende Wohnungen/Häuser so erhöhen, dass vermieten lukrativer wird als leer stehen lassen
Hab ich das irgendwo geschrieben?
Es wäre aber eben weit sinnvoller sich über entsprechend durchaus in nicht unbedeutender Zahl vorhandene Immobilien Gedanken zu machen, als die Utopie von 400.000 Wohnungen, die man bauen möchte, aber eben ziemlich sicher gar nicht bauen können wird.
Alleine weil die Entwicklungen im Bausektor und bei Baupreisen das aktuell gar nicht zulassen können (Umweltaspekt mal ausgeklammert, der noch dazukommen würde).
 
Quelle: Wohnungsmangel in Deutschland so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr

Hat die Bundesregierung nicht 400000 neue Wohnungen pro Jahr versprochen? Bis jetzt ist da noch nicht viel passiert. Das ist ein massives Problem.
Die dt. Bauindustrie schaffte 2022 gerademal ca. 280.000 "Wohnungen" und da sind alle EFHs und Eigentumswohnungen mit dabei und ungefähr 50-60% der Arbeitskapazitäten schon aus dem Ausland.
An Stelle der 400.000 in der Meinung der Politiker als Mietwohnungen (von leistbar ist da noch gar nix benannt) sind faktisch nur ca. 140.000 - 160.000 entstanden.
Wenn man so will, brauchst du 2-3 fach Personal, dann das Geld (wer soll das finanzieren) und am Schluss noch den Platz.
 
Hab ich das irgendwo geschrieben?
Es wäre aber eben weit sinnvoller sich über entsprechend durchaus in nicht unbedeutender Zahl vorhandene Immobilien Gedanken zu machen, als die Utopie von 400.000 Wohnungen, die man bauen möchte, aber eben ziemlich sicher gar nicht bauen können wird.
Aber wie willst du die Leute zwingen ihre Wohnungen zu vermieten?
 
Das Problem ist, wenn es zu wenig Wohnungen gibt, die Vermieter die Preise in die Höhe treiben.
Dann können sich immer weniger bezahlbaren Wohnraum leisten.
Die 1 Millionen zusätzlichen Flüchtlinge aus der Ukraine verschärfen das Problem.
 
Ist z.T. schon absurd wie die Mietpreise selbst außerhalb der Großstädte steigen. Als ich vor 6 Jahren meine 95qm Wohnung gekauft habe war die noch für 600€(kalt) vermietet. Gestern wurde eine ältere 48qm Wohnung um die Ecke für 700€ angeboten :stupid:.
 
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