Frage mich, ob aus einer Wohlstandsgesellschaft Revoluzzer überhaupt entstehen können/wollen.
Glaube, dass die Geschichte da eher auf was anderes hindeutet.
Dazu gehört Bildung, über politische und gesellschaftliche Zusammenhänge und das aufzeigen gesellschaftlicher Alternativen.
Die SPD Mitglieder bekommen eine roten Kopf und fühlen sich unwohl beim Singen der Internationale und die Linken sorgen sich eher um Gender und Pronomen und weniger um die gerechte Verteilung des Wohlstandes.
Dabei spielen natürlich Medien eine Rolle und in welcher Hand sie sind.
Da kommt dann heraus das Hartz4 Empfänger die FDP wählten, weil sie Steuern sparen wollten.
In unserer Gesellschaft ist die Beeinflussung so perfekt, das es keiner mehr wahrnimmt, bzw unbewusst Teil des ganzen ist.
Sozialismus? " Willst du die DDR wiederhaben!?"
Solange der Fernseher groß genug ist und man sich über Figuren im "Assi TV" erheben kann, oder andere Kulturen und Völker, ist alles gut....
Nur " revoluzzen" , ohne Ziel, ist meist Randale und endet im Chaos.
Zu deiner Frage gibt es sogar ein Gedicht von Erich Mühsam.
Das Gedicht Der Revoluzzer aus der Sammlung Gedichte für alle Fälle
www.gedichte-fuer-alle-faelle.de