Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Edit:
Es ist zu viel ganz einfach.



 
Wird das jetzt hier zu pi-news?

Keine Ahnung was das mit Pi News zu tun hat.

Edit: wenn du es nicht lesen willst keiner zwingt dich hier zu sein. Ich hab sinnvoll meinen eigenen post gequotet auf die Antwort von Mahoy. Lies du die Blogs die du willst.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ne ich glaube nicht alles aber das es zu viele Messerangriffe in Deutschland gibt das glaub ich schon.
Glauben gehört in die Kirche, Synagoge oder Moschee...

Wenn man bei solchen Themen dagegen eine fundierte Meinung bilden möchte, beschäftigt man sich idealerweise mit Statistiken der letzten Jahren dazu und liest dann gleich noch auch Fachartikel von Kriminologen über mögliche Ursachen von Delinquenz, bevor man auf einem Weltbild fußt, welches geprägt ist von Vorurteilen und Hass.
 

Unkommentierte Links hier einzustellen und zu meinen dass das dann zur Disskussion beiträgt oder nur irgendeinen Mehrwert bietet ist aber auch nicht Sinn der Sache.

4.6 Spam, unerwünschte Beiträge
  • primär aus Smileys, Satzzeichen oder Links ohne Themenbezug bestehen.

Bitte das in Zukunft berücksichtigen.
 
Die Kriminaltität hat aber insgesammt abgenommen in der Zeit von Corona, da scheint es unterschiedliche Meinungen zu geben.
Die Kriminalität auch schon vor der Pandemie ständig abgenommen:

2018 gab es 206.464 weniger registrierte Straftaten als 2017.
2019 gab es 119.119 weniger registrierte Straftaten als 2018.
2020 gab es 125.780 weniger registrierte Straftaten als 2019.
2021 gab es 262.761 weniger registrierte Straftaten als 2020.

Wohlgemerkt, es geht dabei um registrierte Straftaten. "Unterschiedliche Meinungen" gibt es eher darüber, inwieweit etliche Straftaten während der Pandemie in den häuslichen Bereich abgewandert sind und dort weder angezeigt noch anderweitig bemerkt, also auch nicht registriert werden konnten.

Edit:
Es ist zu viel ganz einfach.


Wenn ich dir jetzt zwei Presse-Beispiele für Entblößung in der Öffentlichkeit präsentiere, würdest du dann auch eine erhebliche Zunahme vermuten? :ugly:
 
M. E. bringt es Ahmad Mansour bzgl. Messerattacken auf den Punkt:
Quelle:

daraus Zitat Mansour:
Demnach sind 39,6 Prozent nicht-deutsche Staatsbürger, etwas weniger als die Hälfte davon (17,4 Prozent) sind Zuwanderer, gemeint sind hier Personen, die sich unerlaubt oder erlaubt (Duldung, Asylbewerber, Schutzberechtigte) in Deutschland aufhalten. Damit ist diese Gruppe in der Statistik der Messer-Attacken erschreckend überproportional repräsentiert, gemessen an ihrem Anteil in der Gesamtbevölkerung. Dies solle uns ein Anlass sein, einen Weg zu finden, als Gesellschaft über solche Phänomene sachlich und differenziert zu diskutieren. Jenseits von Pauschalisierung und Stigmatisierung.

Das ist der Welt-Bericht (allerdings paywall), auf den er sich bezieht:
 
M. E. bringt es Ahmad Mansour bzgl. Messerattacken auf den Punkt:
Ich kann Ahmed Mansour kein bisschen ernst nehmen. Kritik an Muslime ist sein Business, genau wie es auch bei Hamed Abdessamed und Necla Kelek ist.
Halte das jedoch für höchst bedenklich, da diese Leute in der öffentlichen Wahrnehmung oft als Experten wahrgenommen werden, weil sie auch gerne in Sendungen und zu sonstigen Kommentaren eingeladen werden, jedoch gar kein Expertenwissen zu den Themen Islam, Migration usw. an den Tag legen können.

Mansour hat zbsp während der WM als die marokkanische Mannschaft nach einem Sieg mit ihren Müttern auf dem Feld gefeiert haben, das ganze hochdramatisch als ein Teil des Patriarchats kritisiert und sogar psychologisch pathologisiert.

Screenshot_20230203_183720_Samsung Internet.jpg

Der Typ ist nicht mal als Psychologe ernst zu nehmen, da es der psychologischen Grundhaltung widerspricht, Menschen grundlos zu pathologisieren. Aber wenn es darum geht anti muslimischen Bullshit zu konstruieren, ist der Typ ganz vorne dabei. Ein Nazi im "Ahmed-Gewand".

Ferda Ataman hat es hiermit sehr gut auf den Punkt gebracht:

Screenshot_20230203_184422_Samsung Internet.jpg
 

Anhänge

  • Screenshot_20230203_183720_Samsung Internet.jpg
    Screenshot_20230203_183720_Samsung Internet.jpg
    594,5 KB · Aufrufe: 4
Leben die nicht unter Polizeischutz? Weil sie aufgrund ihrer Kritiken u.a. mit dem Leben bedroht werden.
Soweit ich weiß ist nur Hamed Abdel-samed unter Polizeischutz, weil er den Muslimbrüdern in Ägypten Faschismus vorwirft.

Sollte man auch isoliert betrachten und nicht auf den Trugschluss reinfallen, dass das jetzt die Meinung aller Muslime ist und alle ihn tot sehen wollen.

Das Wahnwitzige hieran ist die Bubble, in welcher sich diese Leute befinden, die sich gegenseitig mit ihren Narrativen seltsamerweise gegenseitig am Leben halten: Islamkritiker unterstellen Extremisten Extremismus, die wiederum mit Extremismus reagieren (surprise!), die sich beide dadurch in ihrem Weltbild bestätigt sehen.

Das wahre Problem fängt aber für mich eher dort an, dass Leute vom Schlage Mansour, Abdel Samed, und Kelek latent alle Verbrechen von vermeintlichen Muslimen der Religion und Kultur in die Schuhe schieben wollen.

Als hätte ein radikaler Muslimbruder und ein vom Krieg traumatisierter Flüchtling, der jemandem im Drogenrausch absticht, einen gemeinsamen Nenner für ihre Deliquenz: Den Islam.

Das ist so ein stupider monokausaler Bullshit, dass ich mich ernsthaft frage, wie überhaupt jemand, der bei gesundem Menschenverstand ist, daran glauben kann.
 
Ich kann Ahmed Mansour kein bisschen ernst nehmen.
Es geht hier nicht um die Person Mansour, sondern seine Meinung zum Thema, das verkürzt im Kontext Messerattacken lautet:

...39,6 Prozent nicht-deutsche Staatsbürger, davon (17,4 Prozent) sind Zuwanderer, gemeint sind hier Personen, die sich unerlaubt oder erlaubt (Duldung, Asylbewerber, Schutzberechtigte) in Deutschland aufhalten.
...diese Gruppe in der Statistik der Messer-Attacken überproportional repräsentiert, gemessen an ihrem Anteil in der Gesamtbevölkerung.
...Gesellschaft über solche Phänomene sachlich und differenziert zu diskutieren.
Jenseits von Pauschalisierung und Stigmatisierung.


Anmerkung meinerseits:
Die obige Gruppe in der Klammer,
offiziell ca. 216.000 in 2021;
Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/07/PD21_340_225.html
haben grob 0,0026% Anteil (83 Mio. EW) an der Gesamtbevölkerung, verursachen aber 17,4% der Taten.

Was genau daran ist falsch?

Ein Nazi im "Ahmed-Gewand".
OK, wie war das mit den Vorurteilen?
Dass das nun ausgesprochener Mist hoch 27 ist, ist dir hoffentlich auch klar.


Ich würde es begrüßen, hier konstruktive Kritik an der Aussage zu finden, statt sich über den Zitierenden in Hasstriaden zu verlieren...
Dass ist nämlich nichts anderes als Radikalisierung und Ausweichen in der Sachdiskussion.
 
OK, wie war das mit den Vorurteilen?
Das ist kein Vorurteil, sondern eine - zugegeben drastische - Beurteilung dieses Mannes, der selber ständig anti muslimischen Hass in der Öffentlichkeit predigt und somit indirekt für Nazis ein Sprachrohr ist.
es begrüßen, hier konstruktive Kritik an der Aussage zu finden, statt sich über den Zitierenden in Hasstriaden zu verlieren...
Dass ist nämlich nichts anderes als Radikalisierung und Ausweichen in der Sachdiskussion.
Ich nehme deine Kritik gerne zur Kenntnis und als indirekt angesprochener Mensch ist es ein Thema, welches mir natürlich nahe geht.
Nichtsdestotrotz möchte ich gerne, was Sachliches zum Thema beitragen:
Ich habe in meinem Bekanntenkreis einen Sozialarbeiter (Deutscher), der fünf Jahre in einer Flüchtlingsunterkünft in Berlin und seit zwei Jahren hier in Köln arbeitet und wir haben natürlich auch über dieses Thema gesprochen. Mich hat seine Einschätzung dazu interessiert, wieso eine ausgesprochen große Zahl an Flüchtlingen gewalttätig wird und er meinte, dass in Summe seiner bisherigen Berufserfahrung, sind es viele Faktoren, die zusammenkommen, sich aber oft darauf runterbrechen lassen, dass Geflüchtete, in der Heimat durch Krieg viel Grausamkeit gesehen und selber am eigenen Leib gespürt haben, oder/und dass es oft Menschen sind, die es auch in der Heimat im Leben schon schwer hatten, aufgrund fehlender Perspektiven, zerstörten Familien, und hohen psychischen Belastungen.

Zudem meinte er, dass diese Leute hier in Deutschland in Heimen auf engen Raum dann wild zusammengeworfen werden, sich mit kleinkarierten Behördenmitarbeiter rumschlagen müssen und somit die Frustration und Eskalationsrisiken dadurch noch nochmal deutlich heben.

Ich sehe daher das eigentliche Problem da drin, dass unser Sozialsektor (mitunter aufgrund Fachkräftemangel) total überfordert ist, wir uns aber unzählige Menschen, mit psychischen Störungen aufgrund Traumatas ins Land holen, die dann sich selbst überlassen werden, an Stelle diese Leute psychosozial in einem sicheren Netz aufzufangen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück