Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Wenn die Ukraine verlieren sollte, glaube ich nicht, dass das besser für uns alle wäre.
Deswegen ist es gut Waffen und Panzer dort hinzuschicken.
Aber das Sozialpaket könnte ruhig größer sein.
Immerhin hat man für die Banken damals noch deutlich mehr Geld zur Verfügung gestellt.
Und in der Coronakrise für die Selbstständigen und Handel auch.

Zum Stromverbrauch: wir verbrauchen mit 3 Personen zusammen ca 3000 KW/h.
 
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Die durchschnittlichen Stromkosten eines Ein-Personen-Haushalt, mit einem Jahresverbrauch von 1500 KWh, beliefen sich (trotz Strompreisbremse) aber auf 641 Euro.

Wobei man selbst 1500KWh schon als fast absurd niedrig angesetzt sehen kann (außer man lebt in fast vollständiger Abstinenz bzgl. Elektrogeräte) und selbst die meisten Versorger gehen als Maßstab, für Verbrauch eine Person, von ehr um die 2000KWh aus.
Jetzt müsste ich nur noch herausbekommen, wie wir als außerordentlich technikaffiner Haushalt mit drei Personen auf 1566 kWh Jahresverbrauch gebracht haben.

Mir ist durchaus bewusst, dass das bereits gänzlich anders aussieht, wenn Boiler oder Durchlauferhitzer im Einsatz sind, dennoch sehe ich in der Breite viel Einsparpotential ohne Verlust an Lebensqualität. Viele Haushalte sind viel zu sehr damit beschäftigt, sich über ihre Ausgaben für Strom Gedanken zu machen statt darüber, wie sie diese senken können. Ich möchte aus naheliegenden Gründen nicht ausschließen, dass ich einfach nur genial bin, vermute aber dennoch eher, dass in etliche Haushalten Verbraucher ohne Mehrwert die Kosten unnötig in die Höhe treiben.

Statt einer Strompreisbremse wäre den Endverbrauchern mit einer obligatorischen Energieberatung womöglich besser gedient. Die kann bei negativem Befund immer noch Grundlage für finanzielle Stützen sein, aber pauschale Preisdeckel nutzen in vielen Härtefällen nichts und belohnen gleichzeitig den Schlendrian.

Wer da trotzdem vielleicht noch versucht, wie auch ich, möglichst sparsam zu sein, kommt vermutlich dann noch auf etwa 1700-1800KWh im Jahr runter, aber mehr, obwohl ich nur einen Herd, kleinen Kühlschrank, Waschmaschine (alles Energieklasse A) überall Energiesparlampen, eine 0,5l Kaffeemaschine, Laptop (ehr wenig genutzt), Smartphone und einen "halbwegs" sparsamen PC habe, beim besten Wollen nicht und das dürfte in Bezug auf elektrische Verbraucher schon, für deutsche Verhältnisse, in der unteren Hälfte liegen.
Auch deine Heimelektronik ist höchstwahrscheinlich nicht das, was deine Kosten in die Höhe treibt. Es sind Großposten wie beispielsweise die Warmwasseraufbereitung.

Und das sind häufig strukturelle Probleme, bei denen man insbesondere als Mieter wenig machen kann. Da wäre dann höhere Unterstützung durch den Staat sowohl willkommen als auch angemessen. Doch wie ebenfalls bereits geschrieben, bemisst man daran eine pauschale Stützleistung oder eben die Höhe eines Bürgergeldes, verschenkt man an einem Ende das Geld, welches am anderen Ende bitter nötig wäre und unterm Strich schlichtweg fehlt.
 
Jetzt müsste ich nur noch herausbekommen, wie wir als außerordentlich technikaffiner Haushalt mit drei Personen auf 1566 kWh Jahresverbrauch gebracht haben.
Das möchte ich auch mal wissen. Wir sparen schon Strom und verbrauchen das Doppelte.
Bei euch wären das ja grob gerechnet 500 kWh pro Person.
Ich frage mich wie das gehen soll? Ist nie jemand zu Hause? :D
 
Das möchte ich auch mal wissen. Wir sparen schon Strom und verbrauchen das Doppelte.
Bei euch wären das ja grob gerechnet 500 kWh pro Person.
Ich frage mich wie das gehen soll? Ist nie jemand zu Hause? :D
Hat er vielleicht schon auf die Person runter gerechnet ?
 
@Nightslaver
Wie gehen die Ämter damit um, wenn man sich darüber beschwert, dass das Geld nicht reicht, um fixe Kosten zu decken?

Wahrscheinlich wie immer: Nicht deren Problem. ALGIIler bekommen keine "fixe Kosten" bezahlt und wenn das Geld nicht reicht, müssen sie halt sehen wo (auf welcher Straße) sie bleiben.
Weiß nicht, wie es heute ist, aber früher hat man z.B. bei einem elektrischen Durchlauferhitzer 5 € "Mehrbedarf" für den Stromverbrauch bekommen, obwohl das locker 25-30 € zusätzlich gefressen hat.


Jetzt müsste ich nur noch herausbekommen, wie wir als außerordentlich technikaffiner Haushalt mit drei Personen auf 1566 kWh Jahresverbrauch gebracht haben.

Das ist wirklich wenig. Ich würde mich eigentlich eher sparsam den technikaffin bezeichnen, lag mit zwei Personen aber auch schon ohne Home Office drüber und mit waren die letzten Jahre eher 2,2 MWh. Gut - die typische dritte Person eines Dreipersonenhaushalts dürfte keine 50% extra ausmachen, aber bei uns fällt z.B. auch schon das Kochfeld aus der Gleichung raus. (Gas, genauso wie Warmwasser und Heizung => die Großverbraucher sind bei uns schon mal nicht für den Stromverbrauch verantwortlich.)

Kann es sein, dass ihr schlichtweg überdurchschnittlich oft außer Haus seit? (Urlaub, Verwandtenbesuche, >>1/Monat Essen gehen, etc. kann die eigene Stromrechnung durchaus spürbar senken, obwohl es natürlich keinem sparsameren Lebenswandel entspricht.)
 
Weiß nicht, wie es heute ist, aber früher hat man z.B. bei einem elektrischen Durchlauferhitzer 5 € "Mehrbedarf" für den Stromverbrauch bekommen, obwohl das locker 25-30 € zusätzlich gefressen hat.
Grundsätzlich immer noch genauso, auch wenn die Pauschale dafür inzwischen etwas höher ausfällt, die Kosten allerdings ebenso.
Am Ende deckt es also weiterhin nicht ansatzweise den Verbrauch eines Durchlauferhitzers.

*edit* Für eine Person, mit Durchlauferhitzer, setzen Versorger übrigens üblicherweise 2200KWh, statt 2000 KWh Jahresverbrauch, als Grundlage für den Verbrauch, an.

Kann es sein, dass ihr schlichtweg überdurchschnittlich oft außer Haus seit? (Urlaub, Verwandtenbesuche, >>1/Monat Essen gehen, etc. kann die eigene Stromrechnung durchaus spürbar senken, obwohl es natürlich keinem sparsameren Lebenswandel entspricht.)
Würde ich auch vermuten, ansonsten erscheint mir um die 1500KWh immer noch sehr unrealistisch.
 
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Jetzt müsste ich nur noch herausbekommen, wie wir als außerordentlich technikaffiner Haushalt mit drei Personen auf 1566 kWh Jahresverbrauch gebracht haben.
... das ist durchaus im Möglichen. Wir (2) sind von 2800 runter zu 1700. Sehr viel umgerüstet. Elektrogeräte, Lampen, PC. Ich spiele meist nur noch
mit speziellen Einstellungen und liege 200W unter der Volllast. (60 FPS)
 
Detailinfos zu den geplanten Änderungen beim Waffenrecht.

U.a. soll nun auch für den Besitz/Kauf von Schreckschusswaffen ein kleiner Waffenschein nötig sein, wobei es für bisherige Besitzer eine Übergangszeit bis 2025 geben soll.

Zudem soll Erstantragstellende nun auch auf eigene Kosten ein ärztliches oder psychologisches Zeugnis vorlegen. Bisher galt diese Regelung nur für Unter-25-Jährige.


Wobei analog zum Führerschein auch ein Sehtest sinnvoll wäre, der wie beim LKW-Führerschein ab einem bestimmten Alter alle 5 Jahre wiederholt werden muss.
 
Beim Handelsverband Lebensmittel (BVLH) stößt die Initiative von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) und Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) zur Abschaffung der Strafen für das »Containern« auf vehemente Ablehnung. Sein Verband spreche sich »gegen die Legalisierung des sogenannten Containerns aus – unter welchen Voraussetzungen auch immer«, sagte Hauptgeschäftsführer Franz-Martin Rausch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Buschmann und Özdemir setzen sich dafür ein, dass künftig in den meisten Fällen nicht mehr bestraft werden soll, wer weggeworfene Lebensmittel aus Abfallcontainern etwa von Supermärkten holt. Dies sei einer von vielen Bausteinen im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung, sagte Özdemir. Bisher ist das »Containern« als Diebstahl strafbar.

Branchenvertreter Rausch sieht jedoch keinen rechtlichen Handlungsbedarf. Bereits heute gebe es im Straf- und Strafverfahrensrecht »ausreichende Möglichkeiten, allen denkbaren Fallkonstellationen im Einzelfall Rechnung zu tragen«, sagte er.

Rausch warnte auch, dass bestimmte Lebensmittel in Abfallbehältern »eine potenzielle Gesundheitsgefahr« darstellten. So könnten etwa Lebensmittel aus Warenrückrufen dabei sein, die mit Fremdkörpern wie Glas- oder Metallsplitter verunreinigt sein können. »Solche Gefahren sieht man den Produkten nicht an«, sagte Rausch.

Er bestritt auch, dass das »Containern« eine wirksame Maßnahme gegen die Lebensmittelverschwendung sei. Im Handel würden gerade sieben Prozent der in Deutschland entstehenden Lebensmittelverluste anfallen. »Wenn Staat und Politik wirksam die Lebensmittelverschwendung reduzieren wollen, sollten Lebensmittelunternehmen und gemeinnützige Organisationen dabei unterstützt werden, mehr verzehrfähige Lebensmittel zu spenden und an Bedürftige zu verteilen«, sagte Rausch.

Nur im Fall von Sachbeschädigung oder Hausfriedensbruch, der über das einfache Überwinden eines physischen Hindernisses hinausgeht, soll Containern demnach noch bestraft werden. Das könnte beispielsweise dann der Fall sein, wenn ein Schloss gewaltsam geöffnet oder ein Müllcontainer beschädigt wird.
Quelle: Lebensmittelbranche lehnt Straffreiheit für Containern strikt ab

Es ist eine Schande das in Deutschland jedes Jahr soviele Lebensmittel vernichtet werden.
Wobei mir bewusst ist, dass das meiste von Privathaushalten weggeschmissen wird.
Aber wenigstens der Handel und Betriebe wie Bäckereien könnten mehr spenden.
Die Tafeln klagen nämlich auch über eine geringere Spendenbereitschaft.
 
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Aber wenigstens der Handel und Betriebe wie Bäckereien könnten mehr spenden.
Die Tafeln klagen nämlich auch über eine geringere Spendenbereitschaft.
Rechtlich steht dem auch nicht viel im Weg und gab es über die Jahre Änderungen, welche das Spenden von Lebensmitteln, für Betriebe, deutlich vereinfachen.

Es gibt zwar hier und da noch die eine oder andere schwachsinnige Hürde, wie das produzierte Produkte, die wegen ihrer "fehlerhaften Verpackung" nicht verkäuflich sind, beim spenden trotzdem Steuerpflichtig sind, aber generell ist die rechtliche und steuerliche Hürde inzwischen relativ gering.

Allerdings ist die Kommunikation, zur steuerlichen und rechtlichen Lage von Lebensmittelspenden, sicherlich oft noch deutlich ausbaufähig und denke ich das, zumindest in Teilen, auch Unwissen einige Betriebe vom spenden, oder mehr zu spenden, abhält.

Wer sich mal einen recht guten Überblick, über die rechtliche und steuerliche Lage für Betriebe, beim Spenden von Lebensmitteln machen will, sei der nachfolgende Artikel der "Deutschen-Handwerks-Zeitung" empfohlen:

 
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Ich habe keine Ahnung, ob nachfolgendes auch auf D. zutrifft.
In Ösiland gibt es was Ähnliches, die "Team Österreich Tafel" vom Roten Kreuz.
Da hat z. B. der örtliche Nahversorger( kenne den Filialleiter sehr gut und seit Jahren) über lange Zeit schön brav Lebensmittel und Backwaren kostenlos abgegeben.
Die steuerliche Betrachtung ist ähnlich wie in D., das Unternehmen muss auf diese Waren keine Umsatzsteuer entrichten.
Vor ca. 1,5 Jahrem wurde dann der Filialleiter persönlich vom ÖRK verklagt, weil die Backwaren vom Samstag, die dann am Montag abgegeben wurden "nicht mehr frisch genug gewesen wären".
Er hatte die samstäglichen Backwaren nicht relativ aufwändig in die Kühleinheiten zurück geräumt (wer macht das schon gerne am Samstag ab 18 Uhr), sondern "nur" im allgemeinen Lager mit Alufolie abgedeckt eingelagert - und den Prozess verloren (wir reden hier von mehreren 10.000 € Strafe).
Yo, mei, seit dem gibt es halt zumindest in ganz Tirol keine Lebensmittelspenden von diesem Nahversorger an die Ösi-Tafel...
 
Die Haftungsfrage muss im Fall von Lebensmittelspenden ganz klar mit Nein beantwortet werden. Ansonsten wird es immer eine Menge Läden geben die schlicht aus Angst lieber wegwerfen. Zudem dürften gerade Discounter sowieso darauf aus sein möglichst wenig Ware verschenken zu müssen. Da ist dann Brot X auch einfach Mal aus.
In Deutschland kooperiert z.B. Lidl seit Jahren mit der Tafel. Aber desto besser die ihre Bestellmengen im Griff haben und desto mehr Kunden die "noch gut" Boxen benutzen desto weniger bleibt als Spende übrig.
 
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