Tja, bei Lieferfristen von z. T. > 1 Jahr für den Chinaschrott, kein Wunder.
Aber Merkel hats ja wunderbar hinbekommen, die ehemals führende deutsche Solarbranche über die Wupper springen zu lassen.
So was nennt sich Weitblick bei strategischen Schlüsselindustrien.
Wärs an der Wupper gewesen, wärs vielleicht anders gelaufen...
Aber ja, mangelnde Effektivität kann man Merkel und Westerwelle nicht abstreiten. Das nachfolgende Duo Merkel/Gabriel stellte sich bei dem Zertreten der eigentlich viel zarteren deutschen Offshore-Windenergie wesentlich ungeschickter an, da muss Scholz am Ende noch mithelfen, sonst wäre beinahe noch was draus geworden.
Der Aufwand wäre enorm.
Man muss jeden Händler daran anbinden, bei jeder Meisterschaft muss jemand Zugriff haben, das ganze muss Datenschutzrechtlich passen UND dann muss es Stichproben geben ob das was eingetragen wurde auch stimmt.
Jeder einzelne davon ist sowieso waffenrechtlich beim Amt erfasst. Ihn Zugang zu so einem System zu geben wäre nicht aufwendiger, als jedem Persoinhaber Zugang zum ePerso-System zu verschaffen. Oder einem Studenten nicht nur die Ausleihe in der Uni-Bibliothek, sondern auch Zugang zum Netzwerk zu ermöglichen. Ein nicht unerheblicher Teil der Daten, z.B. Wettkampfteilnehmer, Geschäftsführung von Händlern, etc. dürfte ebenfalls bereits digital erfolgen und könnte das leicht auch in einem bereitgestellten, vernetzten System und wenn dies vom Staat betrieben wird und ohnehin nur Daten für einen vorgesehenen Zweck enthält, ist auch der Datenschutz kein Problem.
Der einzige Overhead bestünde tatsächlich darin, überhaupt erst einmal die Basissoftware zu schaffen, wofür man entweder zwei-drei 08/15-Programmierer und 2-3 Monate Zeit braucht oder aber ein 93-köpfiges Expertengremium, 20 Konvente, vier Bundestagsdebatten, 15 Ausschüsse und einen Kompromiss, der nicht funktioniert. Der Rest wäre einfach "nur" dass jeder Munitionnutzer und jeder Munitionshändler/-handler seinen Durchsatz zählen und protokollieren müsste. Das würde natürlich einige anstinken, genau wie Fahrkartenkontrolle und -Mitführung Jahreskarteninhaber stören, aber vor allem würden diejenigen das Kotzen bekommen, deren Munitionsverbrauch/-bevorratung nicht mit Wettbewerbs- oder Vereinstätigkeiten skaliert, sondern in irgendwas anderes fließt.
(Anm. an der Stelle: Ich habe bei meinem Vorschlag übrigens nie gesagt, auf welche Art von Munition er sich beziehen soll. Aus meiner oberflächlichen Perspektive heraus habe ich zwar den Eindruck, dass Menschen auch an KK sterben und an viel KK auch durchaus viele Menschen, aber wenn dem nicht so ist, kann man sowas auch ausnehmen. Ich sähe z.B. auch keinen großen Sinn darin, Schreckschussmunition zu zählen, denn selbst wenn jemand ein Projektil vor einem Knallfrosch ergänzt, kann er damit nicht wirklich wirkungsvoll schießen. Ganz anders sah das aber in der Vergangenheit schon mit einigen modifizierten Schreckschusswaffen aus, die mit scharfer Munition zur tödlichen Waffe wurden und das leider nicht in dem sie schon beim ersten Versuch explodiert sind. Solche Aktivitäten kann man auf Seite der Schusswaffen gar nicht erfassen, weil formell keine involviert ist. Aber Munition sehr wohl.)
Das ist nicht richtig, es wurden oftmals Anpassungen z.b. nach Amokläufen vorgenommen, nur ob diese halt sinnvoll & kontrollierbar waren, das ist diskutabel.
Ich hätte vielleicht deutlicher schreiben sollen, dass ich mit "nichts machen" sowohl nichtstun als auch Nichts tun meine

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Mit den Armen gewedelt wird ja jetzt auch schon wieder und wenn sich nach Weihnachten nochmal ein neuer Anlass findet, wird vieleicht auch mal was beschlossen. Aber das wird im Sinne der gewünschten Wirkung zu 95% ein Nichts sein.
www.stern.de
Mal sehen, wie sich die Geschichte mit den Reichsbürgern noch ausweitet.
Wenn nun die Bundesanwaltschaft alle zu weiteren Beschuldigten macht, von denen die Verschwiegenheitserklärungen gefunden wurden (angeblich über 120), wird das wohl die größte Terrororganisation die bisher aufgedeckt wurde.
Verdächtig sind die logischerweise erstmal alle, von "Verdacht" bis "Verurteilung" als Teil einer (dann sehr großen) Terrorgruppe ist es erstmal ein weiter weg.
Stehen Reichsbürger eigentlich der Nazi-Szene nahe? Oder gibt es da Überlappungen?
Reichsbürger sind sehr heterogen. Die meisten würden wahrscheinlich den wahnsinnig beleidigten Spielen, wenn du die mit Nazis in eine Ecke stellst, aber natürlich gibt es eine breite Überlappung zwischen den Szenen. Die einen sind der Meinung ein Reich existiert noch, die anderen sind der Meinung, ein Reich sollte noch existieren. Die einen sind der Meinung, der deutsche Staat hat ihnen nichts zu sagen, die anderen lassen sich nichts vom deutschen Staat sagen. Die einen finden starre Hierarchien mit Führungsperson an der Spitze toll, die anderen finden statte Hierarchien mit Führerperson an der Spitze toll. Etc. Etc.
Von der Grundverortung her sind beide rechts und beide sind Extrem im Sinne "lehnt die freiheitlich-demokratische Ordnung ab". Aber ein Reichsbürger muss kein Rassisst sein und ein Nationalsozialist kann eigentlich kein Monarchist sein. Daher gibt es jeweils Szenenteile, die ganz klar nicht der jeweils anderen Gruppe angehören. Viel größer dürfte aber die Zahl derjenigen sein, die sich in der Schnittmenge befinden. Auch wenn viele Reichsbürger natürlich, wie alle "besorgten Bürger" einen "ich bin ja kein Nazi, aber ..."-Standpunkt vertreten werden und umgekehrt knallharte, durchdisziplinierte Nazis nicht mit diesen durchgeknallten Spinnern verwechselt werden wollen. Aber solange es gegen einen gemeinsamen Feind geht, also gegen Deutschland, sind solche Differenzen schnell vergessen. Die sind nicht das gleiche, aber sie sind sich einig.