Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Wir, die Steuerzahler bezahlen die Zeche und das ist traurig. Solange wir weiter ausgequetscht werden können, ohne einen Aufstand zu machen, wird sich nichts ändern. Das habe die aktuelle und die vergangene Regierung gemein. Ich glaube die haben schon lange vergessen für was sie gewählt wurden!
 
Zitate aus der untersten Bildungsschicht.
Ich fühle mich gerade beleidigt, da ich mit meiner 10. klasse wohl auch zur "untersten bildungsschicht" gehöre. Allerdings schimpfe ich nicht blind auf andere...
Wir, die Steuerzahler bezahlen die Zeche und das ist traurig. Solange wir weiter ausgequetscht werden können, ohne einen Aufstand zu machen, wird sich nichts ändern. Das habe die aktuelle und die vergangene Regierung gemein. Ich glaube die haben schon lange vergessen für was sie gewählt wurden!
Da kannst du herum spreiseln und wie rumpelstilzchen ums feuer springen wie du willst. Ändern wird das erstmal nix. Du kannst nur anderen in den ar... kriechen, aber dann bist du ziemlich braun. (nichts anderes machen rechte und co)
Ich für meinen teil halte da nix von. Ich passe mich an und mache weiter so gut es geht. Und seien wir mal ehrlich, eigentlich geht es uns viel zu gut. Das der standard bei jeder kleinen störung zusammen bricht war ja nun auch vorher zu sehen, vor allem wenn man sich immer nach dem billigsten streckt um den eigenen standard möglichst hoch zu bekommen. Von daher wird es auch langsam mal zeit, das wir auf den boden der tatsachen herunter geholt werden.
 
Hoher Strompreis, hohe Stromsteuern.
Also erstmal auch in absoluten Zahlen haben wir nicht die höchsten Strompreise, jedenfalls nicht durchgehend,
derzeit schwankt es stark.
Weiterhin wirst du als Steuerzahler auch belastet, wenn man den Strompreis teilweise im Staatshaushalt versteckt wie die Franzosen.
Letztlich vergisst du auch, dass man nicht nur Preise sondern auch Einkommen vergleichen musst,
also kurz: Wie lange muss der durchschnittliche Deutsche Arbeitnehmer für eine kWh arbeiten->da liegt Deutschland weit weg von der Spitze.
 
Vertiefe mal bitte deine Recherche und du wirst feststellen, dass der Strompreis günstiger sein könnte, dies aber nicht gewollt ist.
Natürlich könnte der Strompreis geringer sein, nämlich wenn der Staat ihn subventioniert. Und womit macht er das? Richtig, mit Steuergeldern. Und wer bezahlt Steuern? - Huch! :rollen:

Poltisch kann man den Strompreis für Endverbraucher auch senken, indem man die Lasten gerechter verteilt. Zum Bleistift, indem einige Preisprivilegien für gewerbliche Verbraucher fallen. Allerdings produzieren diese dann teurer, womit die Kosten für ihre Produkte steigen. Aber egal, hier geht es schließlich total isoliert um zu senkende Strompreise, richtig? :ugly:

Erzeugerseitig kann man den Strompreis senken, indem man günstigste Erzeuger stärkt. Also Erneuerbare, denn die haben nachweislich die geringsten Gestehungskosten.
Anderer Erzeuger sind auch recht billig in der Stromproduktion - allerdings auch nur deshalb, weil die Zukunftskosten von den kommenden Generation getragen werden.
Und damit sind wir schon beim Knackpunkt: Wir bezahlen gerade die Zukunftskosten für die energetische Fettlebe derjenigen, die in der Vergangenheit Verbraucher waren. Deshalb war Strom lange (vermeintlich) billig und ist jetzt für uns teuer.

Die Frage ist jetzt: Wollen wir die Schei5e weiter vor uns herschieben und den Haufen noch größer machen, oder etwas investieren, den Haufen abbauen und aus einem Teil davon womöglich sogar Dünger machen?
 
Natürlich könnte der Strompreis geringer sein, nämlich wenn der Staat ihn subventioniert. Und womit macht er das? Richtig, mit Steuergeldern. Und wer bezahlt Steuern? - Huch! :rollen:
Na ja, eigentlich ist es das Prinzip vom Merit-Order, dass den Strompreis so extrem teuer macht.

Ganz vereinfacht wird 80-90 % des Stroms zu sehr erschwinglichen Preisen erzeugt.
Bei einer "Verknappung" können aber die Stromerzeuger quasi für allen erzeugten Strom den Höchstpreis abfordern, der für die letzten 10% der Verstromung z. b. durch Gas anfällt.

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Das Thema wäre eigentlich ganz einfach.
Merit-Order abschaffen und die Erzeuger bekommen nur das Geld, w s sie selbst zur Erzeugung benötigen inkl. einer Gewinnspanne von meinethalben 15-20%
 
Das Thema wäre eigentlich ganz einfach.
Merit-Order abschaffen und die Erzeuger bekommen nur das Geld, w s sie selbst zur Erzeugung benötigen inkl. einer Gewinnspanne von meinethalben 15-20%
Ja und nein. Es würde die Strompreise erst einmal senken, sorgt aber auch dafür, dass etliche Erzeuger nicht mehr konkurrenzfähig wären. Und dann gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder verschwinden sie vom Markt, was normalerweise ein gesunder Vorgang ist, derzeit allerdings fatal wäre, da wir sie mangels Alternativen noch ein Weilchen benötigen.
Oder diese Erzeuger werden staatlich gestützt und wir alle können mal raten, wer das letztlich bezahlt. Dann haben wir die Kosten zwar nicht auf der Stromrechnung, aber dafür als Kosten oder Lasten anderswo.

Ich kann es nur wiederholen: Energie ist immer teuer. Die Frage ist, wie schnell man die möglichst günstigste Erzeugung auf die Beine gestellt bekommt - und wie man die Lasten verteilt.
Wenn man beispielsweise zur Abwechslung einmal die "Richtigen" zur Kasse bitten würde, könnte man sich auch die Rettung eigentlich unwirtschaftlicher Energieerzeuger leisten, ohne dass es auf Kosten derer geht, bei denen der Geldbeutel ohnehin ständig Schwindsucht hat.

Oder die Steuern und Abgaben darauf einfach abschafft und beim Staat Geld spart.
Beispiele für solche Erfolgsrezepte sind Nordkorea, Somalia etc., also unbedingt nachahmenswert. :ugly:
 
Ja und nein. Es würde die Strompreise erst einmal senken, sorgt aber auch dafür, dass etliche Erzeuger nicht mehr konkurrenzfähig wären. Und dann gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder verschwinden sie vom Markt, was normalerweise ein gesunder Vorgang ist, derzeit allerdings fatal wäre, da wir sie mangels Alternativen noch ein Weilchen benötigen.
Wer genau würde denn da auf dem Markt verschwinden?
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Wenn man jetzt z. B. den Preis bei ca. 80% vom Kohlepreis hinlegen würde, würden die nur die Kohlekraftwerke (durch den Staat) subventioniert werden müssen.
Alle, die Gaskraftwerke betreiben, gehen über die Wupper, was erst mal OK ist.
Weil aus Gas Strom machen ist derzeit kaum der richtige Weg, oder?
Ist ja im Prinzip noch doofer als Kernkraft.
Profitieren würden alle, die erneuerbare Energien anbieten, sprich sie würden Kapital für den Ausbau erhalten.
Eigentlich aus meiner Brille ganz einfach.

Bitte immer im klaren sein, dass Gas derzeit irgendwas um die 5% von der Gesamtstrommenge ausmacht, also weniger als das von Kernkraft (!)
Es findet hier eine massive Geldumverteilung hin zu wenigen Aktienbesitzern bzw. firmen statt und das auf Kosten einer ganzen Volkswirtschaft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist zu kurz gedacht, weil eine Verfügbarkeit von nur 95% des Bedarfs eben bedeutet, dass das Netz zusammenbricht, wenn man nicht vorher Großverbraucher Not abschaltet. Das Problem wurde in den letzten Jahren geschaffen, in denen man aus Klimagründen dafür sorgte, dass die grundlastfähigen Kraftwerke (Atom + Kohle) zuerst abgeschaltet wurden, während man die Spitzenlastkraftwerke (Gas) nun auch Grundlast abdecken sollten.
 
Das ist zu kurz gedacht, weil eine Verfügbarkeit von nur 95% des Bedarfs eben bedeutet, dass das Netz zusammenbricht, wenn man nicht vorher Großverbraucher Not abschaltet. Das Problem wurde in den letzten Jahren geschaffen, in denen man aus Klimagründen dafür sorgte, dass die grundlastfähigen Kraftwerke (Atom + Kohle) zuerst abgeschaltet wurden, während man die Spitzenlastkraftwerke (Gas) nun auch Grundlast abdecken sollten.
Nun ja, zunächst geht es rein um die Vergütung.
Alle, die Erneuerbaren, AKWs und Kohle betreiben verdienen Geld, jene die Gas betrieben, eben nicht.

Guggt man sich nun z. B. RWE an (bei den anderen mag es ähnlich sein, k. A.)
Werden 45,9+32,2+22,7+7,1+0,04 = 107,94 TWh mit was anderem und 52,4 TWh mit Gas erzeugt (2021).
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"Mit was anderem" wird mit Gewinn vergütet und lediglich die Differenzkosten zw. Kohle und Gas würde nicht vergütet.
Rein rechnerisch würde RWE dann immer noch über alles gut-sehr gut verdienen^^, selbst wenn die Gasraftwerke durchlaufen würden.
RWE würde nicht Pleite gehen, sondern nur etwas weniger verdienen.
Darauf will ich hinaus...

Und noch mal, RWE als größer Gas-Strom Betreiber sieht da noch schlecht aus, anderen geht es da viel besser.
Eon könnte bei 4,6% Gasanteil das kurz vor Wuppe sein:
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Quelle:https://www.eon.de/de/gk/service/veroeffentlichungen/stromkennzeichnung.html
 
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