Das ist zu kurz gedacht, weil eine Verfügbarkeit von nur 95% des Bedarfs eben bedeutet, dass das Netz zusammenbricht, wenn man nicht vorher Großverbraucher Not abschaltet. Das Problem wurde in den letzten Jahren geschaffen, in denen man aus Klimagründen dafür sorgte, dass die grundlastfähigen Kraftwerke (Atom + Kohle) zuerst abgeschaltet wurden, während man die Spitzenlastkraftwerke (Gas) nun auch Grundlast abdecken sollten.
Nun ja, zunächst geht es rein um die Vergütung.
Alle, die Erneuerbaren, AKWs und Kohle betreiben verdienen Geld, jene die Gas betrieben, eben nicht.
Guggt man sich nun z. B. RWE an (bei den anderen mag es ähnlich sein, k. A.)
Werden 45,9+32,2+22,7+7,1+0,04 = 107,94 TWh mit was anderem und 52,4 TWh mit Gas erzeugt (2021).
"Mit was anderem" wird mit Gewinn vergütet und lediglich die Differenzkosten zw. Kohle und Gas würde nicht vergütet.
Rein rechnerisch würde RWE dann immer noch über alles gut-sehr gut verdienen^^, selbst wenn die Gasraftwerke durchlaufen würden.
RWE würde nicht Pleite gehen, sondern nur etwas weniger verdienen.
Darauf will ich hinaus...
Und noch mal, RWE als größer Gas-Strom Betreiber sieht da noch schlecht aus, anderen geht es da viel besser.
Eon könnte bei 4,6% Gasanteil das kurz vor Wuppe sein:
Quelle:
https://www.eon.de/de/gk/service/veroeffentlichungen/stromkennzeichnung.html