Die wohnflächenreduktion wäre nichtmal das problem, aber alte wände sollten "warm" gehalten werden (über 0 grad), damit sie kontinuierlich trocknen. Macht man es nicht gefrieren sie im winter und gehen auf dauer kaputt.
Das gilt afaik nicht nur für alte Wände: Wenn es porös genug ist, um Wasser aufzunehmen (und das sind ja die meisten Naturbaustoffe), dann muss die Isolierung so gestaltet werden, dass bis zur Außenwand des dauerhaften Mauerwerks Plusgerade gehalten werden und erst danach in einer verlustbehafteten Schicht (Putz,...) oder aber eben einer feuchtigkeitssicheren Isolierung (Styropor, Vakuumplatten) die Temperatur auf unter 0 °C fällt. Egal ob Fachwerk, Sandstein, Ziegel oder Ytong - das Potential von Innenisolierung ist hierzulande durch Frost begrenzt. Denn wenn Innen keine Wärme in die Wand kommt, aber draußen viel rausgezogen wird, wird es problematisch.
Ich frage mich noch ein wenig warum noch keiner darauf gekommen ist vertikal zu heizen. Früher haben auch mal die tiere im stall die schlafräume darüber geheizt. (heute ersetzt die tiere halt die heizung im EG)
So funktioniert die Heizung in jedem Haus, wie jeder weiß, der schonmal Paterre gewohnt hat (oder bei dem die Mieter im Parterre meistens abwesen sind. Wie bei mir. Grrrrrr.) Die unterste Ebene heizt immer fleißig für den warmen Fußboden derjenigen darüber mit. Aber eine sinnvolle Strategie kann man daraus nur machen, wenn man eine Gratis-Wärmequelle wie Vieh rumstehen hat - sonst ist dieser Nebennutzten für die höheren Stockwerke immer noch klein im Vergleich zur direkten Heizung.
(Was man in Häusern mit offenem Treppenhaus aber natürlich machen könnte: Zimmer mit hohem Wärmebedarf wie Kinder-, Bade- und ggf. Wohnzimmer nach oben und Schlaf- und Arbeitszimmer nach unten packen. Bislang war die Zugänglichkeit von/nach draußen aber viel wichtiger als die innere Thermik und das laufen die Interessen halt größtenteils in Gegenrichtung.
Hmmm... Kein grund die bude wie einen bunker aussehen zu lassen...
Dreh es um: Wenn man vor allem ein energetisches Konzept präsentieren will, gibt es auch keinen Grund, viel Zeit in die optische Gestaltung zu investieren. Für reale Bauvorhaben müsste man ja eh noch an Bedingungen vor Ort und konkreten Flächenbedarf anpassen, da sind ein paar Zierelemente oder Farbvarianten an der Fassade eine Kleinigkeit. Das neue/wichtige ist die inneren Bauprinzipien und die für die sind Beispielhäuser ein Beispiel.
Das nennt sich in politischen Kreisen halt "Opositionsarbeit"
Leider. Eigentlich wäre es aber Job einer Opposition, bessere Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Einfach nur darauf hinweisen, dass irgendwo ein Problem besteht ist der Job von NGOs und darüber herziehen, dass die Regierung es nicht gelöst bekommt, der von Satirikern. Von daher können sich die Unionswähler mal alle an diese Fassen und fragen, wieso sie Satirikern ein dickes fettes Abgeordnetensalär zusprechen. (AFD-Wähler sowieso)
Die Grünen reden zwar auch viel von Umverteilung und sozialer Gerechtigkeit (obwohl Mitverantwortlich für Agenda 2010, Finanzmarkt"liberalisierung", etc.), am Ende des Tages machen sie aber auch nicht wirklich was und wedeln damit wie die Sozen nur so lange rum, solange sie in der Opposition sind. Denn damit würde man ja seinen Wählerklientel - die soziodemografischen Erhebungen zu diesem ist sehr aufschlußreich - ja mächtig gegens Schienbein treten und den Kretschmann-Kurs in Gefahr bringen.
Die 90er-Jahre-Grünen haben damit nicht rumgewedelt. Deren Themen waren Umweltschutz, Umweltschutz, Umweltschutz, Klima, Atomausstieg und Öko, Öko, Öko. Da haben Tritin und Künast auch voll geliefert. Irgendwo weiterhin im Themenkatalog (neben Gleichberechtigung und Entwicklungshilfe, wo auch einiges erreicht wurde), stand noch Pazifismus - da kann man Fischer als Grünenwähler viele Vorwürfe machen aber als Realpolitiker fand ich ihn objektiv sehr überzeugend und man muss sich auch mal angucken, welchen Anteil an der Regierung die Grünen damals insgesamt hatten.
Heute sieht die Lage etwas anders aus, aber sozialer Ausgleich ist weiterhin nur eins von vielen Gerechtigkeitsthemen bei den Grünen (neben z.B. Entwicklungshilfe, Transpolitik, Männerdiskrinimierung etc. und da laufen ja jeweils Initiativen). Zugpferde waren auch diesmal wieder Klima und Umwelt.
Es bliebt abzuwarten, ob sie in diesen Punkten noch liefern - aktuell sieht es nicht so aus. Aber dann muss man sie dafür kritisieren, nicht behaupten, dass das was Nebensache war, hätte im Mittelpunkt gestanden und wurde dann als Nebensache behandelt. Dem ist nicht so.
Das ist aber auch nicht die beste lösung. Die müßten theoretisch zwischen den wänden auch etwas platz und ein paar lüftungsschlitze gelassen haben, damit luft zirkulieren kann. Macht man das nicht, läuft man gefahr das es irgendwann mal gammelt.
Da mal als doch-etwas-OT eine Frage, auf die ich schon immer mal eine Antwort haben wollte:
Wie kann Luftzirkulation in dieser Form helfen? Ähnliches hört man z.B. oft auch für Möbel, die an Außenwänden stehen. Aber rein technisch schafft man damit doch eine innere Isolierung, hinter der es somit kälter als im Raum ist, und lässt dann Raumluft dadurchströmen. Das sind eigentlich 1A-Bedingungen für Kondensation und man kann diesen Hohlraum nicht einmal reinigen. Intuitiv erscheint es für mich am sinnvollsten, Hohlräume an solchen Stellen auszuschließen oder zumindest vollkommen abzudichten, sodass gar keine Feuchtigkeit eindingen kann (man sollte natürlich nicht bei 100% Luftfeuchtigkeit die Bauarbeiten abschließen). Das zweitbeste wären Lüftungsöffnungen nach außen, die zwar die Isolationswirkung deutlich verschlechtern, aber dann kühle Luft zirkulieren lassen, die sich aufheizt und somit trocknende Wirkung hat. (Selbst dann wenn es draußen sehr feucht ist)
Die 15cm wären dann das fachwerk. Die sockelmauer ist stärker, wodurch sich beim übergang ein absatz ergibt. Den kann man nutzen!
Bei uns waren das glaube um die 10cm (außen). Da hab ich mir ein paar bohlen besorgt, vom holzhändler auf einer der beiden flächigen seiten plan hobeln lassen (könnte eine dickte dafür genommen haben), die mit justierschrauben und holzklötzen quasi genau über die balken des fachwerks geschraubt (wand dabei noch begradigt) und die zwischenräume mit dämmwollplatten gedämmt. Danach verputzt, alles gestrichen und gut.
Das klappt aber wirklich nur bei Fachwerk und selbst da gibt es Häuser mit eher kleinem Sockel. Der größere Teil der Altbauten in Deutschland (um mal zur Baupolitik der Bundesregierung zurückzukehren

) sind Bauten aus dem früheren 20. und dem 19. Jahrhundert. Das heißt überwiegend Ziegel-, teils Natursteinfassaden. Da hast du große Probleme mit dem Denkmalschutz, weil die Sichtfläche eben kein Putz ist, unter dem du alles mögliche verstecken kannst. (Zumindest teilweise. Aber es nützt bei einem Gründerzeitbau wenig, wenn zwischen den Steinornamenten Putzflächen sind - mehr als 2-3 cm kann man da nicht draufpacken, sonst stehts über)
Die SPD hat die meiste Zeit mit der Union zusammen regiert und konnte nicht alles durchsetzen.
Haben die außer eine weitestgehend wirkungslos gestalteten Mindestlohn überhaupt irgendwas in den letzten 12 Jahren umgesetzt?
Wie und wo haben die Linken " gekuschelt" ?
Das man versucht die gegnerische Sicht zu verstehen und Kompromisse zu finden, ist falsch?
Warum sollte die Nato erhalten bleiben, statt eine internationale Sicherheitsarchitektur unter dem Dach der UNO und des allgemeinen Völkerrechts aufzubauen?
Was hat letztere Frage denn bitte schön mit der Linken zu tun? Die wollen die NATO nicht 2323 abschaffen, wenn die UNO eine friedenssichere Rolle eingenommen hat, sondern einfach so & sofort.