Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Wenn russland die ukraine besetzt? Bist du so naiv oder tust du nur so???
Ich frag mich ja immer, wieso ihr das nicht mitbekommt, das es nen Troll ist, bzw. das er in seiner völlig eigenem Welt lebt.

Für ihn besteht eigentlich alles nur aus aus Tanzen, Singen und Heiterkeit...und Putin ist nur sauer, weil man ihm im Sandkasten den Lolli geklaut hat.
 
Wenn russland die ukraine besetzt? Bist du so naiv oder tust du nur so???
Nach aktuellem wissensstand, also was man so von ehemals russisch besetzten gebieten so sieht, werden die ukrainer dann das erleiden was die juden zu zeiten des 3. reichs durch machten mit sicherlich ähnlichen zahlen. Dagegen werden die aktuellen verluste eher "milde" sein.
Das setzt voraus, dass

a) die Ukraine nicht trotzdem besetzt wird
b) die Russen wirklich so "böse" sind wie Du behauptest
c) der Krieg sich nicht ausweitet

Aber ja, das ist eine Kernfrage pazifistischer Politik: Was passiert, wenn der Gegner die Menschen in jedem Falle töten will?
 
Nach aktuellem wissensstand, also was man so von ehemals russisch besetzten gebieten so sieht, werden die ukrainer dann das erleiden was die juden zu zeiten des 3. reichs durch machten mit sicherlich ähnlichen zahlen.
Puh schwieriges Fass, ich glaube nicht, dass Ukrainer in KZs gesteckt werden nur weil sie Ukrainer sind. Würde ich widersprechen.
Aber die Stufe darunter dürfen wir annehmen.
 
Deine Unterstellung eines " Putin -Trolls", ist immer gut wenn argumentativ das Ende erreicht ist.

Das Ende einer Argumentation ist erreicht, wenn eine Partei Sugestivfragen zu längst geklärten Aspekten ausgräbt, um Stimmung für Diktatoren zu machen.


Höhö, spasshalber mal den Wahlomat NRW gemacht

Irgendwie machen die Wahl-O-Mat-Macher für jeden Schritt vorwärts zwei zurück. Die Auswahl von bundesweit relevanten Themen erscheint mir vollkommen willkürlich (dieser Eindruck wird noch dadurch unterstrichen, dass für NRW andere als für SH gewählt wurden), riesige Lücken wechseln sich mit Kleinkram ab und da, wo man was sagen könnte, machen es die Fragen-Antworten-Kombinationen teilweise auch noch unmöglich.

- "A20 weiterbauen wie geplant" Äh - die bestehende Planung umzusetzen würde eine Abschaffung nahezu aller Naturschutzgesetze erfordern. Auf Bundesebene. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich dafür bin, eine zu 95% fertige Autobahn nutzlos in der Landschaft stehen zu lassen...
- "Soll SH konsequent abschieben?" Ja nafuckingtürlich soll eine Regierung geltendes Recht umsetzen und nicht brechen. Geltendes Recht macht aber aus guten Gründen vorgaben, wann eine Abschiebung nicht möglich ist und nahezu alle Populisten, die "konsequentes Abschieben" fordern, proklamieren damit eine Aufhebung der Menschenrechte. Umgekehrt ist die "nicht abschieben"-Fraktion aber für die Ignorierung geltender Gesetze. Also was kreuzt man jetzt als Freund des Rechtsstaats an?
- "Anzahl der Nutztiere pro Gemeinde begrenzen" (NRW) Keine Ahnung ob NRW da ein Sonderfall ist, aber aufgrund der vollkommen unterschiedlichen Strukturen und der ausgeprägten Größenunterschiede hat jede Gemeinde eine Maximalkapazität für sinnvolle Viehhaltung und vernünftige Menschen können nur gegen eine einheitliche Obergrenze sein. Genauso sollte man aber für eine Begrenzung der Viehhaltung pro Fläche und Stall sein - Wahlomat kennt aber nur Massentierquälerei und gequirlte Bürokratie. (In SH hat man sinnvollerweise "pro Betrieb" gefragt. Was aber auch eine Riesenbandbreite von "so viel erlauben, dass jeder mit nur etwas Land Massenhaltung betreiben kann" über "...und Betriebe können gemeinsam veranlagt werden" bis "hehe, damit werden spezialisierte Tierhalter schlichtweg verboten und müssen alles Notschlachten" ein enormes Spektrum gibt, dem niemand allgemein zustimmen oder es allgemein ablehnen kann.)
- "Online-Unterricht auch nach der Pandemie" (NRW) ist natürlich sinnvoll, nur kein Thema für eine zukünftige Wahl, denn die Pandemie wurde ja längst für beendet erklärt. Natürlich ist es sehr sinnvoll, in der jetzt herrschenden Nicht-Pandemie, an der jeden Tag hunderte Menschen nicht-weiterleben, weiter Online-Unterricht zu machen. Aber nur weil man dafür ist, ist man noch lange nicht dazu, allgemein Online-Unterricht einzuführen, auch in Zeiten, in denen Präsenzunterricht ohne Gesundheitsrisiko möglich wäre.

Kurios auch die Auswertung. Würde ich nach NRW-Wahlomat gehen, käme zum ersten mal eine Partei bei raus, die ich mir tatsächlich zu wählen vorstellen könnte (PDF) und die folgenden Plätze sind keine Totalausfälle (ÖDP, Humanisten). Selbst die Rechtsextremen sind mehrheitlich in der unteren Hälfte (okay, außer der AFD, Neo und Basis scheint auch niemand aus der Ecke anzutreten? Wo sind Reps, NPD, 3. Weg & Co geblieben?) und die Esotheriker- & Händchenhalte-Fraktion landet auch größtenteils da, wo sie in meinen Augen hingehört. Nur dass mir die großen Parteien in der Reihenfolge CDU > Linke > FDP > Grüne > SPD empfohlen werden (sogar am Stück, auf den Plätzen vier bis acht - von hinten), passt irgendwie nicht zu meinem Eindruck dieser Parteien :ugly:
Aber wieso werden mir in SH auf einmal die Piraten (in NRW erst #5) ans Herz gelegt, dicht gefolgt von Rechtspopulisten der Basis, die in NRW noch im Mittelfeld landeten? Da stehen jetzt die Humanisten, ex-Platz 3. Bei den großen Parteien heißt es auf einmal Linke >>> Grüne > SPD > FDP > CDU. Das ist praktisch eine 180°-Drehung und die AFD steckt jetzt mitten drin, statt dahinter zu stehen.

Wie üblich kann man nur mal wieder hoffen, dass Wähler ihr Hirn benutzen.
(Und diese Hoffnung wird wieder enttäuscht werden)
 
Welches ja nach Meinung mancher für Landtags- und Kommunalwahlen schon mit 16 ausgeprägt genug sei :wall:
Es gibt genug 16 Jährige welche vernünftig sind. Oder anders herum: ich würde es nicht unbedingt vom Alter abhängig machen, wenn man mal sieht was viele Erwachsene so alles wählen.

Ok, viele Jungwähler haben sich bei der letzten Bundestagswahl von der FDP ködern lassen. Aber es waren auch viele Grünen Wähler darunter. Kann man also nicht pauschal sagen.
Mir ist außerdem lieber sie wählen FDP als AfD.
 
Es gibt genug 16 Jährige welche vernünftig sind
ich würde es nicht unbedingt vom Alter abhängig machen
Es muss eine Altersgrenze geben.
(Oder willst du eine Art Eignungstest einführen? Das wäre interessant, dann dürften AFD/NPD und ähnlicher Nazidreck eigentlich nur noch genau 0 Stimmen bekommen :crazy:)
Alles "Wichtige" ist erst mit Volljährigkeit erlaubt.
Aber Wählen darf man teilweise schon als Minderjähriger?

Und natürlich gibts auch genug Volljährige die irgendeinen shice wählen, aber das ist ja nicht das Problem des Alters, sondern der Bildung :schief:
Und ja, natürlich gibt es auch hervorragend (politisch) gebildete 16/17 Jährige...
Aber wie Viele sind das in Prozent? Unter 10 wenn man sich so umguckt? :klatsch:
 
Es muss eine Altersgrenze geben.
(Oder willst du eine Art Eignungstest einführen? Das wäre interessant, dann dürften AFD/NPD und ähnlicher Nazidreck eigentlich nur noch genau 0 Stimmen bekommen :crazy:)
Ich meinte es eher damit, dass den unter 18 Jährigen nicht zugetraut wird, dass sie sich eine politischen Meinung bilden können. Obwohl viele Erwachsene teilweise noch viel schlimmer sind.
Alles "Wichtige" ist erst mit Volljährigkeit erlaubt.
Aber Wählen darf man teilweise schon als Minderjähriger?
Arbeiten sollen die 16 Jährigen doch auch wenn sie in die Ausbildung gehen.
Dann können sie auch schon wählen.
 
Das wäre jetzt eine sehr grundsätzliche Diskussion, aber wenn Arbeiten und Wählen ab 16 erlaubt ist/wird.
Warum dann nicht auch Autofahren? Spirituosen? Glücksspiel? Tabakwaren? (um so die "wichtigsten" Themen zu nennen)
Ein 16-Jähriger kann sich ja bspw. auch umfassend über die StVO und Suchtmittel/-gefahren informieren.
 
Autofahren ist schon seit längerer Zeit in Begleitung ab 17.
Ja wow... ein Jahr früher.
Mit 17 ist man noch zu doof zum Autofahren, aber mit 18 dann... Let'se Go! :ugly:

Wie gesagt, es muss ja eine Grenze geben und die einfachste ist nun mal das Alter, bzw. das Erreichen der Volljährigkeit.
Man sollte es dann mMn. aber auch konsequent auf quasi Alle Bereiche anwenden und nicht nur punktuell.
Und grad Wahlen sind ein sehr wichtiger Aspekt, bei dem man eine gewisse Reife zumindest erhofft.
Ob sich nun einer mit 16 oder 18 oder 21 mit seiner Karre um den Baum wickelt ist ja wurscht, das sind dann leider Einzelschicksale. Bei Wahlen geht es um Städte/Gemeinden oder sogar Bundesländer.
Ich hoffe inständig, dass das Wahlalter im Bund nicht auch noch auf 16 gesenkt wird.
Und falls doch: Dann gebt gefälligst auch Tabak/"Hartalk"/Glücksspiel und alles Andere frei, was zur Zeit Volljährigkeit vorraussetzt.

Du darfst Wählen, aber dann auf der Wahlparty später nicht Saufen und Rauchen?
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Ja wow... ein Jahr früher.
Mit 17 ist man noch zu doof zum Autofahren, aber mit 18 dann... Let'se Go! :ugly:
Es geht darum das junge Fahranfänger mehr Fahrpraxis haben.
Wie gesagt, es muss ja eine Grenze geben und die einfachste ist nun mal das Alter, bzw. das Erreichen der Volljährigkeit.
Nö. Die wäre in diesem Fall ja 16 Jahre. Bei Kommunalwahlen ist das ja schon länger so. Und finde ich richtig.
Man sollte es dann mMn. aber auch konsequent auf quasi Alle Bereiche anwenden und nicht nur punktuell.
Eben nicht. Weil man dann alles wild in einen Topf wirft.
Und grad Wahlen sind ein sehr wichtiger Aspekt, bei dem man eine gewisse Reife zumindest erhofft.
Genau. Wie gesagt, wird von Jugendlichen verlangt, dass sie mit 16 in eine Ausbildung gehen. Was auch eine gewisse Reife voraussetzt.
Und falls doch: Dann gebt gefälligst auch Tabak/"Hartalk"/Glücksspiel und alles Andere frei, was zur Zeit Volljährigkeit vorraussetzt.

Du darfst Wählen, aber dann auf der Wahlparty später nicht Saufen und Rauchen?
Wieder alles wild in einen Topf geschmissen. Da geht es eher um den Jugendschutz und keine Mündigkeitsfragen.
 
Mir wäre es lieber, wenn man mal auch in die andere Richtung schauen würde.
Was ich bisher erlebt habe mit sehr alten Menschen, die Autos fahren, passt auf keine Kuhhaut mehr. Letztens noch ist bei uns im Ort eine junge Familie schwer verletzt verunglückt, weil ihnen ein alter Mann von der Gegenfahrbahn plötzlich entgegen kam. Man sollte mMn ab einem gewissen Alter (Ü70), alle paar Jahre einen Test zur Ermittlung der Fahrtüchtigkeit veranlassen...
 
Ich möchte hier echt keine große Diskussion lostreten ^^

Nur soviel noch:
Natürlich kann und sollte man einen 16-jährigen Unmündigen vor den Gefahren von Alkohol etc. schützen.
Aber warum sollte man dann nicht auch die Politik vor den Gefahren eines 16-jährigen Unmündigen schützen? :ugly:
 
Das Ende einer Argumentation ist erreicht, wenn eine Partei Sugestivfragen zu längst geklärten Aspekten ausgräbt, um Stimmung für Diktatoren

Problem ist das ihr bisher immer ziemlich daneben liegt.
Frau Yellen will den Zoll auf chinesische Produkte senken, findet den Boykott von russischem Öl und Gas, wegen steigender Preise , eher schädlich.
Borrell verkündet das die EU ihre Budgets für militärische Hilfen bei der Ukraine überzogen hat.
Die EU verkündet das man in Rubel bezahlen kann und die Engländer machen es.

Zieht langsam wieder etwas mehr Überlegenheit ein und Scholz liegt mit seiner Politik nicht so falsch?
Politik und eigene Interessen sind häufig nicht " moralisch" und am Ende sind alle so verflochten, das sie miteinander irgendwann wieder reden und arbeiten müssen.

Für Leser die Frau Yellen nicht kennen.


Ich hoffe das sich dadurch die Preise bei Öl und Gas vielleicht etwas einpendeln und reduzieren und damit unsere Wirtschaft entlasten.
 
Ich meinte es eher damit, dass den unter 18 Jährigen nicht zugetraut wird, dass sie sich eine politischen Meinung bilden können. Obwohl viele Erwachsene teilweise noch viel schlimmer sind.

Das wäre dann ja wohl eher ein Anlass, bei letzteren was zu ändern...

Ist halt nur in Deutschland kaum praktikabel, irgendwas jenseits der "Volljährigkeit" einzuschränken.


Das wäre jetzt eine sehr grundsätzliche Diskussion, aber wenn Arbeiten und Wählen ab 16 erlaubt ist/wird.
Warum dann nicht auch Autofahren? Spirituosen? Glücksspiel? Tabakwaren? (um so die "wichtigsten" Themen zu nennen)

Das finde ich auch immer merkwürdig: Alkoholkonsum, Umgang mit eigenen Finanzen, Führen von Waffen, Heiraten, in Teilen Sex, (nicht-)zur Schulegehen, vollwertige Steuererklärungen... - es gibt haufenweise Dinge, die relativ simpel sind und deren Konsequenzen viel näher an der Aufmerksamkeit der Verursacher liegen und für all die wird 17-Jahre-und-364-Tägigen jegliche eigene Kompetenz abgesprochen. Aber "geopolitische Entscheidungen, globales Ressourcenmanagement, internationale Wirtschaftsverwaltung, Landesverteidigung, sozialer Ausgleich, Währungspolitik, Bildungssysteme, Forschungsplanung, Arten- und Umweltschutz, Bewahrung jahrtausenderalter und Schaffung nagelneuer Kulturgüter, Ernährungssicherheit, ..................", darüber soll der durchschnittliche 15-Jahre-und-366-Tägige kompetent urteilen können? Es hat seine Gründe, dass solche Forderungen vor allen von Leuten <30 mit einer Jugendlichen leicht zu verkaufenden, oft extrem einseitigen und unvollständigen politischen Agenda kommen.

Ich persönlich wäre für ein Wahlrecht von 25 bis 75. Mit 18 habe ich mal, unter Blick auf die Leute mich rum "ab 21" gesagt, aber rückblickend war es die Zeit, in der man auf einmal einen eigenen Haushalt führen und das Geld dafür heranschaffen musste, die einem am meisten über eigene Fehlbarkeit und Informationsbedarf gelehrt hat. Also doch lieber etwas später. Früher war sowas bei 18-Jährigen bereits gegeben, heute bleibt vielen bis zum Ende des Studiums gar nichts anderes als Hotel Mama übrig. Was kein Vorwurf sein soll, aber eben auch einen anderen Blick auf die Welt bedingt. Dringender ist aber in der Tat die Grenze nach oben, denn 80+-Jährige haben einfach keine innere Motivation, sich um die auf 10-30 Jahre zu betrachtenden Auswirkungen von Politik zu sorgen und die Zahl derjenigen, die sich in dem Alter überhaupt noch darüber informieren, scheint mir auch noch weit unter dem schon miserablen Durchschnitt zu liegen. Wenn Wahlentscheidungen nach dem Motto "hab ich schon immer gewählt", also dem Informationsstand von 50 Jahren früher, getroffen werden, hat das mit mündigen Brügern nichts mehr zu tun. Das ergibt zwangsläufig handlungsunfähige Demokratie, wenn aktuelle Situationen (im Sinne von "die vorangehende und die folgenden Legislaturperioden") gar keine Rolle mehr bei Wahlen spielen.


Man sollte mMn ab einem gewissen Alter (Ü70), alle paar Jahre einen Test zur Ermittlung der Fahrtüchtigkeit veranlassen...

Ich würde nach Beobachtungen in meinem Umfeld Ü17 vorschlagen.
 
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