Poulton
Volt-Modder(in)
Die Lindner und Merze sind empört.Klimaschutz und Kapitalismus geht nicht.
Die Lindner und Merze sind empört.Klimaschutz und Kapitalismus geht nicht.
Kapitalismus und Klimaschutz sind durchaus vereinbar.Die Lindner und Merze sind empört.
Um Himmels Willen. Beschäftige dich mit der politischen Ökonomie, anstatt den Kapitalismus dahingehend zu verklären bzw. so eine abstrus verkürzte Kapitalismuskritik zu bringen, wo zwischen einem guten "schaffenden" Kapital auf der einen und einem bösen "raffenden" Kapital auf der anderen Seite unterschieden wird.ist ein nahezu ausschließlich auf (Anleger)gewinne & Konsum orientierter Kapitalismus,
Wo ist Profitgier mit Nachhaltigkeit vereinbar?Kapitalismus und Klimaschutz sind durchaus vereinbar.
Global gesehen geht es nicht, denn da müsste man auch über Klima- und Ressourcengerechtigkeit zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden reden. Gerechtigkeit wird sich, durch die unterschiedliche Verteilung des Wohlstandes, aber nicht einstellen können, wenn der Zugang zu Ressourcen über ein kompetitives System wie den Kapitalismus erfolgt.Ich sehe nach wie vor kein Problem darin mit Marktschranken in einem kapitalistischen System Klimaschutz zu erzwingen. Eben indem CO2 Geld kostet und Mineralöl nochmal extra.
Ein Problem entsteht erst wenn man diese Schranken einreißt sobald die Lenkungswirkung droht anzuschlagen. Das nennt sich dann vorallem Populismus, unabhängig von der Wirtschaftsform.
Oder wenn unvorhersehbare Ereignisse eintreten. Wie z.B. Kriege. Oder Pandemien, Naturkatastrophen.Ein Problem entsteht erst wenn man diese Schranken einreißt sobald die Lenkungswirkung droht anzuschlagen. Das nennt sich dann vorallem Populismus, unabhängig von der Wirtschaftsform.
Jaja, "Verleumdung". Geht es nicht noch ein wenig größer?
Wer erhebt eigentlich die Steuern?
Wo ist Profitgier mit Nachhaltigkeit vereinbar?
Global gesehen geht es nicht, denn da müsste man auch über Klima- und Ressourcengerechtigkeit zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden reden. Gerechtigkeit wird sich, durch die unterschiedliche Verteilung des Wohlstandes, aber nicht einstellen können, wenn der Zugang zu Ressourcen über ein kompetitives System wie den Kapitalismus erfolgt.
2€ für den Liter Sprit sind aber eben nicht unerwartet und unvorhersehbar sondern nur ca. 6 Monate früher gekommen als sie auch sonst zu erwarten waren. Da jetzt mit Steuermitteln gegen zu halten ist reine FDP Auto-Lobby-Politik, getarnt als Populismus.Oder wenn unvorhersehbare Ereignisse eintreten. Wie z.B. Kriege. Oder Pandemien, Naturkatastrophen.
2€ für den Liter Sprit sind aber eben nicht unerwartet und unvorhersehbar sondern nur ca. 6 Monate früher gekommen als sie auch sonst zu erwarten waren. Da jetzt mit Steuermitteln gegen zu halten ist reine FDP Auto-Lobby-Politik, getarnt als Populismus.
Und LPG Terminals anfangen zu bauen statt die Verhinderung von Erneuerbaren abzubauen ist sowieso kurzfristig unnütz und mittelfristig Unsinn.
Wenn du willst kannst du dein Fehlverhalten auch noch um einige Größenordnungen steigern.
Heute erst wieder mit einer Pflegerin in der mobilen Pflege gesprochen: Ihr Fahrzeug ist (natürlich) genau wie der Sprit vom Arbeitgeber bezahlt.
"Auf das Auto angewiesen" ist immer zweiseitig. Es ist eben auch ein Lebensmodell was gewählt wird weil es am Ende doch gar nicht soo teuer ist Auto zu fahren.
Wobei ich die ca. 15-20km Anreise im Auto wie in deinem Rechenbeispiel auch nicht für realistisch für schlecht bezahlte Jobs halte. Die die längere Strecken mit dem Auto pendeln sind eher die bei denen dabei auch ein ordentliches Gehalt raus springt. Der Rest ist schon längst umgezogen und/oder in Öffis unterwegs.
Warum müssen sie? Warum können sie nicht auch 100km weiter wohnen?ich kenne genug die 50-100 km fahren müssen.
Vielleicht weil Mieten von 13+ Euro für viele zu teuer sind?Warum müssen sie? Warum können sie nicht auch 100km weiter wohnen?
Und Benzin zu subventionieren ist jetzt warum besser als die Mietpreise anzugehen?Vielleicht weil Mieten von 13+ Euro für viele zu teuer sind?
Also war es eine Entscheidung gegen die höhere Miete und für das Auto. Ein Lebensmodell was eben billiger war weil das Auto so billig war.Vielleicht weil Mieten von 13+ Euro für viele zu teuer sind?
Ob du es glaubst oder nicht, einer der Wege dahin wäre genau die Pendelei NICHT zu subventionieren, dann müssen die Firmen nämlich entweder die lokalen Mieten mit finanzieren oder zu den günstigen Wohnräumen ziehen (oder mehr mobile Arbeit anbieten wenn möglich).Ich würde es zB gut finden wenn der Staat Strukturentwicklung mehr in Richtung Menschen macht
Nicht die Leute ziehen hinter der Arbeit herum, sondern man fördert das Gegenteil.
Dann sollten aber im gleichen Atemzug die Zumutbarkeitskritierien bzgl. Arbeitsaufnahme im SGB II und SGB III entsprechend angepasst werden. Denn bislang gelten 2,5h tägliche Pendelzeit als zumutbar und je nach Region und Wohnort sogar mehr. Ebenso die Vermittlung im gesamten Bundesgebiet, inkl. Städte wie Berlin, Hamburg, München, wo die Lage am Wohnungsmarkt ohnehin schon katastrophal ist.Ob du es glaubst oder nicht, einer der Wege dahin wäre genau die Pendelei NICHT zu subventionieren, dann müssen die Firmen nämlich entweder die lokalen Mieten mit finanzieren oder zu den günstigen Wohnräumen ziehen
Dann sollten aber im gleichen Atemzug die Zumutbarkeitskritierien bzgl. Arbeitsaufnahme im SGB II und SGB III entsprechend angepasst werden.
Wenn das nicht überzeugend genug ist, kommt der "sanfte" Druck durchs Amt, jede zumutbare Beschäftigung anzunehmen, selbst wenn das was man da verdient nicht zum Leben reicht. Man kann ja schließlich aufstocken und damit seinen Beitrag zur Subventionierung von Bumsbuden leisten.
Aber mit solche Spielerchen "schützt" man Deutschlands Wirtschaft, Betriebe und Wohlstand sowie den - O-Ton Schröder - größten und besten Niedriglohnsektor Europas. Und manch ein Ferkel holt sich auf diesen deutschen Standortnationalismus und die Knochenmühle der Verwertbarkeit noch einen runter.
Das Problem am Kapitalismus ist halt leider das er am ehsten "der Natur des menschlichen Charakters" der allermeisten Menschen entspricht.Solange wir den Kapitalismus nicht abschaffen, kommen wir um den Niedriglohnsektor nicht herum. Die einzige Frage ist, ob wir ihn im Rahmen sozialer Umverteilung auf ein humanes Maß aufsteigen, oder ob arme Leute 80 h die Woche in drei Jobs arbeiten müssen, um zu überleben.
Und Benzin zu subventionieren ist jetzt warum besser als die Mietpreise anzugehen?
Also war es eine Entscheidung gegen die höhere Miete und für das Auto. Ein Lebensmodell was eben billiger war weil das Auto so billig war.
Ein ökologisch katastrophales Lebensmodell übrigens.
Ob du es glaubst oder nicht, einer der Wege dahin wäre genau die Pendelei NICHT zu subventionieren, dann müssen die Firmen nämlich entweder die lokalen Mieten mit finanzieren oder zu den günstigen Wohnräumen ziehen (oder mehr mobile Arbeit anbieten wenn möglich).