Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Die Lindner und Merze sind empört.
Kapitalismus und Klimaschutz sind durchaus vereinbar.
Was nicht vereinbar mit dem Klimaschutz ist, ist ein nahezu ausschließlich auf (Anleger)gewinne & Konsum orientierter Kapitalismus, der beißt sich massiv...

Als Unternehmen aber verlustfrei zu arbeiten und dabei noch ein bisschen Gewinn zu erzielen und trotzdem dafür nicht das Klima in den A*rsch zu f*ick*en ist durchaus umsetzbar, wird aber 100%ig den ganzen faulen Erbgeldadel nicht glücklich machen (welchen Lindner und Merz hofieren), genauso wenig wie den die letzten 60 Jahre rein auf fleißig konsumieren sozialisierten Durchschnittsbürger...

Weil das eben ein Kapitalismus ist in dem man nicht mehr bequem seinen Arsch auf 100m Luxusjacht & im Privatjet von Luxusclub zu Luxusclub tourend ausruhen kann, während sich das geerbte Vermögen an der Börse auf dem Buckel und zu Lasten aller anderen vermehrt und vom 2 Jahresvertrag mit neuen Smartphone darf sich dann auch ein jeder verabschieden.

So ein Kapitalismus gliche wieder etwas mehr dem "Konsumverhalten" von vor und den Anfängen der Industrialisierung, mit drastisch höheren Preisen und mehr Augenmerk auf entsprechend längere (Wieder)verwendbarkeit.
 
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ist ein nahezu ausschließlich auf (Anleger)gewinne & Konsum orientierter Kapitalismus,
Um Himmels Willen. Beschäftige dich mit der politischen Ökonomie, anstatt den Kapitalismus dahingehend zu verklären bzw. so eine abstrus verkürzte Kapitalismuskritik zu bringen, wo zwischen einem guten "schaffenden" Kapital auf der einen und einem bösen "raffenden" Kapital auf der anderen Seite unterschieden wird.
 
Ich sehe nach wie vor kein Problem darin mit Marktschranken in einem kapitalistischen System Klimaschutz zu erzwingen. Eben indem CO2 Geld kostet und Mineralöl nochmal extra.
Ein Problem entsteht erst wenn man diese Schranken einreißt sobald die Lenkungswirkung droht anzuschlagen. Das nennt sich dann vorallem Populismus, unabhängig von der Wirtschaftsform.
 
Ich sehe nach wie vor kein Problem darin mit Marktschranken in einem kapitalistischen System Klimaschutz zu erzwingen. Eben indem CO2 Geld kostet und Mineralöl nochmal extra.
Ein Problem entsteht erst wenn man diese Schranken einreißt sobald die Lenkungswirkung droht anzuschlagen. Das nennt sich dann vorallem Populismus, unabhängig von der Wirtschaftsform.
Global gesehen geht es nicht, denn da müsste man auch über Klima- und Ressourcengerechtigkeit zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden reden. Gerechtigkeit wird sich, durch die unterschiedliche Verteilung des Wohlstandes, aber nicht einstellen können, wenn der Zugang zu Ressourcen über ein kompetitives System wie den Kapitalismus erfolgt.
 
Jaja, "Verleumdung". Geht es nicht noch ein wenig größer?

Wenn du willst kannst du dein Fehlverhalten auch noch um einige Größenordnungen steigern.
Um so schneller wird die Moderation es hoffentlich endgültig beenden.

Wer erhebt eigentlich die Steuern?

Staat, Länder und Kommunen. Solche Basics sollte man, wie gesagt, kapiert haben, wenn man darüber diskutieren will. Sonst Fresse halten, zuhören, lernen.


Wo ist Profitgier mit Nachhaltigkeit vereinbar?

Man kann sie schlichtweg in den Rahmenbedingungen festschreiben. Nachhaltigkeit im Kapitalismus kann nicht funktionieren, aber Kapitalismus in der Nachhaltigkeit. Bedingung ist eine Politik, die willig ist, um dem Kapitalismus Rahmenbedingungen aufzuzwingen. Gerade im Falle Klimaschutz ist das sogar extrem simpel möglich: Entweder die Freisetzung von Treibhausgasen oder aber die Erzeugung von Stoffen, die zwangsläufig dazu führen, in angemessener Höhe besteuern. Fertig. Innerhalb dieses Rahmens darf der Kapitalismus dann seinen Gewinn maximieren und das bedeutet, er muss und wird seine Emissionen minimieren.


Global gesehen geht es nicht, denn da müsste man auch über Klima- und Ressourcengerechtigkeit zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden reden. Gerechtigkeit wird sich, durch die unterschiedliche Verteilung des Wohlstandes, aber nicht einstellen können, wenn der Zugang zu Ressourcen über ein kompetitives System wie den Kapitalismus erfolgt.

Gerechtigkeit jeglicher Art und Kapitalismus schließen sich tatsächlich gegenseitig aus. Aber Ressourcengerechtigkeit ist für Klimaschutz auch nicht nötig. Genau genommen ist sie, wenn man jegliche Moral außen vorlässt (und weder "Klimaschutz" und schon gar nicht "Kapitalismus" haben eine innhärente Moral) sogar störend: Der CO2-Ausstoß einer Region steigt vor allem in der Wohlstandsphase an, die viele Schwellenländer gerade haben.

Massenmotorisierung, Elektrifizierung aller Haushalte, Industrialisierung - das verbraucht Energie ohne Ende und anfangs meist in ihrer dreckigsten Form. Gleichzeitig wirkt sich dieser mäßige Wohlstand aber nur mäßig auf die Geburtenraten aus, dafür steigert die parallel stattfindende Verbesserung der medizinischen Versorgung die Lebenserwartung drastisch. Ergibt unterm Strich eine Explosion der Bevölkerung und des Verbrauchs pro Kopf.

Entwicklungsländer mit miserablen Lebensbedingungen und Substistenzwirtschaft emittieren dagegen kaum Klimagase (insbesondere nachdem die Naturlandschaften restlos verwüstet/deren Kohlenstoffspeicher freigesetzt wurden), weil die zahlreichen Menschen und ärmlichsten Bedingungen hausen und neben einer sogar oft auf regenerative Quellen zurückgehenden Kochgelegenheiten keinen Energieverbrauch abseits von Muskelkraft haben. Reiche Länder wiederum haben zwar einen noch einmal etwas höheren Pro-Kopf-Verbrauch als Schwellenländer, dieser steigt aber nicht annähernd so stark wie der Wohlstand weil der Rohstoff "Wissen" für moderen High-Tech-Industrien eben energieneutral ist. Und solche Ländern haben durch die Bank mit schrumpfenden, überalteten Bevölkerungen zu tun, was den Absolutverbrauch begrenzt.

Eine Welt mit ein paar Reichen auf mitteleuropäischem Niveau und vielen hungernden auf dem Level von Zentralafrika wäre das genaue Gegenteil von gerecht. Aber wesentlich klimafreundlicher als eine nivellierte, gerechte Welt, in der alle den Lebensstandard der indischen Mittelschicht haben.
 
Oder wenn unvorhersehbare Ereignisse eintreten. Wie z.B. Kriege. Oder Pandemien, Naturkatastrophen.
2€ für den Liter Sprit sind aber eben nicht unerwartet und unvorhersehbar sondern nur ca. 6 Monate früher gekommen als sie auch sonst zu erwarten waren. Da jetzt mit Steuermitteln gegen zu halten ist reine FDP Auto-Lobby-Politik, getarnt als Populismus.
Und LPG Terminals anfangen zu bauen statt die Verhinderung von Erneuerbaren abzubauen ist sowieso kurzfristig unnütz und mittelfristig Unsinn.
 
2€ für den Liter Sprit sind aber eben nicht unerwartet und unvorhersehbar sondern nur ca. 6 Monate früher gekommen als sie auch sonst zu erwarten waren. Da jetzt mit Steuermitteln gegen zu halten ist reine FDP Auto-Lobby-Politik, getarnt als Populismus.
Und LPG Terminals anfangen zu bauen statt die Verhinderung von Erneuerbaren abzubauen ist sowieso kurzfristig unnütz und mittelfristig Unsinn.


Sicher ist es von der FDP populistisch, aber auch traurig das die "sozialen" Parteien das Thema .... liegen lassen.
Was bringt es einer Verkäuferin, die jetzt jeden Tag 3-4 + Euro mehr für die Fahrt zur Arbeit benötig, das sie am Ende etwas steuerlich ansetzen kann?
Sie hat
dann schon fast 600 Euro im Jahr investiert um Arbeiten zu dürfen. Pflegerinnen und viele andere die auf ihr Auto angewiesen sind betrifft es gleichfalls.
Dazu steigen die Kosten für Strom, Heizung und, und, und...
Am Ende fehlt Kaufkraft.
 
Heute erst wieder mit einer Pflegerin in der mobilen Pflege gesprochen: Ihr Fahrzeug ist (natürlich) genau wie der Sprit vom Arbeitgeber bezahlt.
"Auf das Auto angewiesen" ist immer zweiseitig. Es ist eben auch ein Lebensmodell was gewählt wird weil es am Ende doch gar nicht soo teuer ist Auto zu fahren.
Wobei ich die ca. 15-20km Anreise im Auto wie in deinem Rechenbeispiel auch nicht für realistisch für schlecht bezahlte Jobs halte. Die die längere Strecken mit dem Auto pendeln sind eher die bei denen dabei auch ein ordentliches Gehalt raus springt. Der Rest ist schon längst umgezogen und/oder in Öffis unterwegs.
 
Wenn du willst kannst du dein Fehlverhalten auch noch um einige Größenordnungen steigern.

Du solltest dich mit dem Gedanken der "Demokratie" beschäftigen?
Ich weiß das viele Probleme haben andere Ansichten und Meinungen zu akzeptieren, aber das ist nun einmal ein Grundrecht.
Ich bin in einem Land aufgewachsen, wo man sich in bestimmter Weise selber einschränkte und wusste was man sagen und nicht sagen darf.
Wir nähern uns dem mit riesigen Schritten.
Es gab immer irgendeinen der meldete, was man ja nicht sagen durfte.
Ich war 89 dabei und wo warst du?

Um den Bogen zu schlagen, ich empfinde es als Armutszeugnis Medien zu sperren und Informationen zu blockieren, die einem nicht genehm sind.
Das sollte die neue-Bundesregierung- 2021 unbedingt ändern.
Streit, Diskussion, Austausch von Meinungen, sind wichtig .
Heute erst wieder mit einer Pflegerin in der mobilen Pflege gesprochen: Ihr Fahrzeug ist (natürlich) genau wie der Sprit vom Arbeitgeber bezahlt.
"Auf das Auto angewiesen" ist immer zweiseitig. Es ist eben auch ein Lebensmodell was gewählt wird weil es am Ende doch gar nicht soo teuer ist Auto zu fahren.
Wobei ich die ca. 15-20km Anreise im Auto wie in deinem Rechenbeispiel auch nicht für realistisch für schlecht bezahlte Jobs halte. Die die längere Strecken mit dem Auto pendeln sind eher die bei denen dabei auch ein ordentliches Gehalt raus springt. Der Rest ist schon längst umgezogen und/oder in Öffis unterwegs.

Ich wohne in Brandenburg, Flächenland mit Berlin in der Mitte.
Das ist blanke Notwebdigkeit und kein Lebensmodell, mit dem Auto zu fahren. Dazu ist der ÖPNV auch abgebaut worden.ich kenne genug die 50-100 km fahren müssen.
Auch Arbeitgeber sind gezwungen das Geld, was sie als Lohn bezahlen, zu verdienen
 
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Warum müssen sie? Warum können sie nicht auch 100km weiter wohnen?
Vielleicht weil Mieten von 13+ Euro für viele zu teuer sind?
In welcher Ecke lebst du?

Ich würde es zB gut finden wenn der Staat Strukturentwicklung mehr in Richtung Menschen macht
Nicht die Leute ziehen hinter der Arbeit her, sondern man fördert das Gegenteil.
 
Vielleicht weil Mieten von 13+ Euro für viele zu teuer sind?
Also war es eine Entscheidung gegen die höhere Miete und für das Auto. Ein Lebensmodell was eben billiger war weil das Auto so billig war.
Ein ökologisch katastrophales Lebensmodell übrigens.
Ich würde es zB gut finden wenn der Staat Strukturentwicklung mehr in Richtung Menschen macht
Nicht die Leute ziehen hinter der Arbeit herum, sondern man fördert das Gegenteil.
Ob du es glaubst oder nicht, einer der Wege dahin wäre genau die Pendelei NICHT zu subventionieren, dann müssen die Firmen nämlich entweder die lokalen Mieten mit finanzieren oder zu den günstigen Wohnräumen ziehen (oder mehr mobile Arbeit anbieten wenn möglich).
 
Ob du es glaubst oder nicht, einer der Wege dahin wäre genau die Pendelei NICHT zu subventionieren, dann müssen die Firmen nämlich entweder die lokalen Mieten mit finanzieren oder zu den günstigen Wohnräumen ziehen
Dann sollten aber im gleichen Atemzug die Zumutbarkeitskritierien bzgl. Arbeitsaufnahme im SGB II und SGB III entsprechend angepasst werden. Denn bislang gelten 2,5h tägliche Pendelzeit als zumutbar und je nach Region und Wohnort sogar mehr. Ebenso die Vermittlung im gesamten Bundesgebiet, inkl. Städte wie Berlin, Hamburg, München, wo die Lage am Wohnungsmarkt ohnehin schon katastrophal ist.
Wer sich darüber echaufiert, z.B. allein die Fahrtkosten und verplemperte Zeit die man hat, wird damit abgespeist, dass er ja die Pendlerpauschale in Anspruch nehmen kann. Wenn das nicht überzeugend genug ist, kommt der "sanfte" Druck durchs Amt, jede zumutbare Beschäftigung anzunehmen, selbst wenn das was man da verdient nicht zum Leben reicht. Man kann ja schließlich aufstocken und damit seinen Beitrag zur Subventionierung von Bumsbuden leisten.
Aber mit solche Spielerchen "schützt" man Deutschlands Wirtschaft, Betriebe und Wohlstand sowie den - O-Ton Schröder - größten und besten Niedriglohnsektor Europas. Und manch ein Ferkel holt sich auf diesen deutschen Standortnationalismus und die Knochenmühle der Verwertbarkeit noch einen runter.
 
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Dann sollten aber im gleichen Atemzug die Zumutbarkeitskritierien bzgl. Arbeitsaufnahme im SGB II und SGB III entsprechend angepasst werden.

Fordere zumindest ich seit langem. 45 Minuten eine Strecke mit ÖPNV als Oberlimit.

Wenn das nicht überzeugend genug ist, kommt der "sanfte" Druck durchs Amt, jede zumutbare Beschäftigung anzunehmen, selbst wenn das was man da verdient nicht zum Leben reicht. Man kann ja schließlich aufstocken und damit seinen Beitrag zur Subventionierung von Bumsbuden leisten.

Abgesehen davon, dass die Definition von "zumutbar" stellenweise reformbedürftig ist, gibts daran ja auch wenig auszusetzen.

Aber mit solche Spielerchen "schützt" man Deutschlands Wirtschaft, Betriebe und Wohlstand sowie den - O-Ton Schröder - größten und besten Niedriglohnsektor Europas. Und manch ein Ferkel holt sich auf diesen deutschen Standortnationalismus und die Knochenmühle der Verwertbarkeit noch einen runter.

Solange wir den Kapitalismus nicht abschaffen, kommen wir um den Niedriglohnsektor nicht herum. Die einzige Frage ist, ob wir ihn im Rahmen sozialer Umverteilung auf ein humanes Maß aufsteigenocken, oder ob arme Leute 80 h die Woche in drei Jobs arbeiten müssen, um zu überleben.
 
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Solange wir den Kapitalismus nicht abschaffen, kommen wir um den Niedriglohnsektor nicht herum. Die einzige Frage ist, ob wir ihn im Rahmen sozialer Umverteilung auf ein humanes Maß aufsteigen, oder ob arme Leute 80 h die Woche in drei Jobs arbeiten müssen, um zu überleben.
Das Problem am Kapitalismus ist halt leider das er am ehsten "der Natur des menschlichen Charakters" der allermeisten Menschen entspricht.

Marx und Engels haben ja lang und breit Theorien über "eine" Alternative dazu geschrieben, in der Praxis, sowohl ihrer eigenen Feldversuche in kleinen Maßstab (Betriebsgröße) als auch die anderer in Staatsgröße, funktionierte es nur eben nicht, immer wieder in letzter Instanz weil die Konstante Mensch auf allen Ebenen nicht funktionierte (vor allen wegen der Gier und dem Neid) und andere alternative Konzepte sind am Ende immer irgendwo auch nur Kompromisse mit dem Kapitalismus.

Es besitzt halt niemand eine funktionierende bessere Alternative zum Kapitalismus, die keine Utopie ist, oder den Faktor Mensch sträflich ignoriert, die auch und das ist ebend absolut immer der springende Punkt, dann von den meisten Menschen freiwillig umfänglich angenommen wird und entsprechend funktionieren kann.

Solange man also das Verhalten der Menschen nicht verändert bekommt (im aktuellen Tempo wird das wohl mindestens nochmal 4000 Jahre plus dauern, vorrausgesetzt zwischendrin machen wir nicht wieder eine oder mehrere große Rollen rückwärts) wird es halt äußerst schwer den Kapitalismus ohne massiv repressiven Zwang und Überwachung von Verhalten auf absolut allen Ebenen gegen etwas anderes auszutauschen, folglich, das Beste was wir tun können ist den Kapitalismus entsprechend für die Schwachen so human wie möglich zu gestalten und ihn so ökologisch verträglich wie möglich und nötig zu bekommen.

Oder sehr überspitzt formuliert, eine Menschheit nach dem Vorbild des "Star Trek Kommunismus", oder etwas das dem auch nur in Ansätzen nahe kommt, ist und bleibt noch lange Utopie.
 
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Und Benzin zu subventionieren ist jetzt warum besser als die Mietpreise anzugehen?

Man sollte bei beiden Dingen die soziale Komponente betrachten.
Also war es eine Entscheidung gegen die höhere Miete und für das Auto. Ein Lebensmodell was eben billiger war weil das Auto so billig war.
Ein ökologisch katastrophales Lebensmodell übrigens.

Ob du es glaubst oder nicht, einer der Wege dahin wäre genau die Pendelei NICHT zu subventionieren, dann müssen die Firmen nämlich entweder die lokalen Mieten mit finanzieren oder zu den günstigen Wohnräumen ziehen (oder mehr mobile Arbeit anbieten wenn möglich).

Du zäumst das Pferd meiner Meinung von der falschen Seite auf.
Viele die solche Fahrten machen, haben Familien , wo der Partner vielleicht in der Nähe arbeitet und es Kita Plätze gibt.
Man sollte mehr und tiefer nachdenken, bevor man so locker urteilt?

Was bringt es auch wenn alle in die Ballungsgebiete ziehen ? Ist das nachhaltig, ökologisch ?
Zersiedlung der Landschaft, Versiegelung, Landflucht und immer höherer Wohnungsbedarf in Zentren, während anderswo die Häuser verfallen und leerstehen.
Ökologie beginnt nicht nur mit höheren Benzinpreisen, oder Elektrorollern die überall herumliegen und durch ihre Produktion, in Afrika die Natur zerstören.

Wir könnten zB Europäische Regionen wie Spanische Halbinsel aufforsten, oder helfen in Nordafrika den Grünen Gürtel entstehen zu lassen, aber stattdessen lassen wir Wälder für Palmöl rohden, damit wir mit Biodiesel fahren
können.
Ist das nicht Mumpitz?
 
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