Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ja ich verstehe es auch so, dass man es ähnlich wie beim Corona-Bonus einfach mit dem Gehalt bekommt. Nur halt im Gegensatz zu ersterem nicht steuerfrei, real kommt also Netto nur 150-200€ mehr an.

Na das wurde ja mal wieder gef....t eingeschädelt. "Hier habt ihr 300€ um die euch entstehenden Kosten aufzufangen, für die wir durch verschiedene politische Entscheidungen mitverantwortlich sind! Yay, Hossianah, Hallojulia! Ach ja, den meisten von euch wird halt nur etwas mehr als die Hälfte bis zwei Drittel davon bleiben, weil ihr natürlich Steuern drauf zahlen dürft, quasi 'return to sender'! Yay, ihr good people, rejoice und lobet den Lindner!"


Für die HomeOffice-Pauschale muss man die Steuererklärung eh machen.

Korrekt. Aber Home Office betrifft nach wie vor nur eine Minderheit der Erwerbstätigen. 27% ist der Höchststand, den ich gefunden habe für 2020/2021. Die aktuellste Zahl, von der ich vermute (!), dass sie die Zahl der insgesamt abgegebenen Steuerklärungen darstellt, ist für 2017 und würde besagen, dass in dem Jahr etwa 11 Millionen Steuererklärungen abgegeben worden sind, was einem guten Viertel der steuerpflichtigen Personen entspräche.
Schon jetzt liegt die durchschnittliche Bearbeitungszeit für Steuererklärungen im Durchschnitt (!) bei anderthalb Monaten. Das wird aber vermutlich durch die Mehrheit der supersimplen Fälle, wo es letztlich nur um ein bisschen Pendlerpauschale und ein paar Spenden/Mitgliedsbeiträge geht, nach unten gezogen. NRW gibt beispielsweise an, dass 95% der Steuererklärungen binnen 4, insg. 97% nach 5 Monaten abgearbeitet sind. Jetzt stell dir mal das Chaos vor bei der drei- bis vierfachen Menge eingereichter Steuererklärungen.

(kennt jemand die Opening Scene aus Monty Python's The Meaning of Life? Mit der Crimson Permanent Insurance? Solche Szenen stelle ich mir dabei vor :ugly: )

Letztlich dürfen wir nicht vergessen, dass Al Bundy beim... ähh dass das Ganze im Grunde bisher nur eine Absichtserklärung darstellt. Wie es dann tatsächlich umgesetzt wird, darauf können wir noch gespannt sein.
 
Yay, ihr good people, rejoice und lobet den Lindner!"
Tja, wer halt so blöd ist FDP zu wählen, bekommt halt bei Regierungsbeteiligung dann auch FDP...
Solange der Wähler immer wieder nicht verstehen möchte das die FDP eben nur eine Kleinstlobbypartei für Wohlhabende ist und auch genau das sein will und dann trotzdem noch mit seiner Stimme dafür sorgt das sie 11,5% als Wahlergebnis errreicht, dem ist halt nicht zu helfen.
Der muss dann halt die FDP-Kröten auch schlucken, leider nur alle anderen eben auch (mitgefangen, mitgehangen).
 
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Tja, wer halt so blöd ist FDP zu wählen, bekommt halt bei Regierungsbeteiligung dann auch FDP...
Solange der Wähler immer wieder nicht verstehen möchte das die FDP eben nur eine Kleinstlobbypartei für Wohlhabende ist und auch genau das sein will und dann trotzdem noch mit seiner Stimme dafür sorgt das sie 11,5% als Wahlergebnis errreicht, dem ist halt nicht zu helfen.
Der muss dann halt die FDP-Kröten auch schlucken, leider nur alle anderen eben auch (mitgefangen, mitgehangen).
Ist ja mit den Grünen auch nicht anders, ich muss da auch durch, obwohl ich nicht will.^^
 
Keine Sorge Gleichungen umstellen kann ich noch. Ich war auch nicht auf der Hauptschule.
Vielleicht mag Schulalgebra noch eher Verwendung finden. Gerade in handwerklich-technischen Berufen.
Aber Funktionen berechnen nicht. Sowas kommt auch erst in der Oberstufe dran.
Mit Allgemeinbildung hat das nichts mehr zu tun.
Es ging mir auch darum was man im Alltag anwendet. Und das sind häufig eben nur Grundrechenarten, Dreisatz und Prozentrechnen.

Gut, man kann natürlich alles auf unterschiedlichem Niveau machen. Ich meinte die Arbeit mit einfachen Gleichungssystemen: Wer nicht die Lösung y = 2a*b v x = 2+y v x = 3a berechnen kann, der kann auch nicht aus der Gravitationskonstante sowie Volumen-, Dichte- und Ortsangaben die potentielle Energie eines Objektes berechnen. Und dann wird hinterher gefragt, warum man nicht einfach Aufzug-ähnliche Systeme nimmt, um Strom für den Winter zu speichern...


Oberstufen-Gymnasial-Mathe ist sicherlich nur für einen Teil der Bevölkerung später noch einmal relevant. Aber das gilt genauso für Oberstufen-Fremdsprachenkenntnisse, Oberstufen-Naturwissenschaften, etc.. Die gymnasiale Oberstufe dient nun einmal der Erlangung der Hochschulreife oder alternativ als Voraussetzung für gehobene Lehrberufe. Da ist es vollkommen klar, dass man nie wieder so etwas braucht, wenn man die Spezialisierungsrichtung nicht fortsetzt. Allerdings wissen viele Schüler nach der 10. Klasse noch nicht abschließend, wie sie sich später spezialisieren werden (die meisten haben eine Vorstellung, aber oft noch keine Ahnung von den sich dahinter verbergenden Anforderungen oder sie ändern ihre Wünsche später wieder), sodass eine frühere Spezialisierung wenig Sinn machen würde und irgendwas von dem Oberstufenkrempel kann halt jeder gebrauchen, der danach eine Abitur-voraussetztende Tätigkeit aufnimmt.

(Das extrem viele Leute in Deutschland Abitur machen, obwohl sie es insgesamt nicht brauchen, wäre ein anderes Problem, das definitiv existiert, aber nicht vom Oberstufenstoffplan gelöst werden kann.)


Im Durchschnitt benötigt man für die Hütte rund 2000 Liter . Wären rund 300 Euro im Monat für Warm Wasser und Heizung.
Wer kann sich das leisten?

Meine 2-Personen-Wohnung frisst 89 € Gas im Monat, ich leiste mir das. Wo liegt also das Problem, wenn man für dreimal so viel Platz (Familie + 2 Personen) dreimal so viel braucht? Die Wohnung an sich zu mieten ist weitaus teurer, dank der armen, armen Hausbesitzer. (Wobei der in meinem Fall tatsächlich etwas ärmer als andere sein könnte, jedenfalls nahm er beim Einzug eher etwas weniger Miete als andere und hat seitdem nicht erhöht.)


Ich weiß nicht ob Zuschläge von 200 Euro wie unsere Regierung wohl plant, ausreichen um diese Probleme zu lindern?

Du sprichst von einer Immobilie, in der wohl bald vier Personen in erwerbsfähigen Alter wohnen. Das wären dann bei gerechter Verteilung* 800 €, beinahe 50% deiner gesamten Heizkosten, und du jammerst???


*: Falls du dich darüber echauffieren willst, dass sich mal wieder niemand um Personen ohne Job kümmert: Das wäre berechtigt. Bislang ging es aber eber um dich selbst.

Am Ende machen sie mit der Situation noch Kohle, weil ja MwSt und Umweltsteuer, mit dem Öl und Benzinpreisrn steigen.

Es gibt keine "Umweltsteuer", die mit dem Preis steigen würde.

Die Mineralöl"steuer" heißt zwar so, wird aber als Abgabe pro Liter erhoben. Alle anderen Abgaben heißen zu recht so und fallen ebenfalls als fixer Betrag an. Von den Wucherpreisen der Mineralölkonzerne bekommt der Staat also formell nur die 19% über die Märchensteuer, allerdings dürfen die vorher ja noch ihre Unkosten abziehen. Shell z.B. gibt Margen im Bereich von 10-15% an. 19% von 10% sind 1,9% - soviel bekommt der Staat vom Benzinpreisanstieg. Bei derzeit 2,10 statt 1,40 den Liter E10 sind das magere 1,4 Cent Mehreinnahmen.

Wenn die Leute mit einem verringerten Verbrauch reagieren, kann es sogar sein, dass der Staat Miese macht, weil der Preis für CO2-Zertifikate schon bei recht geringem Rückgang einbricht.


Leider absolut kein neues Problem...
Auch 2015 haben Vermieter für Flüchtlingsunterkünfte schon fleißigen Reihbach auf Kosten der Bürger und Flüchtenden, mit deutlich zu hohen Mieten, gemacht.
Ein Armutszeugnis das es 7 Jahre später nicht einen Deut besser ausschaut.

Lang lebe die Union (der korrupten Immobilienlobbyisten).

Was anderes, die Ampel hat ihr "Energie-Entlastungspaket vorgestellt:

Da haben die besser situierten Maulköpfe und die FDP wieder ihren Willen bekommen...

Jup. Ich frag mich auch langsam, was die Grünen eigentlich in der Regierung machen, außer Mehrheiten schenken.

Das einzige Gute was man dem Paket im Grunde abringen könnte wäre die 9 Euro ÖPNV-Monatskarte für bis zu 3 Monate

Und bei der bin ich verdammt gespannt, ob/wie die am Ende überhaupt kommt. Denn ÖPNV ist nunmal komplett zersplittert, zwar immerhin meist in kommunaler Hand, aber oft auch als Unternehmen organisiert. Da gibt es überhaupt keine rechtliche Handhabe für den Bund, um Preise zu erzwingen. Er könnte allenfalls jedem Monatskartenkäufer alle Kosten oberhalb von 9 € erstatten - was vermutlich wieder ein dysfunktionales Bürokratiemonstrum wird.
Und ohne zusätzliche Gesetze extremen Missbrauch nach sich ziehen könnte, denn absolut nichts verbietet es ÖPNV-Betreibern, den Basispreis für Monatskarten ab nächster Woche auf 1.000.000.009 E anzuheben.

Unterm Strich bleibt es also bei einem Boni für Steuerpflichtige und einer Subvention für Leute mit besonders hohen CO2-Emissionen.
Komplett leer ausgehen tun Arbeitslose.
 
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Also ich hab auch gelesen, dass es über den Arbeitgeber geht, aber eine Steuererklärung dann verpflichtend ist.
Kann man das dann auch ablehnen? Hoffentlich!
Ganz ehrlich: keine Lust für die einmalig 150 Euro ne Steuererklärung zu machen. Für Leute die das jedes Jahr machen und ihre Erklärung nur kopieren müssen mag das ja kaum Aufwand sein, aber ich hab noch nie eine gemacht, da nur ein Einkommen und ansonsten nix abzusetzen (keine Immobilie, Arbeitsweg zu kurz, fällt also unter die Werbekostenpauschale,...).

Ich weiß, dass viele Leute über Steuererklärungen rumjammern, aber ich verstehe absolut nicht, wieso. Komplex ist das nur, wenn man sich über einen von drölftausend Wegen Geld zurückholen will, oder wenn man komplexe Einkünfte hat (weswegen man dafür ja auch eine machen muss), aber sonst? Als stinknormaler Lohnangestellter kann man die arbeitsbezogenen Daten mittlerweile komplett digital übernehmen lassen, ansonsten stellt einem eignetlich schon seit Jahren jeder Arbeitgeber/entsprechend beauftragte Firmen eine Jahresübersicht im Originallayout des entsprechenden Formulars aus, wo man dann maximal 10 Zahlen abtippen muss. Am Anfang noch Name, Anschrift, Konto- und Steuernummer drauf, fertig. Afaik sind nicht einmal die Angaben zum Arbeitsweg Pflicht (die Zahl der Tage zu ermitteln, die ich auf Arbeit war, hat bei mir 75% des Zeitaufwandes für den Basisteil der Erklärung ausgemacht), da geht es ja auch nur um etwaige Erstattungen/Pendlerpauschale/etc. zu eigenen Gunsten.

Es gibt zwar immer noch keine vernünftigen Filter für die diversen weiteren Angabemöglichkeiten, weswegen man von Hand drüberscrollen/klicken muss, aber als Arbeiter kann man die zu machenden inhaltlichen Angaben tatsächlich bequem auf einem Bierdeckel unterbringen und, wenn man das Prinzip kapiert, nach 10-15 Minuten fertig sein. (Zugegeben: Beim ersten Mal ist das illusorisch, weil es soviel irrelevante Felder gibt und man sich unsicher ist/jedesmal erst die Hilfe durchliest, um sicherzugehen, dass sie wirklich irrelevant sind.)


Das finde ich gut. Außerdem sollten Menschen in Behindertenwerkstätten grundsätzlich mehr verdienen können.

Wenn du willst, dass Behindert mehr verdienen KÖNNEN, dann musst du einen Weg finden, sie zu heilen. Verdienen DÜRFEN tun sie afaik schon heute so viel, wie sie wollen. Aber aus offensichtlichen Gründen sind sie halt nicht in der Lage dazu.


Kennst du jemanden, der das ist?

Sollten gar nicht mal so wenige sein, da klafft noch eine spürbarer Lücke. Sonst wäre das Ding ja für den Staat kostenneutral - ist es aber nicht. (Überflüssig aber dennoch. Man hätte einfach die Grundsicherungshöhe und Anrechnungsfaktoren anpassen sollen. Aber davon hätten halt auch jüngere Wähler anderer Parteien in schlechter Lebenssituation profitiert und es hätte keinen supatollen extra Namen gegeben, mit dem man sich schmücken kann. "Ich hab die Erwerbinderungsrente durchgeboxt" klingt doch gleich anders als "ich hab HartzIV wieder in Richtung von was sozialem gedreht".)


Ehrlich?
Warum nicht bei Dingen wie dem Warenhandel in der EU anfangen ? Milch, Vieh durch die ganze EU transportieren?
Es gibt haufenweise Möglichkeiten Emmisionen zu sparen. ZB den Transport von der Straße auf die Schiene verlegen.
ÖPNV kostenlos machen. Läuft einfach über die globalen Steuereinnahmen.
Man könnte vieles anders gestalten, als den Menschen das Geld aus der Tasche zu reißen.

Wir haben keine Planwirtschaft (außer bei ÖPNV, der ist vom folgenden ausgenommen). Im Kapitalismus hört man erst dann auf, "Milch, Vieh durch die ganze EU transportieren", wenn diese Transporte zu teuer werden. Und wenn man diese Transporte aus energetischen Gründen ablehnt, sollte also die dafür benötigte Energie zu teuer sein.

Soll das unterm Strich nicht zu weniger Geld in den Taschen der Menschen führen, kann man die Einnahmen ja wieder zurückzahlen - aber allgemein verteilt. Dann hat jeder ein kleines Plus, der keine Viehtransporte bezahlt und alle, die es doch machen, ein dickes Minus, was sie recht schnell dazu motiviert, die Transporte sein zu lassen.



P.S. @all:
Entweder habt ihr was falsch verstanden oder ich. Aber nachdem, was ich verstanden habe, wird die Energiepauschale als Steuerabzug gewährt, nicht als VORsteuerabzug. Das heißt ihr zahlt nicht auf 300 € keine Steuern, was je nach Steuerquote tatsächlich ziemlich wenig Plus im Netto bringt, sondern ihr zahlt 300 € Steuern weniger, was exakt 300 € Plus im Netto bedeutet, sofern bislang mindestens 300 € Steuern gezahlt wurden.


War wohl ich
 
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[...]

P.S. @all:
Entweder habt ihr was falsch verstanden oder ich. Aber nachdem, was ich verstanden habe, wird die Energiepauschale als Steuerabzug gewährt, nicht als VORsteuerabzug. Das heißt ihr zahlt nicht auf 300 € keine Steuern, was je nach Steuerquote tatsächlich ziemlich wenig Plus im Netto bringt, sondern ihr zahlt 300 € Steuern weniger, was exakt 300 € Plus im Netto bedeutet, sofern bislang mindestens 300 € Steuern gezahlt wurden.

Ich zitiere aus dem Papier der Bundesregierung:

"Energiepreispauschale
Wir werden die Mitte unserer Gesellschaft schnell, unbürokratisch und sozial gerecht entlasten. Wir werden deshalb eine Energiepreispauschale einführen: Allen einkommensteuerpflichtigen Erwerbstätigen (Steuerklassen 1-5) wird einmalig eine Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro als Zuschuss zum Gehalt ausgezahlt. Der Zuschlag soll die Begünstigten schnell und unbürokratisch erreichen und unabhängig von den geltenden steuerlichen Regelungen (Pendlerpauschale, Mobilitätsprämie, steuerfreien Arbeitgebererstattungen, Job-Ticket) „on top“ gewährt werden. Er soll weitere Härten im Bereich der Energiepreise abfedern. Die Auszahlung erfolgt über die Lohnabrechnung des Arbeitgebers bzw. des Dienstherren. Die Pauschale unterliegt der Einkommensteuer. Selbständige erhalten einen Vorschuss über eine einmalige Senkung ihrer Einkommensteuer-Vorauszahlung."


Quelle (PDF): https://www.bundesfinanzministerium...-energiekosten.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Das verstehen ich und diverse Quellen so, als würde die tolle Pauschale versteuert werden müssen.
 
Sollten gar nicht mal so wenige sein, da klafft noch eine spürbarer Lücke. Sonst wäre das Ding ja für den Staat kostenneutral - ist es aber nicht. (Überflüssig aber dennoch. Man hätte einfach die Grundsicherungshöhe und Anrechnungsfaktoren anpassen sollen. Aber davon hätten halt auch jüngere Wähler anderer Parteien in schlechter Lebenssituation profitiert und es hätte keinen supatollen extra Namen gegeben, mit dem man sich schmücken kann. "Ich hab die Erwerbinderungsrente durchgeboxt" klingt doch gleich anders als "ich hab HartzIV wieder in Richtung von was sozialem gedreht".)
Denk daran. Die Erwerbsminderungsrente wird aus dem Rententopf vom Bund bezahlt.
Das Aufstocken kommt aus dem Steuertopf der Gemeinde.
Jeder Partei hat es gerne, dass aus ihren Geldmittels möglichst wenig genutzt wird.
Und ich kenne leider viele solche Aufstocker. Das sind Leute, die ohne Berufsausbildung gearbeitet haben, dann krank wurden und schließlich in die Erwerbsminderung gingen.
Die nagen alle am Hungertuch.
 
Wir haben keine Planwirtschaft (außer bei ÖPNV, der ist vom folgenden ausgenommen). Im Kapitalismus hört man erst dann auf, "Milch, Vieh durch die ganze EU transportieren", wenn diese Transporte zu teuer werden. Und wenn man diese Transporte aus energetischen Gründen ablehnt, sollte also die dafür benötigte Energie zu teuer sein.

Vielleicht stößt unsere Marktwirtschaft einfach an ihre Grenzen?

"Der Mensch kann zwar tun was er will, aber er kann nicht wollen, was er will. “ Schoppi
 
Vielleicht stößt unsere Marktwirtschaft einfach an ihre Grenzen?

"Der Mensch kann zwar tun was er will, aber er kann nicht wollen, was er will. “ Schoppi
Die Marktwirtschaft ist nicht an ihrer Grenze, nur die neoliberalen Wirtschaftsegomanen, die die letzten 40 Jahre die (soziale) Marktwirtschaft fleißig für ihren persönlichen Egoismus sabotiert und demontiert haben waren halt erfolgreich.

Nicht umsonst sind die Reichen 10% die letzten 40 Jahre drastisch reicher geworden, während die unteren 50% deutlich ärmer wurden und nicht umsonst sind die sozialen Aufstiegschancen heute schlechter als in den 1960/70er Jahren.

Das die Realität und nichts anderes!
 
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Die Marktwirtschaft ist nicht an ihrer Grenze, nur die neoliberalen Egomanen, die die letzten 40 Jahre die (soziale) Marktwirtschaft fleißig für ihren persönlichen Egoismus sabotiert und demontiert haben waren halt erfolgreich.
Auch der nicht neoliberale Kapitalismus, mit seinen in den wirtschaftlichen Zentren besseren Aufstiegsmöglichkeiten und kollektivvertraglich geregelten sowie bis zu einem gewissen Punkt auch gesicherten Arbeitsplätzen, degradiert die Menschen zum Humankapital und unterwirft sie dem Selbstoptimierungswahn und Konkurrenz. Er macht die Menschen hässlich und brutal und gebiert über kurz oder lang eben wieder jenen von dir angeprangerten Neoliberalismus.
 
Auch der nicht neoliberale Kapitalismus, mit seinen in den wirtschaftlichen Zentren besseren Aufstiegsmöglichkeiten und kollektivvertraglich geregelten sowie bis zu einem gewissen Punkt auch gesicherten Arbeitsplätzen, degradiert die Menschen zum Humankapital und unterwirft sie dem Selbstoptimierungswahn und Konkurrenz. Er macht die Menschen hässlich und brutal und gebiert über kurz oder lang eben wieder jenen von dir angeprangerten Neoliberalismus.
Da liegst du meiner Meinung nach falsch...
Der Kapitalismus als solches ist nicht die / eine Ursache sondern nur ein entstandenes Symtpom für die in ihren Ursprüngen zu suchenden vorhandenen und verankerten Veranlagungen von Neid und Egoismus im Menschen (übrigens auch im Tierreich durchaus bei anderen Arten zu finden, z.B. bei Hunden nachgewiesen, das diese durchaus Neid verspüren können).

Die Marktwirtschaft war dann der Versuch dahingehend eine bessere Balance zwischen diesen Dingen und zumindest etwas mehr Gerechtigkeit zu schaffen.
Der Neoliberale Kapitalismus ist dabei im Grunde der Versuch einer langsamen "unauffälligen" Rolle zurück hin zu den unregulierteren kapitalistischen Auswüchsen von Anfang des letzten Jahrhunderts, unter dem fadenscheinigen Deckmantel von mehr "Selbstbestimmung / Verantwortung" und weniger Staat / Regulierung.
 
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Der Kapitalismus als solches
Der Kapitalismus ist eine auf Warenproduktion, Marktwirtschaft, Investition von Kapital, Privateigentum, Lohnarbeit und Profit beruhende Produktionsweise. Es ist gleichzeitig eine Gesellschaftsordnung, deren sozialen, politischen, kulturellen und rechtlichen Verhältnisse durch die Herrschaft des Kapitals und seiner Verwertungszwänge bestimmt werden. Die Herrschaft des Kapitals hat daher Systemcharakter und dem hat sich alles andere unterzuordnen. Selbst im viel beschworenen nicht neoliberalen Kapitalismus.
 
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Wenn du willst, dass Behindert mehr verdienen KÖNNEN, dann musst du einen Weg finden, sie zu heilen. Verdienen DÜRFEN tun sie afaik schon heute so viel, wie sie wollen. Aber aus offensichtlichen Gründen sind sie halt nicht in der Lage dazu.
Du hast überhaupt keine Ahnung. Du meinst wohl die sitzen da nur rum und gucken die Wände an. :schief:
Sie machen quasi die selbe Arbeit wie auf dem ersten Arbeitsmarkt. Dürfen aber kaum was davon behalten. Weil sie Grundsicherung beziehen. Der Werkstattlohn ist auch viel zu niedrig.
 
Du hast überhaupt keine Ahnung. Sie machen quasi die selbe Arbeit wie auf dem ersten Arbeitsmarkt. Dürfen aber kaum was davon behalten. Weil sie Grundsicherung beziehen. Der Werkstattlohn ist auch viel zu niedrig.
Du klammerst dabei aber einfach mal fleißig aus das die Kosten für den Betrieb einer Behindertenwerkstatt auch höher ausfallen und somit auch die erwirtschafteten Ergebnisse, da eine wesentlich intensivere Betreueung und an die jeweilige individuelle Behinderung angepasste Arbeitsumgebung bereitgestellt werden muss, das drückt nun einmal am Ende auch die Löhne die man Betroffnen auszahlen kann.
Selbst wenn sie die gleiche Arbeit leisten würden wie ein Arbeiter am ersten Arbeitsmarkt (was nicht der Fall ist).

ruyven hat also schlicht absolut recht damit das in letzter Konsequenz spürbar höhere Löhne, ohne damit die wirtschaftliche Konkurenzfähigkeit der Behindertenwerkstätten die Grundlage zu entziehen, oder von staatlicher Seite noch massiver zu subventionieren, nur dadurch erreichbar wären das du die Betroffnen heilst, aber dann kannst du sie auch direkt auf den ersten Arbeitsmarkt schicken, da die Problematik sich von selbst erübrigen würde.
 
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Denk daran. Die Erwerbsminderungsrente wird aus dem Rententopf vom Bund bezahlt.
Das Aufstocken kommt aus dem Steuertopf der Gemeinde.

Sicher? ALGII ist eine gemeinsame Leistung. Hätte ich vom Sozialgeld auch erwartet, wird ja nach gleichem Muster gezahlt.


Vielleicht stößt unsere Marktwirtschaft einfach an ihre Grenzen?

Kann sein. Aber alles andere stößt an die Bereitschaft der Menschen, mitzumachen und mitzudenken. Solange sich letztere nicht in dieser Hinsicht ändern, bleibt es beim Markt, auch wenn bzw. gerade weil es den Leuten wehtut.


Die Marktwirtschaft war dann der Versuch dahingehend eine bessere Balance zwischen diesen Dingen und zumindest etwas mehr Gerechtigkeit zu schaffen.

Ein Markt ist schlichtweg die primitivste Organisationsform überhaupt, nämlich praktisch gar keine. Und erst recht keine mit Balance oder Gerechtigkeit, sondern einfach nur mit dem Recht des Mächtigeren. Das heißt aber umgekehrt, dass alle komplexeren Organisationsformen weniger Druck ausüben können, als Marktmechanismen (genau deswegen können sie angenehmer/sozialer/etc sein) und nicht in der Lage sind, einen sich nach Marktlogik verhaltenden Akteuer zu zügeln. Dass müssen entweder der eigene Verstand von wirklich jedem oder die Allgemeinheit oder der Staat machen. Letzteres (Planwirtschaft im real existierenden Sozialismus) hat sich als ganz schlechte Idee erwiesen, mittleres in anderem Kontext mehrfach ebenfalls (Lynchjustiz) und zu ersterem ist die Menschheit nicht bereit.


Also bleibt es beim Markt. Das beste, was eine Regierung machen kann, ist den so zu zwicken, dass er wenigstens in die Richtung rollt. Z.B. in dem sie die Position von in der Marktpraxis unterrepräsentierten Fraktionen (vor allem der Umwelt und kommende Generationen) übernimmt, damit Preisfindungsprozesse nicht zu deren Lasten verschoben werden. (Also z.B. fossile Energie spottbillig ist, weil man den Dreck und den Ressourcenmangel anderen überlässt.)


Du hast überhaupt keine Ahnung. Du meinst wohl die sitzen da nur rum und gucken die Wände an. :schief:
Sie machen quasi die selbe Arbeit wie auf dem ersten Arbeitsmarkt. Dürfen aber kaum was davon behalten. Weil sie Grundsicherung beziehen. Der Werkstattlohn ist auch viel zu niedrig.

Statt über meine Ahnung zu spekulieren, solltest du dein Hirn anstellen: In einer Behindertenwirkstatt sitzt niemand und macht die selber Arbeit wie auf dem ersten Arbeitsmarkt. Sonst würde er da nämlich rausfliegen, wenn er schon nicht von selbst für einen besseren Lohn in den ersten Arbeitsmarkt wechselt. Die Plätze in den Werkstätten sind schließlich begrenzt und den vorbehalten, die nicht die nötigen Leistungen für eine Anstellung im ersten Arbeitsmarkt erbringen können.
Das bedingt aber eben auch, dass sie nicht den dort üblichen Lohn erhalten. Bei einem der Teil der so Betreuten kann es sogar sein, dass sie eine negative Arbeitsleistung haben (also die durch ihre Betreuung anfallende Arbeitszeit teurer ist als der Wert der erbrachten Arbeitsleistung).
 
Ein Markt ist schlichtweg die primitivste Organisationsform überhaupt, nämlich praktisch gar keine. Und erst recht keine mit Balance oder Gerechtigkeit, sondern einfach nur mit dem Recht des Mächtigeren.
Ich bezog mich damit auf die soziale Marktwirtschaft, in der sich der Staat ja eigentlich im Interesse seiner Bürger mehr in den Markt, regulierend, einmischen sollte.
Ich hätte also evt. einfach "sozial" noch davorschreiben sollen, damit man man nicht wieder auf die Idee kommt das ich bzgl. Gerechtigkeit mich auf das grundlegende Marktwirtschaftliche Konstrukt beziehe.

Aber ich dachte darauf könnte man mit etwas Grips auch von selbst kommen, wenn ich da schon von Gerechtigkeit spreche, das ich von sozialer Marktwirtschaft spreche...
Nun habe ich mich wohl geirrt, kommt halt davon wenn man einmal faul sein will.
 
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Selbst wenn sie die gleiche Arbeit leisten würden wie ein Arbeiter am ersten Arbeitsmarkt (was nicht der Fall ist).
Die Arbeit die geleistet wird ist die selbe. Das sind häufig einfache Produktionshelfer Tätigkeiten. Welche kaum noch andere Firmen in Deutschland machen und schon ins Ausland verlagert haben, weil es dort günstiger ist.
Was auch ein Teil des Problems ist.
Die Arbeit ist die selbe aber der Druck ist nicht so hoch.
ruyven hat also schlicht absolut recht damit das in letzter Konsequenz spürbar höhere Löhne, ohne damit die wirtschaftliche Konkurenzfähigkeit der Behindertenwerkstätten die Grundlage zu entziehen, oder von staatlicher Seite noch massiver zu subventionieren, nur dadurch erreichbar wären das du die Betroffnen heilst, aber dann kannst du sie auch direkt auf den ersten Arbeitsmarkt schicken, da die Problematik sich von selbst erübrigen würde.
Ja Behindertenwerkstätten werden subventioniert. Auch durch Firmen welche keine behinderten Menschen beschäftigen wollen. Es ist nämlich Pflicht für Betriebe ab einer bestimmten Größe behinderte Menschen einzustellen oder eine Abgabe zu zahlen.

Statt über meine Ahnung zu spekulieren, solltest du dein Hirn anstellen: In einer Behindertenwirkstatt sitzt niemand und macht die selber Arbeit wie auf dem ersten Arbeitsmarkt. Sonst würde er da nämlich rausfliegen, wenn er schon nicht von selbst für einen besseren Lohn in den ersten Arbeitsmarkt wechselt.
Ich schrieb ja das der Druck ein anderer ist. Und man kann auch ausserhalb der regulären Pausenzeiten mal eine Pause machen. Aber die Firmen warten auch auf die pünktliche Fertigstellung ihrer Aufträge. Also müssen Stückzahlen geschafft werden. Außerdem kommt es drauf an welche Erkrankungen die Menschen haben und wie schwer ihre Behinderungen sind.

Ich arbeite selber seit 14 Jahren in einer Behindertenwerkstatt. Und finde es schon sehr fragwürdig wie hier darüber gedacht wird. Menschen die krank sind und arbeiten wollen werden kein bißchen wertgeschätzt.

Hat schon fast Züge von Sozialdarwinismus hier... echt traurig.
 
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Ich bezog mich damit auf die soziale Marktwirtschaft, in der sich der Staat ja eigentlich im Interesse seiner Bürger mehr in den Markt, regulierend, einmischen sollte.
Ich hätte also evt. einfach "sozial" noch davorschreiben sollen, damit man man nicht wieder auf die Idee kommt das ich bzgl. Gerechtigkeit mich auf das grundlegende Marktwirtschaftliche Konstrukt beziehe.

Aber ich dachte darauf könnte man mit etwas Grips auch von selbst kommen, wenn ich da schon von Gerechtigkeit spreche, das ich von sozialer Marktwirtschaft spreche...
Nun habe ich mich wohl geirrt, kommt halt davon wenn man einmal faul sein will.

Man kann viel mutmaßen, was der Gegenüber meinen könnte. Aber ich antworte lieber auf das, was er schreibt. Sonst würde das allzu oft in Beleidigungen ausarten :ugly: .

Im Sonderfall "soziale Marktwirtschaft" kommt noch hinzu, dass man bei 10 Leuten 11 Meinungen hat, was das eigentlich ist. Also solltest du da DEUTLICH mehr als nur ein Wort schreiben, ehe wir weiterreden können. Die meisten Varianten sind eine Mischung aus Markt- und Planwirtschaft, wobei die Allgemeinheit den defizitären Planwirtschaftsteil zahlen und die oberen 10000(0(0)) die Gewinne einstecken, aber trotzdem keinen Mob fürchten müssen.


Die Kosten für Leistungen nach SGBII, also auch Sozialgeld, teilen sich BfA und der jeweilige kommunale Leistungsträger. Ausnahme: Optionskommune. Da trägt und bezahlt alles die Kommune.

Hah! Ich wusste doch, dass sich 1,5 Jahre HartzIV-Studium noch mal auszahlen :ugly:


Die Arbeit die geleistet wird ist die selbe. Das sind häufig einfache Produktionshelfer Tätigkeiten. Welche kaum noch andere Firmen in Deutschland machen und schon ins Ausland verlagert haben, weil es dort günstiger ist.

Und wieso kriegt jemand, der 1-2 € die Stunde für eine Arbeit verdient, die sonst ein Bangladeshi für 1-2 € am Tag macht, jetzt "weniger" als "im ersten Arbeitsmarkt"?

Was auch ein Teil des Problems ist.

Nein. Was ein komplett anderes Problem ist, dass sich zwar (wie so viele Probleme) natürlich auch bei den Schwächsten äußert, aber nicht bei diesen gelöst werden kann.

Also müssen Stückzahlen geschafft werden.

Aber es werden afaik nicht annähernd die gleichen Stückzahlen pro Kopf geschafft, wie am freien Markt.

Außerdem kommt es drauf an welche Erkrankungen die Menschen haben und wie schwer ihre Behinderungen sind.

Nein, darauf kommt es bei der wirtschaftlichen Beurteilung der abgelieferten Produkte eben nicht an.

Ich arbeite selber seit 14 Jahren in einer Behindertenwerkstatt.

Ehrenamtlich?
Für 1 € die Stunde als Arbeiter?
Oder als beruflicher Betreuer? Als Betreuer, der erwartet, dass ihm ein Gehalt gezahlt wird, dass nur finanziert werden kann, in dem man den Behinderten einen ggf. sehr großen Teil der für die geleistete Nutzarbeit erzielten Einnahmen vorenthält??

Und finde es schon sehr fragwürdig wie hier darüber gedacht wird. Menschen die krank sind und arbeiten wollen werden kein bißchen wertgeschätzt.

Meine Wertschätzung für Menschen hängt nicht von deren Arbeitseifer ab, da hast du Recht. Falls du zu denen gehörst, die die einen für deren Arbeitswillen über den Klee leben und die anderen für einen Mangel an Arbeitswillen abwerten: Sorry, brauchen wir nicht drüber diskutieren, werden wir keinen gemeinsamen Nenner finden.

"Kranke" im Sinne von "in Behandlung" oder "schonungsbedürftig" sind was anderes. Aber ich kann die deutsche Grundmentalität nicht ab, dass jeder, der nicht mindestens 8 Stunden am Tag gequält wird, kein Mensch ist (ausgenommen er hat einen mindestens siebenstelligen Kontostand).

Hat schon fast Züge von Sozialdarwinismus hier... echt traurig.

Kapitalismus ist eine Form von Materialismus im Wortsinne. Mir sträuben sich jedesmal die Nackenhaare, wenn man damit Darwins Namen verunglimpft, nur weil er letzteren in der Natur beschrieben hat, aber die Prinzipien sind natürlich die gleichen. Nicht umsonst hat Darwin einen Teil der Konzepte von Smith übernommen. (Weswegen "Sozialsmithismus" für das sozioökonomische Phänomen eigentlich die passendere Bezeichnung wäre.)
 
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