Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
300 Euro? Für eine Wohnung? Ein Zimmer kalt?
Nur um das mal noch definitiv zu klären
WP_20211201_14_40_22_Raw.jpg

Fragen?
Ich sehe es eher umgekehrt. Wenn die Preise und Lebenshaltungskosten steigen, müssen auch die Löhne angepasst werden.
... was wiederum die preise nach oben treibt. Da beißt sich die katze irgendwo in den schwanz. Außerdem treibst du so die inflation, was wiederum angespartes vermögen entwertet. Am ende macht sowas den mittelstand eher ärmer, denn reiche tangiert das nicht. Nur für ärmere ist es gut, die können ja nichts verlieren.
 
Sind das so wenige? Also jeder der nicht massiv nebenbei arbeiten muss sollte das irgendwie hinbekommen.
external-content.duckduckgo.com.jpg

Falls es hilft (auch wenn die Statistik schon äter ist).
Uns haben sie zu Semesterbeginn gesagt dass ca. 50% der Erstis das Studium sowieso abbrechen... Ich glaube ca. 30% oder so beenden in Regelstudienzeit und die anderen mit 1-2 Semestern drüber.
 
Sind das so wenige? Also jeder der nicht massiv nebenbei arbeiten muss sollte das irgendwie hinbekommen.
Also ich kann mich noch an meine Studienzeit erinnern. Regelstudienzeit waren 10 Semester, der Durchschnitt lag bei 13 Semestern, Elektrotechnik.
Naja wobei mit der heutigen Wissens-/Informationsdatenbank des Internets dürfte das Studium auch effizienter von der Hand gehen. Was wir damals alleine mit Büchern an Zeit verbraten haben nur um eine bestimmte Fragen zu beantworten... Heute gibst du das einmal bei Youtube/google in die Sucher ein und kriegst zig Videos die dir das alles animiert vorgekaut erklären.
Falls es hilft (auch wenn die Statistik schon äter ist).
Uns haben sie zu Semesterbeginn gesagt dass ca. 50% der Erstis das Studium sowieso abbrechen... Ich glaube ca. 30% oder so beenden in Regelstudienzeit und die anderen mit 1-2 Semestern drüber.

Das deckt sich dann ja mit meiner eigenen Erfahrung. Aber wie schon geschrieben: ich kann mir vorstellen, dass der Aufwand für das Studium heute geringer ist, da man die Zeit einfach viel effektiver nutzen kann.
 
Naja wobei mit der heutigen Wissens-/Informationsdatenbank des Internets dürfte das Studium auch effizienter von der Hand gehen. Was wir damals alleine mit Büchern an Zeit verbraten haben nur um eine bestimmte Fragen zu beantworten... Heute gibst du das einmal bei Youtube/google in die Sucher ein und kriegst zig Videos die dir das alles animiert vorgekaut erklären.

Heute ist eh seit 1,5 Jahren Corona und die Hochschulen bekommen es mit der Organisation bis heute immer noch nicht auf die Reihe. Wird also eher länger als kürzer das Studium.

- ausgefallene oder gar nicht erst geplante Vorlesungen, Praktika, Prüfungen
- untergetauchte Professoren
- nicht mit mehr als 10 Leuten funktionierende Plattformen wie Jitsi
.....
 
Nur um das mal noch definitiv zu klären

Fragen?
Ja bei euch und 35 qm². Das sind ja nicht mehr als maximal 2 Zimmer. Von der Fläche.
... was wiederum die preise nach oben treibt. Da beißt sich die katze irgendwo in den schwanz. Außerdem treibst du so die inflation, was wiederum angespartes vermögen entwertet. Am ende macht sowas den mittelstand eher ärmer, denn reiche tangiert das nicht. Nur für ärmere ist es gut, die können ja nichts verlieren.
Aber wenn die anderen Löhne steigen das ist in Ordnung? Nur nicht der Mindestlohn?
Außerdem betrifft der Mindestlohn ja die Ärmsten.
Und um die Inflation muß sich die EZB kümmern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja bei euch und 35 qm². Das sind ja nicht mehr als maximal 2 Zimmer. Von der Fläche.
Der zuschnitt der wohnung ist mit auf dem bild. Und ja, ist eine 1-raum wohnung mit balkon und 35 qm wohnraum. Für eine person ist das doch ausreichend. Ist man zu zweit verdient der partner ja auch geld und für 500€ warm gibt es auch knapp 70 qm.
Aber wenn die anderen Löhne steigen das ist in Ordnung? Nur nicht der Mindestlohn?
Es sollten eigentlich garkeine löhne steigen (auch nicht die der groß-verdiener), außer die effizienz der mitarbeiter verbessert sich. Das wäre dann eigentlich leistungslohn, aber der ist irgendwie unüblich geworden.
Nunja, ich halte das alles irgendwie für sozialismus und das der auch nicht funktioniert wurde ja bereits bewiesen. Aber wie sagte honneker mal so schön: "Den sozialismus in seinem lauf hält weder ochs noch esel auf." Er wußte zu dem zeitpunkt nur nicht wie recht er hatte...
 
Es sollten eigentlich garkeine löhne steigen (auch nicht die der groß-verdiener), außer die effizienz der mitarbeiter verbessert sich. Das wäre dann eigentlich leistungslohn, aber der ist irgendwie unüblich geworden.
Leistungslohn gibt es doch schon. Wer besser qualifiziert ist bekommt mehr Geld. Wer mehr Stunden macht auch.
Aber wenn das Leben insgesamt immer teurer wird muß das ja auch bezahlt werden.
Nunja, ich halte das alles irgendwie für sozialismus und das der auch nicht funktioniert wurde ja bereits bewiesen. Aber wie sagte honneker mal so schön: "Den sozialismus in seinem lauf hält weder ochs noch esel auf." Er wußte zu dem zeitpunkt nur nicht wie recht er hatte.
Für mich ist es eher ein Ausgleich und Gerechtigkeit.
 
Wobei das ganze eben nicht gleichberechtigt abläuft. Hast du ja in deinem Beitrag zuvor selbst dargestellt.
Das ist so nicht ganz richtig...ein Arbeitgeber/Unternehmen ist nix ohne Arbeitnehmer. Wenn dem Unternehmen die Leite weglaufen und sich keine neuen Lwute finden wird man sich in der Chefetage schon mal Gedanken drüber machen.
Natürlich sollte man sich davor was neues suchen und dann bloß keinen Rückzieher machen und den leeren Versprechungen der Vorgesetzten/Chefs glauben schenken.
 
Leistungslohn gibt es doch schon. Wer besser qualifiziert ist bekommt mehr Geld. Wer mehr Stunden macht auch.
Das ist aber alles kein leistungslohn, da bei diesem weder stunden noch qualifikation eine rolle spielen. Da zählt nur, was am ende des tages fertig geworden ist.
Und zum thema "qualifikation" hab ich auch so eine eigene meinung, denn qualifikation heißt nicht das jemand etwas besser oder überhaupt kann.
Und um mal ein beispiel aus meiner welt an zu führen, ein bauleiter kann studiert sein, hat dann aber keinen blassen schimmer von irgendetwas und wird gut bezahlt. (stichwort: Wer glaubt das ein bauleiter einen bau leitet denkt auch ein zitronenfalter faltet zitronen.)
Hat sich aber jemand zum bauleiter hoch gearbeitet, also nicht studiert und war möglichst lange bauarbeiter, dann hat der auch ahnung und es läuft viel besser. Allerdings hat der am monats-ende weniger raus wie der studierte...
Nach deiner meinung müßte die bezahlung aber genau anders herum sein.
 
Leistungslohn gibt es doch schon. Wer besser qualifiziert ist bekommt mehr Geld.
Qualifikation hat nix mit Leistung zu tun...ich kann zwar Qualifiziert für etwas sein, kann aber dazu keinen Bock haben und warte, bis sich nen anderer Dummer findet, im Optimalfall kann ichs auch den Deppen aufzwingen, der unter meiner Lohnklasse ist.
Wer mehr Stunden macht auch.
Wer mehr Stunden macht ist nur länger da, das heißt nicht, das die Zeit mit arbeiten verschwendet wird.^^

Seitdem ich Selbstständig bin und im "Westen" arbeite hat sich ein Satz eingeprägt.
"Du wirst nach Stunden bezahlt, nicht nach Leistung!"

Man glaubt gar nicht, wie blöd man sich vorkommt, einfach nur da zu sein und nix zu machen, wenn man eigentlich gewohnt ist, das man immer irgendwas gemacht hat, wenn man an der Arbeit ist.
 
Man glaubt gar nicht, wie blöd man sich vorkommt, einfach nur da zu sein und nix zu machen, wenn man eigentlich gewohnt ist, das man immer irgendwas gemacht hat, wenn man an der Arbeit ist.
Und ich dachte schon es geht nur mir so. Seitdem wir nicht mehr leistung sondern stunde arbeiten ist alles sehr viel ruhiger geworden... mir schon zu ruhig. Dafür lese ich jetzt mehr nachrichten. (handy) Hab in den pausen ja jede menge zeit dazu. :D
 
Ok. genau nach Leistung ist dann eher wenn man z.B. nach Stückzahl bezahlt wird. Z.B. in der Produktion.
Aber in anderen Bereichen lässt sich das schwerer messen.
 
Also ich kann mich noch an meine Studienzeit erinnern. Regelstudienzeit waren 10 Semester, der Durchschnitt lag bei 13 Semestern, Elektrotechnik.
Mein Mathelehrer (Dr/Dipl Ing) hat uns damals gesagt, dass wir uns lieber ein Jahr länger Zeit lassen sollen und nach 6 Jahren statt nach 5 Jahren fertig sein sollen. Und was mach ich? Werde voraussichtlich in 4 Jahren fertig sein.
Naja wobei mit der heutigen Wissens-/Informationsdatenbank des Internets dürfte das Studium auch effizienter von der Hand gehen.
Es kommt drauf an, auf die Professoren und ihre Prüfungen.
Wenn man wirklich solche dummen Schema F Prüfungen bekommt kann man stumpf mit Hilfe der Vorjahresklausuren auswendig lernen. Wenn man es selbst verstehen muss, dann hilft das Internet enorm.
Wird also eher länger als kürzer das Studium.
Ich fand die Onlinelehre entspannt, wo es schwierig war konnte ich einfach zurück spulen, langweiliges überspringen etc
Man glaubt gar nicht, wie blöd man sich vorkommt, einfach nur da zu sein und nix zu machen, wenn man eigentlich gewohnt ist, das man immer irgendwas gemacht hat, wenn man an der Arbeit ist.
Ach ja das kenne ich als bezahlter Student nur zu gut :D
 
Ich fand die Onlinelehre entspannt, wo es schwierig war konnte ich einfach zurück spulen, langweiliges überspringen etc

Aber auch aufzeichnen kann man die Verlesung halt auch nur wenn die überhaupt stattfindet, man reinkommt und die stabil läuft.

Maximal ein Prof. bei uns hatte die Vorlesungen selbst aufgezeichnet bei uns.
 
Aber auch aufzeichnen kann man die Verlesung halt auch nur wenn die überhaupt stattfindet, man reinkommt und die stabil läuft.
Dann muss es der Prof machen, ist ja nur ein Problem des Willens.
Oder weil Wissen frei verfügbar sein sollte kann man es direkt auf YouTube stellen.
Positives Beispiel und erhebliche Hilfe im Studium:
Maximal ein Prof. bei uns hatte die Vorlesungen selbst aufgezeichnet bei uns.
Bei uns nur einer nicht.
 
Und zum thema "qualifikation" hab ich auch so eine eigene meinung, denn qualifikation heißt nicht das jemand etwas besser oder überhaupt kann.
Und um mal ein beispiel aus meiner welt an zu führen, ein bauleiter kann studiert sein, hat dann aber keinen blassen schimmer von irgendetwas und wird gut bezahlt. (stichwort: Wer glaubt das ein bauleiter einen bau leitet denkt auch ein zitronenfalter faltet zitronen.)
Hat sich aber jemand zum bauleiter hoch gearbeitet, also nicht studiert und war möglichst lange bauarbeiter, dann hat der auch ahnung und es läuft viel besser. Allerdings hat der am monats-ende weniger raus wie der studierte...
Nach deiner meinung müßte die bezahlung aber genau anders herum sein.
Ich bin ja auch der Meinung das man jeden eine Gelegenheit geben sollte.
Auch dem Bewerber mit Hauptschulabschluß. Wenn er z.B. praktisch was kann und sich für eine handwerkliche Stelle bewirbt. Das solche Bewerbungen nicht gleich im Müll landen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück