Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Scheint man in der Fachwelt aber auch als ein Problem wahrzunehmen, oder sind das auch alles Querdenker, die "die Weisheit mit Löfeln gefressen" haben?
Nein, die Wissenschaftler sprechen konkrete Sachen an die sich verschlechtert haben, das ist ein ganz konkreter Rahmen und kein Rundumschlag wie du ihn vollziehst.
Oder denkst du, dass es damals viel stärkere Persönlichkeiten erzeugt hat als man Kinder hier und da noch schlagen dürfte und denkst du, dass diese Kinder insgesamt gesünder im Kopf waren?

Im Gegenteil ich habe viele ausländische Freunde, Kollegen und Bekannte. Und bin auch zur Hälfte anderer ethnischer Herkunft.
Ja, das hat nun wirklich nichts mit Rechts bzw Rechtsextrem sein zu tun wenn du mal bedenkst wer aktuell einer der bekanntesten Rechtsextremisten auf der Flucht ist.
 
Ja, das hat nun wirklich nichts mit Rechts bzw Rechtsextrem sein zu tun wenn du mal bedenkst wer aktuell einer der bekanntesten Rechtsextremisten auf der Flucht ist.
Wenn du Attila Hildmann meinst das ist eine Ausnahme.
Und ich verbitte mir mich mit ihm auf eine Stufe zu stellen.
Anhand meiner zahlreichen Beiträge hier im Forum, kann man auch erkennen, dass ich eine andere Gesinnung habe.
Und das ich mich offen als SPD Wähler bekunde.
Nur weil ich das Genderthema als nicht so wichtig erachte, mich irgendwo rechts einzuordnen, ist schon unerhört.
 
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Und ich verbitte mir mich mit ihm auf eine Stufe zu stellen.
Wie zur Hölle kann man das aus meinen Beitrag rauslesen?

Ich sage nur, dass die Behauptung, dass man Freunde aus dem Ausland und einen eigenen Migrationshintergrund hat
die mit weitem Abstand schlechteste Begründung ist die man nur finden kann wenn man behaupten will, dass man kein Rechtsextremist ist.
Natürlich weiß ich, dass du sozialdemokratisch eingestellt bist, aber dann sag das doch, denn das ist ein Grund und nicht dieses "ich hab aber Freunde und mein Opa kommt von woanders"
 
Ich sage nur, dass die Behauptung, dass man Freunde aus dem Ausland und einen eigenen Migrationshintergrund hat
die mit weitem Abstand schlechteste Begründung ist die man nur finden kann wenn man behaupten will, dass man kein Rechtsextremist ist.
Natürlich weiß ich, dass du sozialdemokratisch eingestellt bist, aber dann sag das doch, denn das ist ein Grund und nicht dieses "ich hab aber Freunde und mein Opa kommt von woanders"
Das trifft häufig auch zu: sieh dir mal Gegenden an wo fast keine Ausländer wohnen.
Dort sind die meisten Rechten! Weil sie keine Ausländer in ihren persönlichen Umfeld kennen und dort die Vorurteile am größten sind.
 
Und Homophobie ist nun auch kein reines Problem von Rechten, wobei es sich da halt auch in unter Umständen gewalttätiger LGBTIAQ-Feindlichkeit äußert.


Johannes Kram: Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber … - Die schrecklich nette Homophobie in der Mitte der Gesellschaft

Das beste Beispiel wo es sich bei Linken zeigt, war nun Sahra Wagenknecht.
 
Tolles Zitat: "LGBTI*-Fragen sind keine, die auf der politischen Resterampe liegen sollten. Sie gehen alle an. Ein kultureller Wandel steht an, er könnte allen gut tun."
 
Tolles Zitat: "LGBTI*-Fragen sind keine, die auf der politischen Resterampe liegen sollten. Sie gehen alle an. Ein kultureller Wandel steht an, er könnte allen gut tun."

Und das ist so meine Hoffnung, dass der Wandel nun ohne konservative CDU in der Regierung kommen wird.

Achso. Wenn man das Genderthema als nicht so wichtig erachtet ist man homophob?

Eher, dass du LGBTIAQ-Rechte nur auf die schreckliche von rechts initialisierte Genderdebatte reduzierst.

Die Hauptprobleme sehen eher so aus:

Die Änderung von Artikel 3 würde niemandem was wegnehmen, aber viele schützen.
 
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Habe wohl falsch gelesen. Naja, ich möchte nicht weiter darüber diskutieren.
Könnt ihr ja gerne machen.
 
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Ich halte das ganze Genderthema für Quatsch...nicht, weil ich diese Leute nicht mag, sondern weils egal, wer mit wem/was vögeln will.
Es gibt aber die "Andersrammler", die einfach ihr Leben leben und die, die provozieren wollen.

Außerdem hat jeder Mensch seine Macken, da ist die Vögelei noch die privateste, die niemanden etwas angeht.
 
Achso. Wenn man das Genderthema als nicht so wichtig erachtet ist man homophob?
Habe wohl falsch gelesen. Naja, ich möchte nicht weiter darüber diskutieren.
Könnt ihr ja gerne machen.

Wobei wenn du dich auf das Buch von Wagenknecht beziehst und wie darüber in den Medien berichtet wurde (und worüber nicht, hast du sogar recht. Ich hatte vor der Wahl auch nur mitbekommen, dass sie sich da etwas über "Gendern" und "Identitätspolitik" ausgelassen hat. Wobei nun schon gezeigt wurde, dass diese Debatten von rechts kommen.

Was sie konkret gesagt hatte und was so in der Partei ablief hatte ich vor der Wahl nicht mitbekommen.

Soziale Gerechtigkeit und Sozialismus also nur noch für den weißen, deutschen, heterosexuellen Cis-Mann.
Warum nur schreit es da bei mir im Hinterkopf die ganze Zeit "Nationaler Sozialismus"?

Aktuell scheint Wagenknecht da ganz in der rechten Blase angekommen zu sein und verbreitet auch Verschwörungsmythen zum Impfen.

Ich halte das ganze Genderthema für Quatsch...nicht, weil ich diese Leute nicht mag, sondern weils egal, wer mit wem/was vögeln will.
Es gibt aber die "Andersrammler", die einfach ihr Leben leben und die, die provozieren wollen.

Außerdem hat jeder Mensch seine Macken, da ist die Vögelei noch die privateste, die niemanden etwas angeht.

Da zeigt sich die LGBTIAQ-Feindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft wieder, wo Äußerungen über die sexuelle Orientierung (Sozialsphäre) gleich wieder mit ausführlichen Berichten über exotische Sexpraktiken (Intimsphäre) gleichgesetzt werden.
Wie oft hast du dich das denn schon gefragt, wenn du ein heterosexuelles Pärchen beim Händchenhalten siehst, was die wohl im Bett so treiben???

Und was ist mit Asexuellen, die gar nichts (mit anderen) im Bett machen?

Ich würde sagen, lese mal das verlinkte Buch von Johannes Kram, das hilft vielleicht das Weltbild zu erweitern.

Ansonsten einfach mal Kontakte knüpfen und mit queeren Freunden und Kollegen über das Thema unterhalten.
Möglichst vielleicht mit jüngeren, denn manch alter Schwule hat schon selbst so ein stock konservatives Weltbild, dass er direkt in die CDU eintreten könnte.
Bestes Beispiel wäre da Jens Spahn.
 
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Da zeigt sich die LGBTIAQ-Feindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft wieder, wo Äußerungen über die sexuelle Orientierung (Sozialsphäre) gleich wieder mit ausführlichen Berichten über exotische Sexpraktiken (Intimsphäre) gleichgesetzt werden.
Wie oft hast du dich das denn schon gefragt, wenn du ein heterosexuelles Pärchen beim Händchenhalten siehst, was die wohl im Bett so treiben???

Und was ist mit Asexuellen, die gar nichts (mit anderen) im Bett machen?
Mich interessierts nicht bei Heteros, und mich interessorts nicht bei anderen...und wenn niemand niemanden vögelt ist mir das auch egal, ich gehöre zu letzteren.^^
 
Klimawandel ist eines der wichtigsten Probleme unserer Zeit. Nach der (akuten) Pandemiebewältigung und sozialer Gerechtigkeit. Alles andere hat für mich aktuell untergeordnete Priorität.
Untergeordnet ist ja auch was anderes als "Sch**sse". ;)

Und mit Rechten habe ich nichts gemeinsam.
Naja, schon, weil du dieses konkrete Minderheitenthema als unwichtige Sch**sse abtust. Da besteht eine gewisse Deckungsgleichheit.

Im Gegenteil ich habe viele ausländische Freunde, Kollegen und Bekannte. Und bin auch zur Hälfte anderer ethnischer Herkunft.
Was sagt das aus? Dass du per Definition nicht gleich wie die Vereinfacher denken kannst? Gibt genug Menschen mit da draußen, die man nicht unbedingt als Bio-Kartoffel einsortiert, die aber auch ein ganz große Problem mit dem ganzen Genderthema haben.
 
Was sagt das aus? Dass du per Definition nicht gleich wie die Vereinfacher denken kannst? Gibt genug Menschen mit da draußen, die man nicht unbedingt als Bio-Kartoffel einsortiert, die aber auch ein ganz große Problem mit dem ganzen Genderthema haben.
Ein Problem habe ich damit nicht. Finde es nur derzeit unwichtig.

So mal wieder etwas anderes:

Nun hat Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) seinen Unmut über den Fortschritt bei den Koalitionsverhandlungen geäußert. »Was ich höre, klingt nicht so gut«, sagte Hermann der »Süddeutschen Zeitung«.

Die drei Parteien lägen bei Fragen zum Verkehr, aber auch bei anderen Themen wie Klimaschutz noch immer ziemlich weit auseinander. So gebe es beim Thema Verkehr »einfach noch zu viele nicht geeinte Punkte in den Papieren«. »Ich glaube, dass sich alle Seiten noch mal klarmachen müssen: Wenn wir in den nächsten Tagen beim Klimaschutz nicht zusammenkommen, drohen Neuwahlen«, warnte Hermann. »Das kann keiner wollen.«

Ein zentrales Konfliktthema der Verhandlungen sei die Frage, wie die Klimapläne finanziert und auch sozial abgefedert werden sollen. Hermann forderte vor allem von der FDP mehr Engagement beim Klimaschutz. »Wenn man Subventionen nicht abschaffen will, ein Tempolimit ablehnt und auch kein Verbrennerverbot will, muss man eben andere Vorschläge auf den Tisch legen, die zur Senkung der Treibhausgase im Verkehr führen«, sagte Hermann. »Das erwarte ich von verantwortlichen Verhandlern.«

Quelle: »Was ich höre, klingt nicht so gut«

Ich hoffe mal das die angehenden Koalitionspartner sich da noch einig werden. Neuwahlen können in keinem Interesse sein.
 
Und bin auch zur Hälfte anderer ethnischer Herkunft.
Ah ja und seit wann ist dies genau ein automatisches Gütesiegel dafür geworden keine verquere Gesinnung / Weltsicht haben zu können?
schräge bis rechtsextreme (bis hin zu Naziverehrern) Gesinnungen und rassistisches, wie diskriminierendes Gedankengut gibt es auch im Rest der Welt, von Afrika, über Lateinamerika, bis hin nach Asien, das nichts weiße westliche Welt exklusives, auch wenn es da ebenso einige Spinner geben mag die das genauso proklamieren möchten.

Das also als vermeindlich mit entkräftendes Argument dafür in den Ring zu werfen, durch seinen eigenen ehtnischen Migrationshintergrund, schon nicht eine fatale Sicht haben zu können, ist in etwa so als wenn einem der Pyromane erzählt das er ja keine Brände legen könne, weil er bei der Feuerwehr arbeitet. ;)
 
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Das also als vermeindlich mit entkräftendes Argument dafür in den Ring zu werfen, durch seinen eigenen ehtnischen Migrationshintergrund, schon nicht eine fatale Sicht haben zu können, ist in etwa so als wenn einem der Pyromane erzählt das er ja keine Brände legen könne, weil er bei der Feuerwehr arbeitet. ;)
Wie gesagt ist das Gender-Thema für mich derzeit nicht wichtig. Und wer mich deswegen in irgendeine rechte oder fatale Schublade hier stecken will hat meine Beiträge wohl nicht richtig verfolgt. Ich bin ein sehr toleranter Mensch und mir ist egal wer wen liebt, solange sie glücklich damit sind und niemand zu Schaden dadurch kommt. Ich kenne auch persönlich ein Homosexuelles Pärchen und auch einen Transgender. Das sind alles sehr nette Menschen.


Mehr gibt es dazu auch von meiner Seite nicht zu sagen bzw schreiben. Ich sehe auch nicht ein mich für jeden Furz hier weiter rechtfertigen zu müssen.
 
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Wie gesagt ist das Gender-Thema für mich derzeit nicht wichtig. Und wer mich deswegen in irgendeine rechte oder fatale Schublade hier stecken will hat meine Beiträge wohl nicht richtig verfolgt. Ich bin ein sehr toleranter Mensch ...
.., der das nur für unnötige Sch**sse hält.

Ich stecke dich in keine Ecke, da begeben sich Leute meist von ganz alleine hin. Und nur, um es mal zu verdeutlichen, auch wenn ich ein klassischer Sozialliberaler bin, so stehe ich weder auf grenzenloses Gendern noch auf grenzenlose Einwanderung. Und da bin ich dann auch mit so manchem Deckungsgleich, der heute wieder die NSDAP für Arme in den Bundestag wählt. Ich erkenne aber an, dass es Menschen gibt, für die das wichtig ist und tue das nicht als unnötige Sch**sse ab.
 
Ich erkenne aber an, dass es Menschen gibt, für die das wichtig ist und tue das nicht als unnötige Sch**sse ab.
Sicherlich gibt es Menschen für die das wichtig ist. Aber es gibt noch viel mehr Menschen für die anderen Themen (gerade aktuell) deutlich wichtiger sind. Und was nützt es wenn man vielleicht irgendwann korrekt gegendert wird, aber nichts mehr zu fressen hat? Mal etwas krasser ausgedrückt.
 
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Sicherlich gibt es Menschen für die das wichtig ist. Aber es gibt noch viel mehr Menschen für die anderen Themen (gerade aktuell) deutlich wichtiger sind. Und was nützt es wenn man vielleicht irgendwann korrekt gegendert wird, aber nichts mehr zu fressen hat? Mal etwas krasser ausgedrückt.
Und was nützt es dem Menschen, wenn er was zu fressen hat aber so von der Psyche so angegriffen ist, dass sich um die Ecke bringt?

Ich bin ja voll bei dir, dass es für das Gros der Menschheit IMMER wichtigere Themen gibt als eine Diskussion über SprecherInnen, Sprecher*innen oder Sprechende. Dennoch ist und bleibt es keine "unnötige Sch**sse". Und nur darauf reite ich rum ^^
 
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