Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Es ist ein sinnfreies Symbol das geeignet ist solche (wie von Dir) vorgebrachten Argumente zu befriedigen und damit abzulenken, dass viel viel mehr notwendig wäre, um echte Ziele zu erreichen.

Tempolimit ja, aber NUR im Verbund mit mindestens den anderen von mir genannten Maßnahmen.
Wieso? Auch ohne jede andere Maßnahmen (wie Verteuerung von Treibstoff, Citymaut, Tempo 30, Ausbau des Bahnverkehrs und höheren Bußgeldern für Verkehrssündern) hilft das Tempolimit der Sicherheit und der Umwelt und hat keine Nachteile. Tempo 100 muss kommen!
 
Wieso? Auch ohne jede andere Maßnahmen (wie Verteuerung von Treibstoff, Citymaut, Tempo 30, Ausbau des Bahnverkehrs und höheren Bußgeldern für Verkehrssündern) hilft das Tempolimit der Sicherheit und der Umwelt und hat keine Nachteile. Tempo 100 muss kommen!
Wird es aber wohl nicht, die nächsten 4 Jahre, also lerne damit zu leben.
 
Wieso? Auch ohne jede andere Maßnahmen (wie Verteuerung von Treibstoff, Citymaut, Tempo 30, Ausbau des Bahnverkehrs und höheren Bußgeldern für Verkehrssündern) hilft das Tempolimit der Sicherheit und der Umwelt und hat keine Nachteile. Tempo 100 muss kommen!

Ja, aber die Wirkung ist viel geringer als sie sein müsste. Tempolimit alleine ist ein Trostpflaster, ein Pyrrhussieg. Wenn man nur das Tempolimit einführt, v.a. in einer Koalition wie der Ampel, dann wird sich jahrelang dafür gefeiert und jede Kritik an schärferen Maßnahmen wird mit "was wollt ihr denn, wir haben doch das Tempolimit eingeführt" abgebügelt.

Insofern bin ich froh, dass das Tempolimit vom Tisch ist, so kann die echte Debatte über die komplett notwendigen Maßnahmen weitergehen.
 
Deswegen muss ja auch auf der Landstrasse das Tempo runter auf 80. Je langsamer, desto sicherer. Abgesehen davon ist das Tempolimit auch ein wichtiges Symbol für die Verkehrswende und ein Zeichen für ein Ende der toxischen, maskulinen Aggressivität im öffentlichen Straßenverkehr.

Man kann auch ohne Strom direkt mit Wärme heizen. Z.B. durch Wärmepumpen oder Geothermie.
Solarthermie taugt leider nur für die Übergangszeit, wenn man nicht noch riesige Puffer hätte. Denn im Winter kommt da nichts mehr an auf dem Dach.
 
Wieso? Auch ohne jede andere Maßnahmen (wie Verteuerung von Treibstoff, Citymaut, Tempo 30, Ausbau des Bahnverkehrs und höheren Bußgeldern für Verkehrssündern) hilft das Tempolimit der Sicherheit und der Umwelt und hat keine Nachteile. Tempo 100 muss kommen!
Ich möchte mal wissen wo diese Behauptung so herkommt oder man sich erdreistet das frank und frei zu behaupten?
Geht man nach den Verkehrtoten pro 100000 Einwohner oder pro 100000 motorisierte Fahrzeuge, liegt Deutschland weltweit auf einem absoluten Spitzenplatz und lässt fast alle europäischen Länder mit Tempolimit (weltweit ganz zu schweigen) hinter sich. Wo nimmt man die Behauptung her, Tempolimits dienen hauptsächlich der Sicherheit, obwohl Deutschland ohne Tempolimit und Tempo 100km/h auf Landstraßen und Temp 50 in geschlossenen Ortschaften, so ziemlich alle anderen europäischen Länder mit Tempolimits schlägt. Weltweit muss man gar nicht diskutieren, weil dort die durchschnittlichen Verkehrtoten noch wesentlich höher sind, im Vergleich zu Europa.
Also können die restlichen Europäer kein Auto fahren, salopp formuliert oder Tempolimits stehen in keinem direkten Zusammenhang mit der Anzahl der Verkehrstoten, sondern Verkehrssicherheit hängt eher von sehr vielen Maßnahmen ab, bei demTempolimits eher eine Mitläuferrolle spielen, aber auf gar keinen Fall wohl die Hauptrolle.
 
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Es ist völlig egal. Langsamer = Sicherer und die Autolobby muss zerstört werden.
Sehr unrealistisch. Man wird weiter damit gute Geschäfte machen. Noch viele Jahre auch nach Umstellung auf Hybride, E-Autos oder sogar Autos mit Wasserstoffantrieb. Die Menschen in modernen Industrieländern wollen auf ihre Mobilität und damit verbundene Freiheit nicht verzichten. Und Schwellenländer wollen sie zunehmend haben. Also weiterhin ein großer Markt - auch in der Zukunft.
 
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Wir werden jeden Freitag dafür kämpfen!
Entschuldige, aber wenn ich freitags für 100 km/h auf Autobahnen demonstriere, wechsel ich zur Gegendemo.
Ich gehe demonstrieren, damit die Daumenschrauben bei den primären Verursachern endlich mal angezogen werden.
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Grüße
 
Dann verbrauchen die Kisten eben weniger als ich erwartet habe. Ist doch ne feine Sache. Deine Zahlen geben aber an, daß wir 3x so viel Strom brauchen wie heute, wenn wir auch mit Strom heizen wollen. Da sehe ich keinen Spielraum. Gas, Öl und Kohle fallen weg, sonst brauchen wir gar nicht erst umzustellen. Erneuerbare Energien allein sind sicher nicht der Lage, den Bedarf zu decken. Bleibt nur der Atomstrom.

Einerseits gibt es beim Wärmebedarf noch reichlich Einsparpotential, andererseits könnten erneuerbare Energien das durchaus noch decken. Wir haben noch sehr, sehr viel ungenutzte Dachfläche für Solaranlagen übrig. Ich sehe zwar genauso wenig wie du einen Weg, wie Deutschland so einen Ausbau nach rund 30 verschlafenen Jahren rechtzeitig schaffen soll, vor dem Problem steht aber auch Atomkraft. Die braucht nämlich, wie dargelegt, noch mehr Vorlauf wenn sie wenigstens mäßig sicher im Betrieb sein soll und die gesammelten Spinnereien von ""geschlossenen"" Brennstoffzyklen und Gen4- oder gar Gen5-Reaktoren haben sogar Sankt-Nimmerleins-Realisierungshorizonte fast auf Augenhöhe mit der Fusionsenergie. Von daher: Ja, wir haben ein Problem. Nein, Atomkraftwerke sind keine Lösung dafür.

Ich persönlich rechne damit, dass es auf deutlich mehr Erdgas hinauslaufen wird, unter deutlicher Verfehlung des 1,5-K-Ziels. Merklich positivere Zukunftskonzepte schrammen mittlerweile hart an der Grenze des technisch gesichert machbaren, weit jenseits des ökonomisch verträglichen, und wir haben in der Vergangenheit nicht einmal nährungsweise das ökonomisch Sinnvolle umgesetzt. Wenn RGG "keine höheren Abgaben" in den Koalitionsvertrag reinschreiben, wird auch die nächsten vier Jahre kein radikaler Kurswechsel möglich sein. Im Prinzip befinden wir uns aktuell auf dem zahmen Kurs, der vermutlich ausgereicht hätte, wenn man ihn ab 1990, eher sogar ab 1980 konsequent beschritten hätte. Hat man aber nicht, weswegen wir ausgehend von heute zwei bis dreimal so viel in der Hälfte bis einem Drittel der Zeit erreichen müssten, was aufgrund sich potenzierender Faktoren die 10- bis 20-fache Anstrengung erfordern würde.

Mein Beileid an die Bewohner von 90% der Küsten-, Trocken- und Überschemmungsgebiete dieses Planeten. Zu meiner Verteidigung möchte ich anmerken, dass nur einmal in dieser Zeit von mir gewählte Parteien das sagen hatten (und die haben da u.a. EEG, Ökosteuer und Biolandwirtschaftsreform auf den Weg gebracht).
Wieso? Auch ohne jede andere Maßnahmen (wie Verteuerung von Treibstoff, Citymaut, Tempo 30, Ausbau des Bahnverkehrs und höheren Bußgeldern für Verkehrssündern) hilft das Tempolimit der Sicherheit und der Umwelt und hat keine Nachteile. Tempo 100 muss kommen!

"deutlich eingeschränkte Reisemöglichkeiten" und "erhöhter Zeitaufwand für Mobilität" sind für mich nicht "kein Nachteil".


Wir werden jeden Freitag dafür kämpfen!

Ist dass diese "maskuline Aggressivität", von der ich soviel lesen muss?
 
Einerseits gibt es beim Wärmebedarf noch reichlich Einsparpotential, andererseits könnten erneuerbare Energien das durchaus noch decken.
Zudem liegt bei Wärmeproduktion zumindest der Wirkungsgrad der fossilen Quellen deutlich höher. Man muss halt nicht aus der Verbrennung noch Bewegung machen sondern nutzt sie Hitze direkt. Da erinnere ich mich auch immer gerne an meinen damaligen Prof. der sein Twike mit Öl geheizt hat.
Wenn man dagegen selbst rein Kohle verstromt und das im Ergebnis in ein E-Auto lädt ist der CO2 Ausstoß kaum gegenüber direktem Benzin verbrennen gestiegen. 1kg*16,25=16,25kg (das kg kommt von hier https://www.volker-quaschning.de/datserv/CO2-spez/index.php) statt
2,33kg*7,67=17,87kg vor Ladeverlusten, danach sind es ca. 1kg, also grob 6% mehr Ausstoß. Einen so schlechten Mix sollten wir aber selbst zu schlimmsten Zeiten nicht haben.
 
Insofern bin ich froh, dass das Tempolimit vom Tisch ist, so kann die echte Debatte über die komplett notwendigen Maßnahmen weitergehen.
Ich nicht, denn auch das Tempolimit ist ein gewichtiger Teil davon. Maßstab innerdeutscher Flugverkehr.
Wie soll man das erklären? Die billigste Möglichkeit zum sparen nimmt man nicht mit?
Also würde ich nen Bündel 100€ Scheine nicht aufheben.
Wo nimmt man die Behauptung her, Tempolimits dienen hauptsächlich der Sicherheit, obwohl Deutschland ohne Tempolimit und Tempo 100km/h auf Landstraßen und Temp 50 in geschlossenen Ortschaften, so ziemlich alle anderen europäischen Länder mit Tempolimits schlägt.
Du kannst ein komplexes System nicht so sehr vereinfachen.
Wie sieht denn die Qualität der Ausbildung in anderen Ländern aus? Der allgemeine Zustand der Straßen und Fahrzeuge? Das Wetter? Das Fahrkultur (guck mal nach Russland)?
Kannst du das ALLES rausrechnen und sagen, dass das Tempolimit nichts bringt?

Das ist genau so als würdest du sagen, dass rauchen nicht so schädlich ist weil in Japan mehr Männer rauchen
und trotzdem knapp 2 Jahre älter werden (Lebenserwartung Männer). Ist doch quatsch.
 
Ich nicht, denn auch das Tempolimit ist ein gewichtiger Teil davon. Maßstab innerdeutscher Flugverkehr.
Wie soll man das erklären? Die billigste Möglichkeit zum sparen nimmt man nicht mit?
Also würde ich nen Bündel 100€ Scheine nicht aufheben.

Ich seh das Risiko als zu groß, führt man nur ein Tempolimit ein feiern sich alle dafür und so Sachen wie Maut und Schienengüterverkehr werden ignoriert. Und zum Thema Sicherheit, Abbiegeassistenten für LKW & stärkere Überprüfung ebenjener würden massiv mehr für die Verkehrssicherheit tun, ebenso dedizierte Radwege in Städten.

Tempolimit ist ein Flaggschiffprojekt, daran kann man sich abarbeiten, als Befürworter, oder Gegner. Aber es ist kein Allheilmittel.
 
führt man nur ein Tempolimit ein
Wer redet denn von nur? Es ist ein Baustein, der billigste Baustein.
ebenso dedizierte Radwege in Städten.
Nettes Thema, es ist mMn eher die Mentalität.
In Madrid gab es unglaublich wenig Radinfrastruktur und man darf auf großen Straßen mit 3 bis 5 Spuren nicht die ganz rechte verwenden und trotzdem hat mich auf 20km keiner bedrängt, gehupt oder ähnlich.
Trennst du den Radweg durch einen Bordstein von der Straße ab rennen die dauernd Fußgänger auf dem Weg rum, trennst du ihn vom Fußweg ab meinen Autos ihn als Spur nutzen zu müssen.
 
stärkere Überprüfung ebenjener
Dann aber nicht nur der Fahrer, sondern auch deren Chefs, etc. Denn Transport, Logistik und Spedition sind mit die Höllenlöcher der kapitalistischen Ausbeutung hierzulande.
Siehe über die Zustände u.a.:
 
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Wenn man dagegen selbst rein Kohle verstromt und das im Ergebnis in ein E-Auto lädt ist der CO2 Ausstoß kaum gegenüber direktem Benzin verbrennen gestiegen. 1kg*16,25=16,25kg (das kg kommt von hier https://www.volker-quaschning.de/datserv/CO2-spez/index.php) statt
2,33kg*7,67=17,87kg vor Ladeverlusten, danach sind es ca. 1kg, also grob 6% mehr Ausstoß. Einen so schlechten Mix sollten wir aber selbst zu schlimmsten Zeiten nicht haben.

Ah, damn. Ich wusste, ich hatte etwas vergessen. Nicht nur die Ladeverluste, da bleiben Batterieautos nämlich allenfalls an Schnarchladern bei 5%. Am anderen Ende der Skala können es dagegen auch schon mal 25% mehr sein, die aus der Säule fließen, als später am Motor ankommen. Stellt sich die Frage, wieviele der Spritmonitor-Nutzer dass bei ihren Batterieautoangaben schon drin, also korrrekt die abgerechnete Strommenge eingetragen haben und wie viele nur am Boardcomputer den Fahrverbrauch ablesen. Unabhängig davon fehlte in meinem Überschlag auch noch die zweite Seite, nämlich von Kraftwerk bis Säule. Da kann man (je nach Technik) noch einmal mit 5 bis 20% Aufschlag rechnen.

Im Vergleich zum Energiebedarf für Wärme macht das den Kohl auch nicht fett, aber bezogen auf unsere heutige Stormproduktion sind es mit vielleicht sind es dann eher 25-30% denn der von mir angegebenen 20%.[/i][/i]
 
Ich hatte jetzt die 15% die wohl anständige 3-Phasen Lader erreichen angenommen und war damit dann ca. 1kg über dem Benzin CO2, also bei grob 19kg/100km.
Dafür war ich beim Kraftwerk eher unfreundlich und haben den Mix aus alte und neue Kraftwerke angenommen, da geht eigentlich noch was beim Wirkungsgrad.
 
Das Tempolimit muss kommen, Es ist wichtig für die Sicherheit auf den Straßen. Tempo 100 - jetzt!
Ich bin eher für Tempolimit für Fahrräder in Städten auf 15km/h. Und Rotlichtverstoß mit Fahrrad wird das Rad für nen Monat eingezogen.

Merkst selber ne...was einen selber nicht/kaum betrifft...das verbietet/fodert man das Verbot mit Leichtigkeit.

Genauso wie ein Großteil der grünen Heuchler, welche nach allen möglichen Verboten schreien aber dann erstmal in die Herbstferien fliegen. Hab ich selbst im Arbeitskollegenkreis, wählen grün und fliegen 3 Mal im Jahr in den Urlaub, jedes Jahr. Wettern aber massiv gegen Autofahrer und äußern sich abwertend darüber, dass man die 20km Arbeitsweg mit dem Auto fährt und nicht mit dem Fahrrad.
Wer mit 120 km/h fährt hält sich einfach nur an die Geschwindigkeitsbegrenzung.
Zumindest in Deutschland gibt es ein Rechtsfahrgebot, selbst wenn die Autobahn dort auf 120km/h limitiert ist. Und auch selbst dann wenn jemand gegen die Vorschrift mit 160km/h links fährt. Da dann den Oberlehrer zu spielen gefährdet die Sicherheit von allen Verkehrsteilnehmern in näherer Umgebung. Und diese Gefährdung geht dann vom Oberlehrer aus, nicht von dem der die Geschwindigkeit überschreitet.

Und nein ich fahr keine 160 km/h in einer 120km/h Zone (gebe aber zu, dass ich auch mal 10km/h drüber bin).
 
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