RyzA
PCGH-Community-Veteran(in)
Mit Glauben hat das nicht viel zu tun:Glaubst du da wirklich dran?
Quelle: Cannabis und Cannabinoide als ArzneimittelAls empirisch nach den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin nachgewiesen gilt eine Wirksamkeit in der Therapie chronischer neuropathischer Schmerzen. Weniger gut belegt ist nach diesen Regeln die Wirksamkeit bei Tumorschmerzen und bei durch Multiple Sklerose verursachter Muskelspastik. Nabilon wird bei Chemotherapie-induzierter Übelkeit und Erbrechen angewendet, andere Cannabiszubereitungen in dieser Indikation im Rahmen eines Heilversuchs. Eine durch Tumor- oder AIDS-Erkrankung verursachte Kachexie kann durch die Appetit steigernde Wirkung gelindert werden.
In der Palliativmedizin ist die Fortsetzung einer Cannabistherapie nach nachgewiesen erfolgreicher Symptomkontrolle bei neuropathischen Schmerzen, Spastik bei Multipler Sklerose oder nach Neurotraumata etabliert.
Schmerzpatienten können durch die Einnahme von pharmazeutischem Cannabis die Einnahme von Opioiden reduzieren oder gänzlich absetzen.
Ich will nicht sagen das es ein "Allheilmittel" ist, aber es hat einen nachgewiesenen medizinischen Nutzen. Und kann mit bestimmten Indikationen eine gute Alternative sein. Es gibt auch noch mehr Erkrankungen wo Cannabis im Verdacht steht zu helfen. Aber das sind wohl noch keine 100% gesicherten Erkenntnisse.
Und mitlerweile müsstest du (vor allem aus dem Naturwissenschaftsthread) wissen, dass ich mich an Fakten orientiere.

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