Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Kleine Klugscheißerei zum Home Office: Ein echtes Home Office würde bedeuten der Arbeitgeber muss auch dort seiner Sorgfaltspflicht was ergonomische Büromöbel etc. an geht nachkommen. Das "ich geb dem einen Laptop und der sitzt damit zu Hause" schimpft sich mobiles Arbeiten und könnte bei dauerhafter "mobiler Arbeit" an ein und dem selben Fleck in Zukunft noch Spaß bei den Krankenkassen und Genossenschaften wegen xTausend Rückengeschädigten geben die dann Anfangen die Arbeitgeber zu verklagen weil die ein schein MA als HO erlaubt haben.
 
Kleine Klugscheißerei zum Home Office: Ein echtes Home Office würde bedeuten der Arbeitgeber muss auch dort seiner Sorgfaltspflicht was ergonomische Büromöbel etc. an geht nachkommen. Das "ich geb dem einen Laptop und der sitzt damit zu Hause" schimpft sich mobiles Arbeiten und könnte bei dauerhafter "mobiler Arbeit" an ein und dem selben Fleck in Zukunft noch Spaß bei den Krankenkassen und Genossenschaften wegen xTausend Rückengeschädigten geben die dann Anfangen die Arbeitgeber zu verklagen weil die ein schein MA als HO erlaubt haben.
Das müsste man klären, es gibt aber auch so etwas wie Selbstverantwortung in diesem Staat, und die Leute verklagen sich ja auch nicht selbst, wenn sie sich ihren Rücken durch einen nicht ergonomischen Bildschirmplatz in ihrer Freizeit kaputt gemacht haben.

Noch ein sehr lesenswerter Artikel zum Zustand unserer Gesellschaft, ich würde fast jedes Wort unterschreiben. Wir gehen keinen entspannten Zeiten entgegen.
 
Gibt keine politische Lösung für das Problem, die Leute müssen einsehen, dass eben nicht so viele Leute in Großstädten leben können. Wenn dann der Andrang kleiner wird, sinken auch automatisch die Preise, denn das ist ein Effekt des Marktes.

Das Problem ist aber, dass Einkommen über Bevölkerungsgruppen / Berufe nicht gleich verteilt ist. Sprich: wenn die Mieten immer weiter steigen hast du irgendwann nur noch Lehrer, Apotheker, Juristen, BWLer etc. dort. Wer holt nochmal dann den Müll ab? Wer frisiert die Haare? Wer backt die Brötchen? Wer versorgt die Alten und Kranken? Wer sorgt dafür, dass die wohlhabenden dort Nachts ruhig schlafen können?

Wie du siehst: so einfach wie du es dir machen willst ist es eben nicht.
Richtig, trotzdem müssten bei Homeoffice wesentlich weiniger Leute sich CO2 intensiv bewegen und wenn man nur alle 2-3 Wochen ins Office muss, sucht man wahrscheinlich auch weiter weg von diesen Konzentrationspunkten.

Unter Homeoffice leidet aber die interen Firmenkultur (außer natürlich es war schon vorher keine mehr vorhanden). Bei uns hat nach dem gesetzlichen Zwang der Arbeitgeber dazu durchgerungen HO für 3 Tage die Woche zu genehmigen. Aber das wird nach hinten losgehen. Während Corona zehrte man halt noch vom Zustand davor. Mittlerweile sind 10% der Belegschaft gegangen und 10% sind neu gekommen. Der Zusammenhalt hat spürbar abgenommen. Jeder macht nur noch seinen Kram, es findet kaum mehr Austausch statt.
 
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Unter Homeoffice leidet aber die interen Firmenkultur (außer natürlich es war schon vorher keine mehr vorhanden). Bei uns hat nach dem gesetzlichen Zwang der Arbeitgeber dazu durchgerungen HO für 3 Tage die Woche zu genehmigen. Aber das wird nach hinten losgehen. Während Corona zehrte man halt noch vom Zustand davor. Mittlerweile sind 10% der Belegschaft gegangen und 10% sind neu gekommen. Der Zusammenhalt hat spürbar abgenommen. Jeder macht nur noch seinen Kram, es findet kaum mehr Austausch statt.
Deshalb sprach ich von intelligenten Rotationssystemen und natürlich Meetings zum Austausch.
Da ich ja aus deinen vergangenen Posts weiss, dass du den Status Quo nicht ändern möchtest oder keine Notwendigkeit dafür siehst, kann ich mir vorstellen, das du dagegen bist.
Wie ich aber bereits ausgeführt habe, halte ich das für das mildeste Mittel und auch zeitnaheste Mittel, an einigen derzeitigen Problemen bzgl. Wohnungsmarkt und dessen Teuerung in vielen urbanen Gebieten, CO2 Reduzierung etc. zu "arbeiten".

Ich möchte nicht auf eine solche Gesellschaft zusteuern:

Was aber zwangsläufig passieren wird, wenn man sich keine flexiblen Lösungen einfallen lässt und jeder nur an seiner eigenen "Ideologie" fest hält. Wie dann die Zukunft aussehen wird, wenn sich 40%+ als massive Verlierer von Wahlen sehen, kann man nur spekulieren, es wird auf alle Fälle wesentlich ungemütlicher.
 
Richtig, trotzdem müssten bei Homeoffice wesentlich weiniger Leute sich CO2 intensiv bewegen und wenn man nur alle 2-3 Wochen ins Office muss, sucht man wahrscheinlich auch weiter weg von diesen Konzentrationspunkten.
Das ist quasi eines meiner Argumente wie wir die Klimakrise bewältigen, indem wir darüber nachdenken wie wir zukünftig leben und arbeiten wollen. Was komisch ist, denn als ich das vorgebracht hatte galt ich irgendwie noch als Oberkommunist.

Dass Arbeitnehmer sich "weiter weg von den Konzentrationspunkten" Wohnorte suchen ist dabei kein net positive. Das ist auch eine aktuelle Entwicklung und heißt, Flucht in bezahlbare Mieten. Es bringt nix gutbezahlte Bürojobber ins Umland zu siedeln - was ja die aktuelle Entwicklung bereits ist - wenn nicht die Bezahlbarkeit des Wohnens in den Städten dabei deutlich sinkt. Die Effekte Co2 Sparen & bezahlbarer Wohnraum erzeugst du ja am Ende nur, wenn diejenigen, die jeden Tag zur Arbeit müssen dies einfach und effizient tun können, bestenfalls mit dem ÖPNV.

Man kommt also um den Ausbau des ÖPNV und der Reduktion der Attraktivität der Individualmobilität auch dann nicht herum. Schlechtestenfalls pusht man ärmere Arbeitnehmer noch weiter vom Arbeitsplatz weg, da der Außenrand des Speckgürtels noch attraktiver wird (dank Home Office und somit weniger Anfahrten zur Arbeit).

Home Office wird eine Maßnahme sein um zukünftig das Leben und Arbeiten effektiver gestalten zu können, aber es ist nur ein Baustein in einem ganzen Satz an notwendigen Maßnahmen.

Ich bin effektiv seit ~ Mai 2020 durchgehend im Home Office. Das spart einen Haufen Sprit, aber so richtig glücklich macht das auch nicht. Es bringt Vorteile was die Betreuung der Kleinen angeht, aber ich sehe auch in meiner Abteilung echte Nachteile - die sich aber in den aktuellen Zahlen bzw. den zu bewältigenden Herausforderungen (noch) nicht niederschlagen, sondern eher im Zwischenmenschlichen, Abteilungsübergreifenden.

Mein Kollege hats auf den Punkt gebracht. Wenig zu tun zu haben kann ich zuhause besser, zum Arbeiten gehe ich aber lieber ins Büro. Die ständige Vermischung von privatem und Arbeit ist auf Dauer auch eine echte Herausforderung, sei es wenn die Frau frühs ne Wäsche einsetzt, die kann man ja später aufhängen, man ist ja da. Oder wenn man Abends direkt neben seinem Arbeitsplatz sitzt um zu zocken.

Das sind Aufgaben, die zu lösen sind wenn wir HomeOffice stärker pushen wollen - keine unlösbaren, aber eben auch Dinge, mit denen sich Vorgesetzte beschäftigen müssen. Mitarbeiterengagement ist im Büro deutlich einfacher. Das soll kein Abgesang des HO sein, so wie aktuell dank Corona viele Angestellte im HO arbeiten ist es einfach nix halbes und nix ganzes.
Ich kenne Kollegen die hocken den ganzen Tag in der Küche am Esstisch, auch weil die eigene Wohnung nie darauf ausgelegt war, einen dedizierten Arbeitsplatz zu haben. Auch hier müsste ein generelles Umdenken her - Laptop alleine reicht bei uns nicht zum Arbeiten, ohne mindestens einen, besser zwei zusätzliche Bildschirme (besser insgesamt 4...) geht gar nichts. Ich denke es erklärt sich von selbst, dass die allerwenigsten Firmen während Corona ihre Mitarbeiter derart gut fürs HO ausgestattet haben :)

Das generelle Kommittent zum Home Office zur Lösung von Wohnraumproblemen in Großstädten erfordert die Lösung einiger anderer Herausforderungen, andernfalls entsteht keine nachhaltige Lösung. Die genannte Selbstverantwortung ist dabei auch so eine Sache. Je nach Job hat nicht jeder die finanziellen Mittel sich einen guten Schreibtisch, einen ergonomischen Stuhl, mindestens einen Monitor und Zubehör zu kaufen. Klar gibts da Billiglinien bei Ikea, aber ich weiß schon warum mein Schreibtischstuhl mehr gekostet hat als ne 3080ti - in 2019 zum Kopfschütteln, nach mehr als einem Jahr täglichen Gebrauchs für mehr als 8h absolut lohnenswert.

Ein "zeitnahes" Mittel ist das auch nicht unbedingt, nicht solange wir derart mieses Internet in Deutschland haben.
Ohne den drastischen Ausbau passiert hier goarnix - das gilt übrigens auch für Firmen, deren VPN Kapazität ist zu Coronabeginn auch oftmals abgekackt, weil niemand davon ausgegangen ist, dass große Teile der Belegschaft sich darüber jemals einloggen werden.
 
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@ hoffgang

Ich sehe diese Probleme genauso, aber genauso wie du, halte ich sie für lösbar.
Die massiven Ausbau des Internets auf dem Land, habe ich in meinen Posts erwähnt.

Für mich ist es von allem was im "Raum" steht das mit Abstand mildeste Mittel.

Im Gegensatz zu dir und anderen glaube ich eben nicht, das es möglich ist, ohne massivste soziale Verwerfungen und auch massiven Widerstand, den Individualverkehr im großen Umfang zu reduzieren, vor allen dann nicht, wenn man nicht Arbeitsplätze, dort wo es möglich ist, dezentral (sprich Homeoffice) organisiert
Das reden von ÖPNV ist schön und gut, individuelle Mobilität, ist aber seit tausenden von Jahren mehr als die Ratio von Punkt A nach Punkt B zu kommen.
In der Vergangenheit war das immer nur den Reichen und Mächtigen vergönnt und ich gehe jede Wette ein, dass das in einer Demokratie wie der Unseren, zwangsläufig genau wieder darauf hinauslaufen wird, wenn man es versucht, durch welche Maßnahmen auch immer, zu reglementieren. Das gleiche gilt analog für Urlaub, der nur durch Flugzeug oder noch schlimmer Schiff "entsprechend"möglich ist. Die Palette kann man teilweise unendlich fortsetzen, denn der Reiche wird außer bei Totalverboten, immer eine Möglichkeit finden, sich entsprechendes zu besorgen, während das Fussvolk auf "Askese" getrimmt wird, für den glorreichen Zweck. Ähnliches ist vor 30 Jahren grandios gescheitert, der Zweck war zwar ein anderer, aber die Mittel laufen auf ähnliches hinaus.
Entsprechend habe ich einfach einen anderen Ansatz und sehe die Lösung beim Verkehr, vorwiegend beim Güterverkehr auf der Schiene und Wasserstraße, und sonst technologischen Lösungen.
Ich lehne erzieherische Maßnahmen auf grund von vergangenen Erfahrungen in "solchen Gesellschaften" und meiner liberalen Einstellung ab.

Darüber hinaus ist eine andere Form, als die individuelln Mobilität auf dem Lande, noch wesentlich weiter entfernt von der Infrastruktur, als schnelles Internet.
 
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den Individualverkehr im großen Umfang zu reduzieren
Es wäre ja schon ein riesiger Gewinn wenn der Individualverkehr nur so umfangreich wie nötig ist,
aufs jeweilige Fahrzeug bezogen.
"Du musst mit dem Auto zur Arbeit? Warum musst du dann mit 10l/100km fahren?"

Wo ein SUV parkt können 4 Renault Twizy stehen. etc
denn der Reiche wird außer bei Totalverboten, immer eine Möglichkeit finden, sich entsprechendes zu besorgen
Ja aber komischerweise haben echt wenige Menschen ein Problem damit, dass sie auf dem Wasser und in der Luft keine Individualmobilität haben.
Entsprechend habe ich einfach einen anderen Ansatz und sehe die Lösung beim Verkehr, vorwiegend beim Güterverkehr und der Schiene und sonst technologischen Lösungen.
Ja hätte das Bundesverkehrsministerium dran arbeiten können, mindestens den Transitverkehr hätte man über Hubs durch Deutschland auf die Schiene bringen können. Aber nein...
 
Es wäre ja schon ein riesiger Gewinn wenn der Individualverkehr nur so umfangreich wie nötig ist,
aufs jeweilige Fahrzeug bezogen.
"Du musst mit dem Auto zur Arbeit? Warum musst du dann mit 10l/100km fahren?"

Wo ein SUV parkt können 4 Renault Twizy stehen. etc
Ich bin seit der Erfindung des SUV ein Gegner selbigen, weil ich es für pure Verschwendung halte, allerdings halte ich auch sehr wenig davon, einen bestimmten Autotyp vorzuschreiben oder zu erzwingen, siehe Trabi und DDR, was auf ähnliches hinausläuft und grandios gescheitert ist.
Man kann sich aber durchuas über ein zulässiges (begrenzendes) Leergewicht (Verbrenner) und Maaße für Elektroautos Gedanken machen.

Edit:
Oder über einen mindestens zu errreichenden CW Wert.
Ja aber komischerweise haben echt wenige Menschen ein Problem damit, dass sie auf dem Wasser und in der Luft keine Individualmobilität haben.
Es gibt genug Yachten und Flugzeuge in privater Hand auf dieser Welt. Das ist nun kein singuläres Vorkommnis.
 
einen bestimmten Autotyp vorzuschreiben oder zu erzwingen, siehe Trabi und DDR, was auf ähnliches hinausläuft und grandios gescheitert ist.
Der Trabant ist auch der vollkommen falsche Vergleich. Passend ist sowas (als Vergleich):
Es gibt genug Yachten und Flugzeuge in privater Hand auf dieser Welt. Das ist nun kein singuläres Vorkommnis.
Es ging halt darum was sich nur Reiche leisten können.
 
Es ging halt darum was sich nur Reiche leisten können.
Das ist doch aber der ganze Punkt, um den sich alles dreht!
Es ist noch gar nicht so lange her (150 Jahre), da ist das Fussvolk mit derPostkutsche gereist, wenn überhaupt und hat sich eher in den nächsten 10-30km Umkreis seines Geburtsortes bewegt. (Überwiegende Mehrheit)
Die Reichen und Mächtigen (Elite) haben sich individuell mit Kutsche plus Pferden, nur Pferden oder Schiffen/Dampfern bewegt und haben zu großen Teil die Welt bereist, zumindestens ist die Mehrzahl auf dem europäischen Kontinent unterwegs gewesen, wie eine doch gewisse Anzahl an exklusiven Urlaubsorten davon Zeugnis ablegt.
Genau darauf wird es in Abschnitten wieder hinauslaufen, bei den jetzigen Ansätzen.
Wird auf Kerosin Steuern erhoben, sind es als erstes die H IV und Geringverdiener, die sich keine Pauschalreise und sei es nur für eine Woche mehr leisten können, bei höherer Besteuerung von Flugreisen (durch was auch immer, wahrscheinlich Kerosin), ist es dann die Krankenschwester,der Pfleger, die Kassiererinn etc. (halt Berufe mit geringerer Bezahlung) und soweiter und sofort. Das gleiche gilt für Autos, Fleisch, Wochenendausflüge, die nicht im Umkreis liegen etc. etc.
Der Trabant ist auch der vollkommen falsche Vergleich. Passend ist sowas (als Vergleich):
Nein es ist der völlig richtige Vergleich abstrakt gesprochen, das Ziel ähnlich, hier ein einheitliches Automobil , um CO2 zu reduzieren, dort ein einheitliches Automobil, um keine Klassenunterschiede aufkommen zu lassen.
Für den Kosument im Ergebnis sehr sehr ähnlich.
 
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Es ist noch gar nicht so lange her (150 Jahre), da ist das Fussvolk mit derPostkutsche gereist, wenn überhaupt und hat sich eher in den nächsten 10-30km Umkreis seines Geburtsortes bewegt. (Überwiegende Mehrhei
Da gab es übrigens schon die Eisenbahn und das konnten sich schon ein paar Menschen mehr leisten ;)
Genau darauf wird es in Abschnitten wieder hinauslaufen, bei den jetzigen Ansätzen.
Es ist also ein Problem, dass sich ein Hartz IV Empfänger keinen Flug nach Spanien leisten kann sondern mit der Bahn fahren muss, aber es ist vollkommen okay, dass er sich heute keinen Flug nach Japan leisten kann, aber der Mensch der besser verdient schon?
das Ziel ähnlich, hier ein einheitliches Automobil , um CO2 zu reduzieren,
Hab ich wo gesagt? :lol: :lol: :lol: :lol:
 
Da gab es übrigens schon die Eisenbahn und das konnten sich schon ein paar Menschen mehr leisten
Das Eisenbahnnetz von 1870 war mehr als überschaubar, dann eben 170 Jahre!
Es ist also ein Problem, dass sich ein Hartz IV Empfänger keinen Flug nach Spanien leisten kann sondern mit der Bahn fahren muss, aber es ist vollkommen okay, dass er sich heute keinen Flug nach Japan leisten kann, aber der Mensch der besser verdient schon?
Ja und ob, wenn dir das nicht klar ist, hast du wirklich überhaupt nichts verstanden!
Und mit der Bahn kommt man nicht wirklich preiswert nach Spanien, Italien, Griechenland oder Antalya/Izmir.
Nicht mal ansatzweise.
Hab ich wo gesagt? :lol: :lol: :lol:
Verarschen kann ich mich selbst, dazu brauche ich dich wirklich nicht!
Alle diese Autos, unterscheiden sich in Nuancen!
 
Das Eisenbahnnetz von 1870 war mehr als überschaubar
20tkm 1870, ist gar nichts. Grade sind wir bei etwa 38tkm ein Stück weniger Staatsgebiet wovon der größte Teil nicht so dicht besiedelt war. Ist aber kaum was :lol:
Und mit der Bahn kommt man nicht wirklich preiswert nach Spanien, Italien, Griechenland
Ich habe letztes Jahr 8 Tage in Italien verbracht, 4 Städte besucht. Luftlinie 2300km gereist und das ganze erster Klasse per Bahn für etwa 310€ Fahrtkosten und die erste Klasse in Italien ist nochmal deutlich geiler als in Deutschland.
Spanien, nächste Woche Donnerstag geht es los, diesmal mehr Zeit in der Bahn, erste Klasse grob 400€ Fahrtkosten für den Besuch von 5 Städten.
Wer nur an einen Ort will und wem zweite Klasse reicht der ist auch billiger unterwegs.
Den Rest bekommt man per Bahn auch hin, wenn Verbindungen ausgebaut werden.
Alle diese Autos, unterscheiden sich in Nuancen!
Twizy, Microlino 2.0, eGo (Das Laschet Mobil), Fiat 500e

Das sind die Fahrzeuge an die ich bei minimaler Mobilität denke, sind alle gleich bis auf Nuancen?
 
20tkm 1870, ist gar nichts. Grade sind wir bei etwa 38tkm ein Stück weniger Staatsgebiet wovon der größte Teil nicht so dicht besiedelt war. Ist aber kaum was
Was willst du eigentlich?
Kommst du dir nicht selber völlig idiotisch vor, mit deiner Korintenkackerei, der Kern meiner Aussage liegt auf dem Tisch, ob das jetzt in der Vergangengenheit 20 Jahre früher die Regel war oder nicht, gemessen an einer Zeitspanne von 150-170Jahren und den gesellschaftlichen Umständen/Errungenschaften, um die es eigentlich geht.
Deine Nebelbomben sind eher :wall:
Ich habe letztes Jahr 8 Tage in Italien verbracht, 4 Städte besucht. Luftlinie 2300km gereist und das ganze erster Klasse per Bahn für etwa 310€ Fahrtkosten und die erste Klasse in Italien ist nochmal deutlich geiler als in Deutschland.
Spanien, nächste Woche Donnerstag geht es los, diesmal mehr Zeit in der Bahn, erste Klasse grob 400€ Fahrtkosten für den Besuch von 5 Städten.
Wer nur an einen Ort will und wem zweite Klasse reicht der ist auch billiger unterwegs.
Den Rest bekommt man per Bahn auch hin, wenn Verbindungen ausgebaut werden.
Im Last Minute Shop gibt es 8 Tage Antalaya mit Flug, Hotelaufenthalt und Teilverpflegung für 500-700€, dazu kommt das der "Durchschnitts Urlauber", eher wenig daran interessiert ist, durch Städte zu touren oder einen haufen Zeit seines Urlaubes mit Fahren zu "verschwenden" und das aller wichtigste, was du einfach anscheinend nicht in deinen Schädel bekommst, er sitzt wie der Reiche auch im Flugzeug.
Deshalb hast du das Prinzip auch nicht wirklich verinnerlicht, wie eine Gesellschaft funktioniert, genauso wie das Fussvolk damit klar kommt, statt einem 500er GLC einen Golf zu fahren (individuell fahren nämlich beide), kommt es damit klar, pauschal nach Malle zu fliegen (da ist man auch an den Brennpunkten unter sich), während du gerne nach Japan fliegst und dir dort das Land anschaust. Soweit sollte man sein, wenn man sich für/über "Politik" interessiert/unterhält und sich für Einschränkungen/Erziehung/Bevormundung der Massen stark macht.
Der Normalo bohrt halt zu Hause in der Regel mit der normalen Bosch, der Reiche oder auch in dem Fall der Profi/Wissende mit dem nötigen Kleingeld mit der Hilti! Bohren tuen/können aber beide.
Twizy, Microlino 2.0, eGo (Das Laschet Mobil), Fiat 500e

Das sind die Fahrzeuge an die ich bei minimaler Mobilität denke, sind alle gleich bis auf Nuancen?
Ja, in der heutigen Zeit schon, wären wir in den 1970-80er ginge das vielleicht noch, wir schreiben aber das Jahr 2021 und eine Gewöhnung der Kunden an eine eher unendliche Vielvalt, auch bei eher nicht hochpreisigen Automobilen.

Edit
43:20 - 46:40

Selbst Ulrike Herrmann alles andere als irgendwie auch nur ansatzweise CDU oder konservativ verdächtig, meint das es alleine über Preiserhöhungen nicht gehen wird (aus offensichtlichen sozialen Gründen). Sie schlägt so ad hoc (aus der Hüfte) eine Art Kontigent pro Bürger von Flügen/Flugkilometern vor, was dann leider auch durch Maischberger abgebogen wird.
Wow, wird dafür eine extra Verwaltung aufgebaut, kann damit "gehandelt" werden? etc. etc.
"Mann/Frau" sollte sich lieber vorher völlig klar machen, was man da für Fässer aufmacht und welcher gesellschaftlicher Sprengstoff ins rollen kommen könnte, wenn man hier (Fliegen) oder anderen Individualverkehr (Auto), versucht zu reglementieren.

Ach ja und falls mir jetzt der nächste Korintenkacker erklären will, das Fliegen kein Individualverkehr ist, ja, per Definition bestimmt nicht, nach dem Gefühl und der Realität des Normalos aber auch bestimmt kein ÖPNV!
 
Zuletzt bearbeitet:
Man meinte ja unbedingt Landesverbände in den alten Bundesländern haben zu müssen, obwohl man sich damit nur Obskuranten und Sektierer einfängt.
Vor allem muss man von dieser Identitätspolitik weg. Gendersternchen bringen kein Geld in die Tasche der Arbeiter.
Es wäre ja schon ein riesiger Gewinn wenn der Individualverkehr nur so umfangreich wie nötig ist,
aufs jeweilige Fahrzeug bezogen.
"Du musst mit dem Auto zur Arbeit? Warum musst du dann mit 10l/100km fahren?"

Wo ein SUV parkt können 4 Renault Twizy stehen. etc

Ja aber komischerweise haben echt wenige Menschen ein Problem damit, dass sie auf dem Wasser und in der Luft keine Individualmobilität haben.

Ja hätte das Bundesverkehrsministerium dran arbeiten können, mindestens den Transitverkehr hätte man über Hubs durch Deutschland auf die Schiene bringen können. Aber nein...
Das Auto ist ein Krebsgeschwür, das den urbanen Raum zerstört. Wir müssen das Auto aus den Städten vertreiben und die Räume den Menschen zurückgeben. Dazu gehört generell Tempo 30, autofreie Innenstädte und die Umwandlung von Straßen in Fahrradstraßen. ÖPNV und E-Bike sind die Mobilitätsprovider der Zukunft.
 
Das Auto ist ein Krebsgeschwür, das den urbanen Raum zerstört. Wir müssen das Auto aus den Städten vertreiben und die Räume den Menschen zurückgeben. Dazu gehört generell Tempo 30, autofreie Innenstädte und die Umwandlung von Straßen in Fahrradstraßen. ÖPNV und E-Bike sind die Mobilitätsprovider der Zukunft.
Das Auto ist von den meisten Deutschen quasi ein Heiligtum. Ich glaube nicht das man damit durchkommt. :ugly:
 
Kann man nicht? Ich denke man muss. Autofahren muss unattraktiv werden. Dazu gehören strikte Tempolimits, hohe Benzinpreise, hohe Preise fürs Parken und hohe Steuern. PS und Gewicht sollten zusätzlich bestraft werden.
 
Ich sehe diese Probleme genauso, aber genauso wie du, halte ich sie für lösbar.
Ich sag nicht, sie seien nicht lösbar, ich sag nur, sie sind ggf. etwas größer und umfangreicher als dargestellt.

Für mich ist es von allem was im "Raum" steht das mit Abstand mildeste Mittel.
Um welches Ziel zu erreichen?
Die Frage mag dumm erscheinen, aber, welche konkreten Ziele sollen erreicht werden, bzw. welche werden ignoriert. Wenn du nur darüber diskutierst, dass wir das Wohnproblem dadurch lösen, dann sehe ich darin keinen Sinn.

Im Gegensatz zu dir und anderen glaube ich eben nicht, das es möglich ist, ohne massivste soziale Verwerfungen und auch massiven Widerstand, den Individualverkehr im großen Umfang zu reduzieren, vor allen dann nicht, wenn man nicht Arbeitsplätze, dort wo es möglich ist, dezentral (sprich Homeoffice) organisiert
Ohne massiven Widerstand wird es nicht gehen, das liegt alleine schon daran, dass noch immer zuviele Sturköpfe versuchen die Wirtschaft zu retten anstatt die Lebensgrundlage der Menschheit auf diesem Planeten.
Das Ziel ist doch nicht (oder darf nicht sein) "nur" bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, das Ziel muss eine Veränderung der Art und Weise sein wie wir Leben und Arbeiten um nachhaltig weiterhin eine Lebensgrundlage zu haben.

Das reden von ÖPNV ist schön und gut, individuelle Mobilität, ist aber seit tausenden von Jahren mehr als die Ratio von Punkt A nach Punkt B zu kommen.

ÖPNV muss im Grunde überall dort individuelle Mobilität ersetzen wo dies möglich ist.
Wir verblasen Ressourcen ohne Ende für diese "Freiheit" und allokieren soviel mehr Ressourcen (E Autos, Wasserstoffautos) nur um diese beizubehalten anstatt Einschränkungen auch nur zu Erwägen.
Das ist nicht nachhaltig möglich. Ja, ich kenn auch die Mär vom Peak Oil, das hätte bereits vor gefühlt 20 Jahren erreicht sein sollen. Irgendwann IST Ende. Und dann kriegen wir von ganz alleine eine Abkehr von dieser individuellen Mobilität wie wir sie heute kennen. Nur dann eben komplett unfreiwillig und möglicherweise auch unvorbereitet.

Das Auto als Ausdruck von individueller Freiheit ist - entschuldige bitte - sowas von ein Bullshitargument.
Garnicht soo lange her, da hat mal einer in Deutschland gesagt, das Auto sei ja eine nette Erfindung, würde aber das Pferd niemals ablösen können. Das ist nichts was eine Gesellschaft nicht binnen 10 Jahren auch wieder ändern könnte, nichts was zwingend beibehalten werden müsste, vor allem nicht, wenn die Notwendigkeit ein Auto zu besitzen über Veränderungen in unserer Art zu Leben, zu Arbeiten und zu Reisen abnimmt.

Wir brauchen ein Auto weil wir alles darauf ausgelegt haben. Klar geh ich mit dem Auto zum einkaufen wenn ich für die ganze Familie Getränke kaufe, mein Kaff hat keinen Getränkelieferanten. Mein Kumpel in München lässt sich das mit dem ElektroLKW liefern.

Alternativen schaffen und schon merkt man, das doofe Blechding ist garnicht so notwendig wie wir glauben.
Aber ohne Alternativen keine Abkehr von dieser Mobilität, das ist eben die Krux dabei. Reine Verbote helfen niemandem wenn es keine Möglichkeit zum Ausweich gibt.


Entsprechend habe ich einfach einen anderen Ansatz und sehe die Lösung beim Verkehr, vorwiegend beim Güterverkehr auf der Schiene und Wasserstraße, und sonst technologischen Lösungen.
Das ist ja nicht falsch, nur schrumpft das Schienennetz in Deutschland während das Straßennetz ausgebaut wird (Grüße gehen raus an den CSU Verkehrsminister der Bayern bei der Geldervergabe bevorzugt). Wir brauchen dringend mehr Güterverkehr auf Schienen, aber das alleine reicht nicht. Tempolimit, Autobahnmaut, alternativen zum Gütertransport, das alles geht Hand in Hand.

Aber egal wie, du hast nicht Unrecht damit, dass wir deutlich weniger LKW auf allen Straßen brauchen.

Darüber hinaus ist eine andere Form, als die individuelln Mobilität auf dem Lande, noch wesentlich weiter entfernt von der Infrastruktur, als schnelles Internet.
Ist richtig, wäre aber ebenfalls dringend notwendig, auch schon für den Home Office Aspekt.
 
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