Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Jain.
Im TVöD steht die Anpassung der Arbeitszeit im Tarifgebiet Ost auf das Westniveau von 39 Stunden erfolgt in zwei Schritten in 2022 und in 2023. Die GDL fordert das aber auch für jene Berufe bei der Bahn, die nicht nach TVöD bezahlt werden. Deswegen ja auch Eisenbahn-Flächentarifvertrag für das gesamte direkte Personal.
 
Mehr steht DA ja auch nicht.
Aber wenn du z.b. auf meine Quelle gehst, dann steht da:
So muss beispielsweise bei DB Sicherheit und DB Fahrwegservice die Referenz-Wochenarbeitszeit von 41 auf 38 Stunden verringert werden – was beim Zugpersonal schon lange erfolgt ist. Die Einstufung des Entgelts muss ebenfalls auf Basis der Berufserfahrung erfolgen.

Erneut, das Stichwort lautet:

Eisenbahn-Flächentarifvertrag für das gesamte direkte Personal.
 
Das ist halt das üble, wenn man auf "Fake-News" hereinfällt!
Der Haushaltsausschuss hat schon im April sämtliche Bonuszahlungen gestrichen.
Immer schön ruhig mit den "Fake-News"-Pferden. Dass die Boni nicht ausgezahlt werden sollen, liegt eben nicht an am DB-Vorstand, sondern am Haushaltsausschuss des Bundestages. Steht sogar in deiner eigenen Quelle so. Also gaaaaanz vorsichtig mit den polternden Vorwürfen und Anschuldigungen...
 
Diese Frau finde ich sehr symphatisch: Serap Güler. Nur leider ist sie in der falschen Partei. :ugly:
Staatssekräterin im Land NRW. Es wird gemunkelt das wenn Laschet Kanzler wird sie Staatsministerin.

Wäre es vorstellbar das irgendwann auch mal eine türkischstämmige oder ein türkischstämmiger Politiker Bundeskanzler wird? Für mich ist das in meiner Vorstellung nicht auszuschließen.
Cem Özdemir war ja auch schon Vorsitzender der Grünen. Und ich finde ihn eigentlich sehr vernünftig.
Also ich hätte damit keine Probleme. Das gilt übrigens auch für andere Ethnien.
 
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Ich liebe Extra3 also wer jetzt noch meint, dass es dem Weselsky nicht um sich selbst geht ist nicht ernst zu nehmen.

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Jaja man muss die Situation der Bahn nicht noch verschärfen jaja...
 
Der Arbeitgeber sind wir alle, der Staat ist der Eigentümer.

Aber interessant, dass du gar nichts zu dieser Heuchelei von Weselsky zu sagen hast.
Ich meine wenn es 2018 falsch war zu Streiken was ist dann jetzt mit Milliarden Verluste durch Corona?

Btw
Don hat sich löschen lassen? Wtf?
 
Btw
Don hat sich löschen lassen? Wtf?
Da kann wohl einer mit Gegenwind nicht umgehen. Aber austeilen und persönlich werden konnte er immer ganz gut.

Topic: Ich finde das Recht zu streiken und dessen Anspruchnahme generell ok und wichtig. Aber es sollte auch auf die Verhältnismäßigkeit geachtet werden. Und rechtzeitig angekündigt.
 
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Apropos gelöscht oder gesperrt: Was ist eigentlich mit der alten Frau passiert?

Ich finde das Recht zu streiken und dessen Anspruchnahme generell ok. Aber es sollte auch auf die Verhältnismäßigkeit geachtet werden. Und rechtzeitig angekündigt.
Es gibt kaum ein Land in Europa, in dem weniger gestreikt wird als in Deutschland. Wird doch mal gestreikt und ist es ein Streik der auch von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, so kommt von bekannter Seite jedesmal der Vorwurf, dass ja unbedingt auf die Verhältnismässigkeit geachtet werden soll (also gar nicht streiken, sondern sich wie ein Tanzbär vom Lehnsherren vorführen lassen) oder man holt gleich ganz weit aus und wirft einen politischen Streik vor.
Und auch wenn aus 2014 und 2015:
[...]
Doch jene DGB-Mitglieder, die sich angesichts vehementer Angriffe auf ihre frechen berufsständischen Konkurrenten vielleicht klammheimlich ins Fäustchen lachen, sollten sich näher mit der Geschichte der Zerschlagung der US-amerikanischen Flugverkehrsgewerkschaft Professional Air Traffic Controllers Organization (Patco, Mitglied der AFL-CIO) durch die Reagan-Administration im Jahr 1981 beschäftigen. Damals wurde aus einem Streik im Flugverkehr ein nationaler Notstand konstruiert, Militär und FBI wurden hinzugezogen, 90 Prozent der Streikenden nach einem kurzen Ultimatum gefeuert und lebenslang auf schwarze Listen gesetzt, die Gewerkschaft wurde vollständig zerschlagen. Es war der Beginn des dramatischen Niedergangs der US-Gewerkschaftsbewegung.[...]
Auch heute noch passend und zutreffend.
 
Aber interessant, dass du gar nichts zu dieser Heuchelei von Weselsky zu sagen hast.
Ich meine wenn es 2018 falsch war zu Streiken was ist dann jetzt mit Milliarden Verluste durch Corona?

Das Weselsky vor allem Weselsky im Blick hat ist bekannt - wenn dabei aber auch Verbesserungen für die Gewerkschafter bei rausspringen, dann ist das unterm Strich besser als bei anderen Ich bezogenen Personen des öffentlichen Lebens.

Und zu sagen "es war falsch zu streiken".
Wann ist bitte der richtige Zeitpunkt dafür? Im Urlaubszeitraum? Och noe, die armen Urlauber. Nicht in den Ferien? Och noe, die ganzen Pendler. Mitten in Corona - also dann, wenn gerade diejenigen den Laden am laufen halten die jetzt ein Mehr fordern? Und solange Führungskräfte auf Boni bestehen seh ich irgendwie kein Problem wenn andere auch Forderungen stellen: https://bahnblogstelle.net/2021/04/...ergesellschaften-halten-an-bonuszahlung-fest/
Solidarität ist keine Einbahnstraße

Ich sags nochmal, siehe Pflegekräfte. 2020 ein Riesen Thema, jetzt kräht kein Hahn mehr danach, Verbesserungen gabs keine, aber, aus den Augen, aus dem Sinn - können sich ja Videos vom Balkonklatschen anschauen.
 
@Poulton : Das mag ja alles stimmen. Dennoch ist der Zeitpunkt und die Kurzfristigkeit in der der Bahnstreik jetzt vorgenommen wurde unangebracht.
Das ist ja der Sinn eines Streiks...
Wenn man nur streiken darf/sollte, wenn es jedem Recht ist, braucht man das Wort eigentlich auch gar nicht mehr.
Um so unangenehmer ein Streik für die "Nichtstreikenden" ist, umso höher ist der Druck auf die Arbeitgeber, kleinbei zu geben.
 
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